Beiträge von Handballer2105

    Zeig mir mal den Verein, der den Ausfall der Dauerkarten problemlos abfängt. Wer gibt denn einem Handballverein einen Überbrückungskredit? Doch nur, wenn einer der Gesellschafter oder jemand anders dafür bürgt.
    Mit was schliessen denn die Vereine die Lücke, die bisher noch keine Dauerkarten verkauft haben? Haben die Sponsoren schon Vorschüsse gezahlt? waren Rücklagen da? Hben die Spieler auf sofortige Gehaltszahlungen verzichtet?
    Und ja, ich glaube, dass die Vereine, die schon Dauerkarten verkauft haben, annehmen, dass sie einen Großteil der Gelder nicht zurückzahlen brauchen, weil die Käufer verzichten.
    Bei meinem Verein bin ich dazu bereit.
    Bei den Tickets für das final4 der Championsleague werde ich aber auf mein Geld nicht verzichten. Weil da ist die Identifikation nicht so groß.

    Ich habe es schon mehrfach geschrieben, als ich meine Dauerkarte bestellt habe, tat ich es in dem Wissen, dass ich eventuell gar nicht in die Halle gehen darf.
    Ich kann aber jeden verstehen, der dies nicht machen möchte und diese Saison auf eine Dauerkarte verzichtet.
    Eine Abzocke der Vereine oder der Gesellschafter kann ich hier nicht erkennen. Ich wüsste auch im Handball keinen Profiverein, der einenn Gesellschafter mit direkten Gewinnerzielungsabsichten hat.
    Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, haben die Rhein Neckar Löwen auch schon Dauerkarten verkauf und tun es auch jetzt noch. Sie räumen dabei einen Rabatt von 5 Spielen ein.

    Das Geld wurde auch schon eingezogen.

    Es war alles sehr transparent und ich gehe davon aus, dass viele ihre Dauerkarten nicht verlängert haben. Was man auch nachvollziehen kann.

    Ich kann es mir leisten, diesen Betrag intern als Spende zu verbuchen. Und habe es deshalb gerne getan.

    Aber dieser Zusatz: Zugleich müsse sichergestellt sein, dass die Teilnehmer "ausschließlich aus dieser Region beziehungsweise aus umliegenden Regionen mit entsprechenden Inzidenzen kommen. relativiert das dann auch wieder.
    Zuschauer, die aus einer Stadt (einem Landkreis) kommen, in denen diese Hürde gerissen wurde, dürfen dann nicht in die Halle. Wie überprüft man denn so etwas? Meldebescheinigung? Eidesstattliche Erklärung?
    Möglicherweise werden Gästefans ausgeschlossen und Dauerkarteninhaber werden nur einmal geprüft und Dauerkarten dürfen nicht weitergegeben werden.

    Warum etwas absagen, bevor es nicht nötig ist? Dass alle für einen Saisonstart der Bundesliga und die WM-Austragung plädieren ist richtig. Warum soll man jetzt eine WM absagen, wenn sie im Januar vielleicht ausgetragen werden kann? Leuchtet mir nicht ganz ein.


    Wann ist denn in deinen Augen eine Absage nötig?
    Aber unabhängig davon, kann man bei allen Beteilgten eine gewisse Starrheit erkennen. Die ehfcl, die auf ihren aufgeblähten Spielmodus besteht, die HBL, die notgedrungen mit 20 Mannschaften in die Saison geht. Man hätte aber durchaus sich einen anderen Modus überlegen können, z.B. zwei Zehnergruppen und danach die drei besten und die drei schlechstesten der Gruppen um die Meisterschaft bzw. um den Abstieg spielen lassen können.
    Oder was anderes. Aber einfach so weitermachen war sicherlich die schlechteste Variante.
    Und der Weltverband hätte die WM absagen können. Allein schon, um den Vereinen und den Ligen mehr Spielraum zu geben. So wie es jetzt aussiet, wird es kurz vor knapp abgesagt.
    Oder, man stelle sich vor, die WM findet statt und danach müssen alle Spieler in eine zweiwöchige Quarantäne.

    Ich finde den Ansatz von Andy sehr gut. Aber Kreativität und "out of the box" Denken scheint nicht so verbreitet zu sein.

    Es ist ja auch überhaupt nicht klar, inwieweit die ehfcl Spiele Einnahmen für die Vereine generieren. Ich habe eher den Eindruck, dass er der ehf nur um ihr Final4 Turner geht. Wie sich die Mannschaften qualifizieren und ob es dabei sportlich fair zugeht ist zweitrangig, wenn überhaupt so hoch angesiedelt.

    In meinen Augen ist die ehfcl und auch die Euroleague ein weiterer Sargnagel für die teilnehmenden Mannschaften.

    Oder anders ausgedrückt, der ehf ist es egal, ob sich der Wettbewerb für die Vereine rechnet.

