Beiträge von harmi

    Moin,

    Ok, OK, hier ist der "richtige Rümanenzüg"

    KM steht zwischen ML und HL
    Ball kommt von RM, RR spielt zu RA und sperrt dessen Gegenspieler.
    RA läuft mit Ball ein und sperrt Abwehr halb und passt zum KM, der um die Sperre durch die Lücke donnert.

    ML ist Mitte links, kann auch der Mittelmann bei 5:1 Deckung sein.

    Auch mit "richtigen Bezeichnungen" ein interessanter Spielzug, oder war es eine Auslösehandlung :lol:

    Ansonsten wünsche ich Euch eine erfolgreiche Saison, wie auch immer Ihr Erfolg definiert

    Gruß, Harmi

    Moin,

    wenn man "Spielzüge" vernünftig mit allen Eventualitäten trainiert, kann man aus einem Spielzug viele Varianten spielen.

    Es verhält sich halt nicht jede Abwehr so, wie die "Statistenabwehr" beim Training.

    Alles Übungssache. Man muß jeden Spielzug auch unterbrechen oder abwandeln können, gleichzeitig sollten ihn auch alle Spieler beherrschen.


    Gruß, Harmi

    Moin,

    Zitat

    Original von Zickenbändiger

    @ Harmi: Das klingt gut! Ich habe bereits als Konsequenz echtes Ringen in das Training aufgenommen, um an den Körperkontakt zu gewöhnen. Wie hast Du das denn im Training umgesetzt? Klammern lassen und dann durch? Ich scheue mich noch im Training Fouls zu simulieren, denn die will ich ja im Spiel auch nicht haben. Ich dachte da an den Einsatz von Thera-Bändern, die ich meinen Mädels um die Hüfte lege und sie dann Richtung Tor kämpfen lasse.

    Wir machen bei jedem Training ein weinig Krafttraining, auch schon mal gegeneinander. Nicht gerade griechisch - römisch, aber gegenseitig festhalten, gegenseitig wegschieben, Threa - Band oder Springseil, usw.

    Das "losreissen" soll ja gar nicht erst zum losreissen werden. Wie gesagt, schnelles Spiel, möglichst ohne prellen, Bewegung, usw. verhindern die Klammerei.

    Wenn doch geklammert wird: Wir spielen beim Training grundsätzlich 30 minuten gegeneinander, egal, wie viele Spielerinnen da sind. Ich lasse in diesen Spielen sehr lange den Vorteil laufen und rufe beim Zweikampf sofort: "durchsetzen!". Das hat nach etwa 4 Monaten gefruchtet, die Spielerinnen bleiben nicht stehen, wenn sie gefoult werden, sondern gehen möglichst in Richtung Tor.

    Für Fouls gebe ich beim Training gerne mal Strafwurf und Zeitstrafe, so lernen die Spielerinnen, dass sie ball- und nicht mann- / frau- orientiert spielen sollen.

    Wie schon geschrieben, in der DHB - Rahmenkonzeption stehen solche Dinge, wie Du sie beklagst, leider nicht beschrieben. Das Problem sind immer die Trainer, die glauben, offensive Deckung dient nur der Verbesserung der Abwehrarbeit.

    Nur ein Beispiel: Wir waren letzte Saison eine der wenigen Mannschaften, die konsequent offensiv gedeckt haben. Auf Bitten einiger gegnerischer Trainer haben wir manchmal die letzten 10 Minuten 5:1 gespielt. Die glaubten tatsächlich, wir würden nur wegen Deckungsarbeit offensiv spielen.

    Ob Du es glaubst, oder nicht, wir haben mit der 5:1 - Deckung in vier Spielen a 10 Minuten kein Gegentor kassiert. (zum Erstaunen der gegnerischen Trainer...). Also sind wir doch eigentlich bescheuert, dass wir...... Aber nein, wir haben entdeckt, dass die offensive Deckung ganz ander Vorteile hat.

    Unsererseits konnte ich dann jeweils feststellen, dass das Umschalten von Abwehr auf Angriff dann schleppend wurde, weil einige Spielerinnen gar nicht mehr bei der Sache waren (Statistenposition auf Aussen in der Deckung...).

    Viel Erfolg nächste Saison!

    Gruß, Harmi

    Moin,

    Das habe ich auch so beobachtet. Viele Trainer glauben leider immer noch, dass es sich bei der offensiven Deckung um einen tollen Schachzug für die Defensive handelt....

