Beiträge von Forum5

    Österreich hofft ein wenig auf eine Wildcard. Gibt einige Gründe die dafür sprechen, wie als einziger Verlierer mit Punktgewinn im Play Off oder bestes nicht qualifizierte Team der WM 2021 in Spanien. Werden wir sehen.

    Auch wenn ich der Meinung bin das sich Spanien im Play Off nach Hälfte eins in der Südstadt das Leben auch selbst schwer gemacht hat ist ein Aufwärtstrend des österreichischen Frauenteams unverkennbar.

    Bei der EM 2024 im eigenen Land könnte man da analog des Männerteams 2010 einen weiteren Schritt machen.

    Ungarn letztendlich ungefährdet zur WM - Endstand 34:28, die Isländerinnen in Hälfte zwei 2x bis auf einen Treffer heran gekommen.

    Eine diskussionswürdige rote Karte in Hälfte eins für Klujber, vor allem weil eine Isländerin in Hälfte zwei für nahezu identes Vergehen nur zwei Minuten erhielt.

    Resümee: schwaches spielerisches Niveau, welches nur von den beiden Unparteiischen aus Nordmazedonien unterboten würde.

    Österreich mit einem beachtlichen 28:28 nach 4-Tore Rückstand zur Pause gegen Spanien. Auch bei der letzten erfolgreichen Qualifikation zur WM 2021 gab es im 1. Spiel gegen Polen daheim ein Unentschieden, dann würde auswärts gewonnen, vielleicht ein guter Ansatz für eine sensationelle Qualifikation.

    Ungarn ohne zu überzeugen mit nur anfänglichen Problemen mit einem sicheren Sieg auf Island, sollten sich die Isländerinnen nicht steigern wird das Rückspiel wohl zu einer Formsache werden.

    hört sich schlüssig an. Ideal fände ich jedoch schon so 4 bis 5.000 für eine Hauptrunde. Wie man die Hallen in Basel u. Innsbruck füllen will frag ich mich aber auch.

    Das ist vollkommen richtig was du schreibst.

    In Wien:

    Stadthalle 10.000

    Eishalle Kagran 7000

    Sportarena "neu" 3000

    Basel kann ich schwer einschätzen wie die Schweizer "Frauennati" ziehen wird und wie viele Fans aus Frankreich über die Grenze kommen werden.

    Innsbruck kann mit vielen deutschen Fans rechnen, das. ÖHB Damenteam wird zwar die Olympiahalle nicht füllen außer vielleicht bei einem letzten entscheidenden Spiel um den Aufstieg, hat aber doch im Damenteam Sport eine hohe Anziehungskraft.

    Debrecen könnte mit Ungarn und dem grenznahen Rumänien für die besten Zahlen sorgen.

    Ich war bei der Frauen U20 WM 2018 bei zwei Spieltagen dort live dabei, dort ist die Begeisterung enorm und wird Handball gelebt, unvergessen die beiden Finaltage wo die Fönixarena mit jeweils 7000 Zusehern ausverkauft war, wohl einmalig im Frauenhandball im Nachwuchsbereich.

    Diese von dir genannte Halle wird aufgrund diverser Einsprüche längerfristig nicht eröffnet. Ziel wäre 2029 womit man die Finaltage der Männerhandball EM 2030, für welche man sich bewerben möchte, durchführen kann.

    Jene Halle wo eventuell die Hauptrunde der Frauen EM 2024 stattfinden wird ist die Nachfolgehalle des Ferry Dusikastadions, wo die Männerhandball B WM 1977 stattfand, mit dem Bau wurde mittlerweile schon begonnen.

    Sie ist in 1. Linie dazu gedacht, dass die Wiener Hallenballspielvereine Europacup spielen können, soll 3000 Zuseher fassen und wirkt auf den Bildern sehr schön.

    Sie befindet sich in Sichtweite des Happelstadions, ist auch öffentlich gut erreichbar, im benachbarten Einkaufszentrum, dem Stadioncenter, gibt es auch ausreichend Parkplätze.

    Wenn ich an die großteils leeren Hallen bei der EM 2022 denke ist mir lieber eine ausverkaufte Arena für 3000 Zuseher/innen wo bei Bedarf vielleicht ein paar Zuseher keine Karten mehr bekommen als eine trostlose Stimmung in der Wiener Stadthalle wo 2000 Zuseher in einer Halle für 10.000 Zuseher/innen sich aufhalten.

    Aber das muss auch in die Köpfe der EHF Funktionäre.

    Gab übrigens schon mehrmals eine höchste Spielklasse in Österreich ohne Westwien, teilweise auch unter Volksbank Wien auftretend.

    1981 abgestiegen mit nur einem einzigen Punkt (20:20 gegen Waagner Biro Graz)

    Dem folgte ein Abstieg aus der B-Liga in die Wiener Liga im Folgejahr.

    1998 abgestiegen mit einem einzigen Sieg

    2000 abgestiegen

    2008 abgestiegen

    Die große Westwienzeit Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre liegt schon lange zurück, damals war man noch in der Altgasse zuhause.

    Ist glaube ich eine gute Lösung. Der Staat Ungarn fördert laut meinen Informationen nur die WM 2027, der Bürgermeister von Budapest war im Gegensatz zum Bürgermeister von Debrecen nicht bereit ein finanzielles Risiko zu nehmen.

    Interessant wo in Wien gespielt werden wird. Stadthalle (wahrscheinlich), Stefflarena in Kagran (Heimstätte des Eishockeyvereins, deutlich moderner als die Stadthalle), zudem wird 2024 noch eine Multifunktionsarena für etwa 3000 Zuseher/innen eröffnet (mMn gut für die Hauptrunde geeignet, wenn ich mir die Zuseher/innenzahlen der letzten EM anschaue auch ausreichend).

    Jedenfalls hat sich Wien dadurch einen guten Namen für den Frauensport gemacht, war nach den beiden Männerhandballgroßereignissen aber auch schon ein wenig notwendig.

    Für mich nicht die große Überraschung. Das Ende von Westwien hat mit dem Auszug aus der Heimhalle in ihrem Heimatbezirk Hietzing in Wien um die Jahrtausendwende begonnen, danach hat man Jahre lang in Wien ein Vagabunden Leben geführt ehe man vor über 10 Jahren vor die Tore Wiens in die Südstadt abgewandert ist. Dort hat man vor schwer überschaubaren Zuseherzahlen, wenn der Gegner nicht Krems oder Fivers war oft nicht Mal 100 zahlende, gespielt.

    Schade um den sympathischen Verein, mir werden die stimmungsvollen Spiele in der Altgasse (jene Heimhalle welche man verlassen musste) und die CL-,Spiele in der Südstadt in der Saison 1993/94 in Erinnerung bleiben.

    In Österreichs Medienlandschaft zur Zeit großes Thema. Nach Ausschreitungen wie es in Österreich im Handball noch nie gegeben hat tritt Krems im Europacup zum Rückspiel in Novi Sad nicht an.

    Serbische Fans haben in der Kremser Sporthalle randaliert, unter anderem Kremser Spieler bespuckt, als der Ordnerdienst eingegriffen hat gab es Handgreiflichkeiten, einen Funktionär von Krems welcher für Ordnung sorgen wollte wurde ins Gesicht geschlagen, das Spiel unterbrochen und erst fortgesetzt als eine angeforderte Polizeieinheit die Fans aus Serbien aus der Halle geworfen hat. Das Sportliche wurde zur Nebensache. Der Ball wie es weiter geht liegt nun bei der EHF.

    Nach einer EM ist immer vor der nächsten EM - heute in zwei Jahren geht es wieder los.

    Wieder in drei Ländern, diesmal mit 24 Nationen, die größte EM der Frauen in der Geschichte.

    65 Spiele stehen nun an, davon

    12 in Österreich (Innsbruck)

    12 in der Schweiz (Basel)

    41in Ungarn (Debrecen und Budapest)

    Bei zu erwartender Qualifikation sind voraussichtlich neben den Veranstaltern noch Deutschland in Innsbruck, Frankreich in Basel und Rumänien in Debrecen gesetzt.

    Es gibt schon zwei mMn gute Homepages für dieses Turnier und ein mMn weniger geglücktes Logo (vor allem im Vergleich zur diesjährigen EM) - erinnert eher an einen Käfig - fehlt nur noch der Vogel darinnen ...

    Ungarn hat in den letzten Jahren im Nachwuchs so ziemlich alles gewonnen hatwas es zum Gewinnen gab. Da sollte nicht nur Masse sondern auch eine gewisse Klasse vorhanden sein.

    Mittlerweile schon vier Jahre her das man die U20WM gewonnen hat. Die Spielerinnen dieser Generation hätten diese EM gut als Chance nutzen können.

    Man verlangt ja keine Siege gegen Norwegen oder Dänemark, aber gerade gegen Kroatien hat sich gezeigt wie hilflos man ist. Für Kroatien der einzige Sieg, nicht einmal gegen die Schweiz könnte man gewinnen.

    Seit Jahren vor allem die Position der Torfrau im Nationalteam nur mit mehr oder weniger Fliegenfängerinnen besetzt.

    Für mich auch die Qualifikation zur WM in trockenen Tüchern, wie Ungarn bei dieser EM aufgetreten ist sehe auch Österreich nicht chancenlos!

    Und das , obwohl von der ursprünglichen ersten 7 wirklich 4 ( Rückraum + Tor ) gefehlt haben .


    Hätte Uns gerne mal ohne Bölk, Grijsells und Smits gesehen . Möchte den Aufschrei hier erleben , wenn jemand den Auftritt von z.b. Weigel Behrend als Totalversagen betitelt .

    Österreich haben bei der WM in Spanien beim Sieg gegen Kroatien auch einige Spielerinnen gefehlt. Trotzdem hat man klar dominiert und gewonnen.

    Ungarn hat das zweite Pflichtspiel hintereinander gegen Kroatien verloren. Früher eine Frage der Höhe des Sieges von Ungarn haben jetzt die Kroatinnen ihre Freude mit den Ungarinnen.

    Österreich hat gegen Kroatien die Ausfälle scheinbar problemlos kompensieren können, Ungarn mit einer wesentlich breiteten Spielerinnendecke schafft das aber nicht!

    Hart ins Gericht geht die ungarische Presse mit den Spielerinnen. Vom unterirdischen Auftreten gegen Kroatien bis zum Zittersieg gegen die Schweiz. Den Sieg im abschließenden Spiel gegen Slowenien hätte man sich sparen können.

    Nur Marton und Klujber kamen mit Durchschnittlich davon, der Rest schwach bis Totalversagerinnen.

    Keine gute Werbung für die kommende EM in Ungarn 2024.

    Die Schweizerinnen geben heute ab 18:00 Uhr ihr EM-Debüt gegen Ungarn.

    Sind natürlich klar Außenseiterinnen, aber sicherlich zumindest auf der Torfrauenposition nicht schlechter besetzt. Wenn diese den ungarischen Angreiferinnen den Zahn ziehen kann ist vielleicht eine Sensation möglich. Ungarn mit vielen Ausfällen, darf jedoch heute keine Ausrede werden.