Beiträge von Lasse

    Ich verstehe die Aufregung nicht... vielleicht hat das KG es nach Rücksprache mit den SR korrigiert? Unter anderem dafür sollen die SR die TTOs ja auch nutzen. Und am Ende zählt doch nicht, was auf der Anzeigetafel steht, sondern was die SR im Spielbericht vermerken.

    Ich glaube, das hatten wir schon öfter. Sinngemäß gilt wohl, wenn der Ball in der Luft ist, immer die Mannschaft als Ball-besitzend, die den Ball als letztes kontrolliert hat.

    Demnach wäre die Antwort also d).

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    Original von Lord Vader
    Kleine Abwandlung - Wie sieht es aus, wenn die Spielerin erst nach Beendigung des ersten Spiels nachgetragen worden wäre?

    Dann hätte sie doch erst nach dem Spiel 1 eingegriffen, oder ?

    Genau dieser Gedanke kam mir auch schon, aber ich denke mal, das Problem dürfte sein, eben dieses nachzuweisen, da das KG ja für gewöhnlich nicht einträgt, wann die Spielerin nachgetragen wurde. Also müsste man sich das entweder irgendwie beim Nachtragen schriftlich bestätigen lassen oder darauf hoffen, dass sie sich von selbst daran erinnern.

    Bleibt die Frage, ob es die entsprechenden Instanzen überhaupt interessiert, oder ob sie nicht sagen "Spiel A noch nicht zu ende, Spiel B hat schon begonnen = festgespielt".

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    Original von RiddlerGE
    zu 1. und 2.: das Verhalten des SR ist bestimmt nicht korrekt. Als SR würde ich mir wünschen, dass ihr genauso über die eigenen Spieler richten würdet, die ja gemeckert haben. Aber so etwas scheint in den Vereinen nicht diskutiert zu werden.
    Auf die SR darf schön eingeredet und geschimpft werden und wenn dann einer mit gleicher Münze heimzahlt, dann ist es auf einmal grob unsportlich. Ok .. eine Zwei-Minutenstrafe für den Schiedsrichter fordere ich jetzt auch ......

    Du hast es eigentlich schon selber beantwortet: Der SR hat die Möglichkeit, die Spieler direkt auf dem Spielfeld zu bestrafen, die Spieler hingegen können nichts, aber auch gar nichts, gegen einen SR unternehmen.

    Ich kann teilweise die Spieler verstehen, auch wenn ich als SR schon öfter mit dem Gedanken gespielt habe, Spieler für ihre Fehler genauso anzumotzen, Gelegenheiten hätte man genug.

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    Original von Arcosh
    Die Verlängerung als Mittel zur Entscheidungsfindung muss auf jeden Fall erhalten bleiben und meiner Meinung nach sollte man auch am Siebenmeterwerfen als letzte Instanz fest halten.

    Man könnte dann natürlich auch konsequent sein und das 7m-Werfen komplett abschaffen. Dann wird eben gespielt, bis ein Sieger feststeht. Man könnte ja zum Beispiel eine Verlängerung grundsätzlich 5 Minuten dauern lassen. Steht nach den 5 Minuten kein Sieger fest, werden eben weitere 5 Minuten gespielt usw.

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    Original von owen66
    das Problem wird eher sein das die Keeper alles halten. Da die Spieler in den unteren Klassen nicht so schnell sind fangen sie den Ball noch in der eigenen Hälfte und bei Schritten werfen sie von > 12 m ...

    Hmm... ich hatte die Spieler eigentlich schneller in Erinnerung, von <B-Jugend und "Alte Herren" mal abgesehen, aber da täuscht sie mich wohl.

    Ich finde die Idee auf jeden Fall nicht schlecht, an den Feinheiten sollte man jedoch noch feilen. Was zum Beispiel spricht dagegen, dass der Spieler den Ball prellen darf, aber ab der entsprechenden Altersklasse spätestens ab 9m abspringen muss? Für die anderen Altersklassen könnte man dann ja auch andere Entfernungen erlauben.

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    Original von Schmiddy
    wird bestimmt nett...
    Pokalfinale auf Kreisebene und dann mit Shoot-out....
    dann muss ja Sonntagmorgen um 06:00 Uhr Anpfiff sein, damit das Shoot-out noch vor 24:00 Uhr beendet ist....
    Halte diese Lösung für die Basis für schwachsinnig, zumindestens in den unteren Spielklassen....

    aber wem interessiert die Basis schon...

    Oben, also international und in den Bundesligen usw., ist es bestimmt mal interessant...

    Kann ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen. Warum sollten die Keeper auf der unteren Ebene nicht auch mal so ein Ding halten? Ich halte es eigentlich sogar für wahrscheinlicher, dass so ein Wurf gehalten wird als ein 7m.

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    Original von härter_schneller
    dann umgehst du das ganze, indem du einen einspruch ankündigst und so den betreffenden sachverhalt notieren lässt. einspruch legst du dann nicht ein, aber zunächst ist das ganze aktenkundig und muss entsprechend behandelt werden.

    Ist es nicht eher so, dass das Ganze erst wirklich behandelt wird, sobald der Einspruch auch wirklich eintrifft? Auf dem Spielformular geht es ja nur um die Ankündigung des Einspruchs, ohne die der Einspruch selber gar nicht verhandelt werden darf.

    Allerdings wäre die direkte Wirkung beim SR vermutlich auch dann gegeben, wenn ihn jeder Verein zum Schreiben zwingen würde. ;)

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    Original von Schmiddy
    MV Team B hat ja überhaupt keine Chance auf die Zeit zu achten, da es keine Zettel gibt und noch eine Zeitstrafe auf der Uhr lief.

    Naja, sie hätten zumindest auf ihre Hinausstellungszeit achten können. Die meisten Spieler tun das doch eigentlich auch. So gesehen sind hier meiner Meinung nach drei Fehler aufgetreten:

    1. Durch die SR, die den Verzicht auf die Zettel erlaubt haben.
    2. Das KG, das auf so einen Fall nicht vorbereitet war, dass mehrere Spieler vom Feld müssen.
    3. Mannschaft B, die sich nicht um ihre Zeiten gekümmert hat, obwohl sie die Uhr im Blick hatten (wenn ich das richtig verstanden habe).

    Blöd gelaufen, aber ich schließe mich den Leuten hier an: Geld für den Einspruch sparen, dafür lieber dem Betreuer einen Block und Stifte kaufen, damit das nicht nochmal vorkommt.

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    Original von sunny-1
    Und ich finde jetzt keine Möglichkeit, dass mit dem einen Fuß draußen stehen als Bewegung zu interpretieren.

    Bleibt die Frage, wie ein sich nicht bewegender Spieler den Ball fängt und weiterpasst... ;)

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    Original von Schwaniwolli
    Noch ein Hinweis , In solchen Fällen wird immer die Mannschjaft bestraft, in der die Spielerin als letztes eingesetzt wird ( also die dritte Altersklasse )

    Wenn die Spielerin also ihr erstes Spiel in der A-Jugend gemacht hat, das zweite in der Damen-Mannschaft und erst das dritte Spiel in der B-Jugend, wären die Punkte alle der B-Jugend abgezogen worden?

    Nur kurz zur Erinnerung: Die Regelung heißt "In nicht mehr als zwei Spielklassen pro Saison", oder?

    Meiner Meinung nach (ohne genauere Hintergründe und Verordnungen zu kennen) ist so etwas erst mit dem Saisonabschluss hinfällig. Wobei ich hierbei den Saisonabschluss meine, bei dem die Auf- und Absteiger offiziell werden, also nicht den letzten Spieltag.

    Man kann ja auch nicht von den Gegner erwarten, dass die da Nachforschungen anstellen und wie wir - so meine ich - schon einmal festgestellt haben, können die Staffelleiter auch nicht alles kontrollieren, zumal dafür drei verschiedene Staffelleiter ihre kompletten Daten abgleichen müssten.

    Die Schuld kann also nur bei dem Verein liegen, der die Spielerin einsetzt, denn dort sollte man wissen, dass sie in drei Mannschaften, bzw. Altersklassen spielt. Und ob sie nun wussten, dass es verboten ist... eigentlich klingt das nach einer ziemlich blöden Ausrede. Davon abgesehen, ist dem Sportgericht das vermutlich ziemlich egal, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

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    Original von SteamboatWillie
    Kommt drauf an in welcher Phase und wo sich der Ball befindet.

    Wenn ich den "Läufer" umniete bevor der Anspielende den Pass spielt ist das keine klare TG.

    Ist die Frage, wie man folgendes definiert:

    "dass der Spieler noch nicht in Ballbesitz ist, wohl aber für eine unmittelbare Ballannahme bereit ist" (Erläuterung 8c)

    Wenn dafür der Pass bereits gespielt sein muss, hast du Recht, ansonsten kann ich auch dafür 7m geben.

