Beiträge von Lasse

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    Original von Ex-HVS-SRMannschaft A ist im Angriff, das Vorwarnzeichen für passives Spiel ist angezeigt. A5 drängt zum Tor und wird gefoult. Zur Ausführung des FW stehen alle korrekt, A5 läuft an, erhält den Ball, geht hoch und wirft. Bei der Wurfausführung wird er regelwidrig durch B5 behindert. Der Wurf wird vom Abwehrblock abgelenkt, der TW von B kann den abgelenkten Ball gerade noch abwehren, bevor er ins Tor geht.

    Warum genau muss hier noch über irgendwelche Warnzeichen diskutiert werden? Tor geben und ab auf die andere Seite... :nein:

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    Original von Bilbo

    ich unterstelle, wenn der Spieler frei vor dem Tor steht beim Pfiff vom kampfgericht, wenn die SR daraufhin nur FW geben, daß sie die Regel nicht kannten. So inkompetent, daß sie in dem Fall eine klare Torgelegenheit verneinen, können keine SR sein. Eine falsche Wahrnehmung ist was völlig anderes.

    In dem Fall müssten die SR aber auch zugeben, dass sie die Regel nicht kannten. Und selbst dann bezweifle ich, dass irgendein Sportgericht aus dieser immer noch vorhandenen Tatsachenentscheidung (bzw. -feststellung) einen Regelverstoß machen. Denn ansonsten kannst du das Argument auch bei einigen nicht gegebenen 7m bringen. Nimm einfach mal mein vorheriges Beispiel - Spieler wird etwa 8 Meter frei vor dem Tor umgeschubst - und nimm an, die SR haben FW gepfiffen (das Argument "sowas passiert aber nicht" zieht hier auch nicht, das hab ich schon öfter gesehen).

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    Original von Peterle
    Bilbo: Lasse hat da vollkommen recht... ein nicht gegebener 7-m kann niemals zu einem Einspruch führen oder was sagen unsere Juristen dazu??? ;)

    EDIT: war vllt. etwas blöde formuliert ;) Ein FW statt einem 7-m kann nie zu einem Einspruch führen^^

    Das ist schon richtig gewesen. Um mal ein krasses Beispiel dazu zu bringen: Verbleibene Zeit 5 Sekunden, Spielstand 21:20 für B. Spieler A4 läuft bei einem Tempogegenstoß auf das Tor zu. B5 kommt von hinten und stößt ihn etwa 8 Meter vor dem Tor zu Boden (für den unparteiischen Zuschauer auf der Tribüne klar zu erkennen, dass dies nicht regelkonform war). Die SR meinen aber, dass A4 über seine eigenen Füße gestolpert ist und beenden das Spiel (die 5 Sekunden sind natürlich mittlerweile um).

    In diesem Fall also kein 7m, kein FW und kein Regelverstoß der SR, da sie die Situation anders eingeschätzt haben.

    Ob sich dann noch andere Instanzen (nehmen wir mal an, den SR wird Schiebung unterstellt) damit befassen, ist eine andere Sache, aber in erster Linie steht die Tatsachenentscheidung und ein Einspruch ist reine Geldverschwendung.

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    Original von Bilbo
    ach ja, stimmt, wenn die SR hinterher lügen und sich darauf rausreden ;)

    Das hat nichts mit lügen oder herausreden zu tun. Die Beurteilung, ob es sich um eine klare Torgelegenheit handelt, liegt einzig und allein bei den SR. Was meinst du, wie viele Regelverstöße es ansonsten pro Spiel gäbe?

    Die Sache ist doch eigentlich, dass es sich in diesem Fall genau andersherum verhält als bei irgendwelchen erzielten Toren.

    Soll heißen: Begehen die SR in der 5. Minute einen Regelverstoß, indem Sie ein Tor (nicht) geben, würde ich das auch noch nicht als spielentscheidend sehen, da die Mannschaft ja noch 55 Minuten hat, um das Tor aufzuholen. Bei einem Tor anderthalb Minuten vor Schluss sieht es wieder anders aus.

