Ich fürchte ohne Wiede und in der Formation der letzten Spieltage. Dann kann die Devise wieder nur heißen: sich achtbar aus der Affäre ziehen.
Beiträge von exilberliner
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[quote='obotrit','index.php?page=Thread&postID=964391#post964391'] Pipi-Cup...)
Ja stimmt, diesen Begriff hatte ich schon ganz vermisst...Der aktuelle Pipi-Cup -Verteidiger würde vermutlich sagen: Besser Pipi-Cup (Wüsten-Cup etc.) als gar kein Cup...
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Hamburg wäre auch eine tolle Alternative gewesen. Die Halle ist moderner, Hannover, Magdeburg und Berlin sowie natürlich Kiel und ihre jeweiligen Fans hätten es auch nicht so weit gehabt.
Aber man würde sie doch nie und nimmer voll bekommen. Und warum sollte ein Verein das Risiko eingehen, sich in Hamburg einzumieten? Ich erinnere mich, dass die Veranstaltung nur dann kein Zuschussgeschäft wird, wenn man die Halle einigermaßen gut auslastet und den Titel selbst holt, richtig?
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Da sind doch schon ganz gute Vorschläge dabei: ich finde die Idee von Skinny Urios (#8) einer „Mini-Shotclock“ interessant- statt 6 Pässen hätte man beispielsweise 10 Sekunden, um den Angriff abzuschließen. Das in Kombi mit Flinks Vorschlag, beim Einwechseln des zusätzlichen Feldspielers nach kurzer Zeit passives Spiel anzuzeigen (oder wie immer man das dann nennt - ein Signal, dass der Abschluss schnell erfolgen muss) hielte ich für erprobswert.
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Es ging mir nur darum, dass ich es als peinlich empfinde, wenn Reporter sich penetrant über Kollegen aus einem anderen Stall mokieren, obwohl sie es selbst nicht besser hinbekommen. Dass die eine oder andere Zeitlupe zu viel gezeigt wurde habe ich auch gesehen. Und grundsätzlich wird die Regie- und Kommentarqualität bei Sky meinem Eindruck nach mit der wachsenden Erfahrung besser. Das ist aber kein Grund, gegenüber anderen überheblich zu sein.
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In den letzten Übertragungen hat die Grafik immer erst nach einigen Minuten funktioniert, zumindest bei allen Spielen, die ich gesehen habe. Dafür, dass die grafische Information immer noch ziemlich mau ist.... (ab und zu wird jetzt mal eine Quote eingeblendet, aber viel ist es nicht). Dafür wurde beim CL-Spiel aus Paris mehrmals sehr deutlich auf DIE Franzosen hingewiesen, die beispielsweise "versuchen, mit dieser eingeblendeten Statistik das Spiel schönzureden" (sinngemäß), zu blöd in der Regie wären, und so das Tor nicht zeigen etc. Das fand ich ganz schön peinlich angesichts der eigenen Sky-Performance in diesen Dingen. Eine Statistik habe ich jedenfalls bei einem Sky-Bundesligaspiel noch nie gesehen. Dafür fällt in jedem Spiel der Satz: "Wir arbeiten im Hintergrund fieberhaft daran".
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Ja. Hanning war damals fürchterlich enttäuscht, dass aus seinem Traumrückraum Drux, Ernst, Wiede erstmal doch nichts wird und hat darauf einen unüberlegten, dummen Spruch abgesetzt, der ihm jetzt auf die Füße fällt. Darauf können wir uns gerne einigen.
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Den Gaul in Doha hätte jede andere Bundesligamannschaft auch geritten, obwohl alle wissen, dass es gefährlich ist. Auch nächstes Jahr wird das wieder jemand machen, und es werden nicht die Füchse sein.
„Verheizen“: das ist eine schwierige Sache. Wiede und Drux waren (sind es noch) eben schon in sehr jungen Jahren sehr gut. Wiede hat schon in seiner zweiten Bundesligasaison einen gestandenen internationalen Profi wie Konstantin Igropulo von seiner Position verdrängt. Soll man ihn lieber nicht spielen lassen? Und was sagt der Spieler dazu? Und die anderen Klubs die mit Scheinen wedeln? Seine Verletzungen betreffen auch vor allem die letzen Monate. Daraus würde ich noch keine generelle Verletzungsanfälligkeit konstruieren.
