Beiträge von Forum5

    Glückwunsch nach Österreich!!! Nach einigen Jahren Pause dürfen Sie wieder zur WM.

    Ich habe mich über die Qualifikation auch sehr gefreut, glaube das bei der WM auch ein erfolgreiches Abschneiden sehr gut möglich sein wird, worunter ich eine Qualifikation für die Hauptrunde verstehe. Die Damen haben gestern zum richtigen Zeitpunkt Ihre vielleicht stärkste Leistung seit dem Sensationssieg über Russland im Herbst 2017 in der Südstadt geboten und sind entsprechend belohnt worden, vor allem wenn ich an das tragische Ende der EM-Qualifikation 17/18 denke wo Tschechien und Slowenien die sportliche Fairness mit den Füßen getreten haben. Jedenfalls wird diese WM nun auch hierzulande medial verfolgt werden, was für den Damenhandballsport ungemein wichtig ist.
    Nüchtern betrachtet wird aber eine weitere Steigerung nicht möglich sein, was mich vor allem für die EM2024 mit Vorrundenspielen in Innsbruck nachdenklich stimmt. Österreich wohl maximal aus Topf 3, da wird man bei nur zwei Aufsteigern in die Hauptrunde wohl ein Wunder benötigen, denn ein (mich ziemlich enttäuschendes) Polen wird es in den ersten beiden Töpfen nicht geben. Und mir fällt kein Team aus diesen beiden Töpfen ein gegen welches wir hier gewinnen könnten.
    Deto gilt für die Schweiz, wo man gegen Tschechien wohl eine gute Leistung abgegeben hat, aber es hat wohl auch einen Grund das die letzte EM sowohl für Tschechien als auch für Polen nach nur drei Spielen auch schon wieder vorbei war.

    Grats unseren Girls! Saubere Leistung! War ungemein wichtig, vor allem in Hinblick auf die mediale Beachtung der EM2024.
    Damit haben sich 2 (oder 3) Spielerinnen welche 2011 bei der U19EM Bronze geholt haben sich erstmals für ein Großereigniss im Erwachsenenbereich qualifiziert.
    Bei der WM sehe ich mehr Chancen auf ein ordentliches Abschneiden (Hauptrunde) als sich für die nächste EM zu qualifizieren.

    Die Österreicherinnen mit viel Kampfgeist, nach der Pause minus drei zurück habe ich nicht mehr gerechnet das sie zurückkommen. Sollten das Momentum, den Ausgleich vier Sekunden vor dem Ende, für das Rückspiel mitnehmen.
    Die Polinnen wirkten auf mich mit Fortdauer des Spiels zunehmend nervöser, Heimvorteil vor leeren Rängen auch nur bedingt, sehe sie aber trotzdem als Favoritinnen, die Lage für die Österreicherinnen aber nicht aussichtslos.

    Heute ab 18:00 Uhr in der Südstadt hinter geschlossenen Toren, aber live auf ORF Sport+, das Spiel Österreich gegen Polen.
    Polen wieder, aber auch Österreich nach einigen Ausfällen in der Vergangenheit ziemlich komplett.
    Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Nationen im Damenhandballsport ist schon beinahe zehn (!) Jahre her, bei einem vorolympischen Turnier im November 2011 in London siegte Österreich mit 23:22.
    Seither Polen auf der Jagd nach einer WM-Medaillie (2x das Spiel um Platz drei verloren), Österreich auf der Jagd nach der Qualifikation für ein Großturnier (zuletzt 2009 bei der WM in China mit dabei gewesen).
    Österreich wird auf jeden Fall heute vorlegen müssen, unmachbar finde ich dieses Los nicht.

    Die Halbfinalpaarungen beim F4 Ende Mai in Budapest lauten:
    Györ - Brest
    Vipers - CSZKA

    Interessant: beide Gruppenspiele Györ gegen Brest endeten unentschieden.

    Ob Zuseher in der László-Papp-Arena erlaubt sein werden, darüber wird erst später entschieden.

    Kurz & bündig: es stehen kommende Woche die Play Off Spiele an.
    Viele Spielpaarungen mehr oder weniger für die "Galerie"- da stehen die Sieger schon fest, aber sehe doch zwei offene Entscheidungen.
    Eine davon das Spiel Österreich - Polen.
    Die Polinnen mMn leicht in der Favoritenrolle, haben vor nicht allzulanger Zeit die Ungarinnen besiegt und einmal war es eine knappe Kiste, während die Österreicherinnen regelmäßig gegen die Magyarinnen untergehen, sehe Österreich aber nicht chancenlos erstmals nach 12 Jahren wieder ein Großereigniss zu erreichen.
    Wie wird dieser Vergleich von den anderen gesehen?
    Wie stark ist Polen einzuschätzen?

    Die Spusuliga ab Herbst voraussichtlich mit 12 Teams, soll in einer zeitnahen Sitzung abgesegnet werden. Damit bleibt voraussichtlich Linz, Gründungsmitglied der ersten landesweiten Liga der Abstieg erspart. Im Gegenzug soll es eine Neuorientierung bei der Anzahl der für das österreichische Nationalteam nicht spielbetechtigten Spielern geben. Die Liga sieht sich mehr als eine Ausbildungsliga, die finanziellen Mittel für eine Anhebung auf ein international durchschnittliches Niveau stehen einfach nicht zur Verfügung.
    Zwei interessante Resultate von zuletzt:
    Fivers Wien - Hard 27:29/den Fivers merkte man an, dass sie zuletzt mehr Spiele bestreiten mussten und auch das Coronavirus bei Ihnen wieder zugeschlagen hatte
    Krems - Westwien 29:29/ ein sehr interessantes Spiel in welchen beide Mannschaften in der Schlussminute noch die Chance hatten das Spiel für sich zu entscheiden.
    Schwächelnd zuletzt das lange die Liga dominierende Team von Tirol/Schwaz.

    Nach Hutecek zu Lemgo und Stevanovic zu Balingen-Weilstetten wird nun auch Tobias Wagner die Fivers verlassen - zu European League Gegner Fenix Toulouse. Durchaus ein bissl ein Aderlass in der Hollgasse.


    Der Erfolg der Fivers ist nicht von Personen sondern vom System abhängig. Dieses hat Romas Magelinskas 2005 eingeführt, er hat die Spielweise des damaligen dänischen Juniorennationalteams, welches ihn begeistert hat, versucht umzusetzen. Es besteht in 1. Linie aus Tempohandball, technisches Können steht hier nicht im Vordergrund.
    Hat natürlich gedauert bis man ernten konnte was man gesäht hat, er musste seinen Hut nehmen, der Erfolg stellte sich erst später unter Trainer Eckl ein, welcher dieses System übernommen und noch mehr ausgereift hatte.
    Ab einer gewissen Alterstufe wird bei den Fivers dieses System schon im Nachwuchs umgesetzt, die Motivation für die Nachwuchsdpieler es in die Kampfmannschaft zu bringen trägt natürlich sein übriges bei. Ist ziemlich vorbildhaft was die Fivers hier betreiben. Die Fluktation der Spieler ist natürlich verständlich, die Spusuliga ist mehr oder weniger eine (gut bezahlte) Amateurliga (Profis fast nur die Legionäre von denen es bei den Fivers keine gibt).
    Schätze die Spieler, welche den Verein verlassen werden, schenken den Verein zum Abschied und Dank für ihre beispielhafte Ausbildung noch Cup- und Meistertitel, dann schaffen sie Platz für die nächste Generation.
    Nächstes Jahr wird wohl (wie vor drei Jahren schon) eine Übergangssaison, wo man nicht mit Titeln rechnen darf, ehe man wieder in 2-3 Jahren so weit wie heute sein wird.

    Heute um 20:45 Uhr leider ohne Zuseher aber live auf ORF/Sport plus das Spiel Fivers Margareten gegen Füchse Berlin. Bei den Wienern mit Hutecek ein schwer wiegender Ausfall.

    Bei den sportlich ziemlich chancenlosen Wienern hofft man noch immer, dass das Coronavirus den Berlinern noch ein Bein stellen wird, denn ohne diesem Virus wären die Fivers wohl nicht in dieses Achtelfinale gekommen (was in der Berichterstattung der österreichischen Presse wo das Erreichen des Achtelfinales als größter Vereinserfolg gefeiert wird völlig untergeht und auf das EC-Halbfinale 1985 vergessen wird).

    Ein wenig :irony:
    Aber auch viel Wahrheit ;)


    Angeblich gibt's in Berlin aufgrund von Corona Probleme bei der Durchführung von Sportveranstaltungen. Das Derby Union gegen Hertha soll vor der Absage stehen.
    Hat da jemand genauere Infos?
    Ist da für die Fivers aufgrund Corona nochmal was drinnen?

