Zeig mir mal den Verein, der den Ausfall der Dauerkarten problemlos abfängt. Wer gibt denn einem Handballverein einen Überbrückungskredit? Doch nur, wenn einer der Gesellschafter oder jemand anders dafür bürgt.
Mit was schliessen denn die Vereine die Lücke, die bisher noch keine Dauerkarten verkauft haben? Haben die Sponsoren schon Vorschüsse gezahlt? waren Rücklagen da? Hben die Spieler auf sofortige Gehaltszahlungen verzichtet?
Und ja, ich glaube, dass die Vereine, die schon Dauerkarten verkauft haben, annehmen, dass sie einen Großteil der Gelder nicht zurückzahlen brauchen, weil die Käufer verzichten.
Bei meinem Verein bin ich dazu bereit.
Bei den Tickets für das final4 der Championsleague werde ich aber auf mein Geld nicht verzichten. Weil da ist die Identifikation nicht so groß.
Beiträge von Handballer2105
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Ich habe es schon mehrfach geschrieben, als ich meine Dauerkarte bestellt habe, tat ich es in dem Wissen, dass ich eventuell gar nicht in die Halle gehen darf.
Ich kann aber jeden verstehen, der dies nicht machen möchte und diese Saison auf eine Dauerkarte verzichtet.
Eine Abzocke der Vereine oder der Gesellschafter kann ich hier nicht erkennen. Ich wüsste auch im Handball keinen Profiverein, der einenn Gesellschafter mit direkten Gewinnerzielungsabsichten hat.
Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. -
Warum sollte es denn kostenlos sein?
Die Vereine brauchen Geld, um die Gehälter zu bezahlen.
Ich glaube aber auch, dass sich der Zuspruch arg in Grenzen halten wird. -
Ich befürchte, dass wenn sich kein anderer findet, es dann DAZN wird. Für den Rechteinhaber immer noch besser als es frei empfangbar wird.
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So sieht es die FAZ. Das wird Signalwirkung haben.
Ich hoffe, das es funktioniert. Aber wenn die Grenze bei 20% in einem offenen Stadion ist, wie hoch ist dann die Grenze in einer Veranstaltungshalle? -
Sicher nicht. In dem Bericht stand dass er seit 3 Wochen im Training ist. Dann kriegt er auch kein Krankengeld mehr.
Es könnte ja auch ein Arbeitsversuch sein. -
Wie ich schon mal geschrieben habe, haben die Rhein Neckar Löwen auch schon Dauerkarten verkauf und tun es auch jetzt noch. Sie räumen dabei einen Rabatt von 5 Spielen ein.
Das Geld wurde auch schon eingezogen.
Es war alles sehr transparent und ich gehe davon aus, dass viele ihre Dauerkarten nicht verlängert haben. Was man auch nachvollziehen kann.
Ich kann es mir leisten, diesen Betrag intern als Spende zu verbuchen. Und habe es deshalb gerne getan.
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Merkel will das Großveranstaltungsverbot bis 31.12. durchdrücken.
Damit hat sich dann das Final 4 erledigt.
Das Final4 wäre ja auch der GAU. Über 19000 Zuschauer aus vielen verschiedenen Ländern und Regionen auf engem Raum. Allein schon deshlab sollte es in diesem Rahmen nicht stattfinden. -
Aber dieser Zusatz: Zugleich müsse sichergestellt sein, dass die Teilnehmer "ausschließlich aus dieser Region beziehungsweise aus umliegenden Regionen mit entsprechenden Inzidenzen kommen. relativiert das dann auch wieder.
Zuschauer, die aus einer Stadt (einem Landkreis) kommen, in denen diese Hürde gerissen wurde, dürfen dann nicht in die Halle. Wie überprüft man denn so etwas? Meldebescheinigung? Eidesstattliche Erklärung?
Möglicherweise werden Gästefans ausgeschlossen und Dauerkarteninhaber werden nur einmal geprüft und Dauerkarten dürfen nicht weitergegeben werden. -
Warum etwas absagen, bevor es nicht nötig ist? Dass alle für einen Saisonstart der Bundesliga und die WM-Austragung plädieren ist richtig. Warum soll man jetzt eine WM absagen, wenn sie im Januar vielleicht ausgetragen werden kann? Leuchtet mir nicht ganz ein.
