Die beantragenden Vereine haben alle 64 Vereine der 3. Liga um deren Meinung zum Beschluss der Spielkommission bzw. dem Antrag auf Änderung der Staffeleinteilung laut Antrag gebeten:
Der bisherige Stand:
22 Vereine für Änderung lt. Antrag
3 Vereine für Beschluss lt. Spielkommission
2 Vereine haben sich aktiv neutral verhalten.
Zweifelsohne eine Situation, die nachdenklich Stimmen sollte.
Morgen tagt der DHB Bundestag bzw. das DHB Präsidium.
Bin mal gespannt, ob man ob der Situation endlich ein Einsehen hat.....und die Einteilung überprüfen lässt, um eine bessere Lösung für alle Vereine zu finden.
Beiträge von Handiman
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WHVer: GWD II hat dem Antrag auf Änderung zugestimmt.
Warum hat dann keiner einen solchen Vorschlag gemacht. Antrag gestellt.
Und neben den Südhessen profitieren vor allem auch die LV 8 Vereine von dem Antrag.
Aber nochmal: nahezu alles ist besser als das was der Verband da jetzt vorhat....
Die letzte Bemerkung beziehe ich nicht auf mich. Habe noch nie jemand den Mund verboten.....
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Habalapap: Am Besten mal die Karten anschauen und erkennen, dass die Derby Gruppen dabei berücksichtigt wurden. Eine einzige Ausnahme gibt es und die heißt Berlin. Aber die standen bis dato ja immer unter dem besonderen Schutz eines der Einteiler.
Übrigens: die Südhessen haben nach DHB Vorstellung je 3 Fahrten im Bereich 50 km die Saison und ab dann geht es nicht unter 700 km bis 1100 km je Auswärtsfahrt. Die Antragsteller haben ja nicht mal den Anspruch gehabt ursprünglich nicht in den Osten zu gehen. Dann aber zusammen mit Wiesbaden als Derby und mit Rödelsee und Bad Neustadt. In diesen beiden Vereinen fährt nun aber jeder der 4 Südhessen 7-8 mal auf dem Weg gen Osten dran vorbei.
Die Spielkommission verletzt mit dieser Einteilung die Vorgabe der SpO. Nicht mehr und nicht weniger. Und das gilt es gegen die Interessen eines der Einteiler zu verhindern. Mit allen möglichen Mittel.
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https://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF…8dc49db9e506101
und hier mal der Link zur Karte was die Spielkommission will.
....einer der Spielleiter soll wohl Lehrer sein. Ich hoffe nicht für Geographie....
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https://maps.google.de/maps/ms?vps=1&…8d492fa659d2d83
hier mal ein Link zur Karte des Antrags
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Odenwälder: damit sind dann alle messen gesungen und die aktuelle Beschlusslage der Spielkommission zum Treppenwitz mutiert.
Ich hoffe der Herr lässt Vernunft vom Himmel regnen....
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eigentlich gibt es diese Vorgaben doch.
§38 (3) besagt: "...die Einteilung ist nach geographischen Gesichtspunkten....."
Was sonst als eine Km Berechnung könnte das bedeuten?!ex ddr ler: es liegt dann doch am DHB Präsidium, dass diese Regeln eingehalten werden. Das DHB P ist das Controlling der Spielkommission. Wenn die diese Entscheidung gut heißen, würde das dann wohl bedeuten, dass man sich vor Gericht wiedersieht.....
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der Schiedsrichterkosten Ausgleich läuft auch über die gesamte 3. Liga.
dann bitte mal erläutern weshalb der gemacht wird?!
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@: Steinar: Eingleisig bedeutet also Profi. Gratuliere. War ich ich nie gut genug dafür.
Trotzdem wurde hier mal wieder nur durch die Süd oder West-Brille geschaut.
Gerade in der Oststaffel gab es einige Vereine die sonntags spielen. Aus gutem Grund. Und bitte bedenke, wir hatten letzte Saison keinen Winter.Einen Fahrtkosten Ausgleich auf Heller und Pfennig nach effektiven Kosten macht wirklich kein Sinn.
Will gar nicht daran denken was dann alles für Rechnungen da eingereicht werden. Das führt zu einer Inflation der angeblichen Kosten.
Aber weshalb nicht x Euro pro KM abweichenden vom Durchschnitt in einen Topf, aus dem die über dem Durchschnitt mit dem gleichen x Euro pro KM bezahlt werden.Das ist fair und führt auch zu einem finanziellen Ausgleich der Wettbewerbskraft. Ich nenne es Chancengleichheit. Und diese Entscheidung sollte das DHB Präsidium treffen nicht die Vereine. Die sind da befangen.
Wenn man immer nur sagt warum was nicht geht, wird sich auch nichts ändern.
