Beiträge von BergischerLoewe

    Die von den deutschen Medien gestreute Werbebotschaft "stärkste Liga der Welt" steht schon in dieser Saison auf sehr wackligen Beinen.
    Jeder Spieltag beweist dies mit mindestens 3 überraschenden Ergebnissen.
    Die frühere (CL-Anwaerter-) Spitze von 5 Klubs ist in Auflösung begriffen. Nicht weil das nachrückende Mittelfeld stärker und leistungskonstanter geworden ist, sondern weil die Spitzenteams in der Leistung deutlich nachgelassen haben. Schon die CL Saison
    wird dies beweisen, u.U. mit einem Final-4 ohne deutsche Teilnehmer. Die Löwen haben eine sehr starke Gruppe erwischt. Angesichts fehlender Leistungsstabilität könnte es nicht mal zu einem 4.Platz in der Vorrunde reichen, wenn ja, waere dann die nächste Runde mit einem Gruppenersten als Gegner die Endstation.

    Und das, was man allgemein handballerisch im TV sieht, kann man sicherlich nicht als europ. Meistercup-Spitzenhandball bezeichnen.


    Wie schlimm muss es einen im Leben erwischt haben, bis man eine solche realitätsferne, verbitterte, gewollt miesepetrige Einstellung bekommt?

    Schlimm isses geworden mit der Einstellung der Menschen in Deutschland.... nach 3 Wochen Ausland merkt man es umso mehr....

    ...dann schmeiß den Planer noch mal an und gib statt Klingenhalle Wuppertal an ;)

    Solingen ist das eine - aber spätestens in Wuppertal ist Köln "out of the existing world".

    Vor allem aber ist das umgekehrt auch so. Von den 7000, die man mindestens benötigt , um das halbwegs profitabel zu machen, sind mindestens 4.000 keine BHC Fans - mehr als die 3.000 gibt es nicht einmal - und die kriegst Du auch nicht alle reisemotiviert... also werden viele Neutrale da sein, die aber den "Club irgendwie Richtung Ruhrpott" wahrscheinlich nicht einmal kennen..


    Brauchst du auch nicht. Dein Profilbild sagt alles ;)

    ;) Henne und Ei - das Profilbild habe ich erst seit gerade eben ;)

    Von der persönlichen Neigung abgesehen finde ichs aber einfach auch so daneben. Ein Bergisches Derby ausserhalb des Bergischen Landes. In der EXheimhalle des Gegners. In Köln, wo man Wuppertal/Solingen als "irgendwas da ausm Ruhrpott" wahrnimmt. In einer vollkommen überdimensionierten Halle. Wo in Düsseldorf KLEINERE Hallen stehen, die dann auch noch IM Bergischen Land sind und NICHT Heimhalle des Gegners sind. Wo man gerade versucht, dem Fusionsverein eine "Gesamtbergische" Identität zu verpassen und dann, wo die Fusion gerade akzeptiert ist und eine Gesamtbergische Fanszene entsteht, das Land verlässt.... .

    Nee, ich will es nicht verstehen und werde es nicht verstehen und kann mich an DIESEM Spieltag mit dem Club dann wirklich nicht identifizieren. Ein heimspiel in Köln ist eh kein Heimspiel, weil nicht im Bergischen Land und von Gummersbach vorbelegt. Gegen Kiel hätte ich damit EINMALIG ja noch leben können. Aber genau DIESE Spielkonstellation in Köln.... ich pack mir an den Kopp... .

    Nichts desto trotz erzeugt die Öffentliche Diskussion den Eindruck, die Vereine würden den großen Reibach machen, die öffentliche Hand nichts davon sehen und dafür auch noch den Ordnungsdienst spielen.
    Das stimmt so einfach nicht.

    Und selbst wenn es stimmen würde, mir ist nicht bekannt, dass man Geld an den Staat zahlen muss um von der Polizei geschützt zu werden.


    ..und genau deshalb sollte man es nicht in einen Topf werfen. Steuerzahlung und Polizeieinsatz haben nix, aber auch gar nix miteinander zu tun und sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Tut man es trotzdem, führt das zu nix - ausser zu einem geweckten Hund, wenn man Pech hat... .

