Beiträge von Beuger

    1. Feldspieler dürfen nur noch bei Ballbesitz wechseln, um kein Spezialistentum (reine Angriffspieler bzw. reine Deckungsspieler) zu fördern, finde ich nicht gut. Völlig unnötige Änderung, da besteht auch keinerlei Bedarf einer Anpassung.

    2. Verbot Sieben gegen Sechs finde ich gut. Endlich. So, wie die Regel beschrieben ist, sogar perfekt.

    3. Drei Schiris pro Spiel könnte eventuell was bringen. Das können Schiedsrichter aber besser bewerten.

    4. Warum die Pause bei der Spieldauer auf 10 statt 15 Minuten verkürzen ergibt für mich so gar keinen Sinn. Im Eishockey wurde die Pause mal von 15 auf 18 Minuten angehoben. Für mehr Werbung und damit die Zuschauer in der Halle mehr Zeit haben, um Essen und Getränke einzukaufen. Ich sehe nicht, wie sich diese Änderung durchsetze.

    5. Zur Ballgröße und Harzfreiheit ist völliger Nonsens, sorry. Spielen die Frauen dann irgendwann mit einem Tennisball? Auf so eine Idee muss man erstmal kommen.

    Ich finde, dass eine Verkürzung der Pause durchaus Sinn ergibt. Handballspiele dauern heute ca 20 minuten länger als vor zehn bis fünfzehn Jahren. Drittes time Out, viel häufigeres Wischen tragen ihren Teil dazu bei. Für mich kann man das dritte time Out wieder abschaffen und die Halbzeit verkürzen. Eine zu lange Spielzeit vergrault Zuschauer, weil sie es langweilig finden.

    Übrigens habe ich vor vielen Jahren hier mal einen Thread erstellt, der heißt: Das Regelwerk der Zukunft.

    Vielleicht können die Admins die nicht Mischa Kaufmann spezifischen Beiträge hieraus dahin verschieben

    Ich will gar nichts, du übst hier Kritik und das an einem kurzen Vereinsbericht in dem es vornehmlich um 3 Jungs vom HBW geht. Wie DU irgendeinen Wert eines U17-Tuniers einordnest ist mir egal und darum ging es hier auch nicht. Einfach gönnen kannst du nicht, außer es geht um 2-3 Vereine gegenüber denen du wohlgesonnen bist. Wenn sich jemand schon an der Großschreibung des Wortes WELTMEISTER echauffiert, dann bedarf es auch keiner weiteren Diskussion!

    Ich üben Kritik an dem Bericht (von dir? Vom Verein?), Weil ich schlicht und einfach kein Freund von selbstdarstellerischer Übertreibung bin.

    Nochmal zur Einordnung: Deutschland hat gegen einen Haufen Handball Entwicklungsländer plus Ägypten gewonnen. In einem Turnier, das den Namen Weltmeisterschaft aus Prestige Gründen trägt, letzten Endes aber "nur" ein spontan zwischengeschobenes Turnier zur globalen Entwicklung des Jugendleistungshandballs war. Sinnvolles Turnier? Ja. Art und Weise fragwürdig? Ja. Ein Titel, den man in gleicher Weise präsentieren sollte wie eine echte Weltmeisterschaft? Nein, sonst lügt man sich in die eigene Tasche. Ein "Märchen" war dies definitiv nicht, eher das Gegenteil davon.

    Was willst du eigentlich von mir? Kannst du nicht auf meine sachlichen Argumente eingehen, dass der sportliche Wert dieses Turniers äußerst gering war und es einfach einen großkopferten Namen trägt? Ist doch überhaupt keine Kritik an den HBW Spielern oder sonstwas, sondern wie gesagt eine realistische Einordnung des sportlichen Werts. Dafür mir den Vogel zu zeigen usw? Nicht die feine englische Art

    Naja, Märchen, man muss es nicht übertreiben. Sie hatten ein einziges Spiel gegen einen ernstzunehmenden Gegner und das war heute. Das haben sie in der Verlängerung gewonnen. Glückwunsch, tolle Leistung. Aber Märchen, oder "Weltmeister" in Großbuchstaben bei diesem dünn besetzten Einladungsturnier ist dann vielleicht doch etwas zu dick aufgetragen

    Die Grundlage des Siegs wurde ja vom Gummersbacher Abwehrblock plus Golla gelegt. Die großen Jungs im Rückraum mit Schluroff auf RR funktionierten auch bestens.

    Knorr hat seine Rolle dahinter/dabei gut angenommen. 👍

    Die Linkshänder im Rückraum spielen wahrscheinlich zukünftig eine reduziertere Rolle. Für mich erscheint das alles schlüssig.

