Beiträge von Lasse

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    Original von Däne

    Hallo sunny-1

    im Prinzip liegen die Meinungen über die Progression ja nicht so weit auseinander.

    Eigentlich herrscht hier doch nur Uneinigkeit darüber ab wann man jemandem Absicht unterstellen kann. In dem von Dir beschriebenen Beispiel des Stürmerfouls stimme ich Dir voll und ganz zu.

    Einspruch! Nicht wegen des Stürmerfouls, das sehe ich genauso wie sunny-1 (dass der Tag noch kommen würde...)

    Ich kann aber beim besten Willen nicht sehen, wie sich der Kreisläufer einen Vorteil damit verschaffen will. Wie ich es schonmal geschrieben habe: Den Vorteil hat er nur, wenn der SR es zulässt (also nicht sieht), und in dem Moment kann man als SR auch nicht mehr bestrafen.

    Und seien wird doch mal ehrlich: Spätestens nach dem dritten Angriff hintereinander, in dem der KL durch den Kreis läuft, achtet der TSR doch noch genauer auf ihn. Und von mir aus kann er das wirklich in jedem Angriff machen, ich wollte schon immer mal ein Handballspiel sehen, das zu Null ausgeht...

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    Original von sunny-1
    Und warum Ihr, obwohl Schwaniwolli selbst das falsch angwande Zitat korrigiert habt immer noch gegen mich schiesst entzieht sich meinem Verständnis.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich könnte mir vorstellen, dass du mit deiner ständigen "Ich weiß alles besser"-Mentalität auch bei anderen Teilnehmern nicht gerade zu den persönlichen Helden gehörst.

    Und wenn ich dann solche Kommentare wie

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    Original von sunny-1
    Schaun wir mal ob du dich öffentlich traust.

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    Original von sunny-1
    Wenn Ihr wie ich auf ein schriftliches Diskutieren kommt, sind wir schon einen Schritt weiter.

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    Original von sunny-1
    Und lasst mal einen Regelunkundigen hier lesen.

    lese, dann macht das deinen Eindruck zumindest bei mir nicht wirklich besser.

    jfherden: Der Däne hat es eben schon ganz gut getroffen: Der große Unterschied zwischen dem Abwehrspieler und dem Angreifer, die beide dauernd durch den Kreis laufen, ist der erzielte Vorteil. Den hat der Angreifer nämlich nicht, es sei denn, du als SR siehst es nicht, aber dann kannst du es ja auch nicht bestrafen.

    Der einzige "Vorteil", den der Angreifer bekommt, ist, dass er nach dem Spiel behaupten kann, dass die SR seiner Mannschaft jeden Angriff weggepfiffen haben...

    Ich muss schon sagen, eure Lehrabende scheinen immer sehr unterhaltsam zu sein...

    Ich frage mich allerdings, warum du eurem Lehrwart anscheinend so kompromisslos folgst und hier die Regelkenntnisse von teilweise ziemlich hochklassig pfeifenden SR bezweifelst...

    Meiner Meinung nach würdest du allerdings spätestens mit der zweiten Bestrafung einen Regelverstoß begehen, da du für eine Sache keine zwei Strafen aussprechen, bzw. zwei unterschiedliche Leute bestrafen kannst.

    Und wie Dany es auch schon geschrieben hat (Dany, ich hatte schon genau den gleichen Gedanken, habs allerdings wohl vergessen aufzuschreiben), fände ich das Chaos beim TTO sehr interessant, wenn du als SR danebenstehst und dir notierst, welcher Spieler auf dem Feld war und welcher nicht.

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    Original von Däne

    :klatschen: :klatschen: :klatschen:

    Genau meine Meinung. Gerüchte könnt Ihr bei den ach so beliebten Nachmitagtalks im Fernsehen los werden. :wall: :wall: :wall:

    hilsen

    Lieber nicht, sonst heißt es demnächst noch zusätzlich "das haben die aber im Fernsehen gesagt"... :nein:

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    Original von Däne

    ... genau das KG ist nicht verantwortlich für den Wiedereintritt des Spielers. Hierbei ist gemeint, dass das KG festzustellen hat, ob der Spieler seine Strafe auch absitzt.

    Irgendwie sind diese beiden Sätze für mich widersprüchlich... ist das KG jetzt für die Zeit verantwortlich oder nicht? Davon abgesehen war das mit dem Regelbezug schon eine ernstgemeinte Frage.