    Störfeuer? Durchaus nachvollziehbare Argumente könnte man besser sagen..... :rolleyes:


    Ich kann die Argumente von Kiel und Flesnburg auch nachvollziehen. Bloß frage ich mich, was sich seit den Beschlüssen von Juni geändert hat? Hat man tatsächlich geglaubt man könnte im Oktober wieder in der Halle mit vielen Zuschauern spielen?

    Auf der anderen Seite steht es jedem zu, Fehler einzugestehen. Es wäre deshalb gut gewesen, wenn man entweder gesagt hätte, dass man im Juni überstimmt worden ist oder das man seine Einschätzung geändert hat.

    Wie kommst Du jetzt darauf dass ich irgend etwas " beweisen wollte? Steht das da? Ich bin überrascht welche Schlussfolgerungen hier immer gezogen werden Das war nur eine Situationsschilderung. :

    Im übrigen dachte ich auch es geht aus meinem Post hervor , dass es diese angebliche " zügellose Treiben bei uns nie gab. War eine Erfindung dieser Person. Fake dingens quasi. Man ist hier vorsichtig. Jeder hat quasi immer seinen Gurt an : :hi:


    Sorry für das Mißverständnis.


    Wir leben in einer Kleinstadt, c.a 40.000 Einwohner. Vor c.a 10 Tagen wurde bei FB ein Video eingestellt dass den Marktolatz gezeigt hat und derjenige der das gedreht hatte ( m.E. hätte er es wegen Persönlichkeitsrecht der dort gefilmten gar nicht einstellen dürfen ) hat sich über das "zügellose Treiben " auf dem Marktplatz aufgeregt ( das es dort schon länger geben soll). Damals hatte man 9 Infizierte. Stand heute sind es, wegen des zügellosen Treibens,.....2.


    Das beweist leider gar nichts.

    Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit für jeden Einzelfall nicht hoch. Aber irgendwo und irgendwann (und leider häufiger als uns lieb sein kann) ist es dann doch ein Superspreader.

    Dies ist ähnlich als wenn ich sagen würde: Wer braucht schon Sicherheitsgurte. Ich bin in meinem Leben schon mehr als 1.000.000 Kilometer mit dem eignene Auto gefahren und ich habe noch nie einen Sicherheitsgurt benötigt. Also völlig überzogen diese Maßnahme! :irony:

    Schaut man sich sich aber alle Unfälle an, dann stellt man fest, dass druch Sicherheitsgurte sehr viele Menschenleben gerettet werden und auch viele Verletzungen deutlich weniger schwerwiegend ausfallen.


    Inhaltsreicher wäre es zu erfahren, wieviel von der Stiftung in solchen Werten investestiert sind? Wenn es 20% sind, heisst es, dass 80% in anderen Werten stecken. Das wirft dann die Frage auf, wieviel Verlust diese 80% machen in dieser Krise.

    Oder anders ausgedrückt, in sehr einseitiger Artikel, der wieder mal nur die Fakten benennt, die der Intention des Artikels entspricht. Durch das Weglassen dieser Information habe ich eher den Eindruck, dass wenig daran ist.

    Und ja, man kann es sicherlich kritisch sehen, wenn Superreiche entscheiden, was mit soviel Geld geschieht. Aber das ist nicht das Problem der Superreichen sondern ein gesellschaftliches Problem.

    Also ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Kiel den Wechsel aus wirtschafticher Motivation durchgeführt hat. Soviel ich weiß, hat man die Dauerkarten für die aktuelle Saison noch nicht verkauft; also auch noch kene Einnahmen. Da das Training jetzt wieder beginnt, fallen auch sofort wieder die Kosten an.
    Die einzigen Einnahmen dürften jetzt die Sponsorengelder sein. Auch wenn die meisten Sponsoren bei der Stange geblieben sind (Achtung: Vermutung), werden doch auch einige wegen eigenen wirtschaftlichen Problemen ihr Engagement reduziert haben (natürlcih ebenfalls eine Vermutung).
    Sicherlich haben die Spieler und die Trainer auch auf Gehalt verzichtet, aber im Augenblick kann doch keiner wissen und sagen, wie es weitergeht. Da bietet es sich aus kaufmännischer Vorsicht doch an, zu sparen. Und an der Stelle hatte man eben eine Überversorgung.
    Da der Spieler dann auch bereit war, zu wechseln, und es einen anderen Verein gab, der die Gehaltsvorstellungend es Spielers erfüllen will, ist es dann eben passiert.

    interessant auch, dass das herzzentrum bad oeynhausen bei der analyse von 3000 blutspendern für den test
    festgestellt haben, dass nur 29 -also ca. 1% - antikörper gegen covid gebildet hatten....
    also viel viel weniger, als man allgemein angenommen hätte....


    Ich weiß nicht ob Blutspender eine repräsentative Auswahl darstellen. Ich vermute, wer Bluts pendet, denkt dabei zuerst an seine Mitmenschen und weniger über das Essen, das man bekommt. Diese Gruppe sollte eigentlich sich dann auch eher rücksichtsvoll gegenüber anderen verhalten und hat damit eine geringere Wahrscheinlichkeit sich anzustecken.