Ist zwar nicht direkt vergleichbar, aber ich sehe Parallelen. Unsere Eishockey-Cracks hat man jetzt nach Olympia und der WM auch schon ziemlich in die Weltspitze rein geredet. Ich war mir da von Anfang an nicht so sicher, Stichwort NHL-Unterbrechung ja oder nein und Abstellungen ja oder nein.
Bei dieser WM sieht man gerade, dass die alte Weltordnung noch nicht völlig aus den Angeln gehoben wurde.
Ähnlich sehe ich das mit dem HF bei der Heim-EM für unsere Ballwerfer.
Da kam für uns einfach auch viel Glück und Umstände zusammen.
Auf neutralem Boden und weniger Losglück ist beim nächsten Mal auch ein 10. Platz nicht undenkbar.
Also jetzt wirklich nachhaltig verbessert sehe ich uns noch nicht.
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Ich verstehe die meisten Beiträge so, dass die ersten drei der Konkurrenz voraus sind, und dass dahinter ein großes Feld der Verfolger ist. Also ist es natürlich nicht abwegig, dass Deutschland bei Olympia nicht um die Medallien spielt.
Aber für die Entwicklung der Spieler sind die Vereine zuständig. Der Bundestrainer für die Zusammenstellung der Mannschaft und ein Spielkonzept, dass das Bestmögliche aus dieses Mannschaft hervorholt.
Die langfristigen Interessen von HBL und DHB sind im Einklang, eine erfolgreiche deutsche Nationalmannschaft. Die kurzfristigen Interessen passen aber nicht zueinander.
Deshalb sind viele ausländische Spieler Stammspieler auf zentralen Positionen in den Vereinen.
In der Jugend erfolgt eine Konzentration der Talente auf wenige Vereine; was nicht nur Nachteile hat. Aber dadurch wird die Jugendarbeit in vielen anderen Vereinen erschwert. Denn gute Jugendtrainer wollen auch den Erfolg ihrer Arbeit erleben, denn finanziell ist man da nicht auf Rosen gebettet.
Auch sieht man an Island und Färöer, dass man nicht hunderttausend aktive Handballer benötigt, um relativ erfolgreich zu sein.
Liegt es unter anderem daran, dass sie vergleichsweise viele Traniningshallen haben?