Beiträge von JA!

    Darauf hatte ich schon in Leipzig und Stuttgart gehofft. Aber diesen Massel haben sie sich auch erkämpft. Die wollten gewinnen, das hat man ihnen bisher in jedem Spiel angesehen. Gegen uns wollten sie es ganz besonders. Da hätten wir auch mal rustikal gegensteuern müssen. Man kann nicht alles spielerisch lösen, mitunter braucht es auch die Axt.

    Stimme zum Teil zu, das Spielglück trifft eben auch oft den Tüchtigen.

    Allerdings gab es gegen Burchdorf auch ein Pfeifglück dazu und ich meine nicht die Schlussszene. Andersen und der alte Hans mit grob unfairen Aktionen, die man durchaus als Tätlichkeit werten könnte. Beide hätten von Rechts wegen zeitig duschen gemusst und dann hätte Fortuna u.U. die Berliner nicht mehr geküsst.

    In der Halle war das so nicht zu erkennen. Wenn Lindberg hier Rot sieht kann man nicht meckern. Was es für den Spielausgang bedeutet hätte? Keine Ahnung!

    Im TV habe ich es auch nur am Rande wahrgenommen und den hinterhältigen Vorsatz so nicht erkannt. Von einem DER Sympathieträger unserer Sportart mit diesem Renommee erwartet man das wohl auch nicht, macht's aber nicht besser. Daher gehe ich auch nicht mit bei: über Rot kann man nicht meckern. Das traf für mich eher bei Claar gegen Andersen, Golla gegen Weber oder Smarasson gegen Gidsel zu. Verunglückte Abwehraktion mit treffsicherem Kollateralschaden, das sind für mich diese grenzwertigen Fouls, wo ich meist beides (2min o. Rot) vertretbar finde. Hier reden wir aber nicht über eine verunglückte Abwehraktion. Hans L. guckt sogar noch, um dann das Bein rauszustellen und zwar weitab vom Ball. Solche Fouls sind m.E. hinterfoXXig und da kann man bestenfalls philosophieren, ob Rot ausreichend ist. Schade, da hat der alte Mann ganz viel Kredit bei mir verspielt.

    21:50 Videozeit.

    Das ist natürlich ganz klar Rot.

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    Alter Verwalter, so deutlich hatte ich das im Spiel gar nicht wahrgenommen, aber ich bin auch kein Schiedsrichter. Ich sag mal so: zur Zeit hat Berlin nicht so viel Pech mit Schiedsrichterentscheidungen. Wenn man dann noch sieht, wie viel sie lamentieren und erbost sind, ein Schelm, wer...

    Das ist keine Begründung sondern nur meine Meinung!

    Und vermutlich bist Du noch nie den Weg des geringeren Widerstands gegangen, um eine Situation zu lösen. Das ist einfach menschlich und kann, nur weil man Schiedsrichter ist, nicht ausgeblendet werden.

    Wäre die Szene am Ende nicht gewesen, hätte (Achtung, Mutmaßung) sich niemand wegen der Gidsel-Szene aufgeregt. So aber wird eine Szene, in der niemand etwas wollte, im Nachgang eines der Argumente für eine Ungleichbehandlung. Das ist etwas, was mich wirklich ärgert, denn wenn Prokop das in dem Moment wenigstens moniert hätte, dann wäre ein Schuh daraus geworden. Aber hinterher kann man natürlich alles bis ins Detail sezieren und sich benachteiligt fühlen, auch wenn man es im Spiel gar nicht bemerkt hat!

    Das mag menschlich sein, nur sollte man mit dieser Einstellung/Neigung nicht im professionellen Sport als Schiedsrichter fungieren. Daher hinkt der Vergleich gewaltig. Btw. Wenn ich im Training Spiele pfeife, ziehe ich manchmal bewusst den Unmut auf mich ;)

    Zur Gidsel Szene, ich habe mich sehr wohl darüber geärgert, weil es für mich glasklare 2 Minuten sind. Und zwar völlig unabhängig von der Szene am Ende.

    Natürlich darf er das nicht, aber die SR wissen ja nicht, dass das zwei Minuten später noch eine wesentliche Rolle spielen wird. Ich bleibe dabei, und das ist der große Unterschied in den beiden Szenen, hätten die Berliner Spieler nichts gefordert, wäre auch am Ende nichts passiert. Prokop war, deshalb der Daumen hoch, mit der Entscheidung zufrieden und hat weiter nichts gefordert. Außerdem wäre vermutlich das Dach der MSH weggeflogen, wenn Gidsel noch ne 2min-Strafe bekommen hätte, da sie ja den Pfiff an sich schon nicht akzeptiert haben.

    Das ist als Begründung aber sehr sehr dünn und wäre im Zweifelsfall die Disqualifikation des Gespannes für die Bundesliga.