    Ich kann deinem Gedankengang nicht folgen. Warum ist das Argument unbrauchbar?

    nunja. Wenn man so argumentiert, dann haben die Mitarbeiter, mindestens aber die Vorstände, von Bayer, Aldi, Opel (....) auch mal gut und gerne die ein oder andere Party unter Anwendung von Pyrotechnik und Bahndemolieren mit Polizeischutz frei- zahlen ja auch genug Steuern.

    Bei meinen Steuerzahlungen könnte ich dann eigentlich auch mal mindestens 1-2 mal im Jahr im Laden klauen ;-)))

    Wirtschaftsunternehmen zahlen Steuern. Punkt. Weiter geht die Diskussion nicht, alles weitere hat damit überhaupt nichts zu tun.

    Dieses urteil zum Status als Wirtschaftsunternehmen könnte für manche Vereine sowieso noch übel werden, wenn irgendwem das Traditionsgeschrei mal zu bunt wird und er klagt. Subventionen aus öffentlichen Mitteln an Wirtschaftsunternehmen sind ohne Genehmigung nicht zulässig. Mich würde schon mal interessieren, was die Europarichter zu Themen wie Stadionbau und reduzierte Mieten in Köln, direkte städtische Subventionen in Düsseldorf, Landesmittelrettung in Dortmund und erst recht zum gesamtgebilde kaiserslautern sagen. Ergo: Mit der Steuerargumentation wäre ich an Stelle der "Vereine" extremst vorsichtig, bzw. würde mal schön den Hund komplett schlafen lassen... .

    Also eine Verschwörung zwischen SPD und linker Fanszene, um die Gesellschaft unter zu Hilfe nahme des Fußballs nach links zu bringen?


    Also DIE Paranoia hast DU Dir jetzt ausgedacht ;)

    Nein, sicher nicht in Form einer Verschwörung. Meine Überlegung ist lediglich, ob sich nicht sowohl rechts als auch links die Leute denken "hey super, jetzt passt nichtmal mehr einer auf, wenn wir uns wo breit machen".... Gleiches gilt für "Boxsportgruppen" und Pfalstersteinlackierende Ultrasptlittergruppen...

    Was ist denn dein anderer Aspekt?


    ich weiss nicht, ob es einer ist.

    Ich überlege nur gerade, ob ein Rückzug der sichtbaren präsenz nun den Nährboden nimmt, oder vielleicht doch noch viel mehr Plattform zur Unterwanderung bietet. I dont know... . Speziell in Düsseldorf werden die Linken aktuell eher hofiert, als abgeschreckt (von Vereinsseite) - ich traue den Handelnden dort definitiv nicht zu, eine stattfindete Unterwanderung zu erkennen, geschweige denn dagegen tätig zu werden.

    Wäre dann aber eher Aufgabe des SKB, als der Hundertschaften,ja.

    Das ist mit Sicherheit nicht so, wie von Dir behauptet!
    Außer dem H$V fällt mir da keiner ein! Große Probleme bei einem Wegfall des Hauptsponsors hätte vermutlich (Unterstellung, kein Wissen) Melsungen und Lübbecke...aber bei allen anderen ist die Abhängigkeit nicht von 1-2 Sponsoren gegeben!


    kleine Ergänzung: Nicht MEHR. Der BHC war bis vor Kurzem extremst abhängig von brose. Der unterschied ist eben, dass das durchaus den ein- oder anderen ktiriker auf den Plan rief und das inzwischen dieser Umstand erledigt ist. Während man sich beim HSV absolut und uneingeschränkt lernresistent zeigt - und dann auch noch andere verhöhnt.

    Die linke Szene ist nicht so gefährlich, wie du sie darstellst

    Naja. In ihrer Gewaltbereitschaft vielleicht nicht. Wenn man das, was die so fordern, aber umsetzt, ist der gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Schaden allerdings enorm. Das ist ja das Schlimme: Die machen politik mit dem ideologiebuch, nicht mit dem Kopf. So gut die THEORIEN in dem Ideologiebuch selbst mir gefallen mögen, sie funktionieren eben nicht, schon gar nicht isoliert in nur einem Land - und die Folgen, die eine Umsetzung hätten, übersteigen leider zumindest den Horizont der schwarzen Block Spinner. Schon alleine, mit einem Che Shirt rumzulaufen und gegen rechte Gewalt zu demonstrieren oder Gulag für einen Riesen aus dem Hobbit zu halten, aber Hammer und Sichel überall aufzukleben.... nunja....


    gegen wen/was Gewalt eingesetzt werden soll.

