Beiträge von Paul Jonas

    Ich finde Berlin macht es seit Jahren echt gut. Führt viele deutsche junge Spieler an die Bundesliga ran. Hat sogar Erfolg damit. Kauft sukzessive sehr gute ausländische Spieler ein. Die Lebensversicherung ist ganz klar Gidsel aber ohne ihn würde man auch um die europäische Plätze spielen. Sie wissen daß sie nicht noch einen remili oder mem oder jorgensen verpflichten können.

    Eigentlich bisher solide Arbeit waren da nicht die kretsche und hanning die es beide lieben sich zu verkaufen. Sie lieben das Rampenlicht und nutzen es. Kann man mögen oder nicht

    Ich glaube wenn sie dieses Bedürfnis hätten, würden sie auch keine so gute Arbeit leisten. Das ist für mich eindeutig ihre Motivation. Sympathisch finde ich es nicht, ich hoffe vor allem das Underdoggerede hört endlich mal auf, egal ob man jetzt 1-2 Titel oder nicht holt, sprechen die Transfers eine eindeutige Sprache.

    Das Team ist aber phantastisch. Ich finde man muss hier dem Trainer genauso wie einst Benno eine hervorragende und langfristig ausgelegte Arbeit attestieren. Nur gute Spieler oder nur Gidsel sind es nicht. Das hat sie nur auf das nächste Level gehoben. Die Mannschaft ist klug zusammengestellt und funktioniert. Das führt zu dem wo sie jetzt sind.

    Nun....auf Formkurven hat kaum irgendetwas Einfluss würde ich meinen. Wie die Spielpläne festgelegt werden weiß ich nicht. Ich habe aber sowohl oben als auch unten manchmal den Verdacht das 2-3 Begegnungen schon auf die letzten 4 Spieltage gelegt werden damit es "spannend" bleibt. Sonst würde man die Rückrunde ja einfach rückwärts spielen. Das wird ja von allen so gewollt sein, sonst könnte das die HBL nicht so machen.

    Ich sage nicht das es für Flensburg keine peinliche Leistung ist und das die anderen sich auf die Schulter klopfen, wenn sie ähnlich schlecht abliefern. Aber das Fass kann ich ja auch für die ganze Saison für die schlechteren Mannschaften aufmachen, wenn viele nach 20-40 Minuten gegen Spitzenteams abschenken und sich dann abschießen lassen.

    Mich stört das Wettbewerbsverzerrung-Ding. Ich finde da sucht man nach Ausreden und ist für den Rest der Saison und bei anderen auch völlig egal, wenn es da mal was gegeben hat.

    Gab schon Unterschiede zum TBV. Heimspiel/Auswärtsspiel z. B. oder Lasse Møller (1 × stark/1 × schwach) hatte seinen schwachen Tag, rote Karte Golla und fehlende Breite auf der Bank. Der Club hatte mehr adäquate Wechselmöglichkeiten. Nichts gegen die jungen Außenspieler und Kopljar, aber gleichwertig wechseln konnte die SG nicht, besonders nicht im Rückraum. Denke nicht, dass es generell an der Einstellung mangelte, aber das Ding war irgendwann durch. Und nach ca. 45 Minuten haben Pajo und Benno beide das Spiel abgehakt und durchgewechselt, Spielanteile verteilt an Ersatzspieler und Mika.

    Es ist zudem so, dass die Spieler die auf dem Feld stehen, mehr als angeschlagen sind. JG hat seit Monaten Schulterprobleme, hat ja auch am Anfang des Jahres einige Wochen nicht gespielt. Kirkelökke spielt seit einem Jahr quasi durch, Lasse seit Februar und für diese Spieler stehen halt Mads und Kopljar als Alternativen bereit. Natürlich wünscht man sich, das es gegen Magdeburg trotzdem freundlicher aussieht, aber realistisch betrachtet ist es nicht verwunderlich, weil Magdeburg hier auch noch einmal alles reinwirft. Das kann man ehrlicherweise von den "Resten" Flensburgs nicht verlangen. Das haben sie in Hamburg nochmal hingekriegt, aber irgendwann geht es nicht mehr. Ich will damit Magdeburgs Performance nicht kleinreden, kann mir nur schwer vorstellen wie wir das hätten gewinnen können, aber mit einer "normalen" Mannschaft hätte es vielleicht freundlicher für uns ausgesehen.

    Positiv finde ich aber Burics bisherige drei Auftritte. Alles 30+ von der Quote. Freut mich für ihn und ist gut wenn wir nächste Saison hier wieder eine Alternative haben.

    Da es ja spätestens seit dem Bietigheim-Flensburg-Spiel vermehrt aufkommt und bezüglich Leipzig usw. wiederholt wird....warum ist es die Aufgabe der Konkurrenten Schützenhilfe für die Abstiegskandidaten zu leisten? Ich verstehe die Logik nicht so ganz. Wenn es für einen um nichts mehr geht, würde natürlich versuchen zuhause einen guten Abschluss fürs Publikum zu schaffen, aber zum Beispiel alles reinzuwerfen und Verletzungen zu riskieren, damit es "fair" bleibt? War es denn vorher unter allen Umständen fair in der Saison? Gerade weil nur noch zwei Mannschaften absteigen, muss man schon eine sehr schlechte Saison gespielt haben, um da gefährdet zu sein und mindestens Erlangen, ich finde eigentlich aber auch Stuttgart, sollten da eigentlich nicht gefährdet sein, sind es aber durch die gezeigten Leistungen.

    Gespoilerte Spiele finde ich das Schlimmste (außer man war live in der Arena). Dann schaue ich mir ein Spiel auch nicht mehr an.

    Wieiviele Spiele schaust du dir denn an? Ehrliche Frage.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich es wie gesagt praktisch finde, wenn man die Ergebnisse der Konkurrenz erfährt. Wenn was überraschend ist, freue ich mich ja gerade drauf mich dann durch das Spiel durchzuskippen um zu gucken wie das zustande kam. Ich persönlich habe aber weder Zeit noch Interesse viele Handballspiele Relive zu gucken.

    Ich weiß nicht ob das wirklich ein Problem ist. Wieviele gucken sich denn mehrere Spiele überhaupt an und haben gleichzeitig noch das Bedürfnis ungespoilert zu sein? Halte ichn für ne mikroskopische Zielgruppe. Mir nehmen die Kommentatoren so nur die Arbeit ab auf den Ticker zu schauen.

    Nebenbei...das ist sicherlich kein Verfall der Sitten oder ein neuer Trend. Früher hat man doch nur so schnell die anderen Ergebnisse erfahren. Videotext hatte selten Liveticker und bis da mal Ergebnisse aktualisiert worden sind, konnte es dauern.

    Berlin steht also auf jeden Fall jetzt schon finanziell wesentlich besser da als letztes Jahr, wenn man sich mal an die Mensing-Geschichte erinnert. Gröhndal scheint mir ne bessere Version von Holm zu sein. Hätte ich gerne bei uns gesehen, aber da wirds ja deutsch-französisch.

    Nun. Die EHF hat damit ja nichts zu tun. Das ganze liegt beim Verband. Seriös muss man die eigenen Regularien einhalten und dann eben nachbessern. Verwunderlicher finde ich aber das was hier über Odense geschrieben wird. DAS ist letztes Jahr überhaupt nicht aufgefallen und jetzt bei den Männern sofort? Man kritisiert die HBL ja auch viel, aber der dänische Verband/Liga muss sich glaube ich auch nochmal professionalisieren. Vor allem weil der ganze Sinn eines Play-Off-Systems ja auch ist, dass auch der letztqualifizierte das ganze Ding gewinnen kann.

    Haben sie auch nicht. Da konntest du froh sein, wenn die Sendezeit überhaupt Interviews hergegeben hat. Ich meine....ist ja eh das gleiche Personal. Deswegen ist die Aussage auch Quatsch. Das ein Sender rausgeht ohne irgendwas zu analysieren sobald Ultimo ist, ist der eigentliche Standard. Soviel Sendezeit zu haben, dass man noch Minuten oder länger rumanalysieren kann ist purer Luxus bzw. maximal beim Fußball Standard....bzw. Luxus den wir in Pups-Sportarten wie Handball maximal seit ein paar Jahren durch die Streamingdienste auch genießen.

    Es ist auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Dyn ist mit der ersten Preiserhöhung schon an eine ziemliche Schmerzgrenze gegangen. Bei höheren Kosten, werden auch erste Nerds wie wir darüber nachdenken das noch zu zahlen. Vergleiche ich das mit anderen Plattformen ala DAZN, die zudem ja auch noch viel stärker subventioniert wird, dann reden wir finanziell von 1. Liga und 3. Liga. Bei Springer an sich ist sicher Geld, aber so wie ich das wahrnehme scheint das ganze DYN-Ding eher mitzuschwimmen als irgendwie einen wichtigen Teil dieses Mutterschiffes darzustellen.

    Gleichzeitig....im Vergleich zu DAZN kommt mir DYN mit den hier nicht so beliebten Talks usw. schon recht nahbar vor. Mir persönlich ist das egal, weil ich nur die Spiele sehe, aber wenn ich DAZN genutzt habe, kam auch mir komisch vor in allen Momenten außer dem was ich geguckt habe irgendwelche Premier-League-Stats zu sehen, die nichts mit irgendwas zu tun hatte. Seelenlos.

    Alles Off Topic: Die NBA hat die Rivalität von Magic Johnson (Lakers) und Larry Bird (Celtics) vom Boden aufgelesen vor der Zeit von Michael Jordan. Mit MJ und dem Dream Team 92 in Barcelona hat dann die Internationalisierung der NBA stattgefunden. Damit eingehend die Vermarktung von Einzelspielern über die Mannschaft, weil die NBA schnell gemerkt hat, dass sich Menschen darüber viel besser erreichen lassen. MJ hat seit 84/85 bei den Bulls gespielt und erst 90/91 die erste Meisterschaft gewonnen. Da musste erst in Phil Jackson der richtige Trainer kommen und der General Manager Jerry Krause hat einige Personalentscheidungen gegen den Willen von MJ getroffen, die sich als goldrichtig erwiesen haben.

    Ich glaube so richtig international gekickt hat das auch durch Bugs Bunny, zumindest für die Generation die damals Kinder waren, denn der Film war stinkerfolgreich und ikonisch.