    Heute um 20:45 Uhr leider ohne Zuseher aber live auf ORF/Sport plus das Spiel Fivers Margareten gegen Füchse Berlin. Bei den Wienern mit Hutecek ein schwer wiegender Ausfall.

    Bei den sportlich ziemlich chancenlosen Wienern hofft man noch immer, dass das Coronavirus den Berlinern noch ein Bein stellen wird, denn ohne diesem Virus wären die Fivers wohl nicht in dieses Achtelfinale gekommen (was in der Berichterstattung der österreichischen Presse wo das Erreichen des Achtelfinales als größter Vereinserfolg gefeiert wird völlig untergeht und auf das EC-Halbfinale 1985 vergessen wird).

    Ein wenig :irony:
    Aber auch viel Wahrheit ;)

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    Zitat von »Forum5«


    Beim heutigen für die Qualifikation zu Olympia 2021 vorentscheidenden Aufeinandertreffen Ungarn gegen Serbien in Györ wird mMn vor allem die Leistung der beiden Torfrauen mitentscheidend werden. Ist schon lange her das hier Ungarn einmal sich den entscheidenden Vorteil geholt hat.


    Diesmal hat es ja sehr überzeugend für Ungarn damit geklappt.
    Habe gerade mit meinen ungarischen Freunden via Handy mit einem ungarischen selbst gebrannten Barack Palinka auf die Qualifikation zu Olympia angestoßen :P
    Sind einer Meinung: war die beste Leistung des ungarischen Handballdamenteams seit vielen, vielen Jahren. Konzentriert von Anfang an und nicht nachgelassen.
    Das macht Hoffnung für die Zukunft!

    Eigentlich wäre zur Pause für Ungarn alles angerichtet.
    Man führt +4 und bringt bis jetzt eine ordentliche Leistung, ist auch das bessere Team.
    Aber es folgt nun Halbzeit zwei. Und da ist für die Ungarinnen schon oft alles noch den Bach runter gegangen.

    Beim heutigen für die Qualifikation zu Olympia 2021 vorentscheidenden Aufeinandertreffen Ungarn gegen Serbien in Györ wird mMn vor allem die Leistung der beiden Torfrauen mitentscheidend werden. Ist schon lange her das hier Ungarn einmal sich den entscheidenden Vorteil geholt hat.
    Bei der letzten EM hat Ungarn klar gewonnen. Die Serbinnen hatten damals jedoch nur eine kurze Spielpause nach ihrem Sensationssieg über Holland, diesmal spricht die Regenerationszeit auch für Ungarn.
    Wird eine knappe Sache.

    "Ungarn gehört die Zukunft ..."
    Ich hoffe es.
    Erinnert mich ein wenig an 2011- als Österreich bei der DamenU19EM Bronze gewonnen hat.
    Der Frauenschaft wurde eine große Zukunft prophezeit.
    Zehn Jahre danach: für kein einziges Turnier im Erwachsenenbereich (EM/WM) konnte man sich qualifizieren, 2024 mit Wildcard darf man drei Vorrundenspiele in Innsbruck bestreiten.
    Das große Problem Ungarns sehe ich vor allem in der Torfrauenposition. Ob da eine Zukunftshoffnung zu erwarten ist fehlt mir der Einblick.
    Resüme ob aus den hoffnungsvollen Talenten etwas geworden ist kann man wohl erst 2024 bzw. 2027 nach den Heimturnieren ziehen.
    Aber schon jetzt für mich doch ersichtlich das sich einige Spielerinnen der WM-Siegerinnen aus Debrecen schon weiter entwickeln hätten können als sie jetzt sind.

    Klares nein das Ungarn eine Nichtqualifikation unbeschadet überstehen könnte.
    Da wird dann alles in Frage gestellt, angefangen vom Nationalteamtrainetduo über die massive Anzahl der Legionärinnen bei den führenden Vereinen.
    Da ist große Rivalität zwischen Männer und Frauen im Handball, im Momentum sind da die Männer in der Sympathieskala oben.
    Gute Spiele mit viel Herz bei der WM in Ägypten, nächstes Jahr die HeimEM.

    Spiele werden auch im ung. Sender M4 übertragen, sollte auch im Ausland empfangen werden können.
    Die Spieltermine Ungarns:
    Frei., 19.3./17:00 Uhr gegen Kasachstan (Abendspiel Russland gegen Serbien)
    Sam., 20.3./17:30 Uhr gegen Serbien (Abendspiel Russland gegen Kasachstan)
    Son., 21.3./20:30 Uhr gegen Russland (Nachmittagsspiel Serbien gegen Kasachstan)