Beiträge von anonymer-scm-fan

    Wohin wechselt Martins denn?

    Laut dem Eintrag zu Aalborg, was aus der Gerüchteküche Ende April/Anfang Mai von Handball-World aufgenommen und als Zwischenlösung bis Knorr dargestellt wurde. Gemäß Google-Suche aber wohl eben derzeit auch "Gerücht".

    Würde aber ja zeitlich auch ganz gut passen, da Szeged und Mittún ab dem Gerücht ebenfalls nochmal Fahrt aufnahmen.

    Wenn man Mittún und Szeged googelt, hatte Beugers Glaskugel vor einem halben Jahr auch noch was anderes gezeigt und weitere Gerüchte sind noch älter. Interesse dürfte also schon länger da sein und es haben sich vielleicht doch noch Möglichkeiten / Notwendigkeiten ergeben...

    Nur 4 zählst du. Bodo, Mackovcsek, Bombac, Martins, Smarason und Barnabas. Als Abagng habe ich nur Szita nach Plock auf dem Schirm. Wenn dann auch noch Oli und JG24 antritt, dürfte man für 8 einen Gelenkbus brauchen bzw. es würde ziemlich voll werden. Auch ohne Jim wären es 7, die wir uns zwar auch leisten, von denen aber 3 aktuell fast gar nicht spielen.

    Ich bin da schnell mal stumpf nach dem englischsprachigen Wikipedia-Artikel gegangen, nachdem auch Bombac und Martins wechseln.

    Dem Gerücht JG25 steht dort auch ein gerüchteter Abgang von Bodó 25 gegenüber, sodass sie 4 bzw. mit Mittún eben 5 Rechtshänder im Rückraum hätten.

    Gut für 16 + X höherwertige Spiele und ungarische Liga (ohne Veszprem) sollten ohne Verletzung auch 4 RL/RM reichen...

    Deshalb muss man aber auch nicht suggerieren, dass Portner bei einem einmaligen und sehr geringem Messwert ein organisiert handelnder Doper wäre.

    Ja, der Befund ist da und ja im Sportrecht muss man jetzt abwarten, ob nachgewiesen werden kann, dass er unschuldig ist.

    Als Laie würde mich bspw. interessieren, ob z.B. schon sicher belegt worden ist, dass der Test nicht falsch-positiv ausgefallen ist, weil vielleicht andere Substanzen im Spiel waren, die bis zu einem gewissen Grenzwert erlaubt sind und vielleicht doch mal falsch-positiv als Methamphetamin gemessen werden könnten. In der öffentlichen Betrachtung verlässt man sich ja direkt darauf, dass Messfehler ausgeschlossen sind.

    Mich würde auch interessieren, ob in Trainingskontrollen auch auf Substanzen getestet wird, die nur bei Wettkampfkontrollen verboten wären oder ob die Vereine selbst auch zusätzlich noch Proben nehmen und untersuchen lassen.

    So wie ich das sehe wäre eine Lizenzverweigerung für die Lizensierungsdarsteller der HBL die einzige Möglichkeit ein Desaster einigermassen zu vermeiden. Bekommt der HSV die Lizenz wird Föste wohl loslegen wie die Feuerwehr. Und das wird dann desaströs für die LizKomission.

    Und genau deshalb sollte man sich überlegen, die Prüfung der Lizenzunterlagen extern durchführen zu lassen und nicht durch eine irgendwie am Ende doch selbst gewählte Lizenzkommission.

    Es spräche ja für das Schiedsgericht auch nichts dagegen, der HBL in ihren Entscheidungen recht zu geben. Der HSVH bekam die Bedingung ja nicht grundlos und die Frist zur Erfüllung wurde nicht eingehalten.

    Der Gang vor das Schiedsgericht geht doch jetzt um den Einspruch des HSVH, ob die Bedingung überhaupt hätte erteilt werden dürfen und nicht um die Stunde Überschreitung, oder?