Wann ist denn in deinen Augen eine Absage nötig?
Aber unabhängig davon, kann man bei allen Beteilgten eine gewisse Starrheit erkennen. Die ehfcl, die auf ihren aufgeblähten Spielmodus besteht, die HBL, die notgedrungen mit 20 Mannschaften in die Saison geht. Man hätte aber durchaus sich einen anderen Modus überlegen können, z.B. zwei Zehnergruppen und danach die drei besten und die drei schlechstesten der Gruppen um die Meisterschaft bzw. um den Abstieg spielen lassen können.
Oder was anderes. Aber einfach so weitermachen war sicherlich die schlechteste Variante.
Und der Weltverband hätte die WM absagen können. Allein schon, um den Vereinen und den Ligen mehr Spielraum zu geben. So wie es jetzt aussiet, wird es kurz vor knapp abgesagt.
Oder, man stelle sich vor, die WM findet statt und danach müssen alle Spieler in eine zweiwöchige Quarantäne. -
Ich finde den Ansatz von Andy sehr gut. Aber Kreativität und "out of the box" Denken scheint nicht so verbreitet zu sein.
Es ist ja auch überhaupt nicht klar, inwieweit die ehfcl Spiele Einnahmen für die Vereine generieren. Ich habe eher den Eindruck, dass er der ehf nur um ihr Final4 Turner geht. Wie sich die Mannschaften qualifizieren und ob es dabei sportlich fair zugeht ist zweitrangig, wenn überhaupt so hoch angesiedelt.
In meinen Augen ist die ehfcl und auch die Euroleague ein weiterer Sargnagel für die teilnehmenden Mannschaften.
Oder anders ausgedrückt, der ehf ist es egal, ob sich der Wettbewerb für die Vereine rechnet.
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Störfeuer? Durchaus nachvollziehbare Argumente könnte man besser sagen.....

Ich kann die Argumente von Kiel und Flesnburg auch nachvollziehen. Bloß frage ich mich, was sich seit den Beschlüssen von Juni geändert hat? Hat man tatsächlich geglaubt man könnte im Oktober wieder in der Halle mit vielen Zuschauern spielen?Auf der anderen Seite steht es jedem zu, Fehler einzugestehen. Es wäre deshalb gut gewesen, wenn man entweder gesagt hätte, dass man im Juni überstimmt worden ist oder das man seine Einschätzung geändert hat.
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Spannend wäre auch zu erfahren, wie viel Geld die Konzepte in der Umsetzung kosten und ab wann (Auslastung der Halle) Vereine hier wieder Gewinn machen.
Meinst du eventuell Deckungsbeitrag? Das würde doch schon reichen für den Anfang, wenn ein Spiel mit Zuschauern einen Deckungsbeitrag leistet, oder habe ich was übersehen? -
Ich erinnere mich noch an den Gewinn der Europameisterschaft durch Griechenland. Das hat auch jeder für unmöglich gehalten. Ich glaube zwar auch, dass Leipzig nur geringe Chancen hat, aber immer noch deutlich größer Null.
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Wie kommst Du jetzt darauf dass ich irgend etwas " beweisen wollte? Steht das da? Ich bin überrascht welche Schlussfolgerungen hier immer gezogen werden Das war nur eine Situationsschilderung. :
Im übrigen dachte ich auch es geht aus meinem Post hervor , dass es diese angebliche " zügellose Treiben bei uns nie gab. War eine Erfindung dieser Person. Fake dingens quasi. Man ist hier vorsichtig. Jeder hat quasi immer seinen Gurt an :

Sorry für das Mißverständnis. -
Wir leben in einer Kleinstadt, c.a 40.000 Einwohner. Vor c.a 10 Tagen wurde bei FB ein Video eingestellt dass den Marktolatz gezeigt hat und derjenige der das gedreht hatte ( m.E. hätte er es wegen Persönlichkeitsrecht der dort gefilmten gar nicht einstellen dürfen ) hat sich über das "zügellose Treiben " auf dem Marktplatz aufgeregt ( das es dort schon länger geben soll). Damals hatte man 9 Infizierte. Stand heute sind es, wegen des zügellosen Treibens,.....2.
Das beweist leider gar nichts.Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit für jeden Einzelfall nicht hoch. Aber irgendwo und irgendwann (und leider häufiger als uns lieb sein kann) ist es dann doch ein Superspreader.
Dies ist ähnlich als wenn ich sagen würde: Wer braucht schon Sicherheitsgurte. Ich bin in meinem Leben schon mehr als 1.000.000 Kilometer mit dem eignene Auto gefahren und ich habe noch nie einen Sicherheitsgurt benötigt. Also völlig überzogen diese Maßnahme!

Schaut man sich sich aber alle Unfälle an, dann stellt man fest, dass druch Sicherheitsgurte sehr viele Menschenleben gerettet werden und auch viele Verletzungen deutlich weniger schwerwiegend ausfallen.
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Alles anzeigen
@ hlp:
Ersteinmal schön, dass du mir nichts unterstellst!
Bill Gates selbst sprach in dem Interview davon, einen Impfstoff für 7
Milliarden Menschen entwickeln lassen zu wollen, das ist also ein Zitat
gewesen.Ansonsten will ich ihm nichts Böses unterstellen, aber klar ist auch,
dass "seine "Firmen von diesem Vorhaben massiv profitieren. Da hat es
zumindest ein "Geschmäckle", wenn man Verträge aushandelt und vor allem
Garantieabnahmen (und damit Bezahlung) mit Ländern vereinbart, ohne das
klar ist, ob derImpfstoff überhaupt gebraucht wird, ob er auch wirkt, in
welchem Ausmaß er wirkt und welche unbekannten Nebenwirkungen eventuell
später auftreten könnten. So wie sein Unternehmen "Big Pharma" bei Sars
Cov 1. Würde das ein "reiner" Wohltäter tun? Vielleicht sind seine
Absichten durchaus ehrenvoll, aber in erster Linie ist er Geschäftsmann,
sonst wäre er ja auch nicht so reich geworden. Und die Unabhängigkeit
von Organisationen wie der WHO wird sicherlich immer auf wackligen
Beinen stehen, wenn die Sponsoren, nicht nur Gates, zu 80 Prozent
private Investoren sind, die auch eigene wirschaftliche Interessen
verfolgen.Hier mal ein Bericht dazu von SWR2:
An der Schweinegrippen-Panik verdiente nur die Pharmaindustrie
Als 2009 die Schweinegrippe ausbrach und ein kleines Gremium innerhalb der WHO
den globalen Notstand ausrief, produzierten die Pharmariesen im
Hintergrund schon ihre Impfstoffe. Mit ihren Warnungen vor der Pandemie
löste die WHO eine weltweite Panik aus. Dadurch wurden wiederrum die
Regierungen unter Druck gesetzt, ihre Lager rasch mit Impfstoffen und
Medikamenten gegen die Schweinegrippe zu füllen. Allein die
Bundesregierung kaufte damals Impfstoffe und Grippemittel im Wert von
450 Millionen Euro. Als die Pandemie ausblieb, mussten die Medikamente
vernichtet werden. Big Pharma aber hatte Milliarden verdient – auch wenn
eine Untersuchungskommission zu dem Schluss kam, die Pharmaindustrie
habe die WHO-Entscheidungen zur Schweinegrippe nicht beeinflusst.
Geschäftsgewinne aus Big Food und Big Pharma finanzieren die WHO
Bill Gates erwirtschaftet seine Milliarden durch Kapitalanlagen in
bestimmten Industriezweigen. Kritiker bemängeln, dass diese Branchen
allesamt etwas mit krankmachenden Bedingungen zu tun haben. So hält die
Gates Stiftung Aktien von Coca Cola im Wert von 500 Millionen Dollar und
Aktien des weltgrößten Supermarktkonzerns Walmart im Wert von einer
Milliarde Dollar. Hinzu kommen Beteiligungen an den
Nahrungsmittelkonzernen Pepsi Co, Unilever, Kraft-Heinz, Mondelez und
Tyson Foods; an den Alkoholkonzernen Anheuser-Busch und Pernod; an den
Pharmakonzernen Glaxo Smith Kline, Novartis, Roche, Sanofi, Gilead und
Pfizer.
Die Stiftung hält außerdem Anteile im Wert von fast zwölf Milliarden
Dollar am Berkshire Hathaway Trust des Investors Warren Buffett. Der
Trust wiederum besitzt Aktien von Coca Cola im Wert von 17 Milliarden
Dollar und von Kraft-Heinz im Wert von 29 Milliarden Dollar.
