Beiträge von Lasse

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    Original von b738
    Ich hoffe,das die Schiris, die dieses Spiel D- Fr. gepfiffen haben, nie wieder international pfeifen.
    Das war kein Spiel mehr sondern Krieg auf beiden Seiten.Fouls über Fouls, bei denen auf nationaler Ebene nur noch die Torhüter ohne rote Karte auf dem Platz geblieben wären.
    Wie kann man nach 30 Minuten nur je 2 gelbe Karten auf beiden Seiten gegeben haben.
    2-Minuten-Strafen und 7-Meter nach demZufallsprinzip usw.

    Verdammt, da bezahle ich schon dafür, dass ich das Spiel live im Internet sehen kann und dann sehe ich doch ein anderes...

    Ich fand das Spiel jetzt nicht wirklich überhart und die SR fand ich auch nicht so schlecht. Selbst in der Zeitlupe waren nicht viele Sachen, wo man gesagt hat "OK, das hätte ich anders gesehen".

    Aber du könntest ja mal ein paar Beispiele anbringen (jetzt kann ich ja endlich mitreden).

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    Original von T.N.T.
    Dann sollte aber die Halle für den Spielbetrieb von der dafür zuständigen Stelle auch gar nicht erst die Freigabe erhalten...

    Wohl wahr... sorry, wenn sich meine Erinnerungen an diverse Hallen mittlerweile ein bisschen vermischen, hier in Irland wirst du in kaum einer Halle befestigte Tore finden.

    Aber das aendert ja prinzipiell nichts an der Aussage, dass der SR bestimmt nicht Schuld hat, wenn der Heimverein die Tore nicht befestigen. Und ob die Halle nun freigegeben ist oder nicht, wenn der SR eine Gesundheitsgefaehrdung feststellt, dann wird nicht gespielt. Dann ist das eine Sache zwischen Verband und Verein/Halleneigner, die zu klaeren ist.

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    Original von does02
    TLpz

    bezgl. der Zeit zum Beheben des Schadens war ich mir ein wenig unsicher.. Aber es heißt ja: Die SR sollten ca. 30 min vor Anpfiff vor Ort sein. Das ich nun früher da war und meine Kontrollen früher durchführen konnte, war zufall.... Aber ich denke auch dass da der Verein nachbessern sollte und meine Entscheidung angemessen war.

    Gruß does

    Normalerweise sollten die Vereine die Regeln aber auch kennen und eine Nachbesserung gar nicht erst noetig machen. Da du, wie du schreibst, wesentlich frueher als notwendig (auch wenn ich 45 Minuten nicht fuer zu frueh halte) vor Ort warst, ist die Zeit auch vollkommen angemessen gewesen. Nur bloed, wenn die baulichen Voraussetzungen eine ordentliche Verankerung der Tore gar nicht moeglich macht, denn da kann der Verein nichts zu...

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    Original von Link--
    Naja, ich sprach ja nicht nur von der Größe. Sondern eher am äußeren Erscheinungsbild. Wenn wir z.B. bei der männlichen B-Jugend sind, sieht man deutlich einen Unterschied, wenn alle in beiden Mannschaften ungefähr gleich gebaut sind und keinen Bart tragen. (Diese kleinen 'Bärtchen' von der Pubertät ausgenommen.) Und dann auf einmal ein junger Mann auftritt, welcher deutlicher kompakter gebaut ist und einen Bart trägt und im Spiel deutlich schneller und wurfkräftiger ist. Dieser Spieler soll dann angeblich 1990 sein. :pillepalle: Somit bitte ich darum, dass man dann keine sinnlosen Kommentare dazu ablässt.

    So sinnlos sind solche Kommentare gar nicht. 1990er Jahrgaenge sind jetzt 16 oder 17 Jahre alt, da kann die Entwicklung noch ziemlich unterschiedlich sein.

    Wenn dieser Spieler aber, wie du ja schreibst, in deinem eigenen Verein spielt, ist es doch eigentlich das einfachste, den Spieler erstmal selber zu fragen. In dem Alter sollte er eigentlich auch schon einen Ausweis haben, den er dir sicher auch gerne zeigen wird (in dem Alter ist es ja noch cool, einen "Perso" zu haben...). Geruechte streuen ist dann doch eher kontraproduktiv. Und allen Spielern, die koerperlich aus dem Rahmen fallen, gleich Betrug (was es in dem Fall ja waere) zu unterstellen... naja... muss jeder fuer sich selber wissen.

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    Original von TLpz
    Die Tabellen im SIS werden (sicher) automatisch berechnet. Eine Programmierung, die auch noch die Spiele gegeneinander berücksichtigt, wäre viel zu aufwendig und unverhältnismäßig teuer.

    Daher wird während der Saison normal nach Punkten/Tordifferenz angezeigt. Erst nach dem letzten Spieltag, wenn wirklich solche ein Fall eintritt, werden die Tabellen dann händisch korrigiert.

    In diesem Fall waere die Aussage unter den Tabellen aber falsch:

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    Diese Tabelle wurde nach dem direkten Vergleich berechnet.

    Aber du hast schon Recht, gerade unter der Saison ist es eh ueberfluessig, einen direkten Vergleich zu berechnen.

    Jep, direkter Vergleich bedeutet nichts anderes, als die gegeneinander gespielten Spiele. Wenn also Mannschaft A das Hinspiel gegen Mannschaft B mit 32:28 gewinnt und das Rueckspiel mit 25:26 verliert, sind sie trotzdem vorne, da das Ergebnis insgesamt 2:2 Punkte und 57:54 Tore betraegt.

    Normalerweise werden diese direkten Vergleiche aber auch nur gezogen, wenn es um wirklich entscheidende Platzierungen geht, also Meisterschaft/Aufstieg/Abstieg, da es sonst auch zu Ueberschneidungen mit direkten Vergleichen anderen Teams gegenueber kommen kann.

    Edit: Da du auch von einem Dreikampf gesprochen hast, stell dir die folgende Situation vor: Mannschaft A gewinnt zweimal gegen Mannschaft B, verliert aber beide Spiele gegen C. B hingegen gewinnt seine beiden Spiele gegen C. Damit hast du den Fall, dass alle Mannschaften sich gegenseitig ausstechen. Geht es wie in deinem Fall um die Meisterschaft, gibt es da sicher auch schon Ideen vom Verband, geht es hingegen um die (vermutlich unbedeutenden Plaetze 5, 6 und 7, wird einfach nach Punkt- und Torverhaeltnis gerechnet und gut ist. So sollte es zumindest sein. Es sei denn, der Verband will sich extra Arbeit mit zusaetzlichen Platzierungsspielen machen.

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    Original von Lothar Frohwein
    @ Lasse:
    Ich sehe das so: Die rote Karte an sich war keine Tatsachenenentscheidung, sondern ein Regelverstoß. Sie zu verhängen stand eindeutig und unzweifelhaft im Widerspruch zum Regelwerk und es gibt hier auch keinen Ermessensspielraum.
    Von daher kann es kein Verstoß gegen die Regeln sein, wenn man dafür sorgt, dass diese (wieder) eingehalten werden.

    Ich war nur der Meinung, dass ausgesprochene Strafen immer Tatsachenentscheidungen seien. Ich meine, das mal so gehoert zu haben (jaja... "ich hab mal gehoert..."), aber ich lasse mich da gerne belehren.

    Andererseits macht ein zweiter Regelverstoss den ersten keineswegs besser, eher noch schlimmer. Ich denke allerdings auch, dass ein Sportgericht im Zweifelsfall eben auch damit argumentiert haette, dass die DQ ja ungerechtfertigt war und haette einen moeglichen Einspruch daher abgewiesen. Aber das sind Theorien, mit denen sich die Sportgerichte zum Glueck nicht befassen mussten...

    Es waere jetzt interessant, zu erfahren, wie es sich im Falle eines Einspruchs der Eichstaedter verhalten wuerde. Ich meine, die Rote Karte war falsch, gar keine Frage. Aber eine DQ nach fast 30 Minuten einfach zurueckzunehmen... ob das so den Regeln entspricht... immerhin sollte es sich bei der DQ um eine Tatsachenentscheidung handeln, das Zuruecknehmen einer solchen (nach Wiederanpfiff) wuerde ich eher als Regelverstoss sehen.

    Allerdings ein Kompliment an beide Teams, dass sie Sportsgeist bewiesen haben und das Ganze so unkompliziert gehandhabt haben.

    Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich eine solche Situation jemals gehabt haette, also vor der Regelaenderung.

    Nichtsdestotrotz finde ich die Regelung an sich ganz vernuenftig. Aber wie Ex-HVS-SR schon schrieb, es waren vorher schon Einzelfaelle und ich gehe davon aus, dass sich die "Taten" nicht spontan vermehrt haben nach der Aenderung.

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    Original von Zickenbändiger
    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Die beschriebene Abwehr-durch-den-Kreis-Regel gibt es in der Form doch nur in der Phantasie des Handballlaien. Es muss doch in jedem Fall die Vereitelung einer klaren Torchance hinzukommen, bevor es 7m gibt? (Wenn auch die Auslegung manchmal übertrieben wird.)

    Naja, aber sobald der Verteidiger zwischen Werfer und Tor im Kreis steht, ist es doch zumindest schon mal eine Behinderung, also 7m.

    Oder gibt es SR, die schon 7m pfeifen, wenn nur ein Verteidiger in den Kreis tritt, egal, wo der Werfer ist?

    Prinzipiell finde ich alle drei Vorschlaege auch nicht grad berauschend...

    Naja, mit der Schliessung von Gaestebuechern wuerde man zumindest sicher Beschimpfungen auf offiziellen Seiten unterbinden koennen. Die Frage ist nur, was die Verbaende dann gegen inoffizielle Seiten unternehmen wollen, so eine Website muss ja nur von einer Privatperson gefuehrt werden und schon kann der Verband sich seine Schliessungs"empfehlungen" schenken.

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    Original von Postfan
    Auch mit keinem Spieler der einen Mannschaft kann das Spiel fortgesetzt werden. Der erste Spieler wird sehr bald wieder kommen.

    Naja, das ist ja nun auch nicht so ganz richtig:

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    Regel 4:1
    [...] Die Mannschaft muss während des gesamten Spielverlaufs einen Spieler auf der Spielfläche als Torwart benennen. [...]


    Das wird eng so ganz ohne Spieler.

    Aber grundsaetzlich kommt es auf die Situation an. Wenn ich merke, dass eine Mannschaft auf einen Abbruch hinarbeitet (vielleicht um eine hohe Niederlage zu verhindern), dann werde ich denen sicher nicht auch noch den Gefallen tun. Zumindest werde ich den Abbruch so weit hinauszoegern, wie es mir moeglich ist.

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    Original von Moe3008
    Hallo ,
    So einfach ist es nicht.
    Da der Torwurf ja erfolgt ist, und der mannschaft nach dem Wurf wieder die gelegeheit gegen werden muss. Einen neuen Angriff zu Starten.

    Gruss

    Moe3008

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    Original von T.N.T. (Erläuterung 4)
    1. Die ballbesitzende Mannschaft führt einen Torwurf aus und der Ball prallt vom Tor oder Torwart zu ihr zurück oder gelangt über die Seitenauslinie.

    Manchmal ist es doch so einfach. Es steht ja auch nirgendwo, dass die Mannschaft direkt aus dem Einwurf auf das Tor werfen soll.

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    Original von härter_schneller

    wer da nur durchläuft, ohne den anwurf zu behindern, wird auch seelenruhig weiterspielen können. das wird zumindest in der buli nicht gepfiffen. deshalb wäre eine genauere erläuterung des problems nett.

    was häufig passiert, ist ein versuchtes oder erfolgreiches "anwerfen" des passierenden spielers. dann zieht meist kollege alex' beitrag.

    Wobei hier auch das Anwerfen des Spielers als Unsportlichkeit gelten kann und beide Spieler sich damit auf der Bank wiederfinden.

    Zitat

    Original von Alex
    "durch das zur Seite beugen", soso. War ja auch wirklich eine kritische Situation. Ich meine. So dichtgedrängt am Kreis, extrem unübersichtlich ;)

    Wie gesagt, die Rote haette es mit gutem Willen verhindern koennen.

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    Original von Alex
    Gerade nochmal geguckt. Grün spielt Ball nach vorne, Rot bewegt sich in die eigene Abwehr. Der Wurf ist bereits erfolgt, die Grüne hat den Ball nicht mehr. Rot läuft locker an Ihr vorbei und massiert mit den Ellenbogen ein wenig Nacken- und Schultermuskulatur.