    Es ging mir in dem Beitrag davor darum, dass in den Raum gestellt wurde, dass der BHC aktuell sicher in Liga 1 wäre.

    Der Lizenzentzug ist doch aufgrund der laufenden Verfahren aktuell noch nicht abschließend rechtskräftig und man müsste im Bergischen und in Hamburg erstmal den Schiedsspruch abwarten.

    Da ging es doch gar nicht darum, welche Qualifikation mehr wiegt. Da sind wir ja auch der gleichen Auffassung, dass die Verweigerung der Lizenz einem sportlichen Absteiger den Verbleib ermöglichen würde, so dies denn so geregelt ist und der Entzug der Lizenz rechtskräftig ist.

    Doch, weiß er seit dem Wochenende. Er ist sicher 17. und dieser Platz reicht Stand jetzt für die 1. Liga. Ich halte die Argumentation mit dem 1.7. für etwas theoretisch. Wäre das ganze am 30.06. durch gewesen, hätte man Balingen kaum verklickern können, sie hätten rechtzeitig Planungssicherheit, die Verträge würden ja erst in einigen Stunden auslaufen. Und dann stellt sich die Frage, wie viel Vorlauf genug ist? Eine Woche? Zwei Wochen? Ein Monat? Ich glaube zumindest nicht, dass es mit der Schiedsgerichtentscheidung getan ist, sollte der HSV die Lizenz bekommen. Da läuft im Hintergrund noch einiges mehr.

    Wenn der verbandsinterne Rechtsweg noch nicht abschließend durchlaufen ist, wieso geht man im BHC-Umfeld schon von einem Verbleib in der 1. Liga aus?

    Ich verurteile genauso das finanziell fragwürdige Verhalten, völlig unbestritten, aber man weiß ja eben auch, dass den betroffenen Vereinen gewisse Wege bereitgestellt sind, gegen die Entscheidungen und Urteile vorzugehen. So führt es eben dazu, dass der BHC aktuell für gar nichts planen kann, solange nicht irgendwas verbandsintern rechtskräftig ist.

    Über den zeitlichen Vorlauf und "Wie viel Zeit ist genug Zeit?" lässt sich sicher auch trefflich philosophieren. Dann müsste man aber in Vermutung von Rechtsverfahren die Entscheidung der Lizenzkommission nach vorne ziehen, um mit allen verbandsinternen Rechtswegen das Datum des letzten Ligaspieltages auch als Deadline für rechtskräftige Lizenzurteile zu haben.

    Faktisch hat man die Planungssicherheit eben sportlich auch erst nach dem Ende des letzten Spieltages. Das gilt neben dem Abstiegskampf ja in anderem Maße bspw. auch für die Europapokalplätze.

    Also Valter, ich habe Gislis Talent bereits im ersten Spiel gegen die SG gesehen. Und die endete sofort mit der nächsten Schulterverletzung. Es gibt Spieler, bei denen siehst du sofort ihr Talent. Das war für mich 2015 bei Mika so, später bei Oma Inge und auch beim Sauger, auch wenn der damals immer erst nach 15 Minuten kam.

    @Anonymer: natürlich scoutet Benno mittlerweile nicht nur nach passenden Spielstil, sondern auch nach Mentalität. Die dürfte mittlerweile sogar wichtiger sein.

    Daher bin ich z. B. auf Mittun und seine Entscheidung wo er hingeht genauso gespannt, wie die Entwicklung von Skippy, wenn Wallinius besser in Wallung kommt bzw. der Emil Madsen dazu kommt. Das sollte einen Kick in der Entwicklung geben.

    Ansonsten um zum Fred zurück zu kommen, wird es spannend, ob der Beuger recht behält und was dann in Szeged passiert. Bleibt der Janus evtl. doch in MD?