Für die Gates Stiftung
bedeutet das: Je mehr Profite die genannten Konzerne machen, desto mehr
Geld kann sie für die WHO ausgeben. Für die WHO heißt das wiederrum:
Mit jeder Maßnahme gegen gesundheitsschädliche Aktivitäten der
Süßgetränke-, Alkohol- und Pharmaindustrie würde die WHO die Gates
Stiftung daran hindern, Spenden für die WHO zu erwirtschaften. Kurz, die
Weltgesundheitsorganisation steckt in einem klassischen
Interessenkonflikt, der sie in ihren Handlungsmöglichkeiten einschränkt
und der angesichts ihrer finanziellen Abhängigkeit von der Gates
Stiftung kaum aufzulösen ist.
Aggressives Marketing von zucker-, fett- und salzreichem Junkfood hat
dazu geführt, dass heute zwei Milliarden Menschen übergewichtig sind;
2016 starben alleine in China 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. Vom
Einfluss der Nahrungsmittelindustrie auf die WHO und der weltweiten
Pandemien Fettleibigkeit und Diabetes profitiert derweil auch Big
Pharma. Besonders gewinnträchtig sind, unter anderem, Medikamente gegen
Folgeerkrankungen falscher Ernährung. Der weltweite Umsatz mit
Diabetes-Medikamenten lag 2017 bei rund 55 Milliarden US-Dollar.
Inhaltsreicher wäre es zu erfahren, wieviel von der Stiftung in solchen Werten investestiert sind? Wenn es 20% sind, heisst es, dass 80% in anderen Werten stecken. Das wirft dann die Frage auf, wieviel Verlust diese 80% machen in dieser Krise.Oder anders ausgedrückt, in sehr einseitiger Artikel, der wieder mal nur die Fakten benennt, die der Intention des Artikels entspricht. Durch das Weglassen dieser Information habe ich eher den Eindruck, dass wenig daran ist.
Und ja, man kann es sicherlich kritisch sehen, wenn Superreiche entscheiden, was mit soviel Geld geschieht. Aber das ist nicht das Problem der Superreichen sondern ein gesellschaftliches Problem.
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Gibts eigentlich schon eine Info wo die European League, falls sie stattfinden sollte, übertragen wird? Nur auf EHF TV?
Wäre doch nicht das Schlechteste für die meisten von uns. ehftv wäre dann jedenfalls frei empfangbar. -
Also ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Kiel den Wechsel aus wirtschafticher Motivation durchgeführt hat. Soviel ich weiß, hat man die Dauerkarten für die aktuelle Saison noch nicht verkauft; also auch noch kene Einnahmen. Da das Training jetzt wieder beginnt, fallen auch sofort wieder die Kosten an.
Die einzigen Einnahmen dürften jetzt die Sponsorengelder sein. Auch wenn die meisten Sponsoren bei der Stange geblieben sind (Achtung: Vermutung), werden doch auch einige wegen eigenen wirtschaftlichen Problemen ihr Engagement reduziert haben (natürlcih ebenfalls eine Vermutung).
Sicherlich haben die Spieler und die Trainer auch auf Gehalt verzichtet, aber im Augenblick kann doch keiner wissen und sagen, wie es weitergeht. Da bietet es sich aus kaufmännischer Vorsicht doch an, zu sparen. Und an der Stelle hatte man eben eine Überversorgung.
Da der Spieler dann auch bereit war, zu wechseln, und es einen anderen Verein gab, der die Gehaltsvorstellungend es Spielers erfüllen will, ist es dann eben passiert. -
interessant auch, dass das herzzentrum bad oeynhausen bei der analyse von 3000 blutspendern für den test
festgestellt haben, dass nur 29 -also ca. 1% - antikörper gegen covid gebildet hatten....
also viel viel weniger, als man allgemein angenommen hätte....
Ich weiß nicht ob Blutspender eine repräsentative Auswahl darstellen. Ich vermute, wer Bluts pendet, denkt dabei zuerst an seine Mitmenschen und weniger über das Essen, das man bekommt. Diese Gruppe sollte eigentlich sich dann auch eher rücksichtsvoll gegenüber anderen verhalten und hat damit eine geringere Wahrscheinlichkeit sich anzustecken.