    Alleine das reicht mir schon, danke ;)

    Um das mal wieder ein bischen on-topic zu bringen...

    Mir fällt beim Reflektieren der eigenen beiträge gerade ein ganz neuer Aspekt ein - möglicherweise brauchen wir die Polizeipräsenz in MANCHEN Stadien aus ganz anderen Gründen, als der bisher diskutierten Gewalt und Sachbeschädigung. Schlimm wärs...

    Hm... jedenfalls spannend, wie das weitergeht.

    Aber dafür gehen die meisten Menschen nicht ins Stadion, wollen sie sich politisch betätigen, dann gehen sie in eine Partei oder nehmen an Demonstrationen oder sontigen politischen Aktivitäten wie Initativen teil.

    Na, das sehen die in Bremen, Babelsberg, Aachen, Düsseldorf, St. Pauli aber GANZ anders ;)

    Blätter hier mal durch: DISSIDENTI ULTRA - und das ist die Spitze des Eisberges. Wenn Du dann mal verlinkte Seiten weiter klickst und google bemühst, fällst Du wahrscheinlich von DEM obigen Glauben schnell ab ;)


    Es gab doch schon viele politische Aktivitäten, z.B. die 12:12 Kampagne.

    Achtung -genau an der Stelle wird es gefährlich. 12:12 ist SPORTpolitik und hat Bezug zur Hauptsache. Genau hier wird es zum Beispiel in Düsseldorf zum Problem und kommt zu internen Schlägereien. Denn mit jener SPORTpolitik wird hier und leider auch anderswo "genereller Widerstand gegen den Kommerz und daraus folgend genereller Widerstand gegen Konzerne und Politik und Polizei" draus gemacht.... . Und das hat dann nichts, aber auch gar nichts mehr im Stadion zu suchen und trägt vor allem zur Radikalisierung der Fronten und zur Allgemeinen Verblendung und Feindbildbildung bei. Ähnlich wie bei occupy, wo im Protestcamp gegen die Macht der Banken plötzlich Flüchtlingspolitik, Atomkraft und Gaza auftauchten, weil die Linken Ihre Bühne bei Verwandten gesucht haben. Ähnliches passiert im Fussball und der Fanszenenbewegung auch seit einiger Zeit... genau da hakt es. Neben den generellen gesellschaftlichen Problemen und angeblich dazugehörigen Verhaltensmustern und Alkohol kommen zunehmend auch ganz andere Kräfte da rein, wo die thematische Nähe und "Verwandtschaft des Gegners" verquickt und teils genutzt werden. -Da sind sich Linke und Rechte übrigens recht ähnlich und suchen beide die gleiche Chance: "Böse polizei, böser Staat, Freiheitsberaubung, böse Konzerne, böser Verband, wollen uns den Volkssport wegnehmen, Polemik, Stammtischparolen, niedriger Durchschnitts-IQ, emotionalisiertes Umfeld...." - können beide als Nährboden ziemlich gut gebrauchen.-

    Um auf Deine Frage weiter oben kurz einzugehen: JA, in DIESEM speziellen Teilbereich sehe ich die Linken in der Tat als gefährlicher an, weil der Grad zwischen "sozial"/"weltoffen" und radikalen Richtungen sehr verwischt, ohne das es einer merkt. Rechtsradikale fallen sehr schnell auf und bekommen dann auch schnell Gegendwind, die Linksradikalen können sehr lange erst einmal unbemerkt mitschwimmen. Die Rechten mögen gefährlicher sein, WENN sie sich irgendwo durchsetzen - die Gefahr ansich, das sich Linksradikale irgendwo durchsetzen und breit machen, halte ich aber für grösser, ja. Unter der Flagge "Antirassistisch" kannst Du sehr lange machen und tun (was erst einmal ja auch gut ist), bis jemand merkt, das Du eigentlich noch was ganz anderes willst. Nicht umsonst versuchen einige Rechte ja gerade genau die selbe Masche unter dem Deckmantel "Islamisierungsgegner".... Gott sei dank gelingt es DENEN aber so nicht unbemerkt.

    Wie gesagt, wenn da wer zahlen zu hat bin ich wirklich gespannt.


