Beiträge von wintermute

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    Original von Stenimaus

    - 2. Spieltag: Hamburg - Wallau -> 7m Patzer und Torhüterparaden


    HSV Hamburg: Stojanovic (n.e.), Svensson (22 Paraden), Reider (n.e.)

    SG Wallau-Massenheim: Rominger (bei 2 7m, 2 P.), Djordjic (15 P.)

    Siebenmeter: 6/3 ; 2/1 (Rominger hält gegen Rauh und Jansen, Karbowski an den Pfosten; Svensson hält gegen Grimm)

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    Original von Hoss

    Wäre ich Flensburger, sähe ich das vielleicht anders, da Berge immer schon verletzungsanfällig war und auch Lackovic dann auf sich alleine gestellt wäre. Klingt für mich so, als hätte man dann einen guten Rechtshänder zu wenig, und so viele gute sind nun auch nicht auf dem Markt.

    Vor diesem Hintergrund wäre auch unverständlich, dass kürzlich zu lesen war, dass Gjessing, der ja schon einen Vertrag bei der SG hat und diese Saison nur nicht dort spielt, weil man zu viele Rechtshänder im Rückraum hat, in der nächsten Saison nicht bei der SG spielen wird, sondern in Spanien bleibt.

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    Original von Stenimaus
    Erstmal vielen Dank für die Infos. Wenn ihr alle so gut informiert seit, kann ich Euch ja auch meine Excelltabelle rüber schicken, wo steht, was mir noch alles fehlt.. Und das ist nicht gerade wenig *g*

    Ich hab bei Hamburg einfach nach dem Spielort gefragt, da ich in der Statistik zwei Hallen zur Wahl habe:
    - Colorline Arena (13800 Plätze)
    - Sporthalle Alsterdorf (4500 Plätze)
    Da ich bei manchen Spielen nur knapp 5000 Zuschauer habe, frage ich lieber nach, bevor ich was falsches eingebe ;)

    Hat noch jemand Zeit uns Lust mir ein paar Daten zu geben??

    Wobei 13.800 für die Colorline Arena meines Erachtens sehr optimistisch ist. Ich glaube die normale Kapazität ist 12.759 und bei besondeen Spielen werden noch Stühle hinter den Toren aufgestellt, womit man auf ca. 13.100 kommt. Auf der seite der Arena steht:

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    Kapazität bei Handball und Eishockey: bis zu 13.000 Plätze

    Wenn nur der Unterrang geöffnet wird liegt die Kapazität bei knapp über 6.400.

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    Original von Ronaldo
    Und ich dachte schon, die Leichenstarre wäre eingetreten...

    Was mich ein wenig wundert: Wieso stellt gerade Wolfgang Gütschow als Berater von Pascal Hens über seinen Anwalt Andreas Thiel (stand so zumindest in der heutigen Bild Hamburg) den geplanten Inso-Antrag? Ich dachte eigentlich, dass Thiel dem HSV nicht gerade wohlgesonnen ist. Soweit ich mich recht erinnern kann, war der HSV doch einer der Vereine, die gegen Thiel als HBL-Präsident waren oder irre ich mich?

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    Original von Moose

    Ich wollts gerade berichtigen,
    zumindest Andreij.

    Ist Jon schon wieder fit?
    Wenn ja, dann wird er sicher spielen.


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    Am Freitag ist die erste Übungseinheit angesetzt, der Spanier Jon Belaustegui (Knöchelverletzung) und der Franzose Bertrand Gille (Sehnenanriß im Fuß) sollen Ende Januar ins Mannschaftstraining einsteigen.

    Jon spielt dann wohl doch nicht!

    Heute im Abendblatt werden Namen genannt:

    Und die Mopo:

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    »Potenzial für 10000 Fans«
    DIRK HOFFMANN, NILS WEBER

    Aufbruchsstimmung beim HSV / Heute Vorstandssitzung / Bob Hannings Appell an Sponsoren

    Die HSV-Handballer sind nahezu gerettet, biegen bei der Erstellung der Konzepte für den Rest dieser und der neuen Saison auf die Zielgerade ein. Zehn Tage haben sie noch Zeit.