Drux hatte zunächst seine schwere Schulterverletzung. Davor war er Noch gar nicht so lange Profi, das vergisst man schnell bei ihm. Seitdem wurde er wirklich sehr dosiert eingesetzt. Schließlich hat er sich über zwei Jahre die Position mit Fäth geteilt, in dieser Saison wurde die Position mit ihm, Mandalinic und Simak eigentlich sogar dreifach besetzt. Ganz verzichten kann man auf einem Spieler von seiner Qualität sicher auch nicht. Und dann kommen wir da auch gleich zum nächsten Problem: Frederik Simak, ein Spieler, der eigentlich dosiert aufgebaut werden sollte, muss nun alleine ran und spielt, zuletzt in einem 2-Mann-Rückraum, die Spiele durch, wobei man ihm schon ansieht, dass er auf dem Zahnfleisch geht. Von dem heißt es dann als nächstes, er wird verheizt...Übrigens, vor gar nicht allzu langer Zeit hieß es immer noch: es wird zu wenig deutschen Talenten eine Chance in der Bundesliga gegeben. Heute heißt es eben: sie wurden verheizt. Der Pendel schlägt halt immer zu zwei Seiten aus.
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Klar kann fS sein, dass da etwas falsch gemacht wird, aber in dieser Häufung ist es zunächst mal Pech.
Insgesamt finde ich die Anzahl der schweren Verletzungen in der Bundesliga inzwischen so hoch, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Ich bin kein Staristiker, aber kommt es mir nur so vor, dass wir in letzter Teit ständig von Kreuzbandrissen und ähnlichen Dingen hören?Mal ganz abgesehnen vom persönlichen Leid der Spieler: die hohe Verletztenzahl hat auch etwas von Wettbewerbsverzerrung. Es ist eben in den nächsten Wochen eine gan andere Aufgabe, gegen die Füchse zu spielen, als es zu Beginn der Saison war oder im nächsten Jahr sein wird. Aber es betrifft ja auch andere Vereine: Leipzig zu Beginn der Saison, Hannover, Melsungen - auch da fehlen ja teilweise halbe Mannschaften.
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Malte Semisch erlitt einen Bandscheibenvorfall und fällt 4 Wochen aus. Da auch Ersatz Fredrik Genz verletzt ist, wird Petr Stochl reaktiviert (Quelle: Füchse- Homepage).
Damit sind folgende Spieler aus dem derzeitigen Profi-Kader verletzt: Simon Ernst, Paul Drux, Fabian Wiede, Marko Kopljar, Stipe Mandalinic, Mattias Zachrisson, Christoph Reißky, Kevin Struck, Malte Semisch. Keine schlechte Mannschaft: könnte im Titelkampf ein Wörtschen mitreden...
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So ein Blödsinn. So kann man ein Forum auch zumüllen.
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Immerhin, keinen weiteren Spieler verloren
Was irgendwie blöd ist, ist dass es jetzt zu einer ganz schönen Wettbewerbsverzerrung kommt. Magdeburg musste noch gegen einen annähernd konkurrenzfähigen Gegner verlieren, die Gegner, die die Füchse in diesem Jahr noch haben, werden es wesentlich leichter haben. Denn mit vielen Punkten für die Füchse ist so ja nicht zu rechnen. -
Die Alternative zum Kabelsalat habe ich in #2537 beschrieben. Funktioniert noch mit der Browser-Version, aber nicht mit der Desktop-App. Sky will offenbar die Trittbrettfahrer etwas ärgern. Bei Sky Ticket ist es kein Problem das Video zu streamen. Also vermute ich mal, daß Sky seine Gründe dafür hat, daß so zu programmieren.
