Werde voraussichtlich am Eröffnungstag dem Turnier beiwohnen.
Bin die 3. Juliwoche zwar in Ungarn, aber östlich von Budapest, da ist die Anfahrt weiter als aus Wien.
Wird die EM, zumindest die Ungarnspiele, wieder auf M4 übertragen?
Debrecen hat mit der U20WM im Vorjahr die Latte für diese Veranstaltung ja sowohl organisatorisch, als auch sportlich sehr hoch gelegt.
Beiträge von Forum5
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Waren erst "ggg" 42 Jahre
Vor 46 Jahren ist der UHK Krems erstmalig Meister geworden, dann folgten die Titel 1975 und 77. Zwischendurch spielte man einige Jahre in der 2. Liga, ist einmal aus dieser Liga in die Bedeutungslosigkeit nur nicht abgestiegen, da eine andere Mannschaft (der HC Vöslau) freiwillig die Liga verließ.
Heuer waren die Wachauer das wohl beste Team in der Liga und haben nach dem Cupsieg auch die Meisterschaft eingefahren. Waren vor Saisonbeginn nicht unbedingt die Favoriten, die Mannschaft wurde im letzten Sommer ziemlich umgebaut, und dabei hat man ein glückliches Händchen bewiesen.
Gratulation nach Krems
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Für mich auch Hard der Favorit.
Mit Doknic haben sie den wohl besten Torwart der Liga, er hat mit seiner Leistung in Spiel 2 (Krems-Kommentar: "Wir sind nicht an Hard sondern an Doknic gescheitert") dafür gesorgt, dass es überhaupt heute zu Spiel Nr.5 kommt. Ein guter Torhüter ist in Entscheidungsspielen Goldes wert.
Die leider viel zu kleine Halle in Krems (Gesamtfassungsvermögen 1500/davon mehr als die Hälfte Stehplätze) mit Turnsaalcharakter längst ausverkauft. Wurde anlässlich der Damenhandball-WM 1995 in Österreich/Ungarn eröffnet und ist nun schon sehr augenscheinlich in die Jahre gekommen. Statt erhofften Neubau einer zeitgemäßen Halle soll aber nur notdürftig renoviert werden. Schlimm mit anzusehen, wie sich die Sportinfrastruktur im Vergleich zum damaligen Mitveranstalter Ungarn hierzulande entwickelt hat. -
Ungarn im Spaziergang zur Qualifikation für die Handball WM, Spielerinnen speziell in den letzten 15 Minuten, als man nur noch 4 Tore erzielte, scheinbar schon in Urlaubsstimmug. Am Ende stand aber ein klarer 28:19(16:10)- Erfolg über Österreich, das Gesamtscore von 70:42 noch eindrucksvoller.
Österreich erinnerte in den ersten 20 Minuten, als man ein 8:8 hielt, dass man in der EM Qualifikation überraschend gute Tesultate gegen Rußland und Rumänien einfahren konnte, und nur unglücklich an der Qualifikation zur Euro 2018 scheiterte.
Mit 24 Teilnehmernationen sollte es aber in Zukunft für die Qualifikation reichen, ein "mehr" scheint mir aber nicht möglich.
Auf das Abschneiden Ungarns bei der WM bin ich gespannt, ob die vielen U20Weltmeisterinnen auch im Erwachsenenhandball sich weiterentwickeln werden. Dann ist viel möglich. Ziel 1 wohl die Qualifikation für Olympia 2020, mittelfristig wohl auch eine Medaillie bei einer WM oder EM. -
Die Wachauer konnten ihren ersten Matchball nicht verwerten, die Vorarlberger hatten nach bis zur 59. Minute ausgeglichenen Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte, das bessere Ende für sich.
Damit am Samstag das entscheidende Finale in Krems, der Sieger ist österreichischer Meister. Für Krems spricht wohl der Heimvorteil, jedoch wird es schwer, dem großen Erwartungsdruck, die Meisterschaft nach 42 Jahren wieder in die Wachau zu holen, Stand zu halten.
Letzter Männermeister aus dem Bundesland Niederösterreich übrigens 1986 der UHC Stockerau, welcher damals als Aufsteiger eine sensationelle Saison hingelegt hat. Stockerau aktuell im Männerhandball nur noch in tiefen Amateurligen vertreten. Seitdem gab es für Niederösterreich einige Cupsiege, vor allem durch den UHC Tulln, Meistertitel fuhr man aber nur noch im Damenhandball durch Hypo NÖ ein. Und heuer reichte es auch dafür nicht mehr. -
Heute Abend Krems mit dem 1. Matchball für den österreichischen Meistertitel in Hard.
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@ Germanicus
Das wars schon mit der Auslosung
Ungarn wirklich stark, vor allem haben sie von Beginn an den 4. Gang eingelegt, Österreich konnte in praktisch keiner Phase dagegenhalten, niemals an die Leistungen in der EM-Qualifikation gegen Rußland und Rumänien anschließen.
Österreich sollte für Ungarn nicht der Level sein, hoffe das Ungarn auch zur absoluten Weltspitze aufschließen kann, dazu ist Österreich zu schwach gewesen um das beurteilen zu können
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Hypo hat seit etwa 2015 begonnen zu bröckeln. Wurde, nachdem man 2013 noch den Europacup gewonnen hat, nach dem Abgang der brasilianischen Legionärinnen von Profi auf Halbprofibezrieb umgestellt. Hatte wohl finanzielle Gründe. Waren es früher Toplegionärinnen, welche Hypo zu internationalen Erfolgen verholfen haben, waren es zuletzt Spielerinnen aus der frauenhandballbedeutungslosen Slowakei oder mittelmäßige Ungarinnen.
Die Serie 42 Titel on Block laut Österreichs größter Tageszeitung international ohne Gleichen, wird noch Jahrzehnte dauern bis die Fußballvereine Bayern, Juventus, PSG oder Red Bull Salzburg sie überholen werden.
Für mich trotzdem nicht nachvollziehbar, was zu dieser Sensation geführt hat. Habe mir im Jänner im GD das Spiel Atzgersdorf - Hypo angesehen, 15 Minuten hat Atz' mitgehalten, dann waren klare Kräfteverhältnisse gegeben und es für Hypo eines von vielen Trainingsspielen.
Bei Hypo im Sommer jetzt kleiner Umbruch, Karriereende einiger Spielerinnen bzw. Abgänge.
Hypo wird trotzdem von den nächsten 10 nationalen Titel 8-9 gewinnen, da ist der Rest einfach (finanziell) zu schwach, international werden sie aber keine Rolle spielen.
Atzgersdorf übrigens ein reiner Amateurverein mit zwei etwas besser bezahlten Legionärinnen. Wie alle anderen Veteine in der WHA auch. -
Hypo NÖ hat das Finale der WHA gegen WAT Atzgersdorf verloren. War die 18:22-Niederlage im Hinspiel schon eine Sensation, so gelang es Hypo beim Rückspiel nicht mehr das Ding zu drehen, ein 23:21 war zu wenig.
Atzgersdorf nach Admira Landhaus Wien und eben Hypo Südstadt der dritte österreichische Damenmeister.
Gratulation in den Süden Wiens! -
Für beide Wiener Vereine Saisonende, für die Fivers bereits am Dienstag nach einer Heimniederlage gegen Krems, heute für Westwien, das Entscheidungsspiel in Vorarlberg gegen Hard verloren.
Somit das Finale Krems gegen Hard.
Krems zuletzt Meister 1977, Hard 2017. -
Frauensport ist oft leider nur Randsportart- ABER:
In Österreich sind die Zuseherzahlen in der WHA deutlich über denen der Damenfußballbundesliga (obwohl das Nationalteam 2017 im EM-Halbfinale war), geschweige den Zuseherzahlen beim Dameneishockey.
Kleine Anektote: habe mich vergebens um Karten für das Final4 in Budapest bemüht, dortig Angestellter hat gemeint, ich soll mir doch Karten für das Damenfußball-CL Finale kaufen, da gibt's noch welche. Bin auf den Deal eingestiegen (vor allem beim Preis für einen Sitzplatz auf der Haupttribüne zu 3,30 Euro), und so sehe ich leider nicht Bayern - Chelsea aber Barcelona - Lyon.
Nach der DameneishockeyWM im April, dem Damenhandball CL-Final4 das dritte Großereigniss in der ungarischen Hauptstadt für Frauen binnen kürzester Zeit. -
Linz im letzten Moment von der Schaufel gesprungen, Auswärtssieg in Leoben nach Verlängerung, damit die Klasse gehalten und man geht in das 46. Jahr in einer höchsten österreichischen Spielklasse. Wird aber zeitnah nur weiter ein Kampf um den Klassenerhalt werden.
Die beiden Wiener im Halbfinale nach den Hinspielen im Rückstand, die Retourspiele müssen nun gewonnen werden, sonst ist die Saison vorbei. -
Nicht die Schiedsrichter, sondern die Spielerinnen haben heute das Finale entschieden. Györ über die ganze Saison gesehen verdient die CL gewonnen. Super die Stimmung n Budapest - wie jedes Jahr.
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Rosztov nicht der Wunschgegner von Györ im Finale.
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... am 30. April 1989 holte Hypo Südstadt seinen 1. Europacupsieg - damals noch im Europacup der Meister, dem Vorgängerbewerb der CL, weitere 7 sollten folgen.
Im Finalrückspiel wurde Spartak Kiev mit seinem Startrainer Igor Turchin mit 17:14 besiegt. Auf der Trainerbank von Hypo damals neben Legende Gunnar Prokop der spätere Westwien- und Männernationalteamtrainer, leider viel zu früh verstorbene Vinko Kandija, welcher knapp zuvor Janos Csik abgelöst hatte. Erfolgreichste Akteurin am Feld war Kandijas Landsfrau Jasna Kolar mit 12 Toren.
Heutzutage spielen weder die beiden Vereine, noch ihre Heimatnationen im internationalen Handball eine Rolle. -
Gratulation in die Kulturhauptstadt Europas 2023
Momentan ist man auf dem Sprung zur Handballhauptstadt Europas
Starker Auftritt, vor allem nach den Anfangsminuten dieses Spiels.
Scheinbar die Ungarn nach durchwachsener Saison zum richtigen Zeitpunkt in Form! -
Ungarn mit starken 10 Schlußminuten noch zu einem 23:23 gegen Rußland und damit auch fix zur EM. Erschreckend schwach in dieser Qualifikationsgruppe die Slowakei, gestern erneut, und noch dazu daheim, gegen Italien unterlegen. Wartet noch viel Arbeit auf den Veranstalter der EM 2022.
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Ungarn nach einem 25:19-Erfolg in Rußland vor dem Gruppensieg. Imponierend die Leistung von Mikler im Tor, Ungarn sehr diszipliniert in der Abwehr, die Russen mit Fortdauer im Angriff immer ratloser. Der Abgesang des Handballs in Russland scheint jedenfalls seine Fortsetzung zu haben. Könnte noch knapp um Platz 2 werden.
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In der Spusu-Liga ist nun das Meisterschaftssystem beendet, es folgen nun die Play-Off-Spiele.
Begonnen wird mit dem Viertelfinale (Best off 3)
Krems gegen Ferlach und Hard gegen Schwaz klarer Favorit
Offen die Duelle Westwien - Bregenz und Graz - Fivers.
Während es bei Leoben - Linz um den Klassenerhalt geht.
Linz muss zumindest 1x auswärts gewinnen, sonst geht es für den Ligadinosaurier runter. -
Ferencvaros kann sich ein "Final4 dahoam" abschreiben, im Viertelfinale ist leider wieder mal Endstation. Die Russinnen das routiniertere Team gewesen.
Györ mit einer schwachen Leistung in Dänemark, im Rückspiel wohl klarer Favorit, aber noch nicht durch.