Und zu deinem angedeuteten Todschlagargument habe ich vorher schon geantwortet.
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Steinar: deine Einschätzung zeigt, dass Du noch nicht viele lange Auswärtsfahrten in einer Saison gemacht haben kannst.
Deine Durchschnittsbetrachtung hilft hier gar nichts. Den Vereinen wurden entsprechende Zahlen vorgelegt.
Hier ein paar zur Bewertung, ob es wirklich nur Effekthascherei ist:
Im Norden werden 1.800 Km gespart. Ich gebe zu Peanuts, ABER definitiv kein Nachteil
Im Westen und Süden sind es schon um die 6.900 Km Einsparrung je Staffel. Nicht viel ABER auch kein Nachteil. Im Osten dagegen sind es über 21.900 Km Einsparung. Von Peanuts zu sprechen fällt mir schwer. 90 km mehr pro Auswärtsfahrt heißt ein Stunde mehr Busfahrt im Durchschnitt JEDES Spiels für Spieler, Zuschauer etc.
Noch nicht genug?
Die Anzahl der Vereine mit einer Fahrleistung von mehr als 9.000 Km im Jahr geht von 11 auf 4 zurück.
Die Anzahl ALLER Fahrten über 400 km geht von 106 auf 32 zurück.
Ich kenne eine Vielzahl Spieler die Sonntagsabend nach 500 km Fahrt spielen, duschen, zurückfahren und Montagmorgens um 8:00 zur Arbeit gehen.
Und wer will, dass seine Fan auch in fremden Hallen unterstützen, soll darüber mal nachdenken.....Und jetzt kommt sicher wieder das Todschlagargument "dann darf man halt keine 3. Liga spielen". Dem entgegne ich, dass der DHB die 3. Liga als Amateurklasse zwischen den reinen Amateurvereinen und den Profiligen eingeführt hat. Sie solle auch als Ausbildungsliga für Nachwuchsspieler gelten/dienen.
Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte man ja alle 64 Vereine in einen Topf geworfen und die Staffeln gelost. Ich höre schon den Aufschrei im Süden und Westen dieser Republik.
Vielleicht hat gerade deshalb der DHB in seiner SpO §38 (3) verfügt, dass die Staffeleinteilung nach geographischen Gesichtspunkten zu erfolgen hat.Fazit: was sonst als die KM Berechnung könnte dann das Kriterium zur Einteilung sein?!
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WHVer: laut Information an die Vereine hat der Vorschlag vom Odenwälder erhelbliche Fahrtkosten Vorteile für alle 4 Staffeln. Es wird von über 37.000 Km!!!! gesprochen. Auch der Norden profitiere davon. Von daher könnte aus dieser Warte nicht von einer Benachteiligung die Rede sein. Hierbei wäre auch falsch immer nur das Ergebnis eines einzelnen Vereins zu sehen. Bei solchen Entscheidungen "muss"/sollte nach Möglichkeit die Vogelperspektive eingenommen werden.
Viele Vereine und Fans verstehen nicht weshalb man den Hannoveraner Raum auseinander reißt und den Hessischen Raum auseinander reißt und den Süden auseinander reißt. Weshalb wird dieses Argument dann ausgerechnet für den Berliner Raum reklamiert. Und die Anzahl der 2. Mannschaften ist derzeit keinerlei Kriterium der SpO zu Staffeleinteilung. Einen Paragraphen mit der Bedingung, dass alle 2. Mannschaften gleichmäßig zu verteilen sind, gibt es (noch) nicht. Wäre auch ein zusätzlicher Wahnsinn. (So meine Meinung)
Die SpO des DHB §38 (3) besagt, dass die Staffeln nach geographischen Gesichtspunkten einzuteilen sind. Was sonst als eine Km Berechnung könnte dann als sachlich fundiertes Kriterium gelten?! Gerne erfahre ich da Neues und neue Ideen. Derzeit würde mir aber nichts Besseres einfallen.
Ach ja, auch ich finde den Vorschlag von Wolferl gut. Er ist in jeder Hinsicht besser als das was die Spielkommission nun legitimieren lassen will. Er ist aber aus rein statistischer Sicht ein wenig "schwächer" als der vom Odenwälder. Laut den Berechnungen, die hier veröffenticht wurde, wären es "nur" rund 33.000 Km Vorteil zum aktuellen Beschluss.
