Spanien in der Abwehr gegen den Slowenen-Power gänzlich hilflos. Plus 5 für Slowenien zur Zeit!
Beiträge von Forum5
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Das Spiel ist gut, die Stimmung in der Halle ebenso, Slowenien führt mMn nicht unverdient, besonders schön der slowenische Flieger zum Pausenstand.
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Niveau des Spiels weiterhin überschaubar.
Schweden ungefährdet. -
Sehe gerade auf ORF-Sport+ Schweden-Weissrußland. Eine ziemlich einseitige Angelegenheit mit beidseitig vielen Fehlwürfen und einer Toptorhüterleistung auf Seiten Schwedens (50%!).
Schwer befremdend für mich die Stimmung in der Halle - diese leer - erinnert mich an die Damen-EM 2014 nach dem Aus von Kroatien. Kaum 1000 Zuseher in der Halle in Varazdin. -
Slowenien 28
Dänemark 31 -
Wäre schön, wenn die Slowenen was mitnehmen.
Schaut 3 Minuten vor dem Ende aber nicht mehr danach aus.
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Sehe gerade auf ORF-Spirt+ Dänemark-Slowenien. Viel Arbeit für die Refs, für Slowenien fast ein Heimspiel, ihre Zuseher leider sehr undiszipliniert, fliegen des öfteren Gegenstände (Popcorn) auf das Feld, ziemlich knapp das Spielgeschehen, Dänemark zumeist voran, die Sliwenen lassen sich aber nicht abschütteln. Mein Tipp: die drehen das Ding noch. Muss leider festgestellt werden, beide Teams ein bis zwei Klassen über dem Niveau von Österreich und Ungarn.
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Also für mich ist München ein Fixpunkt nächstes Jahr.
Ich fahre ja nicht nur hin um Handball zu schauen (obwohl es nur ein Tagesausflug werden wird), sondern auch zB dem Augustinerbräu einen Besuch abzustatten.
Ich finde München als eine sehr schöne Stadt, habe neben Sportveranstaltungen (tlws. oben erwähnt) ua auch das Filmstudio und dortigen Weihnachtsmarkt besucht.
Oft in Kombination von Spielen des TSV 1860, aber auf viertklassige Spiele eines Chaosvereins habe ich wirklich keinen "Bock".
Darum freue ich mich umso mehr auf einen schönen Handballtag dort, mit oder wahrscheinlich wohl ohne österreichischer Beteiligung. -
Also ich begrüße München als Spielort.
Ich war schon selbst 2x in der altehrwürdigen Münchner Olympiahalle..
1980 beim Handballeuropacupfinale Grosswallstadt gegen Reykjavik
(mit klarem Sieg der Deutschen)
1993 bei der Eishockey-WM Österreich-Norwegen (6:2)
Ich werde mir sicher in der aus Österreich leicht erreichbaren Stadt einen Tag die Handball-WM live ansehen, auch ohne rot-weiß-rote Beteiligung.
Vl wird durch diese Veranstaltung auch der Handballsport in München, welcher sich ja im Dornröschenschlaf befindet, wieder erweckt. -
Vernichtende Kritik auch in den ungarischen Medien am Auftritt bei der Euro. Vranjes wird von der Kritik großteils ausgenommen, mit dem vorhandenen Material hätte kein Trainer erfolgreicher arbeiten können. Die wahren Gründe für den Abgesang des ungarischen Handballs auf Nationalteamebene liegen wo anders.
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Also ich verfolge Handball auch in Ungarn, wo die Nationalmannschaft Österreich auch Konkurrenz im Rückwärtsgang macht (Gründe im Thread Gruppe D von mir angeführt) in Deutschland (hier Vergleich nicht legitim) und in Tschechien, wo Handball einen wesentlich schwereren Stand hat als in Österreich. In Tschechien gibt es neben König Fußball noch Eishockey, das Niveau und Ansehen der dortigen Liga sicher nicht besser als hierzulande. Trotzdem sind sie wesentlich erfolgreicher als Österreich, Dänemark hat gegen Tschechien scheinbar einen schwarzen Tag gehabt, das muss man aber auch nützen, habe aber auch heute Tschechien gegen Ungarn gesehen, das war mit dem Auftreten Österreichs nicht vergleichbar. Selbstsicher, durchdachte Aktionen, Ungarn war mehr oder weniger chancenlos. Ich sehe Tschechien auch zeitnah auf einer Position, auf der ich gerne Österreich sehen würde, also inetwa um Platz 10.
