Beiträge von fliederina

    Spiele seit ca. 18 jahren (inlusive zweier Babypausen) Amateurhandball (persönliches Max: Landesliga) derzeit durch Umzug wieder Kreisliga. War bislang wenig verletzt aber dann vor ca. zwei Wochen kreuzbandriss und ich brenne darauf möglichst schnell wieder spielen zu können - absolut handball verrückt :pillepalle:

    Wenn ich selbst mal nicht mehr kann, werde ich auch gerne trainieren - also leute zieht euch schon mal warm an - ich hatte lange genug zeit um an meinen Foltermethoden zu feilen :schrei::jump:

    aus eigener Erfahrung:

    lasst sie nicht mitspielen, denn alle Erfolge, die ihr mit der Mannschaft erziehlt werden euch aberkannt und letztendlich hat dann keiner was davon.

    Wir hatten damals, als ich noch frisch und knackig war ;) einen ähnlichen Fall. Wir haben A-Jugend Kreisliga gespielt und waren unangefochtener Tabellenführer, da wir kein einziges Spiel verloren hatten, ja sogar nichtmal unentschieden. In zwei oder drei Spielen hatte aber eine B-Jugend-Spielerin ausgeholfen, die vom Alter her eigentlich noch C-Jugend gewesen wär. In den Spielen hat sich niemand beschwert, hatte sie sich doch unserem Leistungsstand angepasst (sie hat so ihre ca. 2-3 Tore pro Spiel geworfen, war also nicht spielendscheidend). Am Ende der Saison, als wir alle fest mit dem Kreismeistertitel rechneten, kam dann die böse Überraschung: Er wurde uns aberkannt bzw. die Spiele in denen die Spielerin ausgeholfen hatte wurden für uns als verloren gewertet, obwohl haushoch gewonnen!

    Das war für unsere Mannschaft sehr demoralisierend, weil wir den Grund nicht verstanden. Wie gesagt, sie war als Einzelperson definitv nicht spielentscheidend! Und unser Aufstieg in die Bezirkliga war damit erledigt! Haben wir dann eine Saison später nachgeholt.

    Soweit ich richtig informiert bin ist die Regel so, eine Jugend höher spielen als man ist, das geht - aber zwei Jugenden höher ist absolut verboten, sofern die Jugenden in die man altersmäßig gehört auch vorhanden sind. Diese Regelung soll verhindern, dass junge und gute Handballer zu früh für erfolgszwecke verheizt werden.

    Zitat

    Original von wollicious
    Ich rate dir dringends von KEMPA-Schuhen ab...
    1. haltbarkeit is' fürn arsch
    2. schuhe sind einfach nur schlecht
    3. meine erfahrung mit kempa war; ich hatte 2x welche und bin immer umgeknickt.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Und auch Hummel würde ich nicht wirklich empfehlen, weil sie sich von Innen sehr schnell abnutzen und dann nicht mehr ausreichend halt bieten auch wenn sie am Anfang einen guten Eindruck machen. Ich habe selber eher breite, kurze und fleischige Füße und habe super Erfahrung mit den Adidas Stabil 7 gemacht (die gibt es über ebay auch schon recht kostengünstig) :D. Mein Tipp: geh vorher in ein Fachgeschäft und probier sie aus und wenn du zufrieden bist, deine exakte Größe weißt, schlägst du über ebay zu. ;)

    2 minuten halte ich auch für ziemlich überzogen - aber grundsätzlich ist abtapen ein muss!!! wir haben eine mannschaftsrolle immer im verbandskasten, dann vergisst das auch keiner :D

    Ich denke, bei der schnellen Mitte ist eine schnelle Reaktionszeit das A und O, deshalb würde ich mich in der Zeit, in der ihr nur eine Hälfte zur Verfügung habt, nicht auf den konkrekten Mittelanwurf konzentrieren, sondern viele Übungen einstreuen, die das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff beinhalten. Das bringt fürs gesamte Spielverhalten was. Ich denke da vorallem an Fangspiele, unterteile die Mannschaft in Zwei Gruppen, die sich in zwei Linien gegenüber hinlegen: Gruppe A vorne, Grupper B hinten. Auf Pfiff müssen beide Gruppen aufspringen und zu anderen Spielfeld hälfte laufen, wobei B versucht Gegenüber A zu fangen. Auf der anderen Seite dann Rollentausch A hinten B vorne - A fängt B. Dieses Spiel ist einfach, macht meistens Spaß (wir sprechen ja von D-Jugend), man kann es etwas variieren z.B. in Sitz- und Liegeposition und trrainiert wie gesagt, grundsätzlich das Reaktionsvermögen.

    vielen Dank für die ausführliche Auskunft!

    Zitat

    Edit 2: mir ist da noch was eingefallen; mir wurde gesagt entweder 24h nach dem VKB-Riss oder 8 Wochen später (nach abklingen der Schwellung) soll mehr erst Operieren. Wegen der verklebungsgefahr. Ob das stimmt weiß ich nicht.

    -> also meine Info ist: OP ca. 2-8 Wochen nach Verletzung (Hautsache, der Erguss, bzw. die Schwellung ist weg und das Gelenk nicht mehr gereizt) - medizinische Begründung kenn ich aber nicht, vielleicht, weil der Heilungsprozess sonst viel länger dauert?