Fazit: solange eine Staffeleinteilung mit emotionalen Begriffen begründet wird, wird es große Diskussion unter den Vereinen geben. Sobald aber ein faktisches Kriterium (Bsp.: Km Berechnung) herangezogen würde, wird zumindest auf Seiten der verantwortlichen der Vereine die Chance auf Akzeptanz deutlich wachsen. Es sollte im Interesse des DHBs sein, seine Funktionäre bestmöglich vor solchen "Dingen" zu schützen. -
Wenn ich mir das so anschaue, haben die Herren der Spielkommission wohl auch im Damen Bereich ganze Arbeit geleitet. Liebe Damen, die Einteilung der Herren in diesem Jahr ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Es gibt mittlerweile wohl über 20 Vereine, die aktiv Agenten die Einteilung protestieren und entsprechende Anträge gestellt haben.
Wir "Männer" empfehlen, dass Ihr Frauen ebenfalls entsprechende Anträge stellt. Die Einteilung ist noch nicht rechtskräftig. Am kommenden Freitag wohl soll sie in der DHB Präsidiums Sitzung abgesegnet werden. Von den Männer sind die Anträge daher an den Vize Präsident Technik Herrn Michelmann gestellt worden. Die Spielkommission wurde entsprechend mit informiert.
Angeblich haben die Staffelvertreter der Männer und Frauen einstimmig diesen Vorschlägen zugestimmt obwohl sie keinerlei Stimmrecht in diesem Gremium haben.
Lasst uns Männer und Frauen hier gemeinsam an einem Strang zieht und den Protest deutlich in Form von Anträge machen. Sonst wird sich im Prozedere der Einteilung nie etwas ändern..... -
Klasse und Gratulation an Baunatal.
Damit sollte jetzt auch klar sein, dass der Vorschlag der Spielkommission zur Staffeleinteilung an Blödsinn nicht mehr zu übertreffen ist. Springe im Norden, rechts davon im Osten und links davon im Westen. Wann endlich kehrt hier Vernunft ein.....
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@Wölferl63: super was Du da gemacht hast. Ich hoffe Du hast auch das mit der Regel ein LV auf max 2 Staffeln bedacht. Sieht auf den ersten Blick ok aus. Wie ist Deine Lösung, wenn Baunatal keine Lizenz bekommt? Dann muss Springe hoch und Baunatal runter...
Finde ich echt klasse. Ich würde mir Wünschen, dass Du Deinen Verein in der 3. Liga bittest daraus einen Antrag auf Änderung der Staffeleinteilung zu stellen. Der muss jetzt an den DHB Vize Präsident Technik. Die DHB Präsidiums Sitzung, die diese Staffeleinteilung formal absegnen muss tagt Ende kommender Woche. Es wäre prima wenn da noch andere Vereine entsprechende Anträge einbringen. Alles ist besser als das was die Funktionäre hier gemacht haben.
Der Norden ist sauer der Süden auch .... -
Urban79: um präzise zu sein ist gibt derzeit keinen Berliner Verein der dagegen ist. Es haben sich lediglich noch nicht alle Berliner dazu geäußert.
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Ergänzend zur vom Odenwälder vorgestellten Einteilung beinhaltet die Berechnung bereits Vorschläge für die benannten Unwägbarkeiten:
Hierzu ein paar Fakten, die wohl auch dem Verband vorliegen sollten:Sofern HSV Hamburg in Liga 3 antreten würde,
würde Soest anstelle von Saarlouis in den Westen rutschen. Saarlouis geht zurück in Liga 2. Im Westen wären kein Saarländer oder Pfälzer. Die wäre alle im Süden.
Das hat zur Folge, dass in Summe statt 421.100 KM (Einteilung DHB) nur 384.240 KM für alle Vereine anfallen.
Das sind 36.860 KM weniger und pro Verein im Schnitt mehr als 500 KMSollte HSV Hamburg nicht in Liga 3 antreten,
verbliebe Soest im Norden und Gladbeck würde für Saarlouis in den Westen nachrücken.
Das hat zur Folge, dass statt der 421.100 KM nur 393.440 KM für alle Staffeln anfallen.
Eine Fahrtkosten/Zeiten Reduktion von 27.660 KM und im Schnitt rund 430 KM pro Verein weniger.Sollte unter dieser Bedingung auch noch zum Beispiel Henstedt der Aufstieg in Liga 2 versagt beleiben,
würde Henstedt in den Norden, zum Beispiel Oranienburg oder die Füchse in den Osten und Springe in Liga 2 rücken.
Das hat zur Folge, dass statt der 421.100 KM für alle "nur" 386.840 KM fahren würden.
Eine Differenz von 34.260 KM und im Schnitt über 530 KM pro Verein.Des Weiteren wurden sämtliche Fahrten in sog. Nah- (bis 299 KM) und Fernbereiche (ab 300 KM) jeweils einfache Route aufgeteilt.
