Ich hatte gestern auf einer Veranstaltung ein Gespräch, in dem mir die Situation und das Problem um den HSV und die Lizenz, vereinfacht so dargestellt wurde (sinngemäß):
Normaler/Üblicher, beispielhafter Vorgang bezogen auf Sponsoren, bzgl. Lizenz mit Auflagen:
Ein Verein hat einen geplanten Etat und reicht fristgerecht bis 31.03. bei der HBL alle Unterlagen ein in denen er belegt, welche Verträge er, in welcher Höhe mit Sponsoren fix/schriftlich abgeschlossen hat und wie sich der Etat zusammensetz. Natürlich kann nun in der Zwischenzeit bis zur Lizenzerteilung etwas passieren, z.B. dass ein Sponsor mit EUR 100.000 Sponsoring insolvent wird und nun dadurch eine Finanzierungslücke über EUR 100.000 vorhanden ist. Somit erhält der Verein die Lizenz nur mit der Bedigung, innerhalb 14 Tagen nachzuweisen, wie diese Lücke aufgefangen wird, was z.B. durch andere/neue Sponsorenverträge, oder entsprechende Reduzierung der Kosten möglich ist. Passen die dann eingereichten Unterlagen, wird die Lizenz erteilt.
Beim HSV soll es aber angeblich so gewesen sein:
Ein HSV hat einen geplanten Etat und hat fristgerecht bis 31.03. bei der HBL alle Unterlagen eingereicht, die die Deckung belegen sollen. Diese Unterlagen decken den geplanten Etat mit nachweislichen/unterschriebenen Verträgen aber zum 31.03. nicht, sondern man hat angeblich Sponsorenverträge als Nachweis zur Etatsdeckung mit eingereicht, die Stand 31.03.2024 noch gar nicht unterschrieben waren (nur mündliche Zusagen), bzw. weitere Sponsorenverträge eingereicht, die zwar schon unterschrieben sind, die aber zum Bsp. erst ab 01.01.2025 beginnen. Da die komplette Deckung des geplanten Etat aber schon zum 31.03. fix belegt werden muss, widerspricht diese Vorgehensweise des HSV den Lizensierungsrichtlinien und demnach dürfte die Lizenz nicht erteilt werden.
Wie gesagt, ob das der Wahrheit entspricht, kann ich nicht beurteilen