Beiträge von Funkruf

    So, nun stehen auch Spielzeiten und Übertragungssender fest:

    Dienstag, 13.12.2016, 19.00 Uhr: SC DHfK Leipzig vs. TSV Hannover-Burgdorf auf DAZN
    Mittwoch, 14.12.2016, 19.00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt vs. MT Melsungen auf Sport1
    Mittwoch, 14.12.2016, 20.45 Uhr: HBW Balingen-Weilstetten vs. Rhein-Neckar Löwen auf Sport1
    Mittwoch, 14.12.2016, 19.00 Uhr: TSG Lu-Friesenheim vs. THW Kiel wird nicht übertragen.

    Nun ist es amtlich, die Auslosung vom Viertelfinale des DHB-Pokals 2016/17 ist erfolgt, mit folgenden Partien:

    HBW Balingen-Weilstetten : Rhein-Neckar Löwen
    TSG Ludwigshafen-Friesenheim : THW Kiel
    SG Flensburg-Handewitt : MT Melsungen
    SC DHfK Leipzig : TSV Hannover-Burgdorf

    Ja, weil hier ein akustisches Signal von der Zeitmessanlage gekommen ist, der einem Pfiff gleichgesetzt wird. Ertönt dieses Signal (ob gewollt oder nicht), wird das Spiel unterbrochen. Wurde dabei den Angreifern eine klare Torchance verhindert, wird das Spiel mit 7-Meter fortgesetzt (14:1 b)).

    René Toft Hansen hat offiziell die kommenden Spiele der dänischen Nationalmannschaft abgesagt. Laut dem isländischen Nationaltrainer Gudmundur Gudmundsson hatte Toft Hansen eine Pause benötigt, nachdem er ein schweres Rehabilitations-Programm vor den Olympischen Spielen absolviert hat und dazu unter großen Druck stand. Als Ersatz wurde der 25-Jährige Anders Zachariassen von der SG Flensburg-Handewitt benannt.

    Olympiasieger Toft Hansen nimmt Auszeit von Nationalmannschaft (handball-world.com)

    Offizielle Pressemitteilung des Dänischen Handballverbandes (dänisch)

    Hat er, hier sein PK-Statment. Aber was will er? Wenn die 3 Spieler Ernst, Schröder und Schroeter sich ungeschickt bei den Zweikämpfen verhalten, bedeutet das bei konsequenter Linie nun mal Hinausstellungen. Bei Puhle kann ich nur den Kopf schütteln. Er konnte hier nur disqualifiziert werden, denn er hat Binder gesundheitsgefährdend angegriffen, indem er ihn unvorbereitet regelwidrig an den Hinterkopf/Nacken(?) getroffen hat und er sich nicht schützen konnte. Er hat sich mit sowas doppelt bestraft (Rote Karte+Verletzung). Trotzdem natürlich gute Besserung.

    Richtig, wenn die Wurfentscheidung nicht ausgeführt werden kann, bedeutet das Disqualifikation für den Spieler + 7m. Führt er ihn aus (also der Ball verlässt die Hand) und durch die regelwidrige Position entsteht der fehlbaren Mannschaft ein Vorteil, bedeutet das Progression für den fehlbaren Spieler + Wiederholung der Wurfentscheidung für die nicht fehlbare Mannschaft mit Pfiff (da Korrektur).

    Was noch ganz wichtig ist, die Schiedsrichter dürfen gemäß Regel 15:4 Abs. 2 eine regelwidrige Position bei An-, Ein- oder Freiwürfen nicht sofort korrigieren, wenn die Wurfausführung für die ausführende Mannschaft trotzdem von Vorteil ist. Nur wenn ein Nachteil entsteht, muss die Aufstellung korrigiert werden.

    In den Taschenregelheften ist es auf Seite 85.

    Aber mal als Zitat

    Zitat von Guidelines und Interpretationen

    Abstandsvergehen (Regel 8:10 c)
    Das "Nichteinhalten des Abstandes" führt nur dann zur Disqualifikation + 7 m, wenn der Wurf in den letzten 30 Sekunden (!) nicht ausgeführt werden kann.

    Wird der Wurf ausgeführt und durch einen zu nahe stehenden Spieler geblockt, dann ist auch in den letzten 30 Sekunden die normale Progression vorgesehen, da der Ball die Hand des Werfers verlassen hat (s. Regel 15:2 Abs. 1).

    Mitte August hatte ja unser IHF-Präsident mitgeteilt, dass nach dem Olympia-Turnier eine Untersuchung stattfinden wird. Dort werden die Meinungen der Mannschaften, Spieler, Trainer und Schiedsrichter eingeholt. Diese Erfahrungen sollen 2 Jahre gesammelt und dann ausgewertet werden und erst dann soll entschieden werden, ob es Änderungen zum 1. Juli 2018 gibt oder ob die Regeln so bleiben, wie sie jetzt sind.

    Also das Schiedsgericht besteht aus dem Kampfgericht, welcher im normalen Falle der Zeitnehmer und Sekretär ist. Deren Aufgabe ist in Regel 18:1 des Regelwerkes vermerkt. Der Zeitnehmer ist für Spielzeit, Time-Out und für die Hinausstellungszeit von Spieler oder Offiziellen verantwortlich. Der Sekretär ist für die Spielerlisten, dem Spielprotokoll sowie für das
    Eintreten von Spielern, die nach Spielbeginn ankommen, und das Eintreten von nicht teilnahmeberechtigten Spielern hauptverantwortlich.

    Sie dürfen gemeinsam die Zahl der Spieler und Mannschaftsoffiziellen im Auswechselraum sowie das Aus- und Eintreten von Auswechselspielern kontrollieren und die Anzahl der Angriffe nach der Versorgung eines Spielers auf der Spielfläche zählen.

    Nur der Technische Delegierte (§ 80 a DHB-SpO) oder Spielaufsicht (§ 80 DHB-SpO) dürfen dem Schiedsrichter Weisungen oder Empfehlungen gemäß Erläuterung 7 Abschnitt B Unterpunkt b) geben.

    Deutschland: Woltering (1), Eckerle; Karolius (1), Schmelzer (2), Caroline Müller, Loerper (2), Behnke (1), Naidzinavicius (3), Hubinger (4), Bölk (4), Schirmer, Huber (4), Fischer (2), Geschke (2), Minevskaja (3), Stolle (3)
    Spanien: Lugarrondo, Zoqbi de Paula; Lopez Herrero (4), Martin (2), Aguilar (3), Chavez (1), Gonzalez de Garibay, Pena (1), Gonzales Ortega, Gonzales Alvarez (2), Egozkue, Martinez (2), Rodriguez (1), Hernandez, Sans Serra (1), Cabral Barbosa (1)

    Zuschauer in Hamburg: 2147. - Schiedsrichter: Brunovsky/Canda (Slowakei). - Zeitstrafen: 6:2 Minuten (Schmelzer, Naidzinvicius, Minevskaja - Cabral). - Spielfilm: 4:2 (6.), 6:3 (10.), 10:4 (13.), 12:6 (20.), 14:7 (25.), 17:10 (Halbzeit), 21:11 (36.), 26:14 (45.), 29:15 (50.), 31:16 (57.) 32:18 (Endstand) (dhb.de)

    Hoffe, das reicht.

    Dann nimm doch die BBL, da ist es genauso.

    Aber ganz ehrlich, ich finde das auch nicht so schlecht, da man so mitkriegt, wie nun die Mannschaft agieren soll. Außerdem war der Ausraster von Vranjes bei einem CL-Spiel echt genial gewesen. Aber das sollte nur auf das TTO begrenzt bleiben, mehr finde ich auch lästig.

    Hätte vielleicht sogar noch der Ausgleich werden können, wenn Mogensen nicht vergeben hätte und Barcelona so in Ballbesitz kam und die Sekunden runterspielen brauchte. Ansonsten hat Flensburg viele Chancen vergeben, indem sie den Torwart Ristovski "warm geworfen" hatten. Er hat 18 von 43 Würfen (42 %) pariert. Aber auch Andersson war mit 12 Paraden bei 32 Würfen (38 %) nicht schlecht. Nur das reicht halt nicht, wenn es an der Verwertung der Torchancen hapert.

    Stimmt, das hat den Sieg gekostet. Wurde jedenfalls richtig spannend zum Ende des Spiels. Das Vranjes beim TTO richtig laut werden musste, war folgerichtig, den es wurden zu viele technische Fehler gemacht. So kann Flensburg jedenfalls mit den Punktgewinn zufrieden sein.