Ja, aber die Gründe sind eben nicht sehr kundenfreundlich. Gut - wir Handballfans haben keine Alternative, aber ich frage mich manchmal, ob sich Sky mit seinem verqueren und intransparenten Gebare nicht die Möglichkeit verbaut, mehr Kunden zu haben. Dieses Sky go ist doch eigentlich völlig anachronistisch: es verlegt das gute alte analoge Fernsehen, wie wir es aus den Zeiten der Röhrenempfängern kennen, auf die Computermonitore. Dabei ist es ja nun gerade der Vorteil des Netzes, nicht-linear zu sein, Fernsehen unabhängig von Zeit und Ort zu machen. Gerade neulich, als ich mal wieder unterwegs war, wurde mir bewusst, dass Sky mir als Kunde überhaupt gar keine Möglichkeit bietet, ein Spiel, das nun gerade während eines geschäftlichen Termins lief, hinterher auf dem Tablet anzusehen. Ich musste warten, bis ich einige Tage später wieder zu Hause war und an den Receiver kam. Was spricht denn gegen eine Mediathek mit Re-Live-Spielen, schließlich habe ich ja dafür gezahlt? Stattdessen muss ich mir Fernseh-Wiederholungstermine raussuchen, das Spiel mit der Receiver-Festplatte aufnehmen etc... Das ist genau so verquast wie die undurchsichtige Preispolitik, das Angebot verschiedener Pakete, mit, ohne HD und Q und bla und dann mal wieder das 2 Monate umsonst und jede Woche zwei Anrufe... Zu mehr als Handball (und das nur, weil es nicht anders geht) bekommen die mich so bestimmt nicht - wieso sollte man da Kunde werden, weinabsichtlich technisch die einfachsten Dinge nicht möglich sind und du morgen schon nicht mehr weißt, was du heute heute gekauft hast? -
Ich schrieb ja auch, dass man bei den körperlichen Voraussetzungen schon besonderes Talent haben muss, um Nr. 1 zu sein, das ist bei diesen Herren ja ohne Frage der Fall. Cederholm hat das in der Bundesliga bisher noch nicht nachgewiesen...
In Berlin gibt es sogar einen deutlich unter 1,80m, an dem kam Cederholm in der Nationalmannschaft bisher nicht vorbei. -
Minden und Lemgo sind unmittelbare Konkurrenten. Sportlich sehe ich derzeit keinen großen Niveuunterschied, vielleicht liegt derzeit Minden etwas vorn. Wenn Lemgo nun Mindens zweiten Mann als Nr. 1 verpflichtet, ist es für Lemgo alles andere als ein Fortschritt. Und Cederholm... ein Spieler mit seinen körperlichen Voraussetzungen muss als alleinige Nr. 1 schon sehr gehöriges Talent zeigen. Da ist eine Paketlösung mit einem Shooter wie Rambo vielleicht gar nicht das schlechteste, um sich auszuzeichnen.
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Das Problem ist doch, dass der Sonntagstermin ideal für Familien mit Kindern ist, es kommen nur in vielen Gegenden keine Familien.
Ich gehe vorzugsweise an vier Orten zum Handball: Berlin, Hannover, Minden und Lemgo. Die Erfahrung mit dem Zuschauerzuspruch und auch mit der Frage, wer da kommt, ist sehr unterschiedlich.
In Minden und Lemgo ist das Publikum tendenziell alt (was nicht nur Schuld der Vereine ist, Städten dieser Größe bricht grundsätzlich die mittlere Generation weg). Entsprechend sieht man auch weniger Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter. Die Alten kommen auch nur zum Spiel und fahren danach wieder nach Hause. Sie sind durchaus so drauf, dass sie, vor die Wahl zwischen Dauerkarten und Sky-Abo gestellt, sich für Sky entscheiden. Ist gemütlicher zu Hause, man muss sich nicht auf den Weg machen, in der Kampa-Halle sieht man ab Reihe 10 sowieso nichts mehr und der Rücken tut hinterher auch weh. Ich denke schon, dass der Zuspruch hier unter Sky leidet.
In den Großstädten ist das anders (wenn auch hier der Zuspruch jüngerer Leute noch ausbaufähig ist). Hier kommen viel öfter auch Gruppen (Familien oder Freunde), die miteinander etwas unternehmen - oft auch vorher oder nachher noch etwas anderes zusammen machen, den Tag miteinander gestalten. In Hannover sind es auch sehr viele Partnerveine der Recken, die eingeladen werden. Und da ist Sky ja dann keine Alternative. Was Zuschauer und Aufmerksamkeit betrifft, wird in den großen Städten an ganz anderen Fronten gekämpft als in den Kleinstädten. Aber mit den Anwurfzeiten hat das alles meiner Meinung nach wenig zu tun
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Cederholm von Minden nach Lemgo. Ein We Shell, den ich sportlich nicht so richtig nachvollziehen kann.
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Der Beitrag ist auch nach Wiederholung hier völlig deplatziert, weil es nicht einmal ansatzweise den Status eines Gerüchtes hat. Ist bei Euch im Löwen Thread derart tote Hose, dass das hier breitgetreten wird?
Ab wann hat denn ein Gerücht den Status eines Gerüchts?
