Weil das hier ja so interessiert:
Rheiner war und ist durchgehend der Meinung, dass die Belastungen aus der EM so schwer wiegen, dass ein erfolgreicher Verlauf der WM sehr unwahrscheinlich erscheint.
Ich z.B. vertrete die Auffassung, dass die Belastungen aus der EM sehr schwer wiegen (und schon aus Fürsogepflicht gegenüber Prokop eine Entbindung von der Bundestrainerfunktion nach der EM unabdingbar gemacht hätten), die Qualität der Breite des Kaders und die relative Schwäche der Konkurrenz dennoch aber einen sportlich erfolgreichen Verlauf der WM möglich erscheinen lassen. Hanning und Co haben nach der EM gepokert....(mit noch ungewissem Ausgang, sieht aber nicht so schlecht aus - befürchte ich)
Einig sind Rheiner und ich uns, das Prokop nur noch im Amt ist, weil er so eine hohe Ablöse gekostet hat, einen langfristiger Vertrag hat und vor allem Hanning bei einer Prokop-Demission sich nicht hätte halten können.
Wahrlich alles völlig absurd!
Die Gegenpositionen kann ich gar nicht so richtig formulieren,....gut, man liest da viel von "zweiter Chance" und so - das ist aber eher ein Schlagwort...(dann gibts noch Leute, die meinen, dass es gar keine Konfliktlinien während und nach der EM gab oder diese zu vernachlässigen sind)
Viele nehmen Rheiners Position nur über Beiträge wahr, in den diese grob verfälscht dargestellt ist (schönes Beispiel ist ja der durchaus pointierte 'malus-Begriff', den er kaum verwendet hat, der aber durch die Postings von verfälschenden 'Gegenpositionen' geistert, so das man ihn wirklich kaum noch lesen kann)
Überprüfbar werden fast alle Argumentationen kaum sein, da man nie weiß, wie sich alles entwickelt hätte, wenn z.B. Gislasson Bundestrainer geworden wäre. Selbst wenn Deutschland Weltweister werden würde, könnte die Entscheidung nach der EM unverantwortlich gewesen sein! (okay, Rheiner hat sich da schon exponiert - 'kann nicht gut gehen', Ist ja auch argumentativ unterfüttert, ich z.B. vertrete eine andere Auffassung, aber mit ähnlicher Argumentation)