Beiträge von anonymer-scm-fan


    Ja Lagergren ist ja zur EM und sowislo bald in Mannheim. Wird Zeit, dass Steinert hier ankommt. Für mich gern so, wie er in Erlangen gespielt hat, mit Würfen von 9m und nicht mit dem Durchbruch. Das TW-Duell verlieren wir ja regelmäßig, mit den Toren von 9m sieht es auch nicht anders aus.

    Das bezog sich bei mir aufs Spielsystem, nicht auf Lagergren oder Steinert.

    Wenn Wiegert nicht das Spielsystem auf Würfe aus 9m erweitert, wird Steinert hier nicht "ankommen" und Kuzmanovski auch nicht.

    Die beiden haben das Werfen sicherlich nicht verlernt. Wenn sie es nicht dürfen, ist es aber eben auch egal, wie gut oder schlecht sie werfen können.

    Es liegt am Trainer, nicht an den Spielern.

    Unser RR darf den Ball nicht verlieren. Mehr Aufgaben gibt es da im Angriff nicht. Das erfüllen beide RR doch ganz gut...


    Bleibt zu hoffen, dass die Winterpause dafür genutzt wird, endlich doch noch den nächsten Schritt zu gehen

    In der Winterpause muss Wiegert endlich mal das Spielsystem um seine zwei Shooter erweitern und denen auch mal was erlauben.

    Mit der Herangehensweise der letzten Wochen wird man noch zu das ein oder andere Spiel unnötig verlieren. Wenn sich Damgaard und einer der RM gleichzeitig verletzen, wars das dann wieder...

    Wenn Wetzlar gut drauf ist, wirds auch wieder nur Ergebnissport der gleichen 7-8 Spieler. Das muss nicht sein.

    Will man im EHF-Cup durch die Gruppenphase kommen, kann er auch nicht seinen bisher typischen Mannschaftswechsel bringen. Wir brauchen in beiden Wettbewerben eine komplett eingespielte Mannschaft mit 16 Leuten statt 2 verschiedene Grüppchen mit 8 Leuten...

    Wenn die Melsunger ihre Möglichkeiten auf die Platte bringen und der SCM aufgrund des Spielsystems durchaus erwartbar verliert, war es am Ende eh wieder der gemeine Bördetroll, der am Ende nicht hart genug geklatscht hat und dem Grimm sein Märchen weiterleben lässt. Dazu kommt dann noch der kühne Julius als Held der Geschichte, der es überraschend und sagenhafterweise immer wieder schafft, über den doch nicht über sich hinauswachsenden RR genüsslich ein paar Törchen zum Happy End einzuschweißen.


    Da kann man sich vom Weihnachtsmann nur wünschen, dass Melsungen sich zu blöd anstellt und Damgaard fit bleibt. Alle anderen sind sowieso egal - na gut, ok, es sollten zumindest noch ein Torwart und fünf Feldspieler für Mika auf der Platte sein...

    Wenn aus Melsungen nochmal was werden will, sollten sie zugreifen. Die selbst beschränkten Mittel des SCM sollten sie eigentlich ausnutzen können, wenn sie es denn auch wollten.


    Das wird dann wohl am Ende ein besinnliches Kampfspiel...

    Das war ja eine Weile Stiebler, der aber für diese Rolle auch eben nicht so gemacht war. Die Funktion des Geschäftsstellenleiters im Hintergrund wirkt von Außen für ihn besser.

    Es fehlt eben einer mit einem klaren Ziel, dass über dem ist, was aktuell erreicht wurde. So schmort man eben gerade im eigenen Saft vor sich hin.

    Dazu kommt bei Wiegert, dass man in der damaligen Situation auch nachvollziehbar dem Trainer die sportliche Verantwortung übertragen hat. Das war ja zu der Zeit, als hier Spieler geholt worden, deren Väter der Tommy beim Bäcker getroffen hat.

    Schmedt hat sich ein Pendant auf der sportlichen Seite geschaffen, dass er letztlich nicht bewerten kann oder eben aus einem gewissen Grad Dankbarkeit und einer gewissen erfolgreichen Entwicklung auch weniger Kritik entgegen bringt.

    Es ist ja auch ok, eine gewisse Ruhe in der öffentlichen Wahrnehmung zu behalten, aber es ist eben auch nicht erkennbar, dass man über das Level hinaus will, dass man letzte Saison erreicht hat. Folglich kommt jetzt der erste Rückschritt, trotz Aufwertung des Spielermaterials.

    Der Druck liegt einzig und allein bei Wiegert. Bleibt, warum auch immer, der nächste Schritt bei ihm und der Mannschaft aus, kann man eben auch nur ihn dafür verantwortlich machen. Da gibts eben auch keine Ausreden mehr. Da hat die Konstellation an sich was Gutes, die Henmschwelle der Loyalität und internen Kritisierfähigkeit ist hier um einiges höher als woanders.

    So ergeht man sich in der eigenen Überheblichkeit.

    naja, man weiß nicht so recht, was da Huhn und was Ei ist. Wir haben Spieler geholt, die zu dem Zeitpunkt andere nicht auf dem Schirm hatten/wollten und darauf das System ausgelegt. Das mag seiner Zeit auch daran gelegen haben, dass wir nicht attraktiv waren und auch den finanziellen Hintergrund hatten. Das war dann vergleichsweise erfolgreich und jetzt, wo wir auch andere Typen an die Elbe lotsen können, schaffen wir es nicht, das System darauf auszulegen. Früher war ich immer sehr interessiert, welche Spieler man auf dem Schirm hat und welche Akzente diese setzen werden. Mittlerweile ist mir das fast egal geworden. Mir ist die Transferpolitik des SCM und die Einbindung der neuen Leute ein riesiges Rätsel. So viele Missverständnisse zeugen nicht von einem guten Scouting.

    Betrachtet man allein dieses Jahr, war es kein schlechtes Scouting sondern die Unfähigkeit des Cheftrainers, mit den neuen Möglichkeiten das vorhandene Spielsystem zu erweitern. Man hätte Kuzmanovski und Steinert auch nicht holen brauchen. Aber das ist nicht deren Fehler.

    Wiegert kann oder/und will mit vermeindlichen Shootern nichts anfangen. Damgaard ist das einzige Gegenbeispiel, weil Damgaard einfach viel zu gut ist, um ihn zu übergehen. Aber Damgaard muss eben auch, wie alle anderen auch im Wiegert'schen Spielsystem für jedes Tor ackern.

    Das ist nach dem Mantras des Tempospiels nun wieder der Positionsangriff der Entschleunigung. Immer schön erstmal mit "Tiefe" rein in die Abwehr...

    Wenn das jeweilige Spiel es erfordert, muss man halt auch mal 30 Würfe aus dem Rückraum krachen lassen... Wir hätten die Möglichkeiten und Wiegert nutzt es nicht...

    Ob OIM auf RR kommt, ist da eigentlich auch vollkommen egal. Im schlechtesten Fall kann er es nicht schlechter machen, im besten Fall wirds eben besser als nichts.

    Man kann nur froh sein, dass man strapazierfähige Spieler im Kader hat, die trotz dieses nicht bundesligatauglichen Spielsystems die Qualität haben, da noch was draus zu machen.

    Aber so steht eben jedes Spiel erstmal Spitz auf Knopf, denn inzwischen stellt uns jede halbwegs brauchbare Bundesliga-Abwehr vor ausreichend und vollkommen unnötige Probleme.

    Die Aussagen von Steinert belegen doch den Unwillen oder gar die Unfähigkeit von Wiegert, das Spielsystem auch auf die zugeholten Rückraumschützen zu erweitern.

    Der nächste Schritt in der Entwicklung der Mannschaft wird somit verpasst und gewisse Spieler bräuchte man sich somit auch nicht holen.

    Warum haben wir zwei recht wurfstarke Halbe, wenn es für diese Spielertypen keine Spielzüge gibt, mit denen gerade auch diese Spieler Torgefahr entwickeln können, und sie stattdessen nur dazu da sind, Pseudo-Angriff zu spielen? Aktuell ist der Rückraum doch wieder nur in einer Phase, in der Damgaard die Torgefahr herstellt und die anderen nur Ballträger sind. Wäre man variabler, hätte man so manches Spiel wohl nicht verloren.

    Der Wechsel von Bezjak zu O'Sullivan war der Knackpunkt für den SCM überhaupt wieder am Spiel teilnehmen zu dürfen. Zum Glück hat Bezjak nach der Wiedereinwechslung auch kapiert, wie man als Spielmacher in diesem Spiel agieren muss.

    Das Systemproblem beim SCM wird trotzdem bleiben, solange Bezjak das Spiel langsam machen darf / muss / soll. Da muss Spielfluss im Angriff her, das muss auch Wiegert kapieren.

    Die Flensburger werden sich wohl auch zu Hause noch fragen, was da eben passiert ist...

    Ist eigentlich der EC-Sieger nächstes Jahr automatisch qualifiziert, falls es über die Liga dieses Jahr nicht reichen sollte? :unschuldig:

    Fragst du für die Berliner, wenn die Rhein-Neckar-Löwen sich auch über Platz 4 in der Liga qualifizieren sollten, ob der Platz dann weiter rutscht?