    Habe mir jetzt einen Termin im Annastift in Hannover geben lassen (Tip von meinem HA). Hat sich jemand dort vielleicht schon operieren lassen und gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?

    Hab noch nie selbst auf Leistungsebene gespielt (mein Maximum: Landesliga) aber ich denke, dass dort vor allem auch bestimmte Wurftechniken wie Dreher, Heber etc. geübt werden. Und wenn ich meiner Schwägerin mal zu geschaut hab (hat bis zur Regionalliga gespielt), haben die vor allem ein abwechslungsreicheres Training gehabt, es wurde stärker auf individuelle Stärken und Schwächen eingegangen, d.h. regelmäßiges Sondertraiining für die einzelnen Positionen und wie bereits Robrie angedeutet hat: es war alles um einiges schneller als bei uns! Die Einstellung war insgesamt sehr Leistungsorientiert, Spielerinnen würden stärker persönlich getriezt, waren auch ehrgeiziger (von wegen: "ich fühl mich heut nicht so - ich hab migräne" - so etwas zählte nicht, bzw. es hätte erst gar keine von den Damen laut vor den Trainern erwähnt!)

    So, war gestern beim MRT und jetzt ist´s raus: die Menisken sind doch beide in Ordnung, dafür fehlt mir jetzt mein vorderes Kreuzband (ist irgendwie auch nicht besser).

    Stehe jetzt vor der Frage OP - ja oder nein? Medizinische Aspekte sind eigentlich klar, aber gibt es hier jemanden mit Erfahrung? Kann man ohne Kreuzband wieder Handball spielen - Wie groß ist das erneute Verletzungsrisiko? Ist es nach einer Op gefühlt wieder stabil, also tatsächlich besser? Wie lange ist man nach einer OP arbeitsunfähig?

    Mein Doc (Hausarzt und Sportmediziner) hat mir von OP abgeraten, weil er meint es wird zu oft schlecht gemacht. Sagt er selbst hatte vor Jahren VKB, hat nicht operieren lassen und macht jetzt wieder Sport (Tennis, Laufen, sachtes Skifahren) aber mit Fußball hat er aufgehört -> und das will ich ja net!

    Hat jemand von euch sich im Großraum Hannover operieren lassen, wenn ja wo und wie sind eure Erfahrungen im Nachhinein gewesen?

    Natürlich will ich weiter Hanball spielen - Marathon oder so wär nix für mich - ich bin ein ausgeprochenes Herdentier :D

    Es ist alles nur so verflixt ärgerlich, weil ich nach B.-Pause zu Beginn der Saison erst wieder eingestiegen bin. Und mich eigentlich seit Weihnachten erst wieder 100%ig fit gefühlt hab.

    Wie lange muss man denn nach so einem Minimalinversiveneingriff (ich geh jetzt mal vom Meniskus aus) dann noch pausieren, bevor man wieder mit leichtem Trainning anfangen darf?

    Spielerschreck

    Zitat

    Original von Spielerschreck
    Grundsätzlich weiß ich drauf hin, das eine Ferndiagnose keinen Arzt ersetzt. 

    ... schon klar :rollin:

    Also Röntgenbilder sind gemacht worden, daher konnten Schäden am Knochen ausgeschlossen werden. Proben auf Kreuzbandriss (Lachmann- und Schubladentest) schienen auch negativ zu sein, obwohl das Kniegelenk so stark angeschwollen war, dass sämtliche Beugeproben nur schwer durchführbar waren.
    Das Knie ist wie gesagt, recht stark angeschwollen, schmerzt durchgehend um die Kniescheibe herum (schwer genau zu lokalisieren) und in der Kniekehle. Das Bein lässt sich belasten, so dass ich stark humpelnd gehen kann, ist aber instabil, d.h. bei seitlichen Bewegungen, wie Teppen rauf oder runter, sackt es weg bzw. lässt sich nicht kontrollieren. Hinzu kommt, dass sich das Bein weder ganz durchstrecken noch beugen lässt. Waden- und Oberschenkelmuskulatur (jeweils aussen) fühlt sich gezerrt an.

    Achso zum Alter: ich bin 28 - gilt man da schon als alt oder eher noch als junger Hüpfer in Bezug auf Wartelisten

    Ich könnt mich so ärgern :wall:!!!

    Also ich finde es schlimm, wenn Mannschaften eher aus finanziellen als aus sportlichen Gründen absteigen müssen, da unter Umständen das Niveau der Liga darunter leidet. Außerdem nehmen finanzielle Aspekte in den letzten Jahren immer stärker zu. Ich sehe darin eine starke Perversion, da die Zusachauer und Fans (immerhin die Leute, die das Geld reinbringen ;)) doch eigentlich wegen der sportlichen Leistung kommen und nicht weil die Mannschaft so einen tollen Sponsor hat.

    :help:Habe mir am letzten Sonntag ordentlich das Knie verdreht - Folge: Innen- und Außenband völlig überdehnt + Zerrung, Kreuzbänder scheinen in Ordnung aber Verdacht auf Innenmeniskusverletzung. Aber nix genaues weiß man nicht, ich muss jetzt auf den MRT-Termin in der Röhre warten (18.3.). Ist das normal, dass es so lange dauert, bis eine vollständige Diagnose vorliegt. Wenn es tatsächlich der Meniskus ist, muss das zwingend operiert werden und wie lange fällt man dann aufjedenfall aus? Hat jemand Erfahrungen sammeln können?