Gerade den Punkt 2 von TSVROT sollte man nicht unterschätzen.
Ich sehe es ganz extrem am Beispiel meiner Söhne. (16 und 12) Beide haben mit 3 Jahren mit Kinderturnen angefangen und waren immer sehr beweglich und schnell bis die extremen Wachstummschübe kamen. (Mein großer war mit 12 bereits 170cm) und aus diesem beweglichen Kind wurde fast über Nacht eine lahme, unbewegliche, in der Hüfte steife Ente! Nur mit vielen Krankengymnastikeinheiten und Disziplin ist er wieder an die Beweglichkeit von früher herangekommen. Heute spielt er in der B-Jugend VM und lebt von seiner Beweglichkeit und Schnelligkeit. Hätte es mir jemand noch vor 2 Jahren gesagt, den hätte ich ausgelacht!
Mein Kleiner spielt bei mir in der C-Jugend und was das Wachstum angeht, ist er ein Spiegelbild seines Bruders. Bereits jetzt ist er 175cm nur sind seine Schübe, Gott sei Dank, nicht so extrem. Aber auch seine Beweglichkeit hat stark nachgelassen und nur dank seinem relativ gutem 1:1 Verhalten, seiner Intuition und Aggressivität kann er seine halbe Abwehrposition zufriedenstellend spielen. Sind seine Gegenspieler allerdings klein und wendig, ist er meistens überfordert. (Was selten vorkommt, denn die körperlich stärksten spielen halb!!) 
So ähnlich geht es meinem anderen Halben und dem HM auch. Ich denke die Burschen werden die Saison brauchen um wieder na die ihre alte Beweglichkeit heranzukommen. Aber dann!!!
Die C-Jugend ist meiner Meinung nach, auch nicht nur deshalb der schwierigste Jahrgang!!!! 
Ich möchte diese Abwehr mit den Jungs nicht erlernen um sagen zu können meine Mannschaft beherrscht die 3:2:1, sondern weil ich der Meinung bin, dass es gerade im Jugendbereich keine effektivere gibt, wenn man es um schnelles Umschalten und Tempohandball geht.
Nobbi