    Wird aber ein Spieler in der 5. Minute fälschlicherweise hinausgestellt, muss die Mannschaft 55 Minuten ohne diesen Spieler auskommen. Vielleicht handelt es sich um einen Spieler, der pro Spiel 10 bis 15 Tore wirft und in jedem Fall handelt es sich um eine genommene Wechselmöglichkeit, im schlimmsten Fall muss die Mannschaft nun sogar 55 Minuten in Unterzahl spielen. Bei einer falschen Hinausstellung anderthalb Minuten vor Schluss wiegt dieser Regelverstoß der SR nicht mehr so schwer.

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    Original von eisbeer
    Kurz gesagt, finde ich das Urteil ein Frechheit. Und zwar nur bzgl, der Begründung wegen spielentscheidend. Hier wird es sich recht leicht gemacht.

    Andererseits kenn ich den Spielverlauf nicht. Solltet ihr nach der Disq. einen Rückstand aufgeholt bzw. einen Vorsprung ausgebaut haben, dann seid ihr selbst schuld (letzter Absatz mit ein wenig Ironie)

    Genau gesagt, hat man ohne den Spieler die Zu-Null-Führung aus der Hand gegeben und noch 29 Tore kassiert. Da sieht man mal, was das für ein Tier in der Abwehr war... :D

    Aber deinem ersten Absatz kann ich nur zustimmen.

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    Original von Zickenbändiger
    HVN Bestimmungen:


    Die Rechtslage scheint eindeutig, Nenndorf II muss runter, Vinnhorst darf rauf. Jetzt aber der Geniestreich des Staffelleiters (VfL Bad Nenndorf): Niedersachsens Bezirke lösen sich zur neuen Saison hin auf. Die Landesligen werden vom HVN übernommen und sind nun die niedrigsten Ligen des Verbandes. In der LL dürfen damit mehrere Mannschaften eines Vereins spielen. :respekt: Die Auflösung der Bezirke wird in den Durchführungsbestimmungen nirgends erwähnt.

    Die Sache dürfte doch im Grunde sein, wie die Bestimmungen für die nächste Saison aussehen, oder nicht? Ich meine, in den HVN-Bestimmungen ist noch die Rede von Spielklassen des Bezirkes, welche es ja ab nächste Saison nicht mehr gibt, eine Änderung ist also zwingend notwendig.

    Bleibt nur zu hoffen, dass sich der HVN nicht von des Staffelleiters Logik inspirieren lässt, meiner Meinung nach wäre das klare Wettbewerbsverzerrung, oder wie könnte man erklären, dass die gleiche Situation eine Spielklasse tiefer zu einem Zwangsabstieg der zweiten Mannschaft führen würde?

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    Original von Handball-SR
    es ist eine gesicherte feststellung, dass der physio in den auswechselraum gegangen ist. er hat den eisbeutel NICHT von seinem platz aus in den auswechselraum geworfen, oder übergeben. er saß übrigens auch gar nicht direkt hinter der auswechselbank !!


    Okay, ich gehe einfach mal davon aus, dass du die Halle kennst und glaube dir, dass es einfach so gewesen ist. Damit ist für mich dieser Teil der Diskussion über diesen speziellen Fall erledigt.

    Bleibt für mich nur das Fazit: Regeltechnisch (wohl) korrekt, meiner Meinung nach aber überzogen und den Beschreibungen nach (Gästetrainer steht permanent im Spielfeld) auch inkonsequent.

