Beiträge von exilberliner

    Wie funktioniert das?

    DAS kann ich dir nun auch nicht sagen. Wenn man sich die letzten Spiele aber ansieht, dann kann man dem SCM eben nicht vorwerfen, nicht auf Nachwuchs und zweite Reihe zu setzen. Wenn die es nun so regeln, werden sie schon ihre Gründe haben... Ich glaube jedenfalls nicht, dass die Magdeburger in kollektive Blödheit verfallen sind.

    wäre es nicht eine Möglichkeit jemandem aus der zweiten, dritten, vierten,... Mannschaft oder der A-Jugend eine Chance zu geben, anstatt einen 42-jährigen zu reaktivieren?

    Aber das wird doch getan! Gerde Magdeburg vorzuwerfen, der Jugend keine Chance zu geben, ist nun wirklich lächerlich. Wahrscheinlich geht es vor allem darum, den Druck von dem Jungen zu nehmen. Wir werden sehen.


    Lass den Jungen erstmal in der HBL dauerhaft Fuß fassen, bevor mit ihm in der Nationalmannschaft geplant wird. :hi:

    Mit Sicherheit. Nichts anderes haben ich geschrieben. Trotzdem finde ich gerade das Beispiel Suton schon bemerkenswert. Wie viele Bundesligaeinsätze? Auch bei Wiede sind es ja noch nicht wirklich viele. Man kann also nicht sagen, dass die Jungs nicht frühzeitig an die Nationalmannschaft herangeführt werden, und das macht sich in mittelfristiger Perspektive (!) vielleicht schon bezahlt.

    In der B-Nationalmannschaft haben Tim Suton und Fabian Wiede je 5 Tore gegen Norwegen geworfen. Beide sind auf in der mittelfristigen A-Planung nicht außer acht zu lassen (denn wir sprechen von der B- nicht von der Junioren-Nationalmannschaft). Ich denke, dass sie sehr schnell den Anschluss schaffen werden, was nicht unerheblich ist, da Suton ja auf der gefragten Position RM spielt (zumindest in Spielen, die ich von ihm gesehen habe. Auch Paul Drux wird in den nächsten Jahren den Anschluss an die deutsche Leistungsspitze finden. Vielleicht gibt es ja mittelfristig doch Hoffnung für unseren Rückraum.Nachwuchs.

    Okay, das war konkret auf die Entwicklung von Andreas Nilsson gemünzt, der damals noch klar U23 war und heute noch daran übt. Aber ich denke, das kann man auch verallgemeinern. Ahlm und Vori waren solche Typen.

    Deshalb sehe ich bei den Schweden Nielsen auch auch vor Nilsson - der ist vorne gut und hinten top. Bei einem Kreisläufer sollte es auch i.d.R. so sein, denn es wird eher der RM sein, der körperlich nicht in den Mittelblock passt, dann auf Außen gehen oder eben ausgewechselt werden muss, denn inzwischen ist auch bei der 5-1 die Spitze in der Regel ein großer und breiter Spieler. Aber eben diese Situation sehe ich in der derzeitigen deutschen Mannschaft nicht.

    Dann möchte ich doch mal fragen: Welcher Spieler in der derzeitigen Nationalmannschaft ist den so gut im Angriff und so schlecht in der Deckung, dass das einen Spezialistenwechsel wirklich rechtfertigen würde?

    Wer würde teure Eintrittskarten kaufen um sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einer Stadt dieselben vier Mannschaften bei Freundschaftspielen anzuschauen?

    Ich zum Beispiel liebe Turniere, und viele Handballer tun das auch. So ein "Wochenende des Handballs" halte ich durchaus für vermarktungsfähig. Ich halte jedenfalls mehr von einer Handballveranstaltung als Volksfest als von einem Supercup ohne Publikum, wobei dann die Konkurrenz eines lächerliches Volksfest in der Stadt als Begründung herhalten muss. Mal im Ernst: Um die Vermarktung des Supercups hat sich doch beim DHB nicht wirklich jemand Gedanken gemacht, oder? Da hat man auf jeden Fall eine Chance vertan.

    Wenn der reine Abwehrspieler ein Anachronismus sein sollte stellt sich natürlich die Frage warum auch Berlin und Hamburg mit solchen Spielern operieren

    Na ja, zumindest in Berlin ist es ja so, dass man auf Rückraum Mitte mit Jaszka einen Spezialisten hat, für den es keine zweite Besetzung gibt. Da er ein unterdurchschnittlicher Deckungsspieler ist (für einen Mittelblock oder Halben auch nicht die richtigen körperlichen Voraussetzungen mitbringt), braucht man den Spezialistenwechsel. Nun ist die Situation in der deutschen Nationalmannschaft ja die, dass uns dieses Genie im Spielaufbau gerade fehlt, und unter taktischen Gesichtspunkten ist ein permanenter Wechsel ja auch nicht von Vorteil. Daher würde ich es konsequent und richtig finden, vom Spezialistenwechsel wegzukommen. Nur, weil es sei 30 Jahren (?) einen Abwehrspezialisten in der Nationalmannschaft gab, sollte man nicht daran festhalten. Denn genau dieses Festhalten an alten Zöpfen ist ja nur zu oft das Problem...

    Ich frage mich auch, ob die Organisation so glücklich ist. Zwei verschiedene Spielorte sind für ein Turnier mit vier Mannschaften schon mal nicht so richtig klasse, wenn man das Ereignis als Ganzes vermarkten will. Warum wird es nicht in einer Stadt als großes Sportereignis aufgezogen? Muss ja nicht gleich die Hamburger O2-World sein. Aber kann man das nicht an einem richtigen Handball-Standort richtig aufziehen und eine schöne Halle wie bspw. (ins Blaue hinein gesprochen) Magdeburg, Leipzig, Wetzlar voll bekommen? Ich glaube auch nicht, dass ein Fest vor der Halle die Menschen abhalten sollte, in die Halle zu gehen. Wir wissen alle, wie solche Feste aussehen. Auf so ein Begründungsniveu sollten wir uns nicht begeben. Bundesligafußball nebenan wäre jetzt für den gemeinen Handballfan, der den Eindruck hat, auch etwas geboten zu bekommen, nicht das Problem (auch wenn es von der Vermarktungstaktik her wegen der Proportionen eher unglücklich aussieht). Aber eben diese Erwartung, etwas geboten zu bekommen (nennt es ruhig Event) besteht beim potenziellen Publikum schon. Und hier ist der DHB auch gefragt. So kommt alles ja eher als vernachlässigungswertes Trainingskeplänkel daher, und da darf man sich nicht wundern, dass es die Leute nicht in Scharen in die Hallen treibt.

    Ich finde es überhaupt nicht sinnvoll, nun auch schon wieder auf dieses Spiel einzuschlagen. Der Gegner war schwach, die Last sollte auf viele Schultern verteilt werden, gewonnen werden sollte und musste trotzdem. Das sind sicherlich keine Bedingungen, um die Fähigkeiten der Mannschaft zu beurteilen. Groetzki im Rückraum war ja nun auch keine gewiefte taktische Variante für die Zukunft, sondern schlicht der Tatsache geschuldet, dass die wenigen verbliebenen Rückraumspieler entlastet werden sollen in einer Situation, in der es auf nichts mehr ankommt.
    Wenn Erkenntnisse, dann diese: Unsere Außen, vor allem auch Sellin, auf sehr ansehenswertem Niveau, Kneule weiterhin überzeugend (aber ohne eine Spiel, in dem es um etwas geht, ist so eine Leistung wenig aussagefähig), und die Torhüter... für mich sind das zur Zeit Heinevetter und Ziemet. Klar, Lichtlein hat einige Dinger gehalten, aber was da aufs deutsche Tor kam, war auch sehr schwach, und gerade bei Würfen aus dem Rückraum überzeugt er mich nicht, jedenfalls nicht mehr als andere deutsche Bundesliga-Torhüter.
    Ich hoffe, die Mannschaft wird gegen Polen mehr gefordert, auch wenn die leider auch nicht in Bestbesetzung antreten.

    Eindrucksvoll bestätigen das sie nichts in der NM zu suchen haben, konnten Klein und Kneer. Wobei Kneer für mich ein Rätsel ist, da er ja in Magdeburg durchaus zu guten Lesitungen fähig ist.

    Und das ist für mich der Unterschied. Kneer brauch vielleicht das Vertrauen, denn er kann es eigentlich. Bei Christophersen ist es ja in der Vergangenheit ähnlich gelaufen.
    Dass der Trainer an Klein festhält, begreife ich auch nicht so recht. Die Lösung mit einer Löwen- und einer Melsunger Flügelzange liegt doch nahe. In der Hinterhand bleiben dann noch die Wetzlarer und die Burgdorfer Flügelspieler (die das genauso könnten, aber aus irgendeinem Grund weder in A noch in B eine Chance bekommen). Sonst bin ich aber mit dem Kader der Mannschaft so ganz zufrieden. Wenn man diesen Jungs eine Chance gibt, könnte sie das Schiff DHB wahrscheinlich erst mal stabilisieren.

    Ein großartiges Handballspiel! Wenn ich es nicht schon wüsste: Scheint ein toller Sport zu sein!
    Natürlich war der Ausgang bitter für die Füchse.


    Irgendwie kaprizieren sich hier viele auf den TW-Wechsel am Ende und die Tatsache, dass Jaszka spät zurückkam. Ich sehe das nicht so. Sigurdsson hat alles auf eine Karte gesetzt. Solche Spiele wurden zu oft von Heine und Romero gewonnen, daher bringt er sie am Schluss. Außerdem hat er am Ende mit 7 Feldspielern agiert, und das geht mit Heinevetter (schneller) besser als mit Stochl (langsamer).

    15.10.2013, 20:15 Uhr, SC Magdeburg - TuS Nettelstedt-Lübbecke 30 : 26
    26.10.2013, 19:00 Uhr, Bergischer HC 06 - SG Flensburg-Handewitt
    26.10.2013, 19:00 Uhr, Rhein-Neckar Löwen - TV Emsdetten
    26.10.2013, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - VfL Gummersbach
    26.10.2013, 19:00 Uhr, GWD Minden - HSG Wetzlar
    26.10.2013, 19:00 Uhr, ThSV Eisenach - MT Melsungen
    27.10.2013, 15:00 Uhr, Frisch Auf Göppingen - THW Kiel
    27.10.2013, 17:15 Uhr, Füchse Berlin - HSV Hamburg
    27.10.2013, 17:15 Uhr, TSV Hannover-Burgdorf - TBV Lemgo

    Ich bin gegen eine Uhr. Das würde den Charakter des Spiels massiv ändern. Es handelt sich eben nicht um ein "Zeitspiel", sondern um ein "passives Spiel". Es geht nicht darum, dass man in einer bestimmten Zeit zum Abschluss kommen muss, sondern dass der Druck aufs Tor erkennbar sein muss. Das kann sich natürlich überlagern, muss aber nicht. Was, wenn bei einem knappen Spielstand noch 25 Sek. zu spielen sind, und die ballführende Mannschaft, mit einem Tor führend, noch nicht einmal Anstalten macht, sich in die gegnerische Hälfte zu bewegen? Wie geht es weiter nach progressiven Bestrafungen? Was, wenn der Ball nach Tor einfach nur nach vorne geschmissen und von keinem Spieler aufgenommen wird? Die hier angebotenen Lösungen wie weitere Sekunden aufaddieren, Quotient aus Spielzeit und überzeugen mich nicht. Ich rate zu mehr Gelassenheit. Handball ist nun mal ein Sport, bei dem die Schiedsrichter in manchen Situationen einen Ermessensspielraum haben und FIngerspitzengefühl zeigen müssen. Vielleicht sollte man sich auch mal von dem Gedanken verabschieden, alles ganz genau, effektiv, gerecht und objektiv regeln zu können. Das kann man schlicht nicht.

    Ein schöner souveräner Sieg, heute mal weniger über die Mitte und den Kreis als über die Außen erspielt. Die schwedische Flügelzange hat eiskalt zugeschlagen.
    Was mir bei Lemgo auch gefällt: Fällt einer der Routinierten aus, sei es durch Weggang oder temporär verletzungsbedingt, da rückt immer einer nach, der sich nahtlos einfügt, ohne dass groß Aufhebens gemacht wird. Das war mit Lemke schon so, Zieker, Pekeler, Niemeyer und jetzt Possehl- couragierte Leistung! Die werden auch jetzt den Kopf nicht hängen lassen und ihren Weg gehen.
    Und meine Füchse - ohne Worte, was sie derzeit für eine Konstanz auf die Platte legen, und wie sie vor allem als Mannschaft funktionieren. Ich bin entzückt.

    Auf geht's Lemgo - einfach an die gute Leistung mit dezimiertem Kader bei den Löwen anknüpfen, dann wird's ganz schön eng für Bärlin.

    Träume seien dir erlaubt... ;)

    Ich bin ja öfter mal in Lemgo in der Halle und halte den blau-weißen bis auf bei zwei Spielen (welche wohl?) immer die Daumen. Das wird am Sonntag schon irgendwie komisch...
    Die Füchse sind richtig gut drauf und Lemgo ist ein Gegner, der ihnen liegt. Lemgo hat bisher mit Herz gespielt, aber dabei nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Ich rechne eigentlich mit einem einigermaßen deutlichen Sieg der Füchse, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert.