Der DHB hat ja auch mitten in der letzten laufenden Saison das Doppelspielrecht für Spieler unter 23 Jahren geändert. Also so unwahrscheinlich war das nicht.
Beiträge von Schwaniwolli
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Wenn die SR nichts weiter gemacht haben,als den 7m Wurf zu pfeifen und dann TO angezeigt, ist das eik ganz eindeutiger Wechselfehler, wenn ich davon ausgehe, dass insgesamt acht Spieler von Mannschaft A auf dem Spielfeld sind, also 7 Feldspieler.
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Was ist denn an einer "Unmutsbezeugung" "peinlich" lieber ALausH.
Es ist nur sehr ärgerlich, wenn zwei Vereine das Haftmittelverbot derart offen hintergehen, im Glauben, es wird schon nichts passieren.Mittlerweile haben bereits zwei Gemeinden in Baden den Vereinen ein Verbot der Hallennutzung angedroht. Und dann ??
Dann muss ich unnötig Spiele verlegen, nur weil die "Kameraden" auf dem Spielfeld gegen die Durchführungsbestimmungen verstoßen.
Da nehme ich mir gerne das Recht auf ein "oder was ?? " und es ist ganz gut, wenn man nicht alles so tierisch ernst nimmt.
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Ich habe ja einen neuen Fall versprochen.
Es handelt sich wieder um einen verhandelten Vorfall im Bereich Landesliga :15 Sekunden vor Spielende möchte der MVA des Gastvereines bei Ballbesitz beim Stand von 24:23 für den Heimverein ein TTO beantragen. Z pfeift ordnungsgemäß, doch die beiden SR hören diesen Pfiff wegen der hohen Lärmbelastung in der Halle nicht.
Drei Sekunden vor Spielende erzielt der Gast den Ausgleich und der Gastgeber erhält eine ZS. Jetzt bemerken die SR den fast ausflippenden Zeitnehmer, der ihnen das beantragte TTO 15 Sekunden vor Spielende mitteilt.
Die SR lassen die Uhr zurück stellen, nehmen den erzielten Ausgleich zurück und lassen die restlichen 15 Sekunden mit je sechs Feldspielern zu Ende spielen.
Der Gastverein legt daraufhin nach Spielende gegen die Wertung des Spieles Einspruch ein, weil der Gastgeber mit sechs Feldspielern das Spiel beenden durfte und dieser Regelverstoß der SR spielentscheidend sei.
Das Urteil ist mittlerweile ergangen. Was glaubt Ihr ?
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mhs,
sobald ich ein Spiel der Verbandsligen besuche, mache ich das als Spielleitende Stelle Männerhandball und bin somit im "Auftrage des Herrn" unterwegs.Meine Beobachtungen gelten als offiziell. Ich werde auch versuchen, den Referent für das Schiedsrichterwesen zu überzeugen, auch SR - Beobachter dafür nutzen zu können. Ich glaube schon ,dass ein SR-Beobachter damit nicht überfordert wird, ab und zu mal auf die Auswechselbänke oder auf "Fingerspiele" der Akteure zu achten.
P.S.
Ich war damals bestimmt ein Spitzenschiedsrichter, aber SRBHV .......? -
Zum Glück hat die erweiterte Präsidiumssitzung des DHB am letzten Freitag in Riesa die Entscheidung über das Wegfallen der automatischen Sperren etc. gegen den Wunsch der Bundesliga - Vereine auf das Frühjahr 2004 vertagt.
Damit bleibt alles ,wie es ist und ich kann mich wieder dem Alltag widmen.
Ciao a presto
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Lieber mhs,
trotzdem war der damalige Verbandsschiedsrichterwart schon sehr ungewöhnlich, um es einmal sehr dezent auszudrücken.Ich habe jetzt am Wochenende schon wieder das Dilemma gehabt, dass in der Oberliga trotz eindeutigen Haftmittelverbotes gleich beide Mannschaften "geharzt" haben und das vor meinen Augen. Glauben die denn, ich bin ein Stubentiger, oder was ?.
Wir wollen doch mal sehen, ob wir dieses Problem im Verband nicht in den Griff bekommen. Anscheinend sitzt der Verstand der Vereine im Geldbeutel und da greifen wir jetzt mal tüchtig rein. ( Zur INFO: Im Bereich des BHV kostet der Verstoß gegen das Haftmittelverbot beim ersten Mal gleich 200 EURO. )
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mhs :Es kann sein, daß der Pfälzer Handballverband eine Zusatzbestimmung in die SPO oder RO aufgenommen hat.
Aber dennoch ist eine D wg. Haftmittelbenutzung sehr fragwürdig.Hallo Lasse,
die Hausmeister haben normalerweise das Hausrecht. Ich möchte nur an die denkwürdige Begegnung der Bad. Oberliga zwischen dem SC Käfertal und der TSG Ketsch erinnern, ( wurde von SRBHV und mir geleitet [man kann es kaum glauben, aber wir haben jahrelang zusammen im A-Kader des BHV gepfiffen] ), wo der Hallenwart Mitte der zweiten Spielhälfe aufs Spielfeld gerannt kam, eine Harzdose beim Gastverein hinter der Bank mitnahm, laut schimpfend in seine Kabine lief und augenblicklich das Licht ausschaltete. Das Spiel war vorbei.Die Rechtsinstanzen haben danach das Spiel für den Heimverein als verloren gewertet, obwohl die Gäste Haftmittel benutzten.
Die Begründung war damals ,dass die Haftmittelbenutzung nicht in den Regeln definiert ist und der Heimverein für die ordnungsgemäße Durchführung der Spiele verantwortlich ist. Damals DURFTEN die SR keine eigene Wahrnehmungen auf dem Spielprotokoll eintragen ( was fürn Schwachsinn), wir haben es dennoch gemacht ,da man uns damals die Harzdosen fast ins Gesicht gedrückt hatte.
Die Folge davon war auch noch , dass das SR Team für drei Monate aus dem Verkehr gezogen wurde.Und noch immer haben die Verbände keine einheitliche Regelung wg. Haftmittel.
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Diese Disqualifikation ist nicht rechtens und würde vor jedem Sportgericht revidiert werden.
Da liegt ja genau das Problem : Die Benutzung von Haftmitteln ist in der Handballregel nicht geregelt.
Deshalb gibt es in den Durchführungsbestimmungen der Verbände Regelungen, aber persönliche Strafen kann es da nicht geben.Auch das "zum Hände waschen " schicken ist ja wohl mehr als peinlich für die SR, oder ? -
Also, was ich soeben im Halbfinale des Supercups zwischen Deutschland und Krotien gesehen habe, das gibts ja wohl gar nicht.
Der direkte Freiwurf für Kroatien war ja wohl lachhaft. Jeder Kreisklasse SR hätte diesen Wurf richtigerweise abgepfiffen.
1. Der Spieler verlegt mit seinem Schritt den FW - Ort.
2. Der Spieler springt auch noch ab.Das war also IHF Schiedsrichter auf Smörrebröd - Niveau. Der eine hatte zwar meine Frisur ( nämlich keine ), aber diese Entscheidung war lachhaft. Oder ?
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Moin, moin
momentan herrscht wieder in vielen Sporthallen das Problem "Haftmittelbenutzung".
Wir SR stehen diesem Problem ziemlich hilflos gegenüber.Wie ist die Handhabung mit Haftmittel bei Euch ???
Im Bereich des BHV wurde vor Beginn der Hallenrunde die Benutzung grundsätzlich verboten. Hatten es Gemeinden in ihren Hallen erlaubt, mußte eine schriftliche Bestätigung vorliegen. Und die SR bekamen ein Hallenvezeichnis, wo die Benutzung bzw. das Verbot aufgeführt worden war.
Doch die Vereine, blöd sind sie ja nicht, versuchen nun, mit einem Augenzwinkern dieses Verbot zu umgehen, nach dem Motto : Harz verbot offiziell ja, aber ........