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    Original von Handball-SR
    meines erachtens wäre übrigens ein werfen des eisbeutels in den auswechselraum straffrei geblieben. vorausgesetzt, er wird nicht in den raum von mannschaft b geworfen...und die wollten den gar nicht. das hätte dann was von "tätlichem angriff"...aber das ist eine andere geschichte ;)


    Schade, das wäre eine so gute Ausrede gewesen... "Ich wollte ihm den Medizinkoffer wirklich nicht an den Kopf werfen, ich wollte nur helfen." :D

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    Original von wintermute
    Ab sofort dürfte das Werfen von Eisbeuteln zum Trainingsprogramm von Betreuern und Physios gehören. :nein:


    Oder das Eintragen in den Spielbericht. Es ist ja nicht so, dass man diese Situation nicht von vornherein hätte verhindern können... und wenn ein eingetragener Offizieller auf die Tribüne gegangen wäre, um den Eisbeutel zu holen. Aber das ist ja nicht das Thema... ;)

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    Original von Handball-SR
    nungut...ich versuche es mal:

    der physiotherapeut von mannschaft a ( nicht im spielbericht als offizieller eingetragen ) kommt mit einem eisbeutel ( auch nicht eingetragen ) in den auswechselraum von mannschaft a.
    mannschaft a duldet dies, bzw. macht keine anstalten den nicht eingetragenen physiotherapeut am unerlaubten (!!!) betreten des auswechselraumes zu hindern.


    Das ist ja genau der Punkt, den ich als noch nicht geklärt ansehe: Ist er wirklich in den Auswechselraum eingetreten, oder konnte er den Beutel von hinten einfach "reinreichen"? Ich kenne die Halle in Nettelstedt (Lübbecke?) nicht, kenne aber einige andere Hallen, in denen es kein Problem ist, von der Tribüne etwas zu einem auf der Bank sitzenden Spieler zu befördern, ohne dies werfen zu müssen.

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    Original von Handball-SR
    somit liegt ein klarer verstoß gegen die bestimmungen des auswechselraumreglement vor.


    Wenn er tatsächlich reingetreten ist, stimme ich dir vollkommen zu.

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    Original von Handball-SR
    im auswechselraum dürfen sich nur eingetragene spieler und maximal 4 eingetragene offizielle aufhalten.
    bei einem verstoß gegen dieses reglement ist der mannschaftsverantwortliche zu bestrafen und auf freiwurf für die gegnerische mannschaft zu entscheiden.


    Korrekt.

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    Original von Handball-SR
    der physiotherapeut hatte den eisbeutel nicht von seinem platz aus in den auswechselraum geworfen, sondern ist in den auswechselraum von mannschaft a gegangen um den verletzten spieler zu "behandeln".


    Von einer Behandlung durch den Physio steht im Eingangspost allerdings gar nichts, sondern nur, dass er dem Spieler einen Eisbeutel gereicht hat.

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    Original von Handball-SR
    regeltechnisch hat die offizielle aufsicht des spieles, uwe stemberg, somit richtig entschieden.

    bei solchen diskussionen geht es nicht um sinn oder unsinn von bestehenden richtlinien und bestimmungen. zunächst müssen wir feststellen, war die getroffene entscheidung regelkonform, oder war sie es nicht.
    da sie korrekt war, dürfte an dieser stelle das thema weitestgehend erledigt sein.


    Meiner Meinung nach ist hier nach wie vor ausschlaggebend, ob der Physio wirklich in den Auswechselraum treten musste, bzw. ob er es wirklich getan hat.

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    Original von Handball-SR
    ob sie zwingend notwendig war oder ob man hätte "wegsehen" können...uhhhh, jetzt wirds theoretisch.

    kann ein sr darüber hinwegsehen, wenn ein außenspieler nur ganz leicht mit der fußspitze den torraum berührt und anschließend ein tor erzielt? es war doch nur gaaanz minimal....warum also so kleinlich sein.
    natürlich darf er es NICHT übersehen. er darf in diesem moment nicht überlegen, lass ich es nochmal durchgehen, oder entscheide ich regelkonform.
    wo fängt diese diskussion an...und wo hört sie auf ?


    Eigentlich sehe ich das relativ einfach: Wenn es um die Gesundheit der Spieler geht, habe ich im Notfall zwei Augen, die ich zudrücken kann. Ein Vergleich mit einer Spielsituation ist hier meiner Meinung nach nicht angebracht, da die Torerzielung und die Versorgung Verletzter (egal, wie schwer) zwei vollkommen unterschiedliche Dinge sind.