    Mal sehen, aus welcher Gruppe am Ende der "schlechteste" Zweitplatzierte nach der Gruppenphase raus purzelt. Die Berliner sollten wohl in ihrer Gruppe direkt ins Finalturnier einziehen.

    Maßgeblich war die Steigerung der Zahl der Sitzplätze.

    Hätten sie einfach nur weiter Stehplätze gestrichen, ohne die Zahl der Sitzplätze zu erhöhen, wäre die Resonanz wohl auch nicht ganz auf dem aktuellen Level.

    Interessant sind dann die Entwicklungen bei den Dauerkarten, ob sie weiter gleichbleibend konstant über Kontingent verkaufen könnten oder ob da die Zahl der verkauften Karten und DK-Interessenten zurück geht. Dieses Jahr wurde ja kommuniziert, dass sie 4.400 DK hätten verkaufen können, aber zum Schutz der Tageskarten bei 4.200 Karten einen Deckel drauf gemacht haben.

    Mit den aktuellen Methoden könnte Schmedt langsam mal die damaligen Pläne zuim Ausbau entstauben. Mit einer entsprechenden Erhöhung der Sitzplatz-Kontingente (auf Kosten der Stadt) durch eine volle Umrundung im Unterrang, ließe sich sicherlich noch mehr Geld generieren.

    Wie kann man sich nur darüber aufregen, dass der SCM sich rechtlich absichert bzw. sich rechtlich konform verhalten will, um sich schadlos zu halten?

    In der "normalen" Arbeitswelt erfährt der Arbeitgeber nicht mal die festgestellte Diagnose sondern auch nur, ob es eine Erst- oder Folgebescheinigung ist, aufgrund der Entgeltfortzahlung.

    Dürfte auch für die Profisport-Unternehmen gelten und die ärztliche Schweigepflicht ja auch. Hier macht es dann aber vermutlich Sinn, dass der Arbeitgeber es doch erfährt, da von den Vereinen aus ja auch die Organisation der Behandlung und Heilung ausgeht.

    Theoretisch könnten die Spieler ja auch eigenständig zum Arzt und zur Physio gehen und kommen dann irgendwann nach ärztlicher Freigabe wieder zum Training...

    Würde man die Spieler zitieren, die eine sportlich wertvolle Meinung hätten, würde es nach solchen Spielen nicht mit der Beweihräucherung klappen. Das könnte doch marketingtechnisch nach hinten los gehen, wenn da einer was sagt, was den Unkritisierbaren nicht passt.

    Schon gegen Leipzig ging es los und gestern vorm Spiel im Vorspann-Interview nochmal bestätigt: Beim SCM denkt man und posaunt es dummerweise auch noch raus, dass das einzige Derby das Spiel gegen Leipzig sei.

    Solange man so dummdreist arrogant ist, wird man immer und immer wieder gegen die Füchse verlieren.

    Auf Handball-World auch so ein Schote: "Am Ende war es nur noch Kampf statt Qualität. [...] Durch die Ausfälle waren wir gezwungen, eine Formation zu wählen, die wir so im Training noch nie ausprobiert haben. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Nur die Qualität im Wurf hat uns gefehlt."

    Wie kann man denn bitte in einem Spiel gegen Berlin erwarten, dass sich die bessere handballerische Qualität durchsetzen würde? Wie kann man gegen Berlin bitte davon ausgehen, dass man die bessere handballerische Qualität hat?

    Welche Ausrede soll das denn bitte mit der Formation sein? Es gab sicherlich genug Zeit, auch eine 5:1 ohne die etatmäßigen Mittelblocker einzutrainieren. Und selbst wenn, lag es nicht mal am Willen der Abwehr. Da wurde gegengehalten was möglich war und wenn dann haben nicht der Mittelblocker und der Indianer versagt.

    Wir brauchen einen dritten Torwart oder den Mut zu Thulin. Warum bewegt sich Green denn schon so, dass er diverse Wege ins Tor aufmacht, bevor der Schütze überhaupt geworfen hat? Trainiert Svensson "Duck dich" mit den Torhütern?


    Alles in allem hat Wiegert auch unter durchaus abwartender Beobachtung inzwischen bewiesen, dass er fertig hat.

    Wer zwei solche Möglichkeiten in den Kader dazu bekommt, aber sein Spielsystem keinen Millimeter darauf anpasst, der hat die Grenzen seines Könnens erreicht.