    Neu dabei in der Riege der HSV-Verantwortlichen: Rechtsanwalt Thomas Poullain (Mönning & Partner) als designierter Geschäftsführer der Omni Sport und Frank Spillner, der den wirtschaftlichen Bereich mitgestaltet. Der Geschäftsführer eines Unternehmens aus dem Gesundheitswesen zur MOPO: "Meine Frau hat gesagt, wir sollten abends mal häufiger was unternehmen. Deshalb haben wir uns Business-Seats für die Arena gekauft. Und ich bin mal mit Bob Hanning essen gegangen." So nahmen die Dinge ihren Lauf. Spillner hat dann 500 Karten fürs Europacupspiel gegen Minsk gekauft, bei der Partie gegen Lissabon ebenso Tickets geordert und weitervermittelt. "Andreas Rudolph wollte mich schließlich irgendwann in seinem Team haben", so der 37-Jährige.

    Das Potenzial für Spitzen-Handball in Hamburg hält er für riesig: "Als ich jung war, fand ich den THW Kiel und auch die SG Flensburg cool. Wenn ich mir ansehe, was die auf die Beine stellen, wenn ich sehe, was die Freezers hier schaffen, dann sage ich: Wir haben das Potenzial, 10000 Fans pro Spiel zu haben. Das wird funktionieren, wenn man um die ersten vier Plätze spielt, einen Titel gewinnt. Ich bin total optimistisch - und mit Andreas Rudolph haben wir den richtigen Mann an der Spitze." Der neue Präsident leitet heute um 10 Uhr die erste erweiterte Vorstandssitzung, auf der weitere Details der Rettung besprochen werden.

    2,7 Millionen Euro braucht der Klub bis Saisonende. Coach Bob Hanning: "Ich hoffe, dass jetzt wo Klimek raus ist, die Sponsoren zu ihren Zusagen stehen, in die Zukunft des Vereins zu investieren", so Hanning. "Ich wünsche mir, mit der Mannschaft in der Rückrunde in Ruhe arbeiten zu können. Mit dem Supercup haben wir bereits einen Titel geholt. Wir wollen noch einen zweiten. Darauf bin ich ganz heiß."

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    Original von Stenimaus

    11.09.04 - Nettelstedt - Hamburg > Zuschauerzahl, Spielfim, Spielort und Schiedsrichter
    r

    TuS Nettelstedt-Lübbecke - HSV Hamburg 22:24 (13:11)

    TuS N-Lübbecke: Fazekas (16/1 Paraden), Grote (n.e.), Fölser (5), Lauritzen (1), Hammarstrand, Ortmann (n.e.), Becker (1), van Olphen (1), Bertow (2), Kubes (4), Tønnesen (3/1), Hermann, Hartmann (1), Schröder (4/1)

    HSV Hamburg: Stojanovic (18 Paraden), Svensson (n.e.), Reider (n.e.); Opderbeck, Jansen (1), Schult (n.e.), Flohr (1), Knorr, Rauh (3/2), B. Gille (2), G. Gille (7), Karbowski, Siniak (1), Belaustegui (9)

    Zuschauer: 2800

    Schiedsrichter: Ralf Damian & Frank Wenz (Bingen/Mainz)

    Siebenmeter: 3/2 (Schröder an den Pfosten) : 3/2 (Fazekas hält gegen Karbowski)

    Strafminuten: 8:4 (Lauritzen, Kubes, Fölser (2); G. Gille, Flohr)

    Spielfilm: 5:5 (12.), 6:6 (15.), 8:6 (17.), 11:9 (23.), 13:11 (HZ); 15:12 (34.), 18:12 (36.), 18:15, (41.), 20:18 (49.), 22:19 (52.), 22:22 (55.), 22:24 (ES)

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    Original von OlafSN

    Ich bin gespannt, wie das "neue Konzept" aussieht. Wie soll man denn an ein seriöses Wirtschaften glauben, wenn es gleich wieder mit neuen Schulden (Krediten) losgeht ?
    Und wie solll man an ein seriöses Wirtschaften glauben, wenn gleich zu Anfang wieder Töne gespuckt werden wie "bis 2010 CL gewinnen"

    Mir dreht sich außerdem der Magen um, wenn ich den letzten Satz lese. Kann diesem Mann nicht mal jemand kritische Fragen stellen, damit er nicht vollends abhebt ?

    Nachtrag: Hier mal die Biographie des neuen HSV-Bosses

    Nenn mir mal ein Unternehmen, das nicht mit Krediten arbeitet. Das hat doch nichts mit unseriös zu tun.