Österreich und Ungarn erinnern mich ein wenig an die einst recht gute Handballnation Schweiz, da hat 2006 nach einer Heim-EM übrigens, der Abwehrtrend eingesetzt, man konnte nannte sich für kein einziges Großturnier mehr qualifizieren, mittlerweilen zählen sie zu den Handballexoten. Österreich und Ungarn sind auf dem Weg dorthin. -
Ungarn verabschiedet sich nach zwei schwachen mit einer inferioren Leistung von der EM. Kann man Österreich als Vorbild nehmen oder umgekehrt. Schwach von hinten bis vorne, sehe ich auch kaum Zukunft. Aber Hauptsache bei den Spitzenveteinen tummeln sich nur so die gut bezahlten Legionäre. Eine Schande das Aufzreten einer ehemalig guten Handballnation. Man muss froh sein das die EM auf 24 aufgestockt wird, sonst wäre man zeitnah wohl nicht einmal mehr dabei, wobei dies bei solchen Leistungen auch nicht ganz sicher bei 24 Teilnehmern sein wird.
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Es bleibt aber die Frage unbeantwortet wieso Norwegen seit 2015 so stark geworden ist und Österreich in der Entwicklung stehen geblieben ist.
Wieso Slowenien bei der WM die Bronzemedaille gewonnen hat.
Wieso vorgestern Tschechien gegen Dänemark gewonnen hat.
... und in Österreich nichts weitergeht.
Die Voraussetzungen in diesen Ländern scheinen nicht unerreichbar.
MMn hat Österreich in den letzten Jahren einen Schritt zurück gemacht. -
Ich kann mich noch an 2014 zurücerinnen, als sich Österreich im WM-PlayOff gegen Norwegen durchgesetzt hat. Jetzt sind die Wikinger plötzlich für uns unerreichbar. Auch bei den Nachwuchseuropameisterschaften 2012 und 2014 hierzulande waren wir mit Norwegen auf einer Ebene. Im Prinzipp ist der österreichische Handball von einigen wenigen Personen, welche sich nicht so sehr in die Öffentlichkeit stellen, abhängig, so eine Familie, welche seit Generationen Handball spielt und hier viel Arbeit leistet. Ihnen ist mMn großteils die recht erfolgreiche 94-er Generation zu verdanken, sie haben rund um Ihren Schützling eine herausragende Westwien-Mannschaft aufgebaut, welche jahrelang national ungeschlagen war.
Sonst kommt leider sehr wenig, die HLA zählt zu den schwächsten Ligen Europas (siehe Europacupergebnisse), Wien ist zwar Hauptsitz des EHF, der Meister aus der Stadt kommend, kann aber nicht in EHF-Bewerben mitspielen, weil er es sich nicht leisten kann. Da fällt es wohl schwer sich weiterzuentwickeln. Für mich ist die Richtung im österreichischen Handball alles andere als positiv, bleibt zu hoffen, dass nach einem Vorrundenaus 2020 nicht ähnlich wie beim Volleyballverband der Crash erfolgt. -
Das frustrane Turnierabschneiden wurde zwar nach den letzten beiden Testspielniederlagen gegen Tschechien befürchtet, aber trotzdem hat man sich etwas mehr erhofft, als punktelos, voraussichtlich als Turnierletzter die Heimreise antreten zu können. Bis zur EURO 2020 wird es in den nächsten 23 Monaten voraussichtlich nur noch zwei Pflichtspiele, die als Ungesetzter im WM-PlayOff, geben. Einzige positive Erkenntniss aus der Euro 2018 ist die wohl realere Erwartungshaltung für das Turnier 2020, wo man ja Heimvorteil hat. Bei 24 Teilnehmern, aus einem Topf, welchen man als Veranstalter zugesprochen, sportlich wohl nie erreichen würde, könnte man bei Losglück mit zwei Handballexoten wie zB Lettland und die Schweiz in die Hauptrunde vordringen, damit scheint aber auch schon das obere Ende der Fahnenstange erreicht zu sein.
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... so schafft man es ein Handballvorrundenspiel Deutschland-Slowenien auch in einem österreichischen Sportmedium zu einem Topthema zu machen.
Haben es nicht leicht die Schiedsrichter - willkommene Sündenböcke, egal wie sie in dieser Situation entschieden hätten.
Tippe, dass abschließendes Vorrundenspiel von Slowenien nun "stark besetzt" werden wird
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Österreich ist meines Erachtens die mit Abstand schlechteste Mannschaft bei diesem Turnier. Leider werden wir solche Kaliber dann bei den zukünftigen Turnieren zuhauf sehen. Schade drum. Und ja, ich mag die Österreicher, aber sportlich fallen sie klar ab.
[quote='capitano19','index.php?page=Thread&postID=921330#post921330']Das Auftreten des österreichischen Handballteams ist leider ein Spiegelbild der Sportförderung hierzulande. Ein nahezu 100 Jahre altes Stadion wo du um 1. Rang 50 Meter vom Spielfeld entfernt bist, eine Stafthalle wo es modert, ein Stadion in Hernals, immerhin dasDrittgrößte der Stadt, wo der Schimmel in den Kabinen regiert und du dich in das tiefste Russland der 70-Jahre zurückversetzt fühlst und um zum Handball, in Österreich Randsportart, zurückzukommen, wo der Meister 2016 und Cupsieger 2017 es sich nicht leisten kann, am internationalen Handball teilzunehmen, da braucht man sich wirklich nicht zu wundern, dass man chancenlos ist.
Die Kultur wird hierzulande dafür bestens gefördert, und da der Sport politisch in diesem Bereich mitbetreut wird, geht dieser unter. Die Rosinen, sprich EM-Vorrunde 2020, holt man sich aber gerne, und das man EHF-Hauptstadt ist, bringt dem Handball hierzulande genau Null.
Nicht jene Leute, die auf der Platte stehen, sind für diese oben geäußerte, berechtigte Kritik verantwortlich.
Die Mannschaft ist noch jung, vielleicht können sie im Ausland spielend sich weiterentwickeln, bei 24 Teams sollte dieQualifikation auch in Zukunft kein Problem werden, das dürfte aber auch schon das Maximum des Erreichbaren werden.
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Für Österreich bleibt wenigstens durch den französischen Erfolg bis zum Schlußtag die rechnerische Möglichkeit in die Hauptrunde zu kommen erhalten. Auch wenn es realistisch kaum möglich sein wird.
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Habe beide Spiele problemlos auf ORF-Sport+ verfolgt.
Beides interessante Spiele, die Neuauflage des WM-Finales natürlich klar über das Spiel Österreich-Weißrussland zu stellen.
Für Österreich die EM wohl vorbei, da hat noch viel gefehlt.
Zwei Jahre ist nun Zeit zu arbeiten, um ein ähnliches Ergebniss als 2010 zu liefern, denn an diesem wird das Abschneiden des Teams wohl gemessen werden. -
Für Österreich nicht nur die Frage ob man in der Hauptrunde Punktelieferant wird sondern ob man im WM-Play-Off sich aus der gesetzten Gruppe gute Chancen auf München (wirds wohl werden, wenn man sich qualifiziert, das man dorthin gesetzt wird) ausrechnen darf, obwohl aus der unteren Seite auch einige Starke warten, oder ob man realistisch nach der Vorrunde genau noch zwei Pflichtspiele bis zum nächsten Pflichtspiel haben wird.