    Auch nach mehrmaligem Ansehen sehe ich weder, wie sie den Ellenbogen einsetzt, noch wie sie den Nacken trifft. Sie legt ihren Arm sogar noch an den eigenen Koerper an und trifft die Gegenspielerin im Schulterbereich, bzw. im oberen Rueckenbereich, oder wie man auch immer das zwischen den Schultern nennt.

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    Original von AlexAbsolut unnötige Aktion. Ich wette auf unserem SR-Lehrgang wäre die Antwort gewesen: Rot. Und die teile ich auch.

    Wenn du da Rot gibst, dann wirst du viel Spass in so einem Spiel haben, denn dann hast du mindestens 50 Aktionen pro Spiel, wo du auch Rot geben musst.
    Solche Aktionen koennen passieren, zumal die Spielerin ja dem Ball hinterher geguckt hat, also die Gegenspielerin hoechstens aus dem Augenwinkel gesehen hat.

    Naja, die Rote haette den Zusammenstoss mit etwas gutem Willen zwar durchaus verhindern koennen, aber ich sehe da jetzt auch nicht, dass sie absichtlich in die Gruene, die sich ja durch das zur Seite beugen auch ziemlich breit gemacht hat, hineingelaufen waere.

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    Original von hsr

    Ich hatte zwar nichts von Unterbrechung des Spiels durch den Hallenwart geschrieben, aber es kommt schon vor, dass der sich überhaupt nicht um die Spielregeln schert und das Licht aus macht, die Tore hochfährt usw.

    Eine Regeltechnische Abdeckung ergibt sich daraus aber noch nicht. Waere dies naemlich der Fall, wuerde es ja keinen Spielabbruch geben. Dass er nach BGB (oder was auch immer) das Recht dazu hat, ist eine andere Sache.

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    Original von hsr
    Und glaubt doch bitte nicht, dass ihr alles wortwörtlich in den Spielregeln wiederfindet: nicht umsonst gibt es immer wieder Auslegungshinweise (und einen dicken Handball-SR) und noch die eine oder andere DHB-Ordnung sowie Durchführungsbestimmungen, die vom SR durchaus zu beachten sind.

    Und genau das ist ein Problem. Es kann nicht sein, dass SR, die in einem Landesverband ausgebildet werden, in einem anderen LV erst einmal einen Auffrischungskurs belegen muessen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die "Haende waschen, sonst gibts 2 Minuten"-Regel, die in Bremen ja anscheinend in den DFB stehen, wirklich Bestand haette, wenn wirklich mal jemand darauf besteht, damit hoehere Sportgerichte zu beschaeftigen. Verbaende koennen nicht einfach das Spiel durch eigene Regeln veraendern.

    Hui, soweit ich weiß, war es früher (vor meiner SR-Zeit) mal tatsächlich so, dass man sich beim Kampfgericht abmelden musste, wenn man den Wechselbereich verlassen wollte. Tat man dies nicht, gab es beim Zurückkehren Rot (oder waren es nur 2min?).

    Und jetzt darf wieder geraten werden: Wann wurde das aufgehoben? ;)

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    Original von T.N.T.

    Beispiel - Spieler springt von außen in den Torraum und setzt zu einem Heber an - in der Situation liegt der Ball im Regelfall nur auf der Hand und wird somit nicht festgehalten.

    Wie du schon schreibst, in der Situation wird der Ball dann auch nicht gefasst, sondern nur getragen (oder wie man das auch nennen will).

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    Original von T.N.T.

    Nein - dann ist der Ball ohnehin frei. Hier bliebe auch ein "auf den Ball schlagen" straffrei.

    Stimmt auch wieder. War nur das einzige Beispiel, das mir jetzt plausibel vorkam, denn dass ein Spieler den Ball wie in der oben beschriebenen Szene wie ein Oberkellner praesentiert, sehe ich eher selten.

    Zitat

    Regel 8:2 a)
    (Es ist nicht erlaubt: ) dem Gegenspieler den Ball aus den Händen zu entreißen oder ihn herauszuschlagen

    Den gefassten Ball aus der Hand zu spielen, ohne ihn herauszuschlagen, ist nahezu unmoeglich. Das Wegspielen in 8:1 bezieht sich meiner Meinung nach eher auf den geprellten Ball, aber ganz bestimmt nicht auf einen gefassten Ball.