    Auf solche Spielertypen wie Gisli und Skippy muss man auch die eigene Mannschaft einstellen, ansonsten verpuffen deren Stärken, weil die Mitspieler anderes gewohnt sind. Der SCM unter Wiegert ist konsequent den Weg gegangen, auf diese Spielweise als Gesamtkonstrukt zu setzen. Kiel hat jetzt halt einen Spieler dieser Kategorie, wie auch damals Gisli mit seiner Spielweise im Kieler Kader eher außer der Reihe stand. Deshalb bleibe ich bei der These, dass Gisli in Kiel wohl auch ohne die Schulterverletzungen nicht so gut gewirkt hätte wie beim SCM und dass auch mittelfristig Skippy nicht sein volles Potential ausspielen können wird.

    Der Übergang zu Mittún und den Wechselgerüchten: Szeged unter seinem aktuellen Trainer und Förderer wäre ein nächst logischer Schritt und durchaus sinnvoller als ein Wechsel mit 18 in die HBL. Man wird sehen, ob er die Zeit nur als Übergang nutzt, in anderen Sphären Erfahrungen zu sammeln und und ohne größere Belastungen körperlich in Richtung HBL zu arbeiten oder ob er langfristig in Szeged bleibt.

    Selbst wenn er nach Szeged gehen sollte, dürfte es Wunschdenken bleiben, dass Smarasson dann noch eine Saison in Magdeburg bleiben könnte. Aktuell (ohne Mittún) wären es doch nur 4 RL/RM im Kader der Ungarn. Wie auch schon an anderer Stelle gesagt: So sehr es qualitativ Sinn machen würde, würde es aus SCM-Sicht nur Sinn machen, wenn Weber oder Damgaard abgegeben werden würden und all das scheint doch ziemlich unwahrscheinlich.

    Die Hallen sind eben auch nur dann voll, wenn es gut läuft und das gilt unabhängig davon, wie die Tradition ist oder ob besonders viele Handballvereine in der Region sind.

    Das Problem der Großstadtclubs ist dann eben vor allem, dass Fußball in den lokalen Medien dominiert.

    Man muss den Füchsen lassen, dass sie über die Jahre zumindest eine wirtschaftlich stabile Basis aufgebaut haben, die sie jetzt gesund bis in die CL trägt.

    In den Randsportarten braucht es aber eben Erfolg / gute Platzierungen, um die Wahrnehmung zu steigern. Außerhalb der großen Metropolregionen ist es da einfacher, weil die Ablenkungen und Alternativen weniger vorhanden sind, aber auch da darf man nicht sportlich "bedeutungslos" rum dümpeln.

    In gewissen Beispielen kommt auch noch dazu, dass die meisten Projekte doch dann daran gescheitert sind, dass die Arena einfach zu groß war: Gummersbach in Köln, Hamburg, Mannheim, Essen mit Oberhausen, Minden mit Hannover...

    Da wurde dann sicherlich auch immer mal mit potentiellen Einnahmen kalkuliert, die die Clubs einfach nicht generieren oder wirtschaftlich gesund halten konnten.

    Und da eben nochmal zu Bohmann: wenn Handball in Großstädten immer noch sein Credo sein sollte und es dadurch indirekt beeinflusste Entscheidungen der Lizenzierungskommission im Sinne dieser Denkweise "Das ist das Ziel für die HBL und das wird in Fall XY schon noch gut gehen' gegeben haben sollte, sollte er aus Integritätsgründen nicht der Lizenzierungskommission angehören.

    Solche Statements schwingen dann halt immer mit, egal ob es tatsächlich so war. Lasst die Lizenzierungskommission einfach unabhängig der Vereine UND der HBL- und Verbandsspitze arbeiten.

    Was hätte das damit zu tun, ob der Geschäftsführer der HBL in der Lizenzierungskommission sitzt?

    Muss er dort vertreten sein, damit die Lizenzierungskommission arbeiten kann oder wäre es noch sauberer, wenn die Lizenzierungskommission losgelöst von den Personen arbeitet, in deren Auftrag sie prüfen sollen?

    Wenn er selbst Mitglied der Kommission ist, könnte er bis zu einem gewissen Grad noch eigene Interessen ins Spiel bringen, die in seiner Sicht dem Ziel seiner GmbH entgegenkommen würden. Natürlich hätte er mit seiner Sichtweise nicht direkt die Mehrheit innerhalb der Kommission, aber allein dass man deshalb vielleicht über gewisse Dinge diskutiert, könnte das Ergebnis der Kommission beeinflussen.

    Jeder Mitgliedsverein der Bundesligen könnte jetzt die Frage stellen, ob es tatsächlich vertretbar war, dass der HSVH mit solchen Werten unbeschadet durchkommen konnte bzw. warum man solange gewartet hat.

    So gesehen stellt sich die Frage, ob die Lizenzierungskomission unabhängig genug ist, die absehbaren Folgen unternehmerischer Tätigkeiten richtig einzuschätzen. Die Unabhängigkeit von Vereinsvertretern ist gegeben, wenn aber die Besetzung bzw. Besetzungsvorschläge aus gewissem Kalkül erfolgen würden, gäbe es diesbezüglich auch keine Unabhängigkeit. Warum ist der Geschäftsführer der HBL selbst dort vertreten, obwohl auch der ein gewisses Produkt zu erbringen und in diesem Sinne gewisse Eigeninteressen hat? Wenn er bspw. Handball in den Großstädten für sein Produkt will, wie unabhängig können seine Entscheidungen gegenüber einem Großstadtverein sein?

    Der Spielertyp muss eben auch zum Rest der Mannschaft passen und wenn man sich so jemanden wie Gisli, Skippy oder Mittún holt, muss auch die Bereitschaft da sein, dass Spielsystem danach auszurichten.

    Gisli ist dafür ja durchaus ein Beispiel, der in einem auf seinem Spielstil ausgerichteten Gesamtsystem besser funktioniert als bspw. in der Kieler Spielphilosophie. Da braucht es eben einen Verbund von Spielern, die das spielen können, ansonsten sieht der einzelne Spieler unpassend aus.

    Zudem kann man sich bei Wiegert auch drauf verlassen, dass er in einem direkten Vergleich sicherlich den Spieler bevorzugen würde, dessen Mentalität besser passt.

    Das sind auch meine Gedanken dazu, wenn ich was optimistisches denken möchte, aaaaaber ich habe mich nicht getraut es auszusprechen, weil ich mittlerweile nicht mehr weiß, was hier noch gehauen und gestochen ist.

    Die Richter müssen das genauso sehen und dann zu einem möglichst humanen Urteil kommen und das auch noch möglichst schnell.

    Dann kann endlich diese endlose, nervenaufreibende Spekuliererei beendet werden.

    Solange Portner nicht sportrechtlich einwandfrei einen falsch-positiven Test oder eine Kontamination nachweisen kann, von der er nichts hätte wissen können, sollte man davon ausgehen, dass es Urteile geben wird, die einer der beteiligten Seiten nicht gefallen wird.

    Wunschtraum bleibt, dass es schon klare Beweise gibt, die seine Unschuld einwandfrei belegen, sodass die HBL weitere Schritte einstellt und die NADA das dann akzeptiert.

    Im schlechtesten Fall geht es auch hier vor's CAS.

    Aus Laiensicht hatte die Staatsanwaltschaft die Untersuchungen eingestellt, da im Strafrecht keine weiteren Anhaltspunkte für Straftaten vorlagen. In einer Verkehrskontrolle bspw. wäre der bei Portner ermittelte Wert weit unter dem Wert, auf dem durch die Polizei genutzten Tests reagieren.

    Die Anti-Doping-Verfahren in den Sportverbänden laufen ja offensichtlich unabhängig von irgendwelchen staatlichen Behörden oder Testverfahren, Grenzwerten etc. und im Sinne einer Vorbeugung gegen staatlich unterstützte Dopingsysteme ist diese Unabhängigkeit ja auch durchaus erklärbar, zumindest wenn die WADA und das IOC das für die nationalen Verbände entsprechend weltweit zur Wahrung unabhängiger Verfahren vorgibt.

    Unter dem Konstrukt geben WADA und IOC für ihre Mitglieder vor, was gilt, u.a. die Umkehr der Beweispflicht auf die beschuldigte Person.

    Selbst wenn die HBL jetzt milde oder gar mit Freispruch reagieren sollte, wird sich dann vermutlich doch wiederum die NADA einmischen und man hat dann erstmal noch keine rechtssichere Entscheidung und es zieht sich weiter.

    Dann sollte man sich aber auch sparen, erstinstanzliche Untersuchungen und Entscheidungen dann an die jeweiligen Dachverbände auszugliedern und es dann selber machen.

    Am besten wäre... hört sich irgendwie aber auch wie der Vater und die Mutter des Gedankens an.

    Ist es leider auch, denn als Laie würde ich nicht davon ausgehen, dass die NADA es auf sich beruhen lassen würde, wenn die HBL nach Sichtung aller bekannten Fakten entscheiden sollte, den Fall nicht weiterzuverfolgen.

    Im Gegensatz zu Clickbaiting-Medien und öffentlich Geltungsbedürftigen ist die aktuelle Übersicht bei Handball-World wenigstens mal ein brauchbarer Stand.

    Als Frage eines Laien: Ist es richtig, dass die HBL nun entscheidet, ob die das beim DHB meldet und es dort weiterverfolgt wird? Kann eine dritte Partei (NADA) etwas veranlassen, wenn die HBL entscheiden würde, dass es nach der aktuellen Sichtung der Lage seitens HBL keine weitere Nachverfolgung veranlasst wird?

    Am besten wäre im Fall Portner, dass einfach schnell nachgewiesen werden kann, dass eine im Rahmen der Dopingregularien erlaubte Medikamenteneinnahme ein falsch-positives Ergebnis auf Methamphetamin herbei geführt hat.

    Pseudoephedrin als ein Bestandteil gängiger Erkältungsmittel wäre ja in gewissen Mengen noch kein Doping und kann zu falsch-positiven Testergebnissen führen.

    So kann man das auch sehen, kann mir aber auch 2 KM als IB vorstellen und Sully mit seiner Beweglichkeit auf Halb. Kommt aber aufs selbe raus. Wobei ich das Umschaltspiel, wenn Sully halb spielt noch besser finde, als wenn er über die Mitte kommt und Felix über halb kommt.

    Ich gehe aktuell davon aus, dass Sully seine Rolle im IB behalten wird. Im Innenblock kommt es ja auch auf Eingespieltheit an - gerade wenn der Fokus so sehr auf einer beweglichen Abwehr liegt wie bei uns - und diese Eingespieltheit muss sich Zechel erstmal erarbeiten und sich auch erstmal auf dem Level beweisen. Würde mich wundern, wenn Zechel direkt Sully verdrängen kann. Als Rollenspieler in der Konstellation "Pausen für Claar zusammen mit Mika bzw. Weber" dürfte der Einstieg am einfachsten, realistischsten und risikoärmsten sein.

    Es gibt doch eh nur 9 feste CL-Plätze. Davon fällt nächste Saison noch einer auf Belarus. Da kann die EHF also 8 Wild Cards vergeben und sollte der THW die CL gewinnen, gäbe es gute Argumente. Die EHF will zwar möglichst kein drittes deutsches Team in der CL aber bei einem potentiellen Titelverteidiger aus Kiel spräche sehr viel für eine Ausnahme.

    Zechel dürfte die Rolle bekommen, Claar in der Abwehr zu entlasten - entweder geht Wiegert wieder komplett auf 2 Wechsel oder Zechel kommt dann zum Einsatz, wenn Claar durch Weber/Damgaard vorne und eben durch Zechel in der Abwehr mal Verschnaufpausen bekommt.