In meiner Erinnerung war User Massas in der jüngsten Vergangenheit mit seinen Vorhersagen immer sehr nahe an dem, was dann auch letztlich eingetroffen ist... Daher halte ich ihn für eine ganz gute Gerüchtequelle.... -
Aber dieser Freiburg-Vergleich ist derart absurd, wo es halt wirklich an die Grenze des unsympathischen geht. Ich glaube auch kein Berliner Fan nimmt so einen Vergleich ernst.
Ich nehme ihn schon deshalb nicht erst, weil er ca. 10 Jahre alt ist. Es ist ein Textbaustein, der immer mal wieder bei Interviews vorgekommen ist. Der mit den Trikots von Gegnern im Büro, die es nicht mehr gibt, ist etwas jünger, höchstens 4 Jahre. Beide habe ich schon unzählige Male gelesen. Oft werden solche "Interviews" eben aus vorhanden Material zusammengebastelt, oder aber Hanning selbst wiederholt sie gebetsmühlenartig. Kommen jedenfalls auf Knopfdruck immer wieder. Ob nun aus strategischen, aus arbeitsökonomischen oder Gründen oder nur aus Nachlässigkeit auf der Geschäftsstelle. Noch zuverlässiger als diese und noch einer Handvoll anderer Sätze ("Damals, als die Scheichs bei mir im Büro gestanden haben und erst mal den Trainer auswechseln wollten", "als ich anfing, gab es hier nur einen Schuhkarton, in dem die Rechnungen aufbewahrt wurden") sind nur die Kommentare, die durch Nennung der Namen "Hanning" und "Heinevetter" ausgelöst werden.
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Es hat sich doch auch niemand beschwert. Weder hier im Forum, noch Hanning in dem Interview. Das ist doch nur eine nüchterne Beschreibung des Umfelds, in dem gearbeitet wird. Der Sponsorenpool der Füchse ist derzeit gut aufgestellt: Ein großes Unternehmen als Hauptsponsor, Unternehmen wie Lidl, DKB oder Medimax in der zweiten Reihe, die Sparkasse und die BSR für die Jugendarbeit, das ist schon ok so. In der Stadt steht man in Konkurrenz zu Vereinen anderer Sportarten, die andere Modelle haben, wie zum Beispiel Alba Berlin, die von einem Großunternehmen gesponsert werden (wie auch die Berlin-Volleys) oder den Eisbären, die Anschutz gehören und eigentlich wirtschaftlich nur dazu da sind, die Mercedes Benz-Arena zu füllen. Und alle zusammen müssen gegen den Fußball anstinken. Neben Fußballberichterstattung bekommt jeder der Vereine mal einen zweispaltigen Artikel pro Woche in der Zeitung, die Zuschauer teilen sich auch in etwa gleich auf etc. Das ist alles ziemlich im guten Gleichgewicht.
Problematisch wird es erst, wenn du aus dieser Balance austreten willst - es würde für ein Unternehmen wahrscheinlich kaum sinnvoll sein, mehr in eine dieser nicht-Fußball-Sportarten zu stecken, weil derzeit überhaupt nicht abzusehen ist, wodurch da einer mehr Aufmerksamkeit generieren kann als der andere.
Wer in Berlin meiner Meinung nach wirklich etwas leidet sind unterklassige Vereine. Beispiel Füchse: Für die Frauenmannschaft 2. Bundesliga ist es eben schwer, Aufmerksamkeit zu gewinnen. Da kommen 100 Zuschauer, die sind keine große Nummer in der Stadt. Berichten tut da niemand, und zahlen eben auch nicht. Und genau so geht es allen unterklassigen Handballmannschaften in Berlin - da es kein Pendant zu lokalen Medien in ländlichen und kleinstädtischen Umfeld gibt, findet dieser Spielbetrieb öffentlich überhaupt nicht statt. Das ging den Füchse während der 20 dunklen Jahren nach dem Bendzko-Desaster auch nicht anders, Nordberliner Lokalhandball war für Sponsoren und Presse vollkommen uninteressant. Das geschafft zu haben, ist eben die Leistung Bob Hanning. Das ist abseits der Metropole (ich lebe seit Jahren im kleinstädtischen Umfeld) eine andere Situation. Da hat sowohl Handball spielen als auch Handball gucken einen ganz anderen sozialen Kontext. Trotzdem hatte der HVB immer einen sehr lebendigen Spielbetrieb, das ist wirklich positiv.