Heute im Reutlinger General-Anzeiger. Da werden Nägel in die Bretter gehauen, die gehen nicht mehr raus.
Da gewinnt man gegen Wildungen und Weibern und schon meinen die, man fährt mal kurz nach Frankfurt, um dort zu gewinnen.
Die verlieren zu Hause nur gegen Top-Teams und gegen solche Mannschaften wie den FHC habt ihr die Hosen schon im vorraus voll.
...und reizen sollte man die dort auch nicht, dann gibt es nämlich extra eins auf die Mütze. Also am besten am Anfang gleich einen Rückstand von 6 - 8 Toren und eine "wir tun euch nicht weh"-Einstellung, dann dürft ihr am Schluß vielleicht noch ein wenig Ergebniskorrektur betreiben, mein Tipp dann 26:34, keine Verletzte und jeder kann damit leben.
Weil Jochin ist gerade in einer absoluten Ausnahmeform, Beier ist auch top, dann ist da noch Mietzner und nicht zu vergessen, Friederike Gubernatis, die hat euch schon mal bei einem Pokalspiel ordentlich eingeschenkt, würde mich nicht wundern, wenn sie wieder ihre Körner extra für Euch aufgehoben hätte. Wenn ihr versucht, da gegen zu halten, klappt das ja vielleicht mit 2, 3 Toren Rückstand bis zur Pause, aber danach ziehen sie Euch ordentlich das Fell über die Ohren, dann ist mein Tipp: 24:36 und ihr seit alle grün und blau.
Also den Ball flach halten. 
Annamaria Ilyes marschiert voran
VON GABRIELA THOMA
METZINGEN. »Wir haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen.« Annamaria Ilyes meldet sich bei den Metzinger Bundesliga-Handballerinnen zurück. »Ich habe mich bei unserem Sieg im Pokalspiel letzte Woche in Ketsch auf dem Platz gut gefühlt. Ich bin wieder schmerzfrei und zu hundert Prozent belastbar«, sagt die 32-jährige Torjägerin der TuS Metzingen. Am Samstag um 16 Uhr folgt ihr nächster Schritt. Beim wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellen-Fünften FHC Frankfurt/Oder will die rumänische Nationalspielerin »wieder richtig Gas geben und meiner Mannschaft in Abwehr und Angriff helfen«. TuS-Trainerin Edina Rott bestätigt: »Annamaria ist wieder fit und brennt. Aber wir alle sind heiß.« Vier Erstliga-Spiele musste Vollblutsportlerin Ilyes, die als Trainerin in der Metzinger Kindersportschule und bei den C-Juniorinnen der TuS arbeitet, aufgrund eines Muskelfaserrisses in der linken Wade pausieren. »Das Zuschauen ist etwas ganz, ganz Schlimmes. Nicht selbst eingreifen zu können, das verkrafte ich fast nicht«, versucht sie ihre Qual der letzten Wochen zu beschreiben.
Deshalb freut sich das Rückraum-Ass darauf, nun wieder loslegen zu dürfen. Stark im Mittelblock der Abwehr, stark im Durchbruchverhalten Frau gegen Frau und stark im Torwurf dank eines schnellen Armzugs ist Annamaria Ilyes unverzichtbar für die TuS-Frauen. Auch weiß sie um ihre Rolle als Führungsspielerin. »Ich bringe als älteste Spielerin eine Menge Erfahrung mit, weil ich jahrelang erste Liga in Ungarn, Rumänien und Deutschland gespielt habe und die Mädels verlassen sich auf mich.«
Immer wieder hat sie in den letzten zwei Jahren im Trikot der TusSies bewiesen, über welche Kraft und Dynamik sie verfügt. So ist sie fürs Team ungeheuer wichtig, weil sie für die Mannschaft vorneweg marschiert und damit die anderen Spielerinnen mitreißt. »Wir fahren doch nicht über 750 Kilometer zu unserem weitesten Auswärtsspiel nach Frankfurt/Oder, um dort dann zwei Punkte liegen zu lassen«, richtet Annamaria Ilyes deshalb eine Kampfansage an die abwehr- und konterstarken Brandenburgerinnen. Zugleich erinnert sie ihre Mitspielerinnen daran, am Samstag vor den Toren Berlins aggressiv, diszipliniert und klug wie zuletzt im Ligaspiel gegen Weibern zu agieren. »Wenn eine jede von uns hundert Prozent bringt, dann haben wir eine Chance.« (GEA)