    Meister und Chrapkowski kriegen diese Saison eben auch deshalb keine Spielanteile, weil halt Smarasson die Entlastung für Claar ist und der eben auch halblinks decken kann.

    Wenn Jonsson kommen sollte, kommt Zechels Rolle später schlicht drauf an, ob O'Sullivan noch über 2025 hinaus bleibt.

    Die Planung für die aktuelle Saison war langfristig genau diese Auflistung. Dass Gisli sich in Köln schwer verletzt hat und man mit Smarasson eine Lösung finden konnte, die direkt so einschlägt, war absoluter Zufall und so in der Kaderplanung 2023/2024 doch überhaupt nicht vorgesehen.

    Wäre die Verletzung in Köln nicht passiert, wäre Smarasson hier nicht gelandet und ja, man hätte vermutlich eine etwas schwächere Saison gespielt. Dass wir mit Smarasson eine vermutlich noch bessere Saison als mit Weber/Damgaard hatten und es mit der geplanten Kombi hier und da mal Abstriche geben könnte, sehe ich auch so.

    Wiegert wird jetzt seine Kaderplanung wie geplant weiter gehen und nächste Saison auf Damgaard, Weber und Zechel als Entlastung vertrauen. Sollte Jonsson doch im Sommer kommen, dann wäre das nur mit einem Abgang von Weber oder Damgaard sinnvoll und ich glaube nicht, dass der Club das macht.

    Wenn der Club es sich leisten kann und will, Weber, Damgaard und auch Zechel nächste Saison auf die Bank zu verbannen und das Geld für einen Transfer und ein weiteres Gehalt in die Hand zu nehmen, dann sollen sie es gern machen. Ich geh nur nicht davon aus, dass sie es tun werden.

    Im Tor sollte man einfach bei El-Tayar mal anfragen. Gab ja bei ihm noch keine bestätigten Nachfolge-Verein nach seinem sowieso-Vertragsende diesen Sommer, oder?

    Wenn man so die Verlautbarungen bzgl. MT und Etat so liest könnte der SCM den Jonsson schon 2024 holen und dann ggf. auch mal bei Simic anklopfen ;)

    Die Qualitäten mal ganz außen vor gelassen: Die Konstellation, die nötig wäre, Jonsson vorzeitig zu holen, wird nicht eintreten, weil das im Sommer 2024 keine absolute Not wäre.

    Mit Claar, Kristjansson, Damgaard und Weber hat man 4 Leute auf RL/RM, die im Angriff verfügbar wären. 3 der 4 spielen generell nur Angriff. Im Notfall hätte man auch noch O'Sullivan, der vorne spielen könnte.

    Mit Zechel hat man zudem einen dritten Kreisläufer, der dann auch einem O'Sullivan Verschnaufpausen in der Abwehr geben könnte, wenn der mal vorne ran müsste.

    Die Kaderplätze, die 2024 geplant sein dürften, sind also alle besetzt. Da jetzt was zu ändern, würde eben 2 Transfers nötig machen.

    Jonsson würde 2025 für Damgaard und O'Sullivan eben Sinn machen.


    Simic könnte eine preisgünstigere, sinnvolle Lösung sein. Bei der Torwartfrage wird aber für die kommende Saison das Problem sein, dass der SCM nicht weiß, wie lange sich die rechtssichere Klärung um Portner hinziehen wird und die Torhüter-Kandidaten, die die entsprechende Qualität mitbringen würden, werden auch nicht unbedingt 1-Jahres-Optionen bevorzugen. Hernandez beweist sich ja derzeit, sodass hier eigentlich nur Keeper aus der HBL über bleiben, die ihre aktive Karriere doch nochmal um 1 Jahr verlängern würden oder die aus entweder noch keinen neuen Vertrag haben oder aus einer Konkursmache kurzfristig was neues bräuchten und auch erstmal mit Übergangslösungen leben könnten.