    Ich habe meinem Mädels (auch weibliche E) beim Training beigebracht, sich "durchzusetzen".

    Sobald sie von der gegnerischen Spielerin angegriffen werden, sollen sie sich möglichst in Richtung Tor mit Ball durchsetzen und nicht stehenbleiben. Oft reißen sie sich los, einige Male gab es sogar einen Srafwurf, einmal sogar eine Zeitstrafe.

    Wenn der Schiri nicht sofort abpfeift, ist es für uns sogar von Vorteil, wenn die Gegner nur auf Foul spielen.

    Die Schiris sind halt die Dummen bei solchen Spielen, sie sollen "pädagogisch pfeifen" (welch ein Ausdruck...), also glauben sie, mit einem Freiwurf machen sie alles richtig. Meiner Meinung nach, sollte der Schiri die Trainer(innen) ermahnen, auf Ballgewinn und nicht auf "Manngewinn" zu spielen.

    Dieser Hinweis fehlt leider in der Rahmenkonzeption des DHB.

    Edit:

    Beim Training üben, den Ball laufen zu lassen, viel üben, ohne tippen zu spielen, sondern nach drei Schritten abzuspielen, dann gibt es gar nicht erst Fouls, zumindest nicht so viele...

    Ansonsten weiterhin viel Freude mit deinen Mädels.

    Gruß, harmi

    Moin

    Zitat

    Original von Jörg aus Basche
    Kerner und Beckmann gehen mir überhaupt auf den Keks. Gibt es keine vernünftigen Reporter mehr??

    Eigentlich könnten wir doch auch den Hansch wieder reaktivieren, oder? Schlechter als die beiden war der doch auch nicht ... oder verdränge ich da schon wieder was?

    Jörg

    Absolut richtig, unsere öffentlich rechtlichen Reporter sind was für Talkshows und Kaffeefahrten, aber nicht für Spitzenspiele.

    ich bin auch für Werner Hansch, der kam auch ohne Englisch aus:

    Schööööön, wie Toni Schumacher sich in den Abendhimmel schraubt und die Lederkugel vor dem aufgehenden Mond abfängt.....

    (aus einer Zeit, wo Hansch noch beim WDR fürs Radio kommentierte)

    gruß, Harmi

    Moin

    Zitat

    Original von bUrlI
    Der schnelle Mitte (wenn sie gut klappt) ist eine Variante um leicht und schnell an Tore zu kommen. Sie kann ein sehr gutes Mittel sein. Man sollte sie nur beherrschen. Ich bin dafür, viele Jugendmannschaften sollten sie lernen, denn sie ist wirklich ein gutes Mittel.

    Sicher ist es das. Es ist auch nichts zermürbender, wenn man nach einem Torerfolg gleich wieder so eine Kirsche kriegt. Darum geht es mir persönlich aber bei der weiblichen D eigentlich noch nicht.

    Den Vorteil sehe ich vor allem darin, dass nach einem Gegentor nicht lange rumgetrödelt wird, sondern gleich wieder Tempo im Spiel ist (bleibt). Sicher werden wir auch das eine oder andere Tor so erzielen, aber vorrangig ist die Beweglichkeit und das Temo im Spiel, zumindest bei den Jüngeren.

    Wir haben es beim Training mehrmals versucht, und es klappt auch ab und zu.

    Gruß, harmi

    Moin,

    normalerweise sollte es auch der jüngere Jahrgang der D - Jugend können. Wenn man viel mit dem Ball trainiert und beim Training auch mal ein paar Prellverbote oder bedingte Prellverbote einfügt, spielen sie ja auch den Ball über mehrere Positionen zügig nach vorne.

    Für mich stellt sich auch gar nicht unbedingt die Frage, ob sie es können, sondern ob es sinnvoll ist.

    Meiner Meinung nach kann es einfach nicht schaden, schnelles Spiel frühzeitig zu fördern. Dazu gehört die schnelle Mitte nun auch mal.

    @ plegge: Ich meine ja auch nicht die "Profi - Schiris" wie Dich, ;) sondern die Gelegenheits - Schiris, (Eltern, Mannschaftskameraden des Trainers, usw.) die bei Heimspielen manchmal pfeifen....

    gruß, harmi

    Moin,

    wer von Euch praktiziert die schnelle Mitte bei Jugendmannschaften?
    Haltet Ihr es für sinnvoll, schon in der D-Jugend mit so etwas anzufangen?