Den SR bleibt nur die Möglichkeit, den Ball zu wechseln oder, auf Verlangen, eigene Wahrenehmungen einzutragen.Und die Spielleitenden Stellen auf allen Ebenen können nichts dagegen machen, es sei denn, sie selbst bemerken es bei einem Spiel , dann knallts.
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Hört doch jetzt einmal mit den vielen "wenn und aber" auf !!
Ich möchte doch lediglich, dass der TW bei einem ganz gewöhnlichen Konter ( EINS gegen TW - Situation im Torkreis bleiben muss ).
Situationen bei TW -Wechsel oder anderen Situationen heraus , verunglückter Pass, Herausspielen des Balles etc, spielen doch hier überhaupt keine Rolle.
Zum letzten Mal :
Angriff wird abgeschlossen, TW oder FS leiten mit einem langen Pass den Gegenstoss ein , TW der verteidigenden Manschaft muss im Wurfkreis verbleiben. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Auch die "zweite Welle" hat mit dieser Situation nichts zu tun.
Und, lieber stipz, die Aussage , man sollte den TW bestrafen, bringt uns nicht weiter, denn du darfst ihn nicht bestrafen, wenn er sich regelgerecht verhält. -
Lasse, die Frage ist nicht, was würde mit diesem Spieler passieren, sondern was muss mit diesem Spieler passieren ??
Die Regel ist da eindeutig : Wenn der Abwehrspieler seine Abwehrposition eingenommen hat und wartet auf den Angreifer, der auf ihn drauf läuft, dann hat der SR gefälligst Angreiferfoul zu pfeifen.
Natürlich ist das eine "Scheiß-Regel", aber sie besteht halt mal.
Da gibt es keine andere Möglichkeit. Alles andere ist verkehrt.
Grüße zur Nacht
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langsam Lasse,
wir sind schon wieder dabei, die Regeln zu verbiegen.Allein die Annahme, da könnte eventuell ein Torhüter stehen ......... , das sind schon zwei Eventualitäten in einer Situation. Leider müssen wir die Regeln fast dem Wortlaut nach untersuchen und danach ganz explicit den Umkehrschluß für uns finden. All das, was in der Regel nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt.
Bei den meisten Gegenstößen bleiben die Torhüter ja sowieso im Torraum ,da sie nicht mehr rechtzeig und regelgerecht dem Angreifer entgegekommen können. Doch wenns dann doch knallt, sind wir die Dummen. Außerdem kann sich der Torwart auf einen Aufprall vorbereiten, der Gegenstoß laufende Spieler nicht. Er läuft mit offenem Visier gegen die Wand !!!. Das sollte verhindert werden.
Spielern zu verbieten, beim Wurf in den Torraum zu springen, würde unserem Sport einiges an Attraktivität nehmen. Gerade von Außen oder vom Kreis würden viele spektakuläre Tore fehlen.
Als ich bleibe dabei, Verbot für den TW beim Gegenstoß den Torraum zu verlassen !
Ciao, in freudiger Erwartung der DHB Sitzung in Riesa
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Lieber jhl,
wenn du bei so etwas ein Spiel abbrichst, dann bricht die Hölle erst richtig los.Stell dir einmal vor, wenn sich das rumspricht, der jhl bricht bei Beleidigungen von Seiten der Zuschauer das Spiel ab, da sind doch Manipulationen "Tür und Tor" geöffnet.
Verliert meine Mannschaft, pöbel ich einfach den SR an, der bricht das Spiel dann ab ! Und dann ?
Dann setzt die Spieleitende Stelle das Spiel wieder an und meldet den SR zur Bestrafung an den SR-Wart.
Du darfst wg. so etwas NIE ein Spiel abbrechen !!!!
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Lieber Lasse,
bei keinem noch so groben Fopul kann ein Spieler ausgeschlossen werden.
