Beiträge von baloo

    Das sehe ich noch nicht mal so. Diese Spielanlage lässt sich nur nicht unbedingt mit den aktuellen Spielern des THW vollziehen.
    Die Kieler haben jetzt meiner Meinung nach drei Möglichkeiten.

    1. Man hält am Trainer fest und kehrt wieder zu dem Typus Spieler zurück, der das System Gislason so stark umgesetzt hat.
    - Das allerdings halte ich für sehr unrealistisch, da man wohl gerade auch aus wirtschaftlichen Gründen den Umbruch eingeleitet hat

    2. Man verpflichtet einen (modernen) Trainer, der eine neue Spielphilosophie generiert und mit anspruchsvollerem Handball zu begeistern weiß.

    3. Man hofft darauf, das mit der Rückkehr Duvnjaks die totale Verunsicherung abgelegt wird, die 100%igen gemacht werden und die Spieler generell wieder in die Spur finden.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass vom THW Nr. 3 preferiert wird, solange die Ergebnisse das zulassen... 8o


    Ich ergänze mal durch....
    Punkt 4. Ist nicht auch Theo Storm mit ins Boot zu nehmen? Ist er nicht im Grunde die wandelnde Erfolgslosigkeit? Mit Flensburg Meister, weil er das gemachte Beet nur geerntet hat, die Löwen starten erst nach seiner Ära so richtig durch und der THW hört auf zu siegen (Ausnahmen bestätigen die Regel), seitdem er dort das Zepter übernommen hat....

    Auf geht's Plopper - macht den Fuxxbau rund ... :D

    Drücke diesmal ausnahmsweise den Nordlichtern die Daumen (der 3-er Fuxx hat bestimmt Verständnis).  :hi:


    Allerdings befürchte ich einen Bärliner Sieg mit +3.  :(


    Das wäre ja schon fast ein Traum. Mit der Leistung vom gestrigen Sonntag ist für die SG ein -10 realistisch!
    Ich hoffe allerdings auf eine Glanzstunde wie wir sie in dieser Saison auswärts schon ein paarmal gehabt haben - vorrangig in der CL (Kiel, Veszprem...). Die letzten Jahre war Berlin immer ein recht gutes Pflaster. Vielleicht geht das ja weiter so...

    Ich glaube nicht, daß sich die Leistungen der Schiedsrichter grundlegend verbessert oder gar verschlechtert haben. Sie pfeifen den gleichen Trott wie sonst auch immer.
    Entscheidend für uns in der Diskussion ist tatsächlich, daß nun alle die Möglichkeit haben, das zu sehen, was in den einzelnen Spielen zusammengepfifffen wird. Bis zu dieser Saison war man als Fan hauptsächlich davon abhängig, was ein regionaler Schreiberling in seinem Spielbericht vermerkt hat. Und Zeitungsreporter äußern sich halt ausschließlich dann zu Leistungen der Schiedsrichter, wenn deren Leistung katastrophal schlecht gewesen ist. Ansonsten stand darüber relativ wenig in den Berichten. Internetseiten wie Handball-World und ähnliche haben diese Berichte dann häufig übernommen.
    Der gemeine Fan sieht diese Sache allerdings anders. Nicht journalistisch neutral sondern emotional behaftet. Er tut seinem Unmut kund und erreicht durch die überregionale Fernsehübertragung eine deutlich gestiegene Zielgruppe, die dann kontrovers diskutiert.
    Ich finde das sehr gut und auch sehr wichtig, denn dadurch erhöht sich meiner Meinung nach der Druck auf die Schiedsrichter, einheitlich und vernünftig zu pfeifen. Vorher konnten z.B. Geipel/Helbig davon ausgehen, daß Ihr regelmäßiges Gepfeife für die Auswärtsmannschaft oftmals unbemerkt durchging. Inzwischen wird sowas überregional diskutiert. Das wird auch in deren Köpfen ein Umdenken einleiten müssen.


    Nicht nur raus, Lauge hat sich anscheinend auch verletzt. Wird morgen endgültige Klarheit herrschen, aber Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. Das macht die Niederlage um einiges schlimmer. Ist auch ein Erklärungsfaktor, da er natürlich die gesamte zweite HZ nicht mitwirken konnte.


    Tja, letzte Saison einen Riesenkader - und niemand verletzt!
    Dieses Jahr ein deutlich kleinerer Kader und ein Trainer ohne Mut zum wechseln - und schon sind die Verletzten wieder da! Das einzig gute daran ist, daß der Trainer bald nicht mehr drum herum kommt, die Neuen regelmäßig einzusetzen.
    Ich will nicht unken, tippe aber mal auf Glandorf als nächsten Verletzten...

    Meine Ansprüche sind derart, daß ich mir wünsche, jedes Spiel zu gewinnen.
    Das dieses nicht funktioniert ist logisch - zumindest bei uns. Allerdings erwarte ich, daß man ab und zu mehr in die Waagschale wirft, als nur Kampf. Mein Anspruch ist nicht zwingend die Meisterschaft. Man hätte aber gerne länger als zehn Spieltage mitmischen dürfen - zur Not auch mit einer unterschiedlichen Gewichtung der Saisonschwerpunkte „Meisterschaft und CL“.
    Mir fehlen Lösungen auf Probleme, auf Herausforderungen, auf Spielsituationen. Das meinte ich damit, daß man sich zu sehr auf den Gegner konzentriert als auf sich selbst. Mir fehlt der Mut unseres guten Trainers, seinen eigenen Weg zu gehen anstatt zu versuchen, seinen Vorgänger zu kopieren.

    ...Man sollte da nicht nur auf sich selbst schauen....


    Doch, genau das!
    Wir lassen uns (gefühlt) von den Problemchen der anderen immer einlullen und gelten in der Liga hinter vorgehaltener Hand sicherlich als Traumgegner angeschlagener Mannschaften.
    Die Mannschaft strahlt - und das bereits saisonübergreifend - keinerlei Selbstsicherheit aus. Ich habe schon länger das Gefühl, als beschäftigt man sich in der Vorbereitung zu sehr mit dem Gegner als mit sich selbst. Es gibt kaum ein Spiel seit Weihnachten, in dem wir von Beginn an mit breiter Brust aus der Kabine kommen und dem Gegner signalisieren „Hey, was wollt Ihr eigentlich?“. Und so ist jahrelang der THW aufgetreten, nun machen das die Löwen und die Berliner. Denen sind die Sorgen anderer scheinbar sch...egal. Die ziehen gnadenlos ihr Ding durch. Ich habe das Gefühl, wir analysieren uns zu Tode, der Kopf arbeitet zu viel, das Kreative bleibt auf der Strecke...

    So, es verabschiedet sich die nächste Truppe aus eigener Dummheit aus dem Titelrennen! Der Kampf um Platz drei ist eröffnet - verne weg entscheidet sich das zwischen Berlin und den RNL.
    Denn wie wollen wir denn auswärts gegen stärkere Gegner auftreten? Das wertlose Gruppenspiel gegen Paris geglänzt - aber wenn es drauf ankommt unterirdisch...