    Vorteil: Nach einem Gegentor ist sofort Feuer im Spiel
    Nachteil: Etwas mehr Hektik im Spiel

    Vom Spielverlauf her gesehen gibt es eigentlich nichts schlimmeres, als nach einem Tor sofort wieder ein dummes Gegentor zu kassieren, aber darum soll es eigentlich nicht gehen.

    Ich habe bei der offenen Manndeckung festgestellt, dass die Kinder viel aufmerksamer und zügiger nach vorne laufen, als Mannschaften, die 5:1 oder 4:2 spielen. Nach einem Gegentor dauert es einige Zeit, bis der Ball erst mal am Mittelpunkt ist und der Anwurf ausgeführt wird. Dabei schlafen einige Spieler(innen) schon fast wieder ein. Durch die schnelle Mitte bleibt das Spiel schnell und die Kinder aufmerksam. Das soll ja die offensive Deckung auch bewirken.

    Ob allerdings einige Schiris das hinkriegen? Die kommen ja schon bei der offensiven Deckung ins Schwitzen...... :rolleyes:

    Meine Theorie von Handball......... :unschuldig:

    Gruß, harmi

    Moin,

    das Problem ist, dass es wieder auf die Kreise abgeschoben wird, und in einigen Kreisen tut sich da gar nichts, man müsste dann ja was ändern...

    ich habe mit der offensiven Deckung überwiegend positive Erfahrung gemacht, mehr Bewegung und Feuer bekommst du vor Allem in Spiele von technisch starken Mannschaften nicht rein. Wenn die beide 5:1 in der Deckung spielen, wird sofort ein langweiliges Positionsspiel aufgezogen, nicht weil es so trainiert wurde, sondern weil man sich ja nicht bewegen muss.

    Wenn Du mehr zur offensiven Deckung wissen willst, melde Dich mal per PN.

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Fischer ( TuS Reichshof )
    Nun ich trainiree ne weibliche D - Kugend zur Zeit und muss auch sagen das die koordinativen Fähigkeiten derKinder heutzutage wirklich erschreckend schlecht sind - was sollen wir? gleichzeitig hüpfen und werfen - aber das geht doch gar nicht - solche Dinge erlebt man Woche für Woche. Aber ist es nicht auch ein Stück weit unsere Aufgabe die Eltern daran zu erinnern das Sie auch eine Fürsorgepflicht für die Figur und die Agilität ihrer Kinder haben?

    Also ich sehe uns in erster Linie nicht als Trainer der Sportart "Handball" sondern als rundum - jugendpfleger in allen sozialen und zwichenmenschlichen Bereichen. Also Leute anpacken und was dran ändern - nicht mäkeln an den Umständen unserer Wohlstandgesellschaft diese können wie wohl kaum noch ändern.

    Hi Fischer,

    Du hast schon recht, wir mögen die Wohlstandsgesellschaft nicht ändern können, aber bei den wenigen Kindern, die wir trainieren, können wir vielleicht durch gezieltes Training ein wenig die Auswirkungen der Wohlstandsgesellschaft verbessern, auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

    Ich freue mich über jede Spielerin (weibliche E), die im Laufe der Saison nicht abgesprungen ist, einigermaßen regelmäßig beim Training war und vielleicht sogar was dazu gelernt hat.

    Das ist ein Erfolg! Und irgendwann lernen sie vielleicht sogar Bockspringen usw. Man kann das auch ins Training einbauen. Ich trainier auch lieber mit dem Ball, aber auch so eine Koordinationsübung bringt die Kinder weiter.

    Viel Spaß noch mit deinen "Nicht - Monstern" (ich hab auch so ein paar kleine Monster..... Du wirklich nicht?

    Gruß, harmi

    Moin

    Zitat

    Original von landre
    danke, das ist hilfreich!!!
    und warum haben die deutschen Vereine so viele ausländische Spieler?

    Weil man den Fehler gewmacht hat, hier keine Quote zu setzen, wie viele Ausländer auf dem feld erlaubt sind. Das sind wohl die Folgen des "Bosmann-Urteils"

    So lange es Sponsoren gibt, die diese Kosten tragen, wird das auch so weiter gehen. Da wird sich unsere Nationalmannschaft leider dran gewöhnen müssen, wie beim Fußball.