Das ist ein Regelirrtum. Ein Auschluss kann nur erfolgen, wenn der fehlbare Spieler einen bewußten und besonders straken Angriff auf den Körper einer anderen Person führt. Also Situationen im Kampf um den Ball oder ein unabsichtlicher Schlag kann nie ein Ausschluß sein.
(Ich möchte jetzt nichts von seltenen Ausnahme hören, die es natürlich gibt )Du musst Dir angewöhnen, dich strikt an den Wortlaut der Regeln zu halten, sonst wirst du missverständlich.
Die Problematik der automatischen Sperre nur bei 16:6d ( Beleidigung oder Bedrohung des SR) hat der DHB schon richtig erkannt.
Aber die Verantwortung einer ausgesprochenen Sperre bei 16:6c ,was ja bis dato überhaupt nicht möglich ist, der Spielleitenden Stelle zu übertragen, ist verantwortungslos !!
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Hallo Leutle,
in Riesa und Leipzig findet ja zurzeit der Supercup statt. Am Freitag findet in Riesa auch eine erweiterte Präsidiumsitzung des DHB statt.
Ein TOP ist unter anderem die Übertragung der Sperren nach D jeglicher Art, ausgenommen 16:6 g, wieder in die Zuständigkeit der Spielleitenden Stellen zu legen.
Ja sind die denn völlig verrückt geworden ??????
Jetzt sollen auch D nach Regel 16:6c und 16:6d, die nichts mit Beleidung oder Bedrohung der SR zu tun haben, auch mit einer eventuellen Sperre belegt werden.
Die automatischen Sperren sollen ebenfalls wegfallen ( aus rechtlichen Gründen). Auch hier soll die Spielleitende Stelle über eine Sperre entscheiden.
Bin ich etwa der "Henker der Oberliga" oder was ?.
Falls diese Regelung eintreffen sollte, begrabt meinen Körper an der Biegung des Flusses.
Es ist zwar auf der einen Seite wünschenswert, Spieler ,die nach 16:6c disqualifiziert werden weil sie einen Spieler krankenhausreif gefoult haben, mit einer Sperre zu belegen , aber wie soll das gehen ?
Die einzige Möglichkeit wäre, wenn die SR die Situation auch noch beurteilen ,ob sie Gesundheitsgefährdend oder lediglich grob regelwidrig war. Dabei sind viele SR schon froh, wenn sie die Situation einigermaßen richtig zu Papier bringen können.
Das kann ja heiter werden, was meint Ihr dazu ?

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Laut DHB sollten die Sicherheitsabstände von den Seitenlinien mindestens 100cm sein und hinter den Toren 2,5 m.
Die RV und LV können allerdings davon abweichen. Das heisst, wenn in einer Halle offizielle Handballspiele stattfinden, sind sie auch vom zuständigen Verband zugelassen.
Damit muss dann der SR leben. Die SR dürfen selbst nicht festlegen, wie weit die Zuschauer vom SPielfeldrand weg sein müssen.
Allerdings haben sie hinter dem Tor für mich nichts zu suchen.
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Wenn du den TW bestrafen willst, dann kann er auch im Torraum bleiben, oder ?
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Nu waad dat mal Tied, in Ostfriesland.
Die Bestimmung bei Euch ist gar nicht schlecht. Einen Spieler als MVA zu markieren, hat seine Vorteile.Gerade in vielen zweiten oder dritten Mannschaften sind keine Offiziellen auf der Bank. In diesem Fall sollte sich der SR informieren, wer von den anwesenden Spielern die Aufgabe des MVA übernimmt. Dieser Spieler ist zwar kein MVA, hat aber dessen Befugnisse, sonst könnte die Mannschaft ja z. Bsp. keine TTO beantragen.
Aber unser lieber SRBHV geht über solche Dinge ja sehr gerne nach "Gutsherrenart" drüber hinweg und bringt mir lieber Schnee von gestern mit.
P.S.
Wenn sich die neuen Beiträge im Forum etwas beruhigt haben, kommt mein neuester Fall !!!