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    Original von jfherden
    Hm, kompliziert. Ich denke, dass das "einem" im Regelwerk explizit gemeint ist und nicht "irgendeinem". Wenn man den Text mit "irgendeinem" auslegen würde, wäre es nach Regel 15:1 auch regelkonform nach dem Anpfiff zuerst den rechten Fuß hochzunehmen, wieder abzusetzen, dann den linken Fuß hochzunehmen, wieder abzusetzen und dann eine Piroutte auf dem linken Fuß zu drehen.
    Dann hätte - sofern die 3 Sekunden nicht überschritten wurden und die Linie nicht übertreten wurde - immer "irgendein Teil irgendeines Fußes ununterbrochen" den Boden berührt.

    Damit würdest du aber einen Schritt machen, was wiederum verboten ist. Den machst du aber nicht, wenn du auf dem einen Fuß hin- und herwippst.

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    Original von Dany
    Schmiddy
    nicht nur ein Fuß muss Bodenkontakt haben, sondern genau ein Teil eines Fußes. Wenn der Werfer nach Anpfiff den hinteren Fuß anhebt, und den vorderen erst nach hinten wippt (Zehen nach oben) und dann beim Werfen nacvh vorne abknickt (Ferse nach oben) ist der Wurf auch nicht mehr korrekt ausgeführt. Es ist zwar noch ein Fuß auf dem Boden, aber das "ein Teil eines Fußes mus ununerbrochen" ist nicht mehr erfüllt.

    Aber wo steht denn, dass es immer der gleiche Teil sein muss? Wenn der Spieler den Fuß abrollt, berührt doch immer ein Teil des Fußes den Boden.

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    Original von Seppi
    Das stimmt wohl. Aber wenn der Angreifer den Ball nicht hat oder bekommen hat, muss ich als SR davon überzeigt sein, dass kein Abwehrspieler in der Lage gewesen wäre, regelgerecht die Torgelegenheit zu verhindern. Wenn der Abwehrspieler zuerst am Ball ist, wirst Du nicht zu dieser Überzeugung kommen können, es sei denn, der Abwehrspieler ist durch den Kreis gelaufen und hat dadurch abgekürzt. Das ist hier aber nicht ersichtlich. Dass er mit den Hacken den Kreis berührt, reicht nicht für 7-m...

    OK, ich habe mir die Situation anscheinend anders vorgestellt als du. Ich hatte die Vorstellung, dass A10 ein Außenspieler ist und der Ball durch den Kreis rollt. Ich hätte da möglicherweise noch den Kreisläufer gesehen, der als nächstes an den Ball gekommen wäre.

    Ich denke mal, dein Gedanke war, dass A10 Rückraumspieler war, dann sieht die Situation sicher wieder ganz anders aus, denn dann kann hinter ihm ja auch niemand mehr regelgerecht stehen.

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    Original von Seppi

    Hi Dany,

    das dürfte relativ schwierig werden, hier auf 7-m zu entscheiden, schließlich war der Abwehrspieler beim Kampf um den freien Ball als erster am Ball. Wo soll da noch die klare Torgelegenheit herkommen ?

    grüßinger
    seppi

    Für die klare Torgelegenheit muss der Angreifer den Ball nicht haben. Wenn der Abwehrspieler den Kreis betritt und damit verhindert, dass der Angreifer den Ball bekommt, verhindert er eine klare Torgelegenheit.

    sunny-1: Wenn du die Regel schon anwenden willst, dann lies sie doch auch einmal genau (ich zitiere mal dein eigenes Regelzitat):

    Wer die Spielfläche nach Erlaubnis betritt, aber, anstatt den verletzten Spieler zu versorgen, Anweisungen an andere Spieler gibt, sich mit Gegnern oder Schiedsrichtern beschäftigt usw., ist wegen unsportlichen Verhaltens zu bestrafen.

    Wenn der Spieler nun aber die Spielfläche betritt und dem verletzten Spieler hilft, ist diese Regel dadurch nicht mehr anwendbar, denn es heißt ganz deutlich "anstatt" und nicht "außerdem".

    Außerdem hast du auch noch nicht erklärt, was zum Beispiel mit dem Trainer/Spieler passiert, der auf das Spielfeld kommt und sich dann die Schuhe zubindet. Das müsste doch dann auch unter die Kategorie "usw." fallen?