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    Original von Däne
    Ich verstehe ja Eure Bedenken. Allerdings ist ob Zettel hin oder her der Spieler allein dafür verantwortlich, ob er das Spielfeld betreten darf oder nicht.

    Wenn man das durchziehen will, muss aber jede Mannschaft die Zeit selber mitstoppen, und selbst das würde keine Sicherheit geben.

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    Original von Däne
    Das ist beim Wechselfehler nicht anders. Da kann er sich auch nicht rausreden, dass jemand zu ihm gesagt hat er dürfe wieder eintreten.

    Beim Wechselfehler kann ich dem Spieler aber unterstellen, dass er auf den auszuwechselnden Spieler hätte achten können.

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    Original von Däne
    Er muss sich zu Beginn der Zeitstrafe erkundigen, wann er wieder eintreten darf. Bekommt er einen Zettel kann er das genau vergleichen. Bekommt er keinen, z.B. weil die Uhr von der Auswechselzone nicht einsehbar ist, sollte er sich in jedem Fall vor Wiedereintritt beim KG über die gespielte Zeit erkundigen.

    Ich weiß ja nicht... wenn die Uhr nicht einsehbar ist, ohne, dass ich auf das Spielfeld gehe und mir das KG sagt, ich kann wieder rein, vertraue ich darauf und frage nicht noch mal "seid ihr sicher?". Irgendwie muss man sich darauf verlassen können.

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    Original von Däne
    Ich bin mir bewusst, das ist alles sehr theoretisch und evtl. Weltfremd. Aber so sind nunmal die Regeln.

    hilsen

    Im Idealfall sollte auch die Uhr einsehbar sein. Davon mal abgesehen... welche Regel sagt denn, dass die Spieler selber verantwortlich sind? Ich habe jetzt nur konkret Regel 18:1 gefunden, die sagt "Grundsätzlich hat der Zeitnehmer die Hauptverantwortung für die Spielzeit, das Time-out und die Hinausstellungszeit hinausgestellter Spieler."

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    Original von Däne
    Im vorliegenden Fall hat das Spiel defacto 60:07 Minuten gedauert. Also 7 Sekunden zu lange. Unerheblich ist, dass beide Mannschaften die gleichen Bedingungen hatten.

    hilsen

    Reden wir an diesem Punkt noch darüber, was regeltechnisch korrekt ist, oder über mögliche Einsprüchsgründe?

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    Original von Pommes93
    Ich würde als Schiedsrichter abwägen wie alt der Spieler ist.
    In der D und C Jugend würde ich keine zweite Zeitstrafe verhängen in A und B schon.
    Außerdem bekommt man bei euch keinen zettel mit der zeit wann man wieder rein darf. wenn schon würde ich immer zeitstrafe verhängen.

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    Original von eisbeer
    Halle extrem eng, MV kann die Anzeigetafel nur lesen, wenn er min. 2m im Feld steht.

    Wenn die Spieler und Offiziellen keine Möglichkeit haben, die Uhr zu sehen, kann ich sie meiner Meinung nach auch nicht dafür verantwortlich machen. Anders sieht es aus, wenn die Spieler freie Sicht auf die offizielle Uhr sowie Zettel mit der Zeit, wann sie vervollständigen dürfen, haben. Allerdings würde ich es da auch nicht vom Alter der Spieler abhängig machen, schließlich sollten alle einen Trainer/Betreuer dabei haben, der die Uhr lesen kann.

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    Original von sunny-1
    Schwaniwolli

    Du zu meinen Postings, echt schlimm

    Lies erst mal Fall 3 richtig, der Spieler verlässt das Feld nicht sondern bleibt direkt drauf. Somit nach 4:3 Wechselfehler.

    Mit dem anderen Status war nur gemeint, das er beim Betreten der Spielfläche nicht als Spieler behandelt wird, sonst 4:4

    Wenn du meinst das Fall 3 so wie geschildert richtig ist, dann Erklärung bitte mit Regelbezug

    Ich weß gar nicht, was an Schwaniwollis Beitrag zu bemängeln ist... aber egal, das ist nicht das Thema.

    Ich habe mir die von dir bereits angesprochenen Regeln 4:3, 4:4 und 4:11 angesehen und konnte nirgendwo entdecken, dass der Spieler erst die Spielfläche verlassen muss. Regel 4:4 spricht zwar davon, dass der Spieler erst eingesetzt werden darf, wenn der auszuwechselnde Spieler die Spielfläche verlassen hat, allerdings beginnt der Einsatz meiner Meinung nach nicht mit dem (zu diesem Zeitpunkt von den SR gestatteten) Betreten der Spielfläche, sondern mit dem Wiederanpfiff, der ja auch erst erfolgen sollte, sobald der verletzte Spieler vom Feld ist.

    Dem helfenden Spieler nach 4:11 zu unterstellen, dass er dem Verletzten nicht hilft, ist ohne konkrete Situationsbeschreibung auch sehr mutig. Wer sagt denn, dass ein verletzter Spieler von zwei Leuten vom Platz geführt werden muss? Wenn der Spieler seinem Kameraden hilft und dann auf dem Platz bleibt, weil er von alleine gehen kann, sehe ich da weder ein Problem noch einen Verstoß gegen irgendeine Regel.

    Das "usw." in der weiteren Beschreibung von 4:11 kann so gesehen auch alles sein, was nicht direkt im Zusammenhang mit dem Verletzten steht, zum Beispiel in der Nase bohren oder Schuhe zubinden...

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    Original von berndo
    Das Urteil bei einem Einspruch in so einer Sache würde mich dann doch durchaus interessieren.

    Das kann ich dir relativ sicher sagen: Abgelehnt. Warum sollte auch nur irgendein Sportgericht hier irgendetwas Spiel-entscheidendes hineininterpretieren? Durch diese 7 Sekunden hatte keine Mannschaft irgendeinen Vor- oder Nachteil. Wenn so ein Einspruch Erfolg hätte, würde es bald Einsprüche hageln durch Spiele, die auch nur eine Minute später als geplant anfangen.

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    Original von Häge

    Hallo,

    In der vom Loomit beschriebenen Situation, unterstelle ich Absicht und für mich ist das eine Unsportlichkeit, die zu bestrafen ist!!!!

    Gruß Häge

    Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Die Regel 7:1 erlaubt doch sogar ausdrücklich, den Ball mit dem Oberschenkel zu spielen (zu werfen, zu fangen, zu stoppen, zu stoßen oder zu schlagen).

    Nur mit dem zweiten Kontakt musst du eben abpfeifen, aber ganz bestimmt keine Strafe aussprechen.

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    Original von Trapp

    Wobei ich das für sehr schwierig halte, da ich mich als SR normalerweise mehr auf das Spiel, als auf das was im Bereich des Auswechselraums passiert, konzentriere.

    Nun ja, da stünde dann wohl Aussage gegen Aussage und im Zweifelsfall hätte sicher der SR Recht. Wir sollten allerdings nicht von dem sehr seltenen Fall ausgehen, dass der SR es tatsächlich besser gesehen hat als das KG, denn wie Trapp schon schreibt, sollte der SR sich im Spiel um andere Dinge kümmern.

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    Original von SteamboatWillie
    Dei Frage ist aber auch, gab es jetzt keine Zeitstrafe weil regeltechnisch alles in Ordnung oder weil einer von beiden wegen der Verletzung besagtes Fingerspitzengefühl abseits jeder Regel hat walten lassen.
    Weder für noch wider gibt es bisher einen klaren Regelbezug.

    In der von Zickenbändiger beschriebenen Situation können die SR meiner Meinung nach nicht mit Fingerspitzengefühl argumentieren.

    Nehmen wir einfach mal an, es handelt sich wirklich um einen Wechselfehler (der Einfachheit halber können wir auch gerne einen "sicheren" Wechselfehler annehmen). Nun unterbricht das KG und informiert die SR darüber, die SR winken aber ab und setzen das Spiel fort. In meinen Augen wäre das ein Regelverstoß der SR, da die über den Wechselfehler informiert wurden und damit wissentlich für eine Situation, die zwingend eine Strafe erfordert, diese nicht gegeben haben.

    Somit bleibt in der Situation für mich nur der Schluss, dass die SR in dieser Situation davon überzeugt waren, dass dies kein Wechselfehler war. Was natürlich nicht bedeutet, dass es wirklich richtig gewesen sein muss. ;)

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    Original von Zickenbändiger
    Jetzt will ich auch noch mal. Unser Beispiel habe ich übrigens gerade gesehen. Regionalliga mA Anderten - Magdeburg. TO - Verletzter Spieler humpelt raus, Gegner hat den Ball. Bank schläft. Schieris pfeifen an. Bank schläft immer noch. Spieler läuft rein. Kampfgericht pfeift... Schieris geben keine Zeitstrafe.

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    Original von Schmiddy
    Mein Beispiel vom Länderpokal:

    HVN nimmt Spieler A raus, verliert dann den Ball und wechselt Spieler B ein. Kein Pfiff vom KG.
    Hinterher gab es Stress mit den Offiziellen und Trainer von allen Seiten.

    Lösung:

    HVN hätte Spieler A wieder auf das Spielfeld schicken müssen, so war es ein Wechselwechsel.

    Die beiden Beispiele zeigen doch, dass sich selbst SR, die in den doch schon recht hohen Spielklassen pfeifen, sich nicht einig sind.

    Ich persönlich tendiere dazu, den Zeitpunkt des Verlassens der Spielfläche zu nehmen, da ansonsten, wenn man strikt ist, eben auch nach einer Zeitstrafe nur den gleichen Spieler wieder einsetzen dürfte. Und kommt da jetzt bitte nicht mit "ergänzen" - faktisch ist es ein Wechsel, wenn ein anderer Spieler die Spielfläche betritt als der, der sie verlassen hat.

    Abgesehen davon, dass im Ursprungsbeispiel auch die SR klar gepennt haben, da muss man eben die Zeit anhalten, bis der neue Spieler hineinkommt.

    Das seltsame ist ja auch, dass die SR die TW anscheinend von der Regel ausnehmen.

    Interessant dann auch die Frage, was die SR wohl machen, wenn die Spieler die Trikots ausziehen und sich komplett in die Hose stecken...

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    Original von eisbeer
    1. es gibt einen offiziellen Spielplan
    2. Änderungen bedürfen der Schriftform (Einverständnis der Spielleitenden Stelle (Staffelleiter) und Unterschrift beider Mannschaften (mündlich geht da nix))
    3. Offizielle Verlegung des Spieles mit Eintrag im sis o.ä. und Gebührenbescheid für den (Verlegungs-)beantragenden Verein
    4. Hiervon bekommt der SR-Einteiler eine Kopie und kann dann die SR neu einteilen.

    So zumindest funzt das bei uns.

    Und was wären bei euch die Konsequenzen für den beschriebenen Fall? Spielverlust für beide Mannschaften? Neuansetzung? Geldstrafe?

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    Original von Dany

    Also bei uns ist nie was umgedreht worden. Was machst du den Mit den Anzeige Tfaeln wo elektroisch sind und über der Längsseite des Spielfeldes sind, wird es da auch umgedreht.

    Da es bei den eletronischen Anzeigetafeln keine sichtbare Rückseite gibt, stellt sich da die Frage nicht.

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    Original von Dany
    Also ich dulde als SR so was nicht, den wenn die es umdrehen hab ich auf meiner Karte nen umgedrehten Spielstand wie ddas KG. Ich schau net nach den Mannschaften ich vergleich ob links und rechts von mir das selbe steht wie links und rechts beim KG.

    Genau das bekommst du mit den Tischtennis-Tafeln eben nicht hin. Da das KG immer auf der anderen Seite der Tafel sitzt als du als SR, siehst du das Ergebnis immer anders herum als das KG. Du würdest also dem KG aufzwingen, dass sie ein 10:8 für die Heimmannschaft als 8:10 sehen, damit du es auf deiner Seite der Tafel richtig herum siehst. Wenn nun die Zuschauer hinter dem KG sitzen, würden die das Ergebnis auch falsch herum sehen.

    Das Beste wäre vielleicht gewesen, den SR das Spiel abbrechen zu lassen, das hätte ihn ein bisschen in Erklärungsnot gebracht.

    Grundsätzlich würde ich hier aber keine Chance auf einen Einspruch sehen, wenn beide SR hinter der Entscheidung stehen (unabhängig davon, dass SR2 ja eigentlich auch ein anderes Ergebnis hatte), denn letztendlich haben die SR das letzte Wort über die erzielten Tore (von der Bundesliga vielleicht mal abgesehen).

    Aber ich muss Dany natürlich Recht geben: Wenn mein Gespannpartner mich so versuchen würde zu erpressen, würde ich mir auch einen neuen Partner suchen. Albernes Rumgekaspere... :nein:

    @ Dany: Bei diesen Tischtennis-Tafeln ist es durchaus üblich, die Anzeige nach der Pause zu drehen. Das ergibt schon deshalb Sinn, weil ansonsten Kampfgericht und SR umgedrehte Ergebnisse sehen. Und die Zuschauer auch, je nachdem, auf welcher Seite des Spielfeldes sie sitzen. Wie gesagt, es ist üblich, auch wenn es vielleicht nicht exakt so sein sollte.