    Dann geh mal weg von dem, was man dann wirklich als "Randale" bezeichnen würde - und rechne mal auf, was alleine für Entfernung von Aufklebern, demolierten Bahnen und Graffitti Geschmiere zusammen kommt. Wenn ich sehe, wie viel hier im Düsseldrofer Süden an Fläche mit Graffittis der entsprechenden Gruppen zu ist, weil sich Leverkusen, Köln und Fortuna ein "Revierbattle" mit entsprechendem Markieren liefern.... .

    Randale im Zug: DB-Konzern will Sch鋎en durch Fu遙all-Fans eind鋗men - Ruhr Nachrichten

    In Dortmund---ja. bei 80.000 und ein paar hundert Irren (in dem Fall übrigens tatsächlich mit einem "rechten" Problem ausgestattet) - da ist klar, das man die Auswüchse nur im Derby so richtig sieht. Geh mal nach Wuppertal - die gleichen paar hundert Irren bei einer Gesamtzuschauerzahl von 2.000. Dann hast Du die beiden Extreme. Die Wahrheit ist eben irgendwo dazwischen, und die sieht eben nicht so aus, wie in Dortmund, wo 80.000 (teils Erfolgsfans und Fussballtouristen mit Hotelübernachtungspaket) rumlaufen. Bayern ist genauso wenig ein Masstab ;) Sie sieht natürlich auch nicht überall so aus, wie beim WSV... ;)

    Hier noch ein Link - und das ist jetzt NUR der direkte Schaden und NUR die DB. Die ganzen städtischen Busse und Bahnen sind nicht drin, die Schäden im öffentlichen Raum und Gebäuden sind nicht drin usw...

    Vandalismus verursacht bei Deutscher Bahn Millionenschaden | WAZ.de

    (kleine off topic Randbemerkung zum letzten Abschnitt des letzten Artikels: St. Pauli? Kann nicht sein...doch nicht die weltoffenen, friedlichen, antikommerziellen Linken... ;) )

    @steamboat:

    Fir Dich scheint eben das zuzutreffen, was ich oben meinte: Du scheinst Dich entweder nicht in der Szene ansich zu bewegen, oder eben andersrum doch so gut bewandert zu sein, sich aus kritischen Gruppen und Orten rauszuhalten.

    Ansonsten würdest Du anders denken. Setz Dich mal in einen Fanbus von Ultragruppen, Supporters Clubs und Co oder fahre weitere Auswärtsspiele mit der Regionalbahn.

    Vielleicht wird auch anders ein Schuh draus: Welcher Verein ist der, den Du verfolgst und als Deinen ansiehst? freiburg, mainz, Leverkusen, Gladbach sind andere Hausnummern als Köln, Düsseldorf, Dresden, Wuppertal.... vielleicht ist die Realität bei den Vereinen, die wir beide im Blick haben, einfach auch grundsätzlich eine Andere.... .

    weder die linksextremisten noch die rechtsextremisten können zur Zeit unserer freiheitlichen demokratischen grundordnung gefährlich werden


    Nunja. Die einen dümpeln bei INSGESAMT 3% rum, die anderen sitzen im Parlament - werden aber nicht als radikal eingestuft, weil die Gesamtgesellschaft von einem verdammt linken Grundstandpunkt aus in die Welt guckt. Kann man jetzt drüber streiten. Gehört aber nicht hier hin - genauso wenig, wie Politik ins Stadion - und da zumindest sind die linken Gruppen (aktuell) DEUTLICH aktiver. Angefangen von Massenmörderkonterfeis auf Shirts über gleiche Kleidungsstücke mit "Deutschland verrecke" drauf, über Anti-Abschiebeflüge Choreos und Gedenkchoreos zum Todestag lokaler Kommunistengrößen bis hin zu Schlägereien mit denen, die man als "rechtsradikal" diffamiert, nur, weil sie gegen den linksradikalen Müll in der Kurve aufbegehren (oder bei Treffen lieber grillen wollen, statt vegan zu backen - KEIN SCHERZ!!...).... . Von Rechtsradikalen, die jährlich wiederkehrend ganze Viertel verwüsten, wie auf der Schanze, wäre mir auch noch nichts zu Ohren gekommen.