    Nach inzwischen 4 Monaten müssten solche Leute wie Kuzmanovski oder Steinert locker in der Lage sein, ihren Teil im Gesamtbild beitragen zu können. Stattdessen sind beide maximal verunsichert, weil ihr Trainer ihnen kein bisschen Vertrauen entgegen bringt. Beide sollten ernsthaft nach der Saison um Vertragsauflösung bitten. Sie werden unter Wiegert keine Rolle mehr spielen, weil Wiegert schlicht nichts mit ihnen anzufangen weiß.

    Da könnte mittlerweile auch sonst wer kommen, zumal ja auch noch dazu kommt, dass er sie mit ausgesucht hat in seiner zweiten Funktion. Warum holt man Spieler, mit denen man nichts anfangen kann?


    Er begrenzt sich auf die Mittel, die er als Spieler selbst leisten konnte. Bisher war das Glück noch, dass wir Spieler im Kader hatten, die diese beschränkte Spielphilosophie mit ihrem hohem spielerischem Niveau noch weitestgehend erfolgreich gestalten konnten. Aber trotz Verbesserung auf dem Papier scheitert der SCM bei Niederlagen immer wieder an den gleichen Gesichtspunkten. Die gegnerische Abwehr muss einfach aggressiv und groß sein und irgendwie Damgaard in den Griff bekommen.

    Aber aufgrund der Strukturen im Verein wird er noch sehr lange Zeit haben, zu beweisen, dass er am Ende doch nicht lernfähig ist....


    Der Versuch damals, ihn zum Cheftrainer und auch zum Hauptverantwortlichen für den sportlichen Bereich zu berufen, war sportlich rückblickend richtig. Er hat die Mannschaft auf ein höheres Level gebracht, aber jetzt fehlt ihm die Trainer-Qualität, darauf weiter auf- und das Level mit den entsprechenden Verstärkungen weiter auszubauen.

    Nicht nur manchmal wäre weniger Wiegert besser. Das er kein Spiel lesen kann, hat er heute mal wieder eindrucksvoll bewiesen. Jeder Anfänger auf der Trainerbank hätte zumindest den TW gewechselt.


    Die Feldspieler in Schlüsselpositionen kann er durch konsequente Ignoranz in den Trainingsabläufen auch nicht mehr bringen.

    Kuzmanovski braucht man nicht bashen. Der darf nichts machen. Was er vorne könnte, kann man sich ja im Internet aanschauen. Wiegert hat aber nicht die Eier, ein Angriffssystem zu etablieren, dass auf große Shooter ausgelegt ist. Das einzige Credo ist, dass der Rückraum absolut keine Fehler machen darf. Neue Spieler müssen sich dem wie Bücklinge unterwerfen, statt dass er deren Qualitäten fördert und einbindet.

    Für den SCM die aufgrund des System Wegert erwartbare Niederlage.

    Neuzugänge spielen gar keine Rolle. Kuzmanovski weiß vorne nicht mal, was er machen kann, darf und soll. Wird also im Training wohl nicht mal ins Angriffstraining einbezogen. Eine absolute Verschwendung von Potential.

    Wir können dauerhaft mit 7 Feldspielern agieren. Torhüter nicht existent.

    Die Spitze der Liga ist enger zusammen gerutscht. Wir rutschen aber mehr ab als die anderen Teams, obwohl wir auf dem Papier eigentlich den Kader substantiell verstärkt haben und keinen wichtigen Spieler abgeben mussten...

    Wenn Wiegert tatsächlich noch mehr auf unterdurchschnittlich kleine Rückraumspieler setzen sollte, sind wir wohl bald die Gallier aus der Börde und er findet dann hoffentlich den Zaubertrank gegen kompakte große Abwehrreihen. Es klappt ja jetzt schon nicht.

    Basiert seine Spielphilosophie als Trainer auf seinen Möglichkeiten als Spieler?

    Mein Tipp für die Startaufstellung: Wiegert als Cheftrainer, Grafenhorst als Co, ein Torwart, sechs Feldspieler und die alte Leier...

    Die besondere Namensansage bei Pettersson hat er sich aber auch nicht selber ausgedacht, sondern das kam durch einen 'Wechselgesang' in der Fankurve zu Pettersson, wenn er hinter Weber mal spielen durfte und dann bei Toren gefeiert wurde. Michme hatte das dann nur aufgeschnappt und übernommen.

    Solange kein finanzieller Einbruch aufgrund der sportlichen Leistung kommt, braucht Schmedt doch kaum zu handeln.

    Der GF Sport ist dem GF Finanzen doch hoffentlich noch untergeordnet und nur eine Papier-Funktion, um darzustellen, dass der Trainer die Verantwortung in sportlichen Belangen hat.

    Es ist ja auch eine Frage, ob jemand, der mit Kritik nicht umgehen kann, kritisch denken kann...