Beiträge von Lasse

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    Original von gummiball
    Okay, Situation vorgestellt und bereits bei der Ausführung des FW unterbrochen. Warum? 15:6 -> Eine falsche Ausgangsstellung ist zu korrigieren. Und laut 6:1 darf der Spieler eben nicht im Kreis liegen, damit kann er keine korrekte Position eingenommen haben. Auch hier greift 6:3 nicht, da hier nur davon die Rede ist, dass es nicht geahndet bleibt, nicht aber, dass es der Regel entspricht

    Frage von mir:
    warum darf der spieler da nicht liegen??? wenn sein mannschaftskamerad den freiwurf regelgerecht ausführt, ist es mir vollkommen egal, wo der gefoulte spieler liegt!!!

    Es gibt Momente, da fühle ich mich einfach nur müde... und ich werde jetzt bestimmt nicht gegen eine zweite Wand anreden.

    Wenn dir die einfache Schlussfolgerung "Der Torraum darf nur vom Torwart betreten werden" (6:1) -> "Feldspieler kann nicht regelkonform im Torraum liegen" + "Alle Spieler müssen die für den jeweiligen Wurf vorgeschriebenen Positionen eingenommen haben" (15:3) + "Regelwidrigkeiten des Werfers oder seiner Mitspieler vor der Wurfausführung, z.B. falsche Aufstellung oder Berühren des Balles durch einen Mitspieler, sind zu korrigieren" (15:6) = "Der im Torraum liegende Spieler befindet sich nicht in einer korrekten Position" nicht ausreicht, dann ist mir das jetzt auch egal.

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    Original von sunny-1
    Wenn man jetzt einfach pauschal sagt, er darf nicht da stehen, weil das nicht regelkonform ist und wenn er nicht da gestanden hätte wäre es eine klare Tormöglichkeit gewesen oder sogar einen Zeitraum vom Betreten bis zum verlassen betrachten möchte, dann stell dir mit dieser Aussage mal folgende Situation vor.( Ist zusammengefasst eure Argumentation mit den verschiedensten Auslegungen begründet)

    Verteidiger wird in den Kreis gestoßen, ich sehe es und pfeife Stürmerfoul. Ein Mitspieler des Verteidigers führt den Freiwurf schnell und korrekt aus mit einem langen Ball welcher vom gegnerischen Torwart abgefangen wird. Dieser spielt selber postwendent einen langen Ball zu seinem Rückraumspieler, der aus der Drehung hinaus zum Sprungwurf ansetzt und direkt in den zuvor gefoulten noch im Kreis stehenden Verteidiger welcher gerade aufgestanden ist springt.
    Fantastisch, selten aber geiler Spielzug

    Okay, Situation vorgestellt und bereits bei der Ausführung des FW unterbrochen. Warum? 15:6 -> Eine falsche Ausgangsstellung ist zu korrigieren. Und laut 6:1 darf der Spieler eben nicht im Kreis liegen, damit kann er keine korrekte Position eingenommen haben. Auch hier greift 6:3 nicht, da hier nur davon die Rede ist, dass es nicht geahndet bleibt, nicht aber, dass es der Regel entspricht.

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    Original von sunny-1
    Und wenn ich jetzt der Argumentation und Auslegung von euch folge, muss ich 7m pfeifen gegen einen Spieler, der selber nichts für seine eigene Position kann,

    Stimmt. Um es hart auszudrücken, bist du als SR gemeinsam mit dem FW-ausführenden Spieler (und dem Spieler, der ihn gefoult hat) Schuld.

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    Original von sunny-1
    einfach weil er da nicht korrekt steht und damit, die in diesem Fall klare, Tormöglichkeit verhindert. Da passt dann was an der Argumentation und Regelauslegung nicht.

    Stimmt, dadurch, dass der Spieler schon bei der FW-Ausführung da nicht hätte liegen/stehen dürfen. Die Frage ist nun nur, ob du jetzt die wieder angreifende Mannschaft ein zweites Mal hintereinander benachteiligst, denn die falsche FW-Ausführung war erst einmal ein Nachteil, der sich dann durch das Abfangen des Passes in einen Vorteil gewandelt hat.

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    Original von sunny-1
    Und genau das ist der Grund, warum ich so gegen diese Argumentation gehe. Wenn ich einer Argumentation folge, dann muss diese auf alle vergleichbaren Situationen anwendbar sein, und das fehlt mir bei eurer.

    Wobei du immer noch der Erklärung ausweichst, warum du dann abpfeifen würdest, wenn sich alle Spieler ins Tor stellen. Meiner Meinung nach würde das deiner Argumentation eher folgen als dein Beispiel, da sie ja im Moment des Betretens des Torraums keinerlei Vorteil erzielen und der weitere Verlauf für dich nicht mehr entscheidend ist. Ich gehe dann übrigens auch davon aus, dass die Spieler sich nicht mehr bewegen, sobald sie im Tor stehen.

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    Original von Ness
    2) Koenntest Du bitte deine Posts in einem Deutsch schreiben das allgemein verstaendlich ist. Danke im Vorraus.

    Keine Sorge, da hast nicht nur du deine Probleme mit... vielleicht ist das ja auch die Taktik "Wenn du deine Gegner nicht überzeugen kannst, verwirre sie."

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    Original von Ness
    Also Lasse hat Recht...

    Wenn du allerdings bei Punkt 4 auf Ballbesitz für die Abwehr entscheiden willst, sind wir zumindest da nicht einer Meinung (bis auf wenige Ausnahmesituationen).

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    Original von sunny-1
    TLpz

    wenn 95% bei dir 3 User sind, die mit mir Diskutiert haben, dann hast du recht. Alle anderen Beiträge waren mal mehr oder weniger sinnvolle Einwände, mal pro mal contra meiner Meinung aber keine aktive Diskusion Nachdem ich mir diesen kompletten Thread vor dieser Antwort noch einmal durchgelesen habe, befremdet mich jedoch deine Aussage.

    Nun ja, von den 14 Usern, von denen ich in diesem Thread eine Meinung gelesen habe, tendieren zwölf in den beschriebenen Situationen (sei es die 3 Jahre alte von mir oder die, die zwischendurch dazugekommen sind) zum 7m, einer eher zum FW und eine(r) zum Stürmerfoul, obwohl ich der Meinung bin, bei dir mittlerweile auch schon eher die Tendenz zum FW gesehen zu haben. Aber du hast Recht, 95% sind das natürlich nicht und selbst 95% können durchaus auch mal falsch liegen.

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    Original von sunny-1
    @alle

    empfehle genau diese Diskussion mit meinem Beispiel hier mal auf einem Lehrabend anzusprechen. Habe ich schon hinter mir, und die, die bei uns 7m pfeifen wollten waren klar in der Minderheit und lagen damit laut Lehrwart auch noch falsch.

    Das Problem, das ich eben bei einigen Lehrabenden sehe, ist ganz klar, dass dort meistens nur ein Lehrwart für zuständig ist, der, wie ich bereits geschrieben habe, auch nur ihre eigene Regelauslegung lehren.

    Um deutlich zu machen, dass auch Lehrwarte und SR-Warte die Regeln nicht selber geschrieben haben:

    - Im Kreis Hannover (so hieß es damals noch) war der Lehrwart der Meinung, dass ein TW, der stehend einen TG abfängt und dabei von einem Angreifer umgerannt wird, mit einer DQ zu bestrafen ist. Wobei ich zugeben muss, gerade bei dem Thema "TW außerhalb des Torraums" herrscht hier alles andere als Einigkeit. Ein paar Wochen vor diesem Lehrgang wurde die Situation übrigens bei meinem eigenen Oberliga-Spiel mit Stürmerfoul geahndet.

    - Der gleiche (zu dem Zeitpunkt bereits Ex-)Lehrwart forderte bei einem Spiel, das er als Zuschauer gesehen hat, einen Ausschluss für den TW, dessen Wurf zum Anwurfpunkt einen zurücklaufenden Spieler am Kopf getroffen hat - der Mannschaftskollege des TW hatte bereits Fangposition eingenommen. Auch wenn der Kamerad hier nur als Zuschauer war, rücken sie die SR-Ausbildung in kein gutes Licht.

    - Der SR-Wart von Berlin (einige Jahre her, vermutlich auch kein Lehrwart) war der Meinung, wenn der Ball vom TW ins Seitenaus (!) gelenkt wird, wird das Spiel mit Abwurf fortgesetzt.

    Aus diesem Grund finde ich es eben interessant, hier andere, Deutschlandweite, Lehrmeinungen zu lesen und wenn ich sehe, dass es im gesamten Bundesgebiet anders gelehrt wird als bei meinen eigenen Lehrabenden, dann mache ich mir eben Gedanken, ob nicht vielleicht mein eigener Lehrwart irgendwas falsch verstanden haben könnte.

    Hinzu kommt möglicherweise auch noch, dass hier im Forum vorzugsweise Leute schreiben, die sich wirklich für die Regeln interessieren und eben nicht nur SR sind, weil der Verein dringend welche brauchte. Und ich gehe davon aus, dass du dich mit dem selben oder wenigstens einem sehr ähnlichen Hintergrund hier angemeldet hast.

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    Original von sunny-1
    Mir wird hier im Moment zuviel Regel interpretiert, und daran möchte ich mich nicht beteiligen, ich halte mich lieber an das, was ich in den Regeln nachlesen kann. Das diese vielleichrt Lücken hat und manche Dinge nicht richtig klar stellt, mag schon sein. Interpretation und Meinung ist aber dann der falsche Ansatz.

    Das sehe ich anders. Gerade, wenn Regeln nicht eindeutig formuliert sind, wie es anscheinend bei Regel 6 der Fall ist (wie gesagt, das "beim Betreten" ist meiner Meinung nach schlecht formuliert), finde ich es richtig und wichtig, dass man die Regeln und deren Inhalt diskutiert. Allerdings würde es mich schon interessieren, wie du nach einer Regel pfeifen willst, die "Lücken hat und manche Dinge nicht richtig klar stellt", du es aber ablehnst, dir darüber deine eigene Meinung zu bilden oder sie zu interpretieren... ?(

    Was aber absolut der falsche Weg ist, ist, seine eigene Auslegung als in Stein gemeißeltes Gesetz zu sehen und alle anderen Aussagen mit der Aussage "ihr versteht es eben alle nicht" (Subtext "ihr seid alle zu dumm") einfach nur zu ignorieren.

    Zitat

    Original von sunny-1
    @arcrosh, gratfireball

    Wenn Lasse schreibet:


    dann bedeutet dies sprachlich alle meine bisherigen Beiträge in diesem Thread sind dämlich, was definitiv eine Beleidigung ist.

    Ich habe nicht geschrieben, dass alle deine Beiträge hier dämlich sind, sondern, dass ich das Gefühl hatte, dass du einen schlechten Tag erwischt hast, da falsches Zitieren und anderen mangelnden Intellekt zu unterstellen, bloß, weil sie den Regeltext anders interpretieren als du (zweite Seite, relativ weit oben - ich hab jetzt keine Lust, das nochmal anständig zu zitieren) und grundsätzlich Einwürfe anderer zu ignorieren macht auf mich einen ziemlich dämlichen Eindruck. Das bezog sich nur auf die zu dem Zeitpunkt letzten Beiträge von dir, nicht auf deine Beiträge generell.

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    Original von sunny-1
    Das regt aber keinen auf, weil Lasse ja lange genug hier mitschreibt und alle seiner Meinung sind.

    *Hüstel* Ja... ähm... da empfehle ich dir mal, dich ein bisschen tiefer in dieses Forum einzulesen, dann wirst du in meinen mittlerweile rund 1.000 Beiträgen (fast ausschließlich im SR- und Regelforum) genug Beispiele finden, in denen ich eine andere Meinung als die der Mehrheit vertreten habe, oft genug war ich auch der Meinung, dass der Regeltext und die allgemeine Anwendung teilweise deutlich auseinandergehen. Ich denke, von einem "Stammschreiber-Bonus" kann hier absolut keine Rede sein. (Und bevor du den Beitrag rausfischst und versuchst, mir irgendwelche Vorwürfe zu machen: Ja, an dem Tag hatte ich definitiv besch... Laune und ich hätte garantiert nicht im Forum schreiben dürfen.)

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    Original von sunny-1
    Wenn ich schreibe, das verständnis der deutschen Sprache ist Grundvorraussetzung, dann kann ich das auch belegen.

    Beim Betreten= eine adverbiale Bestimmung der Zeit, ein genau umrissener Zeitraum, wer diese dann als Zeitraum vom Betreten bis zum Verlassen bezeichnet, der spricht ein anderes Deutsch als ich.

    Dann spreche ich ich wohl ein anderes Deutsch, denn für mich kann damit auch die Aktion als Ganzes gemeint sein. Ein Blick in die englische Version unterstützt mich dabei auch, da heißt es: "When a court player enters the goal area,", also als Bedingung (if/when condition).

    So steht also weder in der deutschen noch in der englischen Version etwas von "wenn er zum Zeitpunkt des Betretens keinen Vorteil erhält". Davon abgesehen, ist in 6:3 eben nicht die Rede von "beim Betreten", sondern ausschließlich von "durch das Betreten", wie es auch in 6:2 c) heißt. Für mich ist damit "Beim Betreten" etwas blöd, weil missverständlich, übersetzt. Trotzdem sehe ich da keinen Grund, die Regel nur auf den exakten Zeitpunkt des Eintritts in den Kreis zu beschränken.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Wenn ich schreibe" intellektuell zu flach, weil Lasse die ganze Mannschaft inns Tor stellt, dann sollte man wissen, das

    Intellekt = Vestehen und Begreifen

    bedeutet. Zugegeben wird es Umgangssprachlich falsch eingesetz und auch gerne als Beleidigung missbraucht, ist aber dann falsches Deutsch.

    Dafür, dass es dir vom Verstehen und Begreifen zu flach ist, eierst du um eine Aussage zu dem Problem ganz schön rum. Und meiner Meinung nach ist das eine 1:1-Übertragung deiner Regelauslegung, denn wenn es nur regelwidrig ist, wenn man zum Zeitpunkt des Betretens des Kreises einen Vorteil hat, muss genauso gelten "einmal drin, alles kein Problem".

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    Original von sunny-1
    Und wenn jemand schreibt, kann man im Thread nachlesen, das kein anderer Angreifer in der Nähe ist der eingreifen kann, dann fehlt das Vorstellen von Situationen.

    Um es noch einmal ganz deutlich zu schreiben und klarzustellen, mein Post enthält unter korrekter Anwendung der deutschen Sprache keine Beleidigung und so soll es auch sein.

    Jeder der andere Aussagen dort hineininterpretiert verwendet falsches Deutsch.

    Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der es als Beleidigung sieht, wenn mir unterstellt wird, dass ich einfach nicht die geistigen Fähigkeiten besitze, um irgendwelche Sachen zu begreifen, die von der Schwierigkeitsstufe auch nicht grad mit Atomphysik zu vergleichen sind. Und die Unterstellung, ich würde deine Zitate (durch "aus dem Zusammenhang reißen") verfälschen, finde ich, gerade von jemandem, der im Großen und Ganzen auf Zitate verzichtet, schon sehr abenteuerlich.

    Und auch wenn ich mich mittlerweile an den allgemeinen Schreibstil in diversen Internetforen gewöhnt habe, bin ich doch der Meinung, dass du vielleicht entweder darauf verzichten solltest, die Sprachwissenschaftlerin heraushängen zu lassen, oder doch auch ein bisschen auf Interpunktion und Rechtschreibung achten könntest. Ansonsten wirkt es eher unglaubwürdig.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Lasse

    Wenn du mich zitierst, dann bitte im Zusammenhang. Durch dein nicht ungeschicktes Zitieren gibst du dem Zitat von mir eine andere Richtung.

    Das würde ich gerne einmal genauer erfahren: Wie genau gebe ich deinen Zitaten eine andere Richtung, wenn ich, bis dich wörtlich zitiere?

    Zitat

    Original von sunny-1
    Und wenn du dauernd argumentierst, der Verteidiger dürfe dort nicht stehen, dann belege das doch mal mit Regel. Du wirst feststellen, das es dort nichts gibt.

    6:2 -> Das Betreten des Torraumes ist nicht das Eintreten in den Torraum, sondern der gesamte Vorgang bis zum Verlassen des Torraums. Oder um einmal eine Frage dazu zu stellen, die dir vielleicht die Augen öffnen könnte: Wie würdest du entscheiden, wenn sich die komplette abwehrende Mannschaft direkt ins Tor stellt? Nach deiner bisherigen Auffassung ist das ja regeltechnisch kein Problem.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Und was du unter Sonderfällen meinst, verstehe ich schon gar nicht. Die ganze Zeit argumentierst du:

    ER STEHT DA NICHT REGELKONFORM; VERHINDERT EINE KLARE TORGELEGENHEIT; ALSO 7M

    plötzlich Sonderfall und nur Freiwurf.

    Wo in der Regel, und um diese geht es hier, gibt es Sonderfälle.

    Der Sonderfall ist, dass ich bei einem Angreifer, der gezielt auf den Abwehrspieler springt, nicht davon ausgehe, dass er ein Tor erzielen will, damit ist das für mich keine klare Torgelegenheit.

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    Original von sunny-1
    Ich dachte wir pfeifen nach Regel!!!!!!!!!!!!

    Ach, auf ein Mal pfeifen wir wieder nach den Regeln? Kommst du dir nicht langsam selber etwas albern vor? Ich darf deine Aussage vom Freitag noch einmal zitieren:

    Zitat

    Original von sunny-1
    Zitat Lasse:
    Dann ist natürlich die Frage, ab welcher Entfernung dann ein Vorteil entstehen soll. Die Linien sind meiner Meinung nach auf dem Spielfeld, um gewisse Sachen zu begrenzen, und nicht, um als grobe Richtlinien zu dienen.
    Zitat Ende

    dann verstehe ich das, was du hier von dir gibst. Aber sollen wir nach Regeln pfeifen oder nach dem, was wir Meinen?

    Am Freitag kritisierst du mich noch dafür, dass ich die Regeln als verbindlich und nicht als grobe Richtlinien betrachte und jetzt auf ein Mal bist du wieder meiner Meinung?

    Es ist ja kein Problem, seine Meinung zu ändern, aber mal hü und mal hott und dann andere Leute noch für genau das zu kritisieren, was man eben noch selber gesagt hat, das ist für mich nur noch unverständlich.

    Für mich ist die Diskussion übrigens so langsam beendet. Du kommst mit nichts Neuem, du klammerst dich weiter an 6:3 fest und beleidigst alle, die nicht deine Meinung teilen. Ich bin kein Missionar und ich muss dich nicht von der Richtigkeit meiner Regelauslegung überzeugen.

    Und wenn du nach folgender Betrachtung noch weiter auf Stürmerfoul entscheiden willst (Edit: Sorry, hier hab ich nicht richtig gelesen, mittlerweile bist du ja schon beim Freiwurf), dann kann ich dir nur sagen: Mach, wie du es für richtig hältst, aber hör bitte auf, allen, die es anders sehen, mangelnde Intelligenz zu unterstellen:

    Frag dich einfach mal, ob der Angreifer eine klare Torgelegenheit (oder wenigstens einen Vorteil) hätte wenn der Verteidiger nicht an der Stelle stehen würde. Und mit "nicht an der Stelle" meine ich nicht, 5 cm weiter vorne, sondern komplett weg, denn hier ist eine "ja oder nein"-Entscheidung nötig, also entweder er steht da oder er steht nicht da und nicht "vielleicht steht er auch nur 5 cm weiter weg". Wenn du dies bejahst, dann greift hier 6:2, denn der Abwehrspieler betritt den Torraum und er erhält dadurch mittelbar einen Vorteil.

    p.s.: Übrigens sagt die Regel nicht "beim Betreten", sondern "durch das Betreten".

    Zitat

    Original von sunny-1
    Wenn du aber die erste Regelwiedrigkeit bestrafst, dann ist es kein 7m. Denn diese erste Regelwiedrigkeit ist Betreten des Torraume durch einen Abwehrspieler, bei einem 4m entfernten Angreifer aber keine klare Tormöglichkeit. Daraus ergibt sich Freiwurf.

    Das Problem ist aber, dass der Spieler weiterhin im Torraum steht, somit die erste Regelwidrigkeit weiterhin Bestand hat. Anders sieht die Situation aus, wenn der Abwehrspieler in den Kreis tritt und wieder heraus. Dann ist nämlich diese Situation abgeschlossen.

    Zitat

    Original von sunny-1
    erstens hat die angreifende Mannschaft in meinem Beispiel immer noch Ballbesitz, zweitens kann der Angreifer den Angriff korrekt fortsetzen. Er muss nicht in den still stehenden Verteidiger hineinrennen. Das wäre auch wenn der Verteidiger korrekt stehen würde nicht erlaubt. Er könnte bei 4m Anlauf ja vielleicht 50cm mehr rechts oder links laufen und den Angriff somit korrekt ohne Stürmerfoul fortsetzen. Wenn der Verteidiger sich dann, mit einer Ferse im Torraum, in Richtung des Angreifers bewegt sofgort 7m.

    Das ist nun Auslegungssache, ob sich 50cm weiter rechts oder links die gleiche gute Wurfsituation ergibt. Und wie ich es schon einmal geschrieben habe, es ist nicht die Aufgabe des Angreifers, dafür zu sorgen, dass der Abwehrspieler keine Regelwidrigkeit begeht.

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    Original von sunny-1
    In meinem Bespiel springt der Angreifer in den still stehenden Verteidiger.

    ...der dort aber nicht stehen darf. Und somit regelwidrig ein Hindernis für den Angreifer darstellt.

    Und trotzdem sehe ich hier eben auch Sonderfälle, nämlich, wenn ich als SR erkenne, dass der Angreifer tatsächlich nur in den Abwehrspieler hineinspringt, ohne wenigstens anzudeuten, dass er ein Tor erzielen will. In diesem Fall würde ich nur einen FW geben.

    Um es zusammenzufassen: Steht der Abwehrspieler im Kreis (wo er nicht stehen darf) und es kommt zum Kontakt mit dem Angreifer, kann das Spiel nur mit Ballbesitz für die angreifende Mannschaft weitergehen. Ob FW oder 7m, ergibt die Situation, und eine persönliche Strafe für den Angreifer wird damit nicht ausgeschlossen.