    Ich habe es auch so gesehen, als der Schiedsrichter sieht, wie weit Vujovic schon weitergelaufen ist, hat er schnell das Time Out hinterhergeschoben. Es sollte halt clever ein paar Sekunden von der Uhr nehmen und wurde zum Bumerang. Was mal wieder problematisch ist, dass es höchst selten so konsequent/pingelig geahndet wird. Wie oft landet der Abwehrspieler zufällig beim Stoppfoul auf dem Angreifer und braucht zwei bis drei Sekunden, um aufzustehen, war ja auch letztens bei Hannover vs. Eisenach so, insofern ausgleichende "Gerechtigkeit", zumindest für die Recken, wenngleich es mir umgekehrt lieber gewesen wäre.

    Die eigentlich alles entscheidende Szene war der Konter von Steinhauser. Ganz klare rote Karte für Anderson! Er schubst von hinten, sehr dumm. Aber er berührt ihn deutlich. Wäre Andersen den Regeln entsprechend bestraft worden wäre das Spiel anders gelaufen.

    Hätte, wenn und aber. Dem Gottfrid sein Sohn bekam in Magdeburg auch mal zeitig rot und das Spiel ist dann ganz anders gelaufen, nur halt pro Flensburg. Will sagen, eine rote Karte für Andersen hieße noch lange nicht, dass Hannover gewonnen hätte. Wenn aber Michalczik im letzten Angriff den Ball nicht verdaddelt, sondern ins Tor wirft, hätte Hannover definitiv nicht verloren. Dazu Vujovic am Ende eher so semi clever und der Hans lässt sich bei so etwas natürlich nicht zweimal bitten-Rekordtorschütze eben. Klar ist es schade und bis auf die Berliner Anhängerschaft hätten sich alle gefreut, aber es gehören immer Zwei dazu und damit meine ich nicht die Schiedsrichter.

    Wir waren ja selbst schon in der Halle und haben es am Ticker halb mitverfolgt. Als Berlin den Rückstand zwischen der 40. und 50. Minute von 6 auf 3 abgeknabbert hatte, schwante mir schon das Unheil, schade, schade.

    Irgendwann wird auch mal wieder die Abwehr der Berliner mehr bestraft werden, Marsenic und Andersen wirken da bisweilen schon sehr übermotiviert und das ist ein schmaler Grat.

    Da ich leider verhindert war, konnte ich nicht live gucken. Hab mir jetzt die Wiederholung angemacht. Auf der Homepage wird Mika als Spieler aufgeführt. Bis jetzt habe ich ihn noch nicht gesehen. Bin in min 11. Saß er denn auf der Bank?

    Ja, ab und an ist er bei nem Tor auch aufgestanden, zu den Auszeiten stand er auch im Kreis und in der Pause hat er seine speziellen Übungen gemacht. Also alles fast wie immer.

    Der Ball muss abgelegt werden und nicht einfach nur losgelassen.

    Übrigens auch von Gidsel 2 Minuten vor Ende, als er aus dem Raum kommt und den Nachwurf nach Pfiff (? Schwer zu hören) noch ins Tor wirft, für mich auch 2 Minuten.

    Letzte Szene für mich aber korrekt, da hat Vujovic seinem Team einen Bärendienst :lol: erwiesen. Anhalten und Ball hinlegen wäre die bessere Alternative gewesen. Dann wäre eventuell nicht mal die Zeit angehalten worden.

    Das waren die Momente, wo wir auch im Sitz immer kleiner geworden sind und die Hände vors Face geschlagen haben.

    Die wenigen Möglichkeiten noch mal einen Fuß in die Tür, bzw. eine Hand an den Ball zu bekommen, jeweils brutalst weggeworfen.

    Da habe ich deine Verzweiflung förmlich im Nacken gespürt :lol:

    Ich würde die Halbzeiten schon etwas differenziert betrachten. In HZ 1 null Abwehr, Sauger auch schwach wie sehr selten. 18 Tore waren dagegen absolut i.O. wobei ehrlicherweise nur 3 Torschützen ahnen ließen, dass es in HZ schwerer würde. In der war die Abwehr schon okay, 12 Gegentore inkl. Konter/2. Welle sind nicht so schlecht, nur 10 eigene Treffer sind sehr mager, kein Ballgewinn konsequent und schnell zu Ende gespielt, zum Teil leichtfertig wieder weggeworfen. Man war ab ca.35. Minute im Prinzip nie mehr in Schlagdistanz und das zum zweiten Mal innerhalb einer Woche.

    siehe oben, ist mir noch dazu eingefallen........

    Decken sich doch unsere Erinnerungen :hi: ein junger unbekannter Ösi hat das Eigengewächs Sprengi, der nahe seinem Zenit war, ersetzt, natürlich überwog erstmal die Skepsis. Später hat das aber wohl niemand mehr bedauert.