    Eine Zeit lang hat man auch vergessen, dass gute Jugendarbeit nicht heisst, ungeschlagen Kreismeister zu werden, sondern kontinuierlich Jugendmannschaften aufzubauen und auch vermeintlich schwächeren Spieler(innen) Chancen zu geben.

    Die Spieler, die in der D- Jugend oft 10 Tore pro Spiel geworfen haben, sind im Seniorenbereich oft sang- und klanglos untergegangen.

    Mittlerweile scheint sich das aber zu bessern

    Gruß harmi

    Moin,

    ein "perfekter" Handballer braucht nicht ausgewechselt zu werden, wenn die eigene Mannschaft in der Abwehr steht, so wie es bei eingen "Superstars" in der Bundesliga leider der Fall ist. Abwehrarbeit is Grundvoraussetzung

    Er kann mit allen Spielern zusammen spiele, egal, ob gerade die Leistungsträger auf dem Feld sind, oder die Auswechselspieler.

    Er kann ein spiel an sich reißen, wenn es nicht läuft, aber er kann sich auch unterordnen, wennjemand anderes mal einen guten Tag hat.

    Natürlich is er technisch stark, kann mit rechts und links werfen, hat Auge für Mitspieler und wirft selbst aus allen Lagen

    Gruß, harmi

    Zitat

    Original von Jörg aus Basche

    NEIN, den bekommt das ZDF für die heutige Sport-Reportage. Ich glaube, das Wort Handball ist nicht gefallen, noch nicht mal im Nachrichtenblock.

    Oder habe ich am Anfang etwas verpasst??

    Moin,

    da könntest Du Recht haben, ich habe auch nichts vom Handball gehört.

    Dafür haben sie gestern auf beiden öffentlich - rechtlichen wenigstens was von der Hochzeit in Spanien gezeigt......

    gruß, harmi

    Moin,

    lasst doch einfach mal die jungen Wilden ran. Zwei bis drei Erfahrene dabei, (Wörns, Ballack?) und dann hin. Was glaubt Ihr, wie dumm die Holländer aus der Wäsche schauen, wenn ein junges frisches Team voller Ehrgeiz ihnen den Schneid abkauft?

    gruß, harmi

    Moin,

    spielt doch mal gegen Wasserballer. Ein Match Wasserball, ein Match Handball. Auch geil!

    Wasserball ist furchtbar anstrengend und man darf nur mit einer Hand fangen. Dazu kommen meisten riesige Torwarte mit Krakenarmen.

    Ansonsten zu den Beiträgen in dem anderen Forum: Die Fußballer haben von Handball nicht die meiste Ahnung, sie sollten es wirklich mal spielen.


    gruß, harmi

    Moin,

    Glückwunsch an Mainz! Ich gönne es vor Allem dem sympathischen Trainer Klopp.

    Klasse auch, dass der Stürme (Name fällt mir nicht ein) alles gegeben hat und zwei Tore geschossen hat, obwohl er nächste Saison in Cottbus spielt. Respekt!!!

    Schade für Ede Geyer, auch so ein Trainer - Unikum.

    Laggy:
    ich glaube, dass es ein paar packende Duelle gibt und Mainz mehr Leute zieht, als Oberhausen oder Cottbus.

    gruß, harmi

    Moin,

    Klasse, MDR! Eisenach kämpft ums Überleben, noch 8 Sekunden zu spielen und Ihr blendet ein nichtssagendes Interview aus Lemgo ein. Echt Spitze!!! :nein:

    Lemgo - Magdeburg war doch lange entschieden, warum zeigt man das spannende Spiel in minden dann nicht bis zum Schluß ?( ?( ?(

    gruß, harmi

    Moin,

    für Koordination immer gut:

    kleines Trampolin einbeinig, zweibeinig, abwechselnd...
    Jonglieren mit Tennisbällen
    Balancieren auf irgendwelchen schmalen Dingern
    Basketball auf Schulhof oder wo sonst ein Korb ist
    Federball spielen

    Für Kraft und Ausdauer:

    Schwimmen, gerade im Sommer schön, Bikinizeit :P
    Joggen, Walken, Radfahren
    Schwere Gegenstände werfen (Medizinball, Pflastersteine...)
    Kletterwand (auch gut für Gleichgewichtssinn)

    Ansonsten kann man sich doch immer mal mit Mannschaftskameraden treffen, um gemeinsam mit dem Ball zu üben, Pässe, eins gegen eins, usw.

    Gruß, harmi