    Zitat

    Original von sunny-1
    [blablabla]
    Mal gespannt, wie du dich jetzt wieder windest.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass du einfach nur einen schlechten Tag hattest, denn um ehrlich zu sein, hast du bislang für mich keinen so dämlichen Eindruck gemacht, wie in diesem Beitrag.

    Aber nun ist ja wieder Wochenende. Ruh dich aus, dann können wir vielleicht wieder ernsthaft diskutieren.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Außer Eisbär begreift wohl hier keiner um was es geht.

    Ja, wir sind alle dumm. Wir haben uns auch nur aus Versehen hier angemeldet.

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    Original von sunny-1
    Lasse, erkläre doch bitte mal anhand einer Regel, wie ein Abwehrspieler mit der Ferse auf der Linie einem 4m entfernten Angreifer eine Tormöglichkeit nimmt.

    Nein, denn
    a) habe ich keine Lust, es zum (mindestens) dritten Mal zu schreiben und
    b) glaube ich nicht, dass du es dann akzeptierst.

    Davon abgesehen, dass ich deine Art zu "argumentieren" nicht mag. Entweder du gehst auf Sachen ein, die andere Leute schreiben und schiebst ihnen nicht irgendwelche Aussagen zu, oder du lässt es sein.

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    Original von sunny-1
    Wenn du großzügig interpretierst, dann bestenfalls 6:2 b. Wobei du dann auch erklären solltest, welchen Vorteil der Abwehrspieler denn hat. Wäre seine Ferse 5cm weiter vorne hätte der Angreifer die selbe Situation.

    Er steht da + er darf da nicht stehen = Regelwidrigkeit. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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    Original von sunny-1
    Und wenn der Angreifer dann voll auf den Abwehrspieler läuft und dieser sich nicht weiter bewegt, dann bei dir 7m. Da schreib ich nicht, was ich darüber denke.

    Wie oben beschrieben: Schieb mir keine Aussagen unter, die ich nie getätigt habe. Ein kleiner Tipp: Oben rechts des Beitrags hast du die Option "zitieren". Das kann dabei hilfreich sein, gewisse Aussagen zu überblicken oder direkt dazu Stellung zu nehmen.

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    Original von sunny-1
    Dir empfehle ich, die von mir beschriebene Situation mal für einen Lehrabend. Wird ein AHA-Erlebnis.

    a) Auch dort hast du grundsätzlich nur die Meinung von anderen Leuten, im Regelheft hast du eine verbindliche Aussage.
    b) Hier gibt es keine Lehrabende (hier gibt es ja auch nur mit Glück eine Liga).

    Zitat

    Original von sunny-1
    Und Lasse, wenn du das hier schreibst.

    Zitat Lasse:
    Dann ist natürlich die Frage, ab welcher Entfernung dann ein Vorteil entstehen soll. Die Linien sind meiner Meinung nach auf dem Spielfeld, um gewisse Sachen zu begrenzen, und nicht, um als grobe Richtlinien zu dienen.
    Zitat Ende

    dann verstehe ich das, was du hier von dir gibst. Aber sollen wir nach Regeln pfeifen oder nach dem, was wir Meinen?

    Ich hoffe nur, dass du mit dieser Frage versuchst, mich auf den Arm zu nehmen. Ansonsten kann ich dir nur raten, die Finger vom Punktspielbetrieb zu lassen und dich auf die sommerlichen Rasenturniere zu beschränken. Da ist es den meisten Spielern egal, ob du nach den Regeln pfeifst oder doch lieber nach dem, was deiner Meinung nach viel schöner wäre.

    Zitat

    Original von eisbeer
    Sorry Leute, lasst mal die Kirche im Dorf. So, wie das hier beschrieben wird, müsste der SR in quasi jedem Angriff 7m-Pfeifen.

    Das ist nun doch ein wenig übertrieben. Zumindest in den Ligen, in denen ich gepfiffen und gespielt habe, passierte das höchstens drei bis viermal pro Spiel. Wenn überhaupt so oft.

    Zitat

    Original von eisbeer
    Nicht jedes Betreten des Torraumes durch den Abwehrspieler verschafft diesem einen Vorteil. Das Blocken eines Wurfes nach Absprung aus dem Kreis (zB. 5cm der Hacke im Kreis) kann doch nicht zwingend einen 7m nach sich ziehen.

    Dann ist natürlich die Frage, ab welcher Entfernung dann ein Vorteil entstehen soll. Die Linien sind meiner Meinung nach auf dem Spielfeld, um gewisse Sachen zu begrenzen, und nicht, um als grobe Richtlinien zu dienen.

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    Original von sunny-1
    Hallo Lasse,

    du machst es dir ja recht einfach. Verteidiger steht im Raum und daraus folgt bei jeder Aktion gegen diesen Verteidiger 7m. Warum gibt es eigentlich 6:3? Ist das keine Regel?

    Natürlich ist das eine Regel. Aber sobald er den Gegenspieler in irgendeiner Weise beeinflusst, verschafft er sich nun mal einen Vorteil und ab dann greift diese Regel eben nicht mehr.

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    Original von sunny-1
    In meinem Beispiel, und du hast mir zugestimmt, das dieses auch dem Beispiel 1 enstspricht, ist 6:3 b erfüllt. Erkläre mir bitte welchen Vorteil der Abwehrspieler hat, wenn der Angreifer auf 10m steht und er mit der Ferse auf der Linie.

    Ganz einfach: Er versperrt den Weg zum Tor. Etwas anderes ist es, wenn der Linksaußen sieht, dass der Abwehrspieler auf der anderen Seite des Kreises im Kreis steht, dann um den Kreis herumläuft und gegen den Abwehrspieler läuft.

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    Original von sunny-1
    Klar ist es ein Vergehen, da der Abwehrspieler den Raum nicht betreten darf, bleibt aber im Moment des Vergehens laut 6:3 b ungeahndet. Würde er mit der Ferse 5cm weiter vorne stehen, hätte der Angreifer die gleiche Situation. Somit kein Vorteil für den Abwehrspieler. Und an der Stelle ist diese Entscheidung beendet. Entweder du pfeifst jetzt, oder 6:3

    Nein, ich pfeife erst, wenn aus der Situation ein Nachteil für den Angreifer (und damit ein Vorteil für den Abwehrspieler) entsteht. Von mir aus kann ein Abwehrspieler 60 Minuten im Kreis stehen, so lange er keinen Angreifer damit benachteiligt.

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    Original von sunny-1
    Jetzt kommt die neue Siziation:

    Warum jetzt der Angreifer mit voller Absicht, so habe ich es geschrieben und du hast es zitiert, in den Abwehrspieler gehen darf, musst du mir erklären.

    Darf er nicht, habe ich auch nie behauptet. Wenn du meinen letzten Beitrag noch einmal liest, wird dir sicher auch auffallen, dass ich geschrieben habe, dass du dem Angreifer durchaus 2min (bzw. die angemessene persönliche Strafe) geben kannst.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Der Angreifer hat immerhin 4m Weg bis zum Abwehrspieler. Er könnte doch auch rechts oder Links am Verteidiger vorbeigehen, warum also genau auf den Mann? Würde nur einen minimal anderen Anlauf bedeuten. Also wie auch von mir beschrieben Absicht.

    Es ist aber nicht Aufgabe des Angreifers, zu verhindern, dass der Abwehrspieler Regelwidrigkeiten begeht und die begeht er nun einmal, wenn er sich in den Weg stellt und dabei den Kreis berührt. Ob er nun 5 cm oder 4 m im Kreis steht, ist dabei vollkommen irrelevant.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Warum 2 Minuten, Angriff auf den Körper und er nimmt billigend in Kauf, wenn er mit voller Wucht ankommt, das sich sein Gegenspieler der auf eine solche Situation nicht vorbereitet ist, verletzt. Wenn er das Knie noch hochzieht direkt Disqualifikation.

    Wie schon oben geschrieben, stimme ich dir in diesem Punkt uneingeschränkt zu.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Und wenn du mir hier eine bewusste Fehlentscheidung unterstellen möchtest, dann solltest du diese Aussage zumindest mal mit Regeln belegen.Dann musst du mir aber erklären, warum du 6:3 nicht anwenden willst und wo der Vorteil des Abwehrspielers bei einem 4m entfernt stehenden Angreifer liegt.Wir reden hier von einem Fuß 5cm weiter vorne.

    Die anzuwendende Regel ist 6:2 b) und c). Dafür muss man allerdings akzeptieren, dass ein Abwehrspieler, der dem Angreifer im Weg zum Zug zum Tor steht, immer einen Vorteil dadurch erlangt, und dies solange den Regeln entspricht, wie der Abwehrspieler vor dem Kreis steht und nicht drauf oder drin.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Vielleicht solltest du mal zurück zu den Wurzeln unserer Tätigkeit. Wir beurteilen Situationen. Und da reit sich eine an die Andere, Und jede müssen wir einzeln nach den vorliegenden Regeln beurteilen. Und die Regel lässt kein, was wäre wenn zu.

    Ist das nicht ein Widerspruch deinerseits? Im Moment sehe ich hier nur in deinen Beiträgen das Argument "Hätte er nicht die gleiche Situation, wenn er 5 cm weiter vorne steht?". Ja, hätte er, aber da wir hier eben nur den Entscheidungsspielraum "ja oder nein", "schwarz oder weiß" oder "Null oder Eins" haben, aber kein "vielleicht", "grau" oder "1,5", ist die Sache klar: Der Abwehrspieler steht im Kreis. Oder hast du zufällig eine Regel oder Regelklarstellung parat, in der steht, dass die Toleranz bis zu 10 cm betragen kann?

    Zitat

    Original von sunny-1
    Deshalb habe ich das Beispiel als mir zu schwammig bezeichent und konnte nicht nachvollziehen, warum bis auf einige wenige die meisten gleich 7m schreien.

    Weil vermutlich die meisten davon ausgehen, dass der Angreifer eben nicht gezielt den Abwehrspieler attackiert. Wenn der Angreifer natürlich mit beiden Beinen voran in den Abwehrspieler springt, würde ich natürlich von einem 7m absehen, wie vermutlich die meisten hier. Aber nicht, weil ich dann nicht von einer Regelwidrigkeit des Abwehrspielers ausgehe, sondern weil ich keine klare Torgelegenheit sehe, bzw. auch keine Absicht des Angreifers, überhaupt ein Tor erzielen zu wollen.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Um im Beispiel 1 eine Entscheidung zu treffen, ist mir das ganze zu schwammig beschrieben. Wundere mich das das keinem auffällt.

    Hier kann der Abwehrspieler erst mal, ohne einen Vorteil zu haben mit der ferse im Kreis stehen. Dann greift 6:3. Und jetzt kommt der Abwehrspieler und begeht in den still stehenden Spieler ein Stürmerfoul.

    Du argumentierst anscheinend ganz gerne mit dem möglicherweise nicht vorhandenen Vorteil des Abwehrspielers. Wenn es aber zu einem Kontakt kommt, entsteht dem Abwehrspieler immer autmatisch ein Vorteil (regeltechnisch gesehen - wenn er das Knie des Angreifers in den Magen bekommt, würde ich es nicht unbedingt als persönlichen Vorteil sehen), denn wäre der Abwehrspieler nicht da, wäre der Weg zum Tor frei.

    Die Argumentation, die Situation nicht genauso gelaufen wäre, wenn der Abwehrspieler 5 cm weiter vorne, also nicht auf der Linie, gestanden hätte, ist müßig, denn das Betreten des Torraums ist nun einmal verboten, und wenn es nur 1 cm ist. Genauso könnte man ja auch beim Angreifer argumentieren.

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    Original von sunny-1
    Das 6:3 dann nicht mehr gültig sein soll, gibt mir die Regel nicht her. In diesem Beispiel lese ich den zeitlichen Ablauf als ganz entscheident. Auch das Entstehen der Situation ist da mit Sicherheit zu beurteilen.

    Der zeitliche Ablauf ist eigentlich recht deutlich: 1. Abwehrspieler tritt in den Kreis, 2. Angreifer springt ihn an. Für die Spielfortsetzung ist der erste Regelverstoß maßgebend, egal, was vom Angreifer kommt.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Stellt euch einfach mal vor, der Rückraum sieht auf 10m stehend, das der Abwehrspieler ohne dadurch einen Vorteil zu haben mit der Ferse still auf der Linie steht und geht deshalb mit Ball sofort mit voller Absicht in den still stehenden Abwehrspieler.

    Siehe oben: Erster Regelverstoß kommt vom Abwehrspieler, damit muss das Spiel mit Ball für die angreifende Mannschaft fortgesetzt werden.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Dann geb ich Stürmerfoul und 2 Minuten für den Angreifer.

    Klar, wie viele Augen du zudrückst, ist deine Sache. Wenn du sagst, du hast den Kreiseintritt des Abwehrspielers nicht gesehen, dann kannst du natürlich auch Stürmerfoul geben. Wenn wir aber davon ausgehen, dass du den Kreiseintritt gesehen hast, hast du regeltechnisch keine andere Wahl, als auf Ballbesitz für die angreifende Mannschaft zu entscheiden.

    Die persönliche Strafe für den Angreifer kannst du natürlich ggf. trotzdem geben.

    Zitat

    Original von sunny-1
    Passt genauso auf Beispiel 1

    Korrekt. Aber das macht deine (bewusste) Fehlentscheidung nicht richtiger.

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    Original von gratfireball

    Ich dachte, das hatten wir schon... Ein SR kann nicht unberechtigt pfeifen. Wer soll dann entscheiden, dass es ein unberechtigter Pfiff ist/war? Als höchste Instanz auf dem Spielfeld muss der Pfiff des SR immer berechtigt sein, sonst würde man sich bei jeder Aktion im Kreis drehen und fragen, habe ich jetzt unberechtigt gepfiffen? Oder entscheidet das der zweite SR?


    Meine Zustimmung. Ich wollte damit nur den zweiten Satz unterstreichen (SR unterbricht wegen des MV -> Pfiff berechtigt, wenn auch schlecht getimed).

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    Original von gratfireball
    Ich glaube dieses auf der Spielfläche bezieht sich auf die klare Torgelegenheit, die auf der ganzen Spielfläche stattfinden kann, also auch weit in der eigenen Hälfte oder prinzipiell auch aus dem Torraum heraus (Abwurf ins leere gegnerische Tor).


    Das ergibt durchaus Sinn... und so habe ich das noch gar nicht gesehen...

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    Original von Schwaniwolli
    Ihr macht hier alle einen Denkfehler. Die klare Torgelegenheit wird in den beiden Fällen nicht durch den gegnerischen Offiziellen vereitelt, sondern durch den Pfiff des Schiedsrichters !!!!

    Wenn der Spieler seinenGegeenstoß abbricht, weil er durch den gegnerischen Offiziellen gestört wird, dann kann der SR auf 7m Wurf entscheiden, aber in unseren beiden Fällen unterbechen die SR den Konter, ohne das der Offizielle einen direkten Einfluß auf den Schützen hat, daher nur FW möglich.


    Bitte Regel 14 noch einmal genau durchlesen !!

    Gut, 14a) lässt hier natürlich einen gewissen Interpretationsspielraum, da hier nur von Regelwidrigkeiten auf der Spielfläche die Rede ist, nicht aber von solchen neben der Spielfläche. Definitiv wieder ein Punkt, den es nachzubessern gilt, denn mir erschließt sich der Sinn nicht, warum es hier keinen 7m geben soll, sobald der Offizielle aber die Außenlinie berührt (und damit die Spielfläche betritt) dies auf einmal Möglich ist.

    Stellt sich jetzt allerdings die Frage: Wenn der SR das Spiel hätte weiterlaufen lassen müssen, würde hier nicht Regel 14b) greifen? Denn wenn der Pfiff berechtigt war, hat eben doch die Regelwidrigkeit des Offiziellen die Torgelegenheit verhindert...

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    Original von Outsider81
    Der Schiri der diesen 7m gepfiffen hat war wohl schon jahrelang nimmer auf Schulungen, es ist schon ne ganze Weile her da konnte tatsächlich auf 7m, bei einem Fehlverhalten der Abwehr in ihrer eigenen Spielhälfte, entschieden werden.

    Nun ja, das ist ja auch immer noch so. Als Beispiel sei nur mal der TW genannt, der an der Mittellinie den Gegenspieler festhält, während der Weg zum Tor komplett frei gewesen wäre.

    Aber ich gehe mal davon aus, so eine Situation meintest du nicht, oder?

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    Original von Theoitetos
    Lasse


    Du willst doch nciht jedes blocken, als vereiteln einer klaren Torgelegenheit werten, oder? Außerdem ist es laut 7:1 erlaubt, den blocken ist für mich ein stoppen des Balles.

    Das Blocken eines Torwurfes ist für mich in der Tat grundsätzlich das Vereiteln einer klaren Torgelegenheit, von Ausnahmefällen mal abgesehen. Aber die Regeln verbieten das ja auch nicht (wäre ja auch ein recht albernes Spiel, wenn Defensive grundsätzlich verboten wäre). Sobald ein Abwehrspieler aber den Torraum betritt, wird das normale Blocken zum regelwidrigen Blocken, also auch dem regelwidrigen Vereiteln einer klaren Torgelegenheit.

    So viel zur Erbsenzählerei. ;)

    Aber grundsätzlich kann ich mich sunny anschließen: Wir kommen hier vermutlich nicht wirklich weiter. Meiner Meinung nach ist das Regelwerk an dieser Stelle mal wieder nicht ganz eindeutig und so bleibt am Ende doch wieder sehr viel Interpretationsspielraum, immerhin haben wir vom einfachen Beenden des Spiels über die progressive Strafe bis zum 7m einige Varianten gefunden, die meiner Meinung nach niemand wirklich durch einen klaren Regelbezug wiederlegen konnte.

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    Original von Theoitetos
    aber solange eine Abwehr zwischen dem Freiwurfausführenden und dem Torwart steht haben wir aber keine klare Torgelegenheit ...

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    Original von tobinho
    Um den Ball zu blocken mach ein Abwehrspieler einen Schritt zur Seite und leicht zurück in den Torraum. Er blockt den Ball mit den Händen zu Seite weg, steht dabei jedoch mit einem Fuß im Torraum.

    Wenn der Abwehrspieler schon einen Schritt zur Seite machen muss, stelle ich mir das so vor, dass er der letzte Mann zwischen Ball und TW/Tor ist. Passiert das Ganze beim dritten Abwehrspieler von links kann die Situation durchaus anders aussehen.

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    Original von eisbeer
    Falsch, progressive Bestrafung und Wdhl. des FW. (Regel 15:9)
    Das machen die solange, bis kein Abwehrspieler mehr auf der Platte steht ;)

    15:9 befasst sich aber mit dem Stören der Wurfausführung. Laut 15:2 ist der Wurf aber bereits ausgeführt, sobald der Ball die Hand verlässt, hier ist auch kein Verweis zu der Ausnahmesituation nach dem Schlusspfiff gegeben (zumindest nicht im normalen Regelwerk). Blockt der Abwehrspieler also den Wurf, während er im Torraum steht, begeht er zwar eine klare Regelwidrigkeit, meiner Auffassung nach sogar mit Vereitelung einer klaren Torgelegenheit (in den meisten Fällen), er stört aber nicht die Ausführung des Wurfes, da dieser ja schon "lange", bevor der Spieler den Ball blockt, korrekt ausgeführt wurde.

    Die einzige Sonderregelung ist, soweit ich das sehe, Regel 2:4, die aber eben nur sagt, dass der Wurf so lange wiederholt werden muss, bis das Ergebnis des Wurfes feststeht. Und genau hier greift eigentlich wieder der Interpretationsspielraum: Man kann durchaus argumentieren, dass auch der (regelwidrig) geblockte Ball ein Wurfergebnis sein kann.

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    Original von Theoitetos
    Der FW ist gepfiffen und wird auch als solcher ausgeführt und kann daher nicht einfach so auf 7m verändert/erhöht werden.

    So gesehen darf man den FW auch nicht mehr wiederholen, denn der Wurf gilt ja als ausgeführt, wenn er die Hand verlassen hat. Mit dem Wegblocken des Balls durch den Abwehrenden ist auch definitiv eine Wirkung erzielt.

    Also rein regeltechnisch lässt man den FW nicht wiederholen, sondern lässt einen neuen FW ausführen, sofern man nicht einfach sunnys Vorschlag nimmt und abpfeift.

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    Original von sunny-1
    Regel 6.3
    Und diese Entscheidung obliegt deiner Beurteilung, hätte er den Ball nicht abgewehrt wenn er mit dem Fuss nicht die Torraumlinie berührt hätte? Ist aber immer Interpretatriobssache und deshalb durchaus strittig. Situation muss man sehen und dann beurteilen.

    Übrigens wird der Siebenmeter in 6.2 ebenfalls in der von dir beschriebenen Situation ausgeschlossen, um diese Theorie ebenfalls mal zu beenden.

    Mal unabhängig von der Diskussion, ob man nach dem Spielende noch 7m geben kann: Wie deutlich soll man denn noch eine klare Torgelegenheit verhindern, wenn selbst das Blocken eines Wurfs aufs Tor nicht als solches gewertet werden soll? Und die Frage, ob er den Ball auch geblockt hätte, wenn er den Kreis nicht betreten hätte, ist hier meiner Meinung nach auch überflüssig, denn er hat ihn nunmal betreten. Und 6:2 c) erfordert für den 7m nunmal keinen Vorteil für den Abwehrspieler, sondern nur das Verhindern der klaren Torgelegenheit.

    Meiner Meinung nach ist auch nirgendwo in den Regeln wirklich klar ersichtlich, ob durch eine solche Regelwidrigkeit nicht doch noch auf 7m entschieden werden kann. Ich finde nur die Regelung, dass "das Ergebnis des Wurfes abzuwarten ist", analog dazu könnte man aber auch argumentieren, dass ein Freiwurf nicht wiederholt werden darf, wenn die Abwehr sich regelwidrig verhält. Was letztendlich zu der absurden Situation führen könnte, dass mit dem Anpfiff einfach ein Abwehrspieler auf den Ausführenden zustürmt und ihm den Ball aus der Hand schlägt.