    Allerdings sehe ich es auch so, dass die SR in der Zwickmühle sind, wenn der Delegierte wegen so etwas pfeift. Wer weiß, vielleicht haben die SR die Situation ja auch gesehen, dieses aber ignoriert...?

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    Original von Peterle
    Dickmann dein Psot setzt vorraus, dass der Physio den AWR betreten hat. Da ist sich aber keiner so wirklich sicher. Guck mal in den o.g. Ausgangsthread, da ist schon was davon zu lesen, dass der Physio nur im Luftraum war etc....


    Jep, so verstehe ich das auch. Dort heißt es

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    Original von Ide71
    Die Platzverhältnisse in der Halle sind relativ begrenzt, sodass davon auszugehen ist, dass mit der Bank der Auswechselraum nach hinten begrenzt ist.

    Das klingt für mich so, als ob er dem Spieler das Eis direkt von der Tribüne reichen konnte. Regeltechnisch sieht es sicher anders aus, wenn er erst über irgendeine Bande steigen oder von der Tribüne herunterkommen musste.

    Ich kenne das aus unserer Halle, da kann man sich als Spieler mit dem Rücken an die Bande anlehnen, die Zuschauer, die direkt dahinter sitzen, können den Spieler ohne große Verrenkungen berühren (unangenehm für Gästespieler, weil die sich das doofe Gequatsche von den Zuschauern anhören müssen, ob sie wollen oder nicht...)

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    Original von tobinho
    Ich bin mir sehr sicher mal in nem Offiziellen Schreiben etwas von einem Ungeschriebenen Notfallparagraphen gelesen zu haben der bei verletzten Spielern zur Anwendung kommen kann. Das dürfte gut 2 Jahre her sein und kam von DHB SR Ausschuss und wurde bei uns im Lehrgang aufgrund mangelnder Regeln massiv kritisiert.
    Die Aussage war in etwa "TO, verletzten bergen und dann gemäß Situation" (wäre hier evtl sogar Abwurf).
    Halte das für Regeltechnisch arg falsch aber fällt mir grade wieder ein.

    Kenne ich jetzt eigentlich nur im Zusammenhang mit verletzten TW, aber vielleicht habe ich auch irgendwas uebersehen.

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    Original von Larsjens
    Nur was ich in der Diskussion vermisse ist die Frage nach dem Verhalten vom Holpert, denn alle die Zeitz Rot geben wollen hätten dies doch dann hoffentlich auch für den Ausbruch vom Holpert getan.

    Was genau soll da gewesen sein? Ich glaube nicht, dass die spanischen (?) SR verstanden haben, was er ihm zugeschrien hat, somit sollten sie dies auch nicht bestrafen können.

    Wenn du meinst, dass er hätte bestraft werden müssen, wenn er nicht von seinen Teamkollegen zurückgehalten und gegen Zeitz tätlich worden wäre, dann hast du Recht.

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    Original von TauSigma
    Wie auch immer: Ich hoffe, dass der Einspruch keinen Erfolg hat, da es im Aufgabenbereich des Mannschaftsverantwortlichen liegt, spielberechtigte Spieler auf dem Spielformular einzutragen. Wer da zum Anpfiff nicht draufsteht, ist nicht spielberechtigt.

    Das ist so nicht richtig. Aber den Unterschied zwischen Spiel- und Teilnahmeberechtigung haben wir auch schon bis zum Erbrechen durchgekaut. Fakt ist, die DQ ist ein Regelverstoß der SR, da nicht der Spieler, sondern der MV zu bestrafen ist, wie die SR ja auch von beiden Mannschaften drauf aufmerksam gemacht wurden. Klar, als SR sollte man nicht auf jedes Geschwätz hören, aber wenn es in dem Moment nicht mal bei einem geklingelt hat, dann sollten die beiden mal wieder einen Lehrgang besuchen.

    Wo ich dir zustimme, ist, wie zum Teufel man ausgerechnet diesen besten, tollsten, stärksten und überhaupt Spieler auf dem Spielformular vergessen kann?

