Man muss die Vorgänge inklusive Ablauf rund um die diffuse arbeitsrechtliche Situation des Sportfreundes Zehnder nicht beschönigen, das war imagetechnisch großer Mist für alle Beteiligten.
Allerdings, wenn du mich auf meine persönliche Meinung ansprichst, hätte Zehnder keine schlechten rechtlichen Karten bei einer Entscheidungsfindung durch ein ordentliches Gericht gehabt. Es war nur eben der Faktor "Zeit", denn verloren hat er nicht den Prozess um die (Un)Gültigkeit des Arbeitspapiers, sondern nur das beschleunigte Verfahren dazu.
Vergleichbare Situationen gäbe es, wenn Vereine (wie in der jüngeren Vergangenheit Kielce oder Kolstad, Hamburg?) Gehälter plötzlich nicht mehr pünktlich und/oder voller Höhe auszahlen.
Was anderes ist es hingegen, wenn all diese Komponenten nicht gegeben sind und dann trotzdem versucht wird, mit Geld in Verträge rein zu grätschen. Dann machen wir einfach wie in der Formel 1 nur noch ganz überwiegend Jahresverträge und gucken dann mal?