    Aber das ist in der Tat ein anderes Thema ;)

    Hereticus: Da hat aber jemand auch eine radikale Meinung ;) Des Pudels Kern trifft das - allerdings laufen die meisten Ultragruppen nicht unbedingt uniformiert rum. Zudem ist das, was man heute in DEUTSCHLAND als Ultragruppen sieht etwas, das sich dahin entwickelt hat. Leider auch hier durch Radikalisierung, teils Politisierung, in jedem Fall eine bedauernswerte Entwicklung. Zu Beginn der Ultraszenen in Deutschland stand WIRKLICH noch kreativer, bunter Support im Vordergrund. leider nicht viel von über geblieben und gewandelt in Proletengepose, Selbstdarstellugn und monotoner SingSang shalala Chor, der den Rest eher einschläfert als antreibt. Allerdings kann man das Randalethema nun nicht vollständig den Ultras zuschreiben.

    In den Ultra-Gruppierungen ist die "rechte Szene" leider stark präsent - und auch da verschließen die Vereine beide Augen


    WHIAAAAA....sofort einstellen, den Quatsch. In den ALLERMEISTEN Ultraszenen sind es eher die LINKSradikalen, die unterwandern!!!

    Bremen, Braunschweig, Düsseldorf, St. Pauli, Babelsberg, Bayern..... da, wo es wirklich die Rechten sind, sind die Vereine eher sogar ziemlich wach. Sind es aber Linke, werden sie eher gefördert.... wenn man in diesem Staate auf einem Auge blind ist, dann ist es nicht das Rechte... In Aachen, Dortmund, Dresden schaut man schon sehr genau auf die rechten Tendenzen. In Düsseldorf hingegen kriegen die Linken, nachdem sie auffällig wurden, zum halben Preis Hauptribünensitzplätze als Steher angeboten....

    Aber die Grundtendenz stimmt schon . In vielen Szenen leider unheilige Verquickung mit Politik irgendwelche Colör,ja.

    Das sollte einfach nur ein Beispiel sein um zu zeigen das sowas überall passiert wo viele Menschen aus vielen Schichten zusammen kommen.


    ja. Schon verstanden. Aber es stimmt eben leider nicht. Auch nicht, wenn man das noch so oft behauptet ;)

    In der SACHE ja, im Ausmass und der Motivation aber nicht. Beim Oktoberfest gibt es den, der Ärger sucht und dann den Blick auf die freundin zum Anlass nimmt oder er einfach nur besoffen ist.

    Es gibt aber NICHT den, der von vornherein Hass auf alles und jeden schürt, der die falsche klamottenfarbe trägt - und schon gar nicht ganze Gruppen, die genau mit der Motivation da auflaufen.

    Aktuelles Beispiel Facebookseite Coburg. Einfach mal lange vorm Spiel "Rimparschlöcher" drunter setzen. Einfach so. ich habe noch keine Facebookseite eines hobbiemässigen Oktoberfestschlägers gesehen, der Wochen vorher postet "Paulanerarschlöcher, bald klatscht es"...

    ;)

    Es ist eben ein Unterschied ob

    A) Menschen zusammen treffen und es mal knallt
    B) menschen zusammen treffen und einzelne legen es drauf an

    oder

    C) Einzelne GRUPPEN finden sich ORGANISIERT in einer Menschenmasse ein und legen es KONKRET drauf an

    Zumal eben viel zu viele meinen, sobald es Fussball- oder Ballermannkontext hat, könnte man sich benehmen, wie man will. Die Becherschmeisser im Fussballstadion gehen wahrscheinlich zum teil auch ins Kino, zum handball, in die Disco - schmeissen da aber eben keine Becher, obwohl es die gleichen Personen sind... .

    ich gebe Dir aber bei einem Recht - was es aber nicht besser macht...-: Auch ich habe einige hundert Fussballspiele auf dem Buckel. PERSÖNLICH hatte ich von dern Bierbecherwürfen und Co abgesehen noch keine Probleme. Von daher ist es in der tat so, das viel Hysterie und Panikmache dabei ist. ABER: Ich hatte auch noch nie Probleme mit der Polizei oder "Gegnerfans" - auch von der anderen Seite also nur Paranoia. Das liegt allerdings auch daran, das ich die pappenheimer kenne und mich von fraglichen Gruppen und Orten einfach fernhalte - das kann eben der gelegenheitsbesucher im zweifel so nicht.