    In der Nationalmannschaft geht es meines Erachtens mehr um Hierarchiestrukturen, welche in nur wenigen Sequenzen gefunden werden können. Die aktuelle Lösung erscheint mir tragfähig aufgrund des athletischen und spielerischen Potenzials der Protagonisten in Abwehr und Angriff. Zudem ist die Altersstruktur auch ideal.

    Das wäre meine Analyse des Spiels.

    Zur Analyse gehört auch ein massiv enttäuschendes Island, das über weite Strecken den Eindruck erweckte, sie hätten gar keinen Bock auf das Spiel

    Er könnte auf ein Handball Internat wechseln. Da gibt es ja einige in Deutschland und dann erst einmal in der Jugend Bundesliga spielen.

    Macht er nicht.

    Erstens wäre das töricht, da erste isländische Liga besser ist als deutsche Jugendliga.

    Zweitens ist er jugendlich und da muss man nicht unbedingt in ein anderes Land mit fremder Sprache ziehen, das noch dazu sehr weit weg ist.

    Drittens will er gemäß seines Vorbilds und Freundes seines Vaters Palmarsson die isländische Liga mit in etwa 17 Jahren dominieren und dann zu einem großen Verein direkt gehen, wie eben Palmarsson auch.

    Das ist übrigens kein Mutmaßen.

    Hast du aber nicht im Wechselgerüchte-Thread gesagt das man Pytlick abgeben könnte?

    Was heißt könnte. Es wäre sehr schade, aber unersetzlich ist er nicht, genau wie alle anderen Spieler im Kader der SG. Für die extrem hohe Summe, die man für ihn in dem Fall bekommen müsste, könnte man mehrere andere Schwachstellen des Kaders ausmerzen, wozu auch die quantitative Breite auf den Rechtshänderpositionen gehört.

    SG Flensburg-Handewitt: Die Nachwuchs-Debatte kommt zur Unzeit

    Ich kann dem Artikel nur beipflichten. Letztendlich reden wir ja sowieso nur über Thilo, der ernsthaft in Frage kommt. Es ist ja offensichtlich so: Pajo sieht ihn immer im Training und er wird wissen wie weit er ist. Thilo spielt in Liga 3 und da für eine Mannschaft die gegen den Abstieg spielt. Man müsst ihn ja nur mal einsetzen, kann man sich leisten, wenn man auch mal ein Spiel verlieren kann und dann wären die Leute die jetzt fordern, eben auch wieder verprellt. Geht dann auch irgendwo drum den Spieler selbst zu schützen, damit man ihn dann nicht zum Grund definiert, warum es in der Crunchtime nicht lief.

    Klar, wir haben ein Problem und ich kann mir nur schwer vorstellen wie es die nächsten zwei Monate mit zwei Rechtshändern im Rückraum funktionieren soll. Gegen Erlangen haben wir ja zudem auch gesehen wie haarscharf sich der nächste verletzen kann. Aber die Lösung sitzt leider nicht auf der Bank.

    Deswegen: fünf Rechtshänder. Meine Rede seit Jahren

    Wer sagt denn, dass man nur bis zur D-Jugend nicht klammern sollte?

    Klammern ist:

    - gefährlich (Abwehrspieler fällt nach der Aktion häufig auf den Angreifer drauf, außerdem hohe Wahrscheinlichkeit für Hals- und Gesichtskontakte)

    - regelwidrig (progressiv zu bestrafen, Aktion nur gegen Körper)

    - dumm (gute Angreifer weichen kurz aus und sind vorbei, da Klammern den Abwehrspielern die Beinarbeit aus motorischen Gründen raubt)

    Ein gutes Stoppfoul hingegen:

    - ist ein "Zuschnappen" auf den Wurfarm des Gegners zum richtigen Moment

    - entspringt aus guter Beinarbeit

    - lässt bis zum Schluss die Möglichkeit, doch kontaktlos zu verteidigen

    - beinhaltet eine unterschiedliche Aktion der beiden Hände des Aberspielers, im Gegensatz zum Klammern

    Ergo: Stoppfoul ist eine Möglichkeit des guten Abwehrspiels, Klammern ist schlecht in allen Belangen.

    ALF hat es richtig erklärt. Bei Flensburg halten die Spieler den Ball länger in der Hand als zum Beispiel Berlin, mit Ausnahme Gidsel. Das hat nichts mit der Angriffslänge zu tun.

    Nichtsdestotrotz bringt Pytlick bei Flensburg übrigens sehr, sehr gute Leistungen. Nur halt nicht ganz so gut wie in der Nationalmannschaft.

    Freundschaft!

    Bei Pytlick ist das Problem nicht die Klasse, sondern die Systemkompatibilität. Pack den in die richtige Mannschaft und er ist Bombe. In Flensburg wird er nicht perfekt eingesetzt.

    Stimmt. Er braucht ein breites System mit viel Ballfluss. In Flensburg setzt man eher auf längeres Ballhalten der einzigen Spieler.