    Ach ja, Zickenbändiger: Sehr hübsch formulierter Einspruch, aber vielleicht sollte man nicht behaupten, dass der Spieler beim Spielstand von 1:0 (Zeitpunkt der DQ) bereits zwei Tore erzielt und eins vorbereitet hat. ;)

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    Original von TLpz

    Oh Mann, Regeln nachbessern wollen aber keine Ahnung? Dieser geschilderte Fall ist kein Wechsel, sondern die Ergänzung der Mannschaft nach Ablauf einer Strafzeit!

    Davon ist in den Regeln (zumindest in denen, in denen ich grad nachgesehen habe - 4 und 16) keine Rede. Die einzige Ergänzung, die ich finde, ist die Ergänzung nach der Disqualifikation. Falls du mir da eine Regel zu nennen kannst, bin ich immer dankbar. Im Seniorenbereich ist die korrekte Formulierung auch vollkommen wurscht, aber im Jugendbereich eben nicht.

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    Original von TLpz

    Dann kacken wir mal die Krümel weiter mit dem Hinweis, das ein Hinausgehen des Spielers kein auswechseln ist. Einfacher wäre die Formulierung, das die SR im Falle einer Verletzung solange Time- Out halten müssen, bis der neue Spieler das Feld betreten hat

    Damit, dass du das Team zwingen würdest, sofort wieder aufzufüllen, würdest du dem Team aber die Taktik vorschreiben. Von der Bank zu preschen, wenn der Gegner den Ball nachlässig im Rückraum hin- und herspielt, habe ich nicht erst einmal gesehen.

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    Original von TLpz
    und aus einem zu früh angepfiffenen Spiel kein Nachteil für den Spieler entstehen kann.

    Diese Formulierung würde mir da deutlich besser gefallen. Einen eindeutigen Regeltext zu formulieren, ist also gar nicht so einfach...

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    Original von Loomit
    Außerdem sind Regeln ja nicht nur da um Regeln zu sein. Weil jemandem langweilig war und er deswegen Regeln eingebeut hat. Sie sollen ein geregeltes, faires und vor allem sportliches Spiel ermöglichen.

    Nun ja, wenn man es genau nimmt, sind die Regeln schon dazu da, um eingehalten zu werden. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht nachgebessert werden dürfen, wie es in diesem Fall zumindest mit einer Regelklarstellung der Fall sein sollte. Man könnte ja zum Beispiel den Zusatz aufnehmen "Wenn der/die SR dem Wechsel durch Unterbrechung des Spiels zugestimmt haben, ist die tatsächliche Durchführung (d.h. die Einwechslung) auch nach dem Wiederanpfiff möglich, sofern die Auswechslung davor erfolgte."

    Ich denke, so eine (oder eine ähnliche) könnte zumindest die beschriebene Situation vermieden werden. Und eine Formulierung wie "verletzte Spieler dürfen jederzeit gewechselt werden" würde wieder zu ganz besonders pfiffigen Trainern/Spielern führen.


    Aber um noch mal auf meine erste Antwort zurückzukommen: Wie verhält es sich denn bei einer Hinausstellung? Nehmen wir mal an, A3 wird hinausgestellt und nach zwei Minuten wird A4 bei Ballbesitz B aufs Feld geschickt. Rein theoretisch wurde dann ja gewechselt.

    Ohne jetzt einen Regelbezug dazu nennen zu können, würde ich sagen, dass die Entscheidung falsch war, da die Mannschaft sich ja eigentlich nur aufgefüllt hat, denn der verletzte Spieler ist ja schon während der Unterbrechung vom Feld gegangen. Analog dazu würde ich die Situation sehen, dass eine Mannschaft nach abgelaufener Zeitstrafe einen anderen Spieler bringt als den, der die Strafe bekommen hat.

    Interessant aber auch die Frage: Wie schnell haben die SR wieder angepfiffen, bzw. in welchem Zeitraum spielte sich das Ganze ab? Hatte Mannschaft A überhaupt die Chance, regelgerecht zu wechseln?