Ich bin etwas fassungslos über die teilweise schon beleidigende Art und Weise wie sich nun viele Spitzensportler und andere Prominente sich über die Nein-Sager auslassen. Als wäre man ein naives, ängstliches, fremdbestimmtes Dummchen das nicht alle Tassen im Schrank hat.
Dass man für sich persönlich die Fakten abgewogen und daraus eine Entscheidung getroffen hat, das kann natürlich nicht sein. Die Nachteile einhergehend mit den durchaus vorhandenen Risiken haben für mich deutlich überwogen sodass es ein klares NEIN wurde.
Vielleicht kann mir mal der Rote Teufel hier erklären, warum diese MEINE Entscheidung und die vieler anderer falsch gewesen sein soll? Ich habe nichts gegen Olympische Spiele, ich bin aber auch kein heißblütiger Fan. Warum soll ich mir für 2 Wochen Hype jahrelange Großbaustellen, Verkehrschaos, etc. antun? Im Übrigen ist mir bei all der Kacke auf diesem Planeten der Sinn mal gar nicht nach einem solchen solchen durch und durch-kommerzialisierten Megaevent.
Die Spiele werden stattfinden, nur halt nicht in Hamburg. So what? Was soll das Gejammer der Sportler als hätte man ihnen was weggenommen? Der Steuerzahler hätte doch die ganze Schose finanzieren müssen. Kommt ja auch ein paar Mrd. nicht an, gell? Und das steuerbefreite IOC lacht sich ins Fäustchen. Da kritisiert und verfolgt man Steuerbetrüger und Steueroasen, etc. und da spielt das plötzlich keine Rolle mehr? Ohne mich!
Mit dem NEIN Hat Hamburg Arsch bewiesen und Flagge gezeigt. Um das zu erkennen muss man allerdings mal vom hohen Ross steigen und sich mit dem Normalbürger beschäftigen.