Interessant dabei ist, dass bei Ansetzung dieser Auswertung in allen derzeit gemachten Vorschlägen eine Erhöhung der Nahbereichsfahrten um 7% bis 10% über alle Staffeln hinweg erzielt werden kann und in logischer Konsequenz der Fernbereich um mind. 20% bis 38% reduziert werden kann.
Ein weiteres Detail:
Die Anzahl der Fahrten über 400 km kann von derzeit 108 Einzelfahrten (einfache Strecke) auf unter 30 solcher Fahrten über alle Staffeln hinweg reduziert werden.Das zu den Fakten und einigen Detail.
Natürlich muss man sich mit den File etwas detaillierter beschäftigen......
Das als Faktenlage -
Dreididdi: es sind 5 Excel Files die doch etwas komplexer sind. Sicherlich wird es dazu später Gelegenheit geben. Wichtig ist erst einmal, dass die Vereine diese Infos haben, um sich ein Bild zu machen. Und noch viel wichtiger ist es, dass sich der Verband dazu entschließt eine bereits viel zu früh gemachte Entscheidung zumindest auf Grund der aktuellen Unwägbarkeiten zu überprüfen.
Im Übrigen gibt es bereits mehr als 20 Vereine, die dieser Einteilung sehr positiv gegenüber stehen. Sogar die Berliner Vereine mit Ausnahme eines haben kein Problem damit in den klassischen Osten gruppiert zu werden. Was bedeuten würde, dass es noch mehr klassische Ostderbys geben könnte. Ich möchte um Gotteswillen nicht nostalgisch werden, aber das waren schon klasse Handballzeiten. Und der Zuschauer wird es sicher danken mit mehr Besuchen.Naja, warten wir es ab.....
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Ein paar Antworten:
- Das Zahlenwerk liegt bei der Spielleitung. Derzeit nicht hier im Forum. Es liegt auch einem Großteil der Ansprechpartner der Verein vor.
- Die Einteilung erfolgt nach dem §38 (3) welche in erster Linie eine geographische Einteilung vorsieht.
Hierbei geht es nicht um Grenzen, im Sinne von Ländern, sondern um die Gesamt KM aller Staffeln.
Diese ist nach diesen Vorschlägen und unter Berücksichtigung der aktuellen Lizenz Situation sogar um über 35.000 km geringer als laut spielleitender Stelle. Und das sind über 500 km pro Verein im Durchschnitt geringere Fahrtkosten/Strecken.
- Wenn Hamburg in Liga 3 antritt, würde Soest in den Westen rücken. Damit sähe die Landkarte deutlich angenehmer auch im Norden aus. -
wenn das kein Grund ist ein neue Einteilung vorzunehmen, die auch von der Mehrheit der Verein akzeptiert werden kann, verstehe ich die Welt nicht mehr.....
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Die ganze Diskussion wird natürlich dadurch geprägt, ob man betroffen ist oder nicht. Die Einteilung der LV bzw. die Situation mit dem §38 (ein LV in max zwei Staffel) ist doch das Hauptproblem. Nicht nur theoretisch wird vielleicht in zwei bis drei Jahren der Süden mit LV10 Vereinen überlaufen. Dann wird dort auch anders gesprochen/gedacht werden. Bestimmte LVs interessiert das hier gar nicht. Bsp. LV6 ist immer im Westen, LV1 immer im Norden, LV8 immer im Osten, LV4 dafür definitv nie im Osten und LV10 "noch" immer im Süden. Dort kann man derzeit dem Ochsen ins Horn petzen. Die stört das nicht. Warum wohl?! Dort hat man die notwendige Planungssicherheit. Diese Vereine können über Jahre hinaus mit ihren Sponsoren klare Verträge abschließen. Von daher finde ich das Argument aus diesen Regionen "nicht maulen, dann darf man halt keine 3. Liga spielen" unfair und billig.
Der DHB hat die Klassenreform geschaffen, um den Unterbau der Liga 1 und Liga 2 zu professionalisieren. Das bedeutet auch, dass man diesen Vereinen eine Möglichkeit auf finanziell soliden Füssen zu stehen ermöglichen muss. Das geht mit einem §38 so nicht. Von daher muss der reformiert werden.
Im Übrigen ist von der Professionalisierung durch die Liga Reform bei den Vereinen der 3. Liga noch nichts bzw. nicht viel angekommen. Weder medientechnisch noch in Sachen Fernsehgelder-Solidarität habe ich bisher etwas gesehen. Im Gegenteil: Im letzten Jahr sind alle Beiträge, Strafen und Gebühren von Brutto (inkl. MwSt) auf netto (exkl. MwSt.) umgestellt worden.
Und das mit dem neuen 3. Liga TV ist wieder ein Zuckerl für die meckernde Meute. Das wird keinen neuen Sponsor locken. (Ich hoffe ich irre mich).....