    Und darüber, dass man sich in Hamburg mit mittelmäßigen Zielen und Leistungen nicht gegen andere Angeboten durchsetzen könnte, wurde hier auch schon zur Genüge diskutiert.

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    Original von Meikel

    Und dann diskutieren wir hier immer weiter, wenn es so einfach ist! Es ging doch eh nur drum, einen Dummen zu finden, der den (wie Waldorf sagte) "den Deckel zu zahlen".

    Kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht glauben, dass jemand so viel Geld in dieses Projekt steckt.

    Wieso? Klimek hat auch schon richtig viel Geld da reingesteckt.

    Aber: Psssstttt. Das ist doch alles noch streng geheim. Nur BILD hat bis jetzt davon erfahren.

    Das schreibt die Mopo heute:

    Das heutige Abendblatt weiß auch wieder was:


    Handball: Klimek akzeptiert Kündigung

    Hamburg/Lübeck - Winfried M. Klimek wird der eingeleiteten Trennung der Handballer des HSV Hamburg vom bisherigen wirtschaftlichen Träger Omni Sport GmbH & Co. KG nicht im Wege stehen oder sie verzögern.

    Der seit dem 3. Dezember inhaftierte Omni-Sport-Geschäftsführer habe im Zusammenhang mit den Betrugsvorwürfen aus seiner Tätigkeit bei der Galaxis Technology AG zur Zeit andere, größere Probleme, sagte sein Lübecker Rechtsanwalt Dr. Hans-Eckhard Tribess: "Herr Klimek weiß, daß er keine Freunde mehr hat, er wird sich dieser unschönen Entwicklung nicht verschließen, auch wenn sie für ihn weitere unangenehme Folgen (eine private Insolvenz wegen einer Bank-Bürgschaft für Omni Sport über 1,3 Millionen Euro, die Red.) haben könnte." Bedauerlich sei nur, so Tribess, daß es im Vorfeld nicht zu den von Klimek angebotenen Gesprächen mit dem HSV gekommen sei. Klimek sei immer zu einer "manierlichen Trennung" bereit gewesen.

    Omni-Sport-Mitgesellschafter Wolfgang Hopp begrüßt sogar die aktuellen Ereignisse. "Wenn es der Rettung des Handball-Standortes Hamburg dient, sehe ich diese Angelegenheit, von der ich allerdings bisher nur aus den Medien etwas weiß, durchaus positiv. Die neue Vereinsführung des HSV hat mein Vertrauen", sagte Hopp.

    HSV-Anwalt Claus Runge hatte - wie berichtet - erklärt, daß der Verein eine außerordentliche Kündigung der bis 2007 datierten Verträge mit der Omni Sport KG zum 30. Juni anstrebe. Grund seien unter anderem nicht erfolgte Gehaltszahlungen an die Mannschaft. Zudem wird von dritter Seite in Absprache mit den Handballern ein Insolvenzantrag gegen die mit mehr als zwei Millionen Euro Verbindlichkeiten belastete Omni Sport KG gestellt. Beide Schritte, so HSV-Präsident Andreas Rudolph, dienten dem glaubwürdigen Neubeginn. Der Handball-Bundesliga (HBL) wird der Verein am 24. Januar detaillierten Bericht über die eingeleiteten Schritte erstatten. "Wir suchen in allen Fragen den Schulterschluß mit der HBL", sagte Rudolph.

    Obwohl der zum 15. Januar geforderte testierte Liquiditätsnachweis der Omni Sport für das letzte halbe Jahr 2004 nicht vorgelegt werden kann, muß der HSV keinen weiteren Punktabzug befürchten. "Ein zusätzlicher ist nicht möglich", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Auch härtere Konsequenzen, wie der vorübergehende Ausschluß vom Spielbetrieb, stünden nicht im Raum. Wegen Verstoßes gegen die Lizenzauflagen waren die Hamburger mit acht Punkten Abzug bestraft worden. Der Klub hat dagegen Beschwerde eingelegt.

    Auch Spielerberater Jochen Bergener, er vertritt beim HSV Torsten Jansen und die Gille-Brüder, sieht den HSV auf dem richtigen Weg, verweist aber in Hinblick auf die angestrebten Vertragsverlängerungen auf den Termin 15. Januar: "Die Spieler sind bereit zu bleiben, sie verlangen aber Klarheiten."

    Neuigkeiten aus der Presse:

    Mopo von heute:

    Zukunfts-Konzept: Vier Beine, ein »Klub 50« und weiter Titel-Jagd
    Nils Weber

    Unbeirrt plant der HSV für die nächste Saison und bis 2010


    „Nach vorne schauen“ lautet das Motto des neuen HSV-Präsidenten, denn von der schwierigen Vergangenheit des Klubs wisse er nur wenig. Und so stellte Andreas Rudolph gestern „keinen Sanierungsplan, sondern ein Konzept für die Zukunft des HSV“ in groben Zügen vor.

    Dieses soll bis Mitte nächster Woche zu Papier gebracht sein. „Es wird ein Konzept für die Saison 2005/ 2006 sein mit Aussichten bis 2010“, erklärte der Hamburger Unternehmer. Es soll der Handball-Bundesliga am 24. Januar präsentiert werden. Ein entscheidender Termin.

    „Wir wollen den HSV auf vier Beine stellen“, kündigt Rudolph an. Diese sollen den für die kommende Saison geplanten Etat von 4,5 Millionen Euro decken. 40 Prozent davon sollen durch Sponsoren erbracht werden, 25 Prozent durch Zuschauereinnahmen, 20 Prozent durch einen „Klub 50“ sowie 10 bis 15 Prozent durch zu gewinnende Vereinsmitglieder.

    Der noch zu gründende „Klub 50“ soll sich aus mittelständischen Unternehmen zusammensetzen. „Wir haben noch nicht mal die Hälfte zusammen“, räumt der neue Boss ein. Mit der Anwerbung neuer Mitglieder wurde gerade begonnen. Unerlässlich seien „zwei, drei neue Großsponsoren“.

    Innerhalb des Vereins sollen die Aufgaben künftig deutlicher strukturiert werder. Dazu gehört die Gründung des seit Monaten geplanten Aufsichtsrats.

    Forciert wird auch die Initiative im Bereich Zuschauer (derzeitiger Schnitt 5700), die noch nicht so zahlreich wie geplant (6500) zu den Heimspielen strömen. „Wir werden verstärkt im Bereich Fanklub, Zuschauergewinnung und -betreuung arbeiten“, so Rudolph, der ankündigte, auch die HSV-Stars außerhalb des Spielfeldes „noch mehr zu nutzen“.

    Am Kader solle nicht gespart werden, denn der neue Boss will mit dem HSV auch in Zukunft um Titel mitspielen. Noch steht dieser Zukunft allerdings die Gegenwart im Weg – ganz zu schweigen von der Vergangenheit.


    ebenda (schönes Wort):


    HSV: Der Weg in die Freiheit
    Dirk Hoffmann

    Wie sich der Klub von Klimek trennt / Insolvenzantrag gegen Omni Sport / 8-Punkte-Abzug fraglich


    Die HSV Handballer haben Pause bis zum 11. Februar, die Verantwortlichen um Boss Andreas Rudolph geben Vollgas! Im Business Center des Terminal 4 am Flughafen Fuhlsbüttel stellten die Verantwortlichen die Wege in eine (hoffentlich) goldene Zukunft vor.

    Der Vertrag mit dem wirtschaftlichen Träger Omni Sport GmbH und Co. KG, dessen Geschäftsführer Winni Klimek inhaftiert ist, läuft eigentlich bis 2007, wird aber zum 30. Juni außerordentlich gekündigt. Juristisch sei das, so Anwalt Claus Runge, leicht zu begründen: Nicht eingehaltene Zahlungsverpflichtungen (u.a. Spielergehälter Dezember), eine testierte Bilanz liegt auch nicht vor. Die Spieler kündigen ebenso ihre Verträge bei der Omni Sport zum 30. Juni, werden bis Saisonende direkt vom Verein bezahlt. Heißt: Der wirtschaftliche Träger wird nicht gewechselt, die Statuten der Handball-Bundesliga (HBL) werden eingehalten.

    Schon heute oder spätestens morgen wird aus dem Umfeld des HSV ein Gläubiger Insolvenzantrag gegen die Omni Sport stellen. Anwalt Claus Runge: „Ich rechne nicht damit, dass vor dem 30. Juni ein Insolvenzverfahren eröffnet wird.“ Nur wenn das der Fall wäre, würde das einen Zwangsabstieg nach sich ziehen. „Ein Insolvenzverwalter muss die Gesamtsituation des Klubs im Auge haben, dazu gehört ein laufender Spielbetrieb“, begründet Runge seinen Optimismus.

    Beim Einspruch gegen den Acht-Punkte-Abzug wegen nicht erfüllter Lizenzauflagen hat man gute Argumente. Runge: „Es gibt im nicht unerheblichen Maße formale Mängel.“ So wurde die Bestrafung durch die HBL-GmbH ausgesprochen und nicht durch den Vorstand der HBL, zudem beziehe sich der Bescheid auf die Feststellung des Gutachterausschusses. Runge: „Nichts ist protokolliert, wir wissen gar nicht, gegen was wir uns verteidigen sollen.“ Der HSV hofft in einem Schiedsverfahren die Strafe ganz oder zumindest teilweise aus der Welt schaffen zu können.


    und die Welt Hamburg:


    HSV Handball strebt schnelle Trennung von Omni Sport an

    Mahnung an den wirtschaftlichen Träger geschickt - Insolvenzantrag noch in dieser Woche erwartet - Präsident Rudolph legt Zukunftskonzept vor

    von Julien Wolff

    Die Zukunft des Projektes HSV Handball nimmt konkrete Formen an. Der neue Präsident Andreas Rudolph präsentierte am Montag ein Konzept, mit dem er nicht nur die Existenz des Bundesliga-Teams kurzfristig sichern, sondern den Verein auf eine solide Basis stellen will. Wichtigster und zugleich wohl schwierigster Akt ist dabei die Trennung vom bisherigen wirtschaftlichen Träger Omni Sport GmbH & Co KG. Gegen die mit rund zwei Millionen Euro verschuldete Firma, deren Hauptgesellschafter der in Untersuchungshaft sitzende Winfried M. Klimek ist, hat der HSV Handball bereits eine erste Mahnung eingereicht. "Es gibt einen Katalog von Kündigungsgründen", erklärte Rudolph am Montag. Weitere Mahnungen sollen demnächst folgen.

    Rudolph und seine Mitstreiter im HSV haben zudem "eindeutige Erkenntnisse", daß es noch in dieser Woche einen "Fremdantrag auf Insolvenz" gegen die Omni Sport GmbH & Co. KG geben wird. Wenn dies geschieht, müssen die Handballer darauf hoffen, daß das Insolvenzverfahren aber frühestens im Juni nach Abschluß der laufenden Bundesligasaison eröffnet wird. Sollte es früher eröffnet werden, wird der HSV zum Zwangsabsteiger deklariert. Nach Einschätzung des rechtlichen Beistandes des HSV, Klaus Runge, bestehen gute Aussichten, daß das Insolvenzverfahren erst Mitte des Jahres eröffnet werden könnte. Ein Fremdantrag auf Insolvenz käme zuvor einer zu befürchtenden Insolvenzanmeldung durch den Hauptgesellschafter Winfried M. Klimek zuvor.

    Die Planungen der HSV-Führung sehen zudem vor, daß nach der Trennung von Omni Sport der Verein selbst bis zum Saisonende die notwendigen Geschäfte tätigt und mit Beginn der neuen Saison ein neuer wirtschaftlicher Träger installiert werden soll. Bis dahin sollen auch die Spieler direkt beim Verein angestellt sein, an den dann auch die Einnahmen fließen. "Wir werden den Spielbetrieb aufrechterhalten und die Gehälter an die Spieler sicher zahlen", sagte Rudolph weiter.

    Unter Mithilfe von Anwalt Runge hat der HSV Handball zudem wie angekündigt Einspruch gegen den von der Handball-Bundesliga (HBL) verhängten Abzug von acht Punkten beim zuständigen Schiedsgericht eingelegt. "Die Strafe hat formelle Mängel in nicht unerheblichem Ausmaß", erklärte Runge am Montag. So sei sie zum Beispiel von der HBL GmbH verhängt worden, nicht aber wie in den Statuten festgelegt, vom HBL e. V. "Wir werden versuchen, diesen Punktabzug ganz aufheben oder zumindest in ein tragbares Maß verändern zu lassen", meinte Runge. Er erklärte zudem, daß das Strafmaß lediglich auf dem Vortrag eines Gutachters beruhe, von dem nichts manifestiert oder protokolliert worden sei. Überraschend bei diesem Einspruch ist, daß laut Rudolph das Vorgehen des HSV mit dem HBL-Vorstand abgesprochen sei. "Unser Ziel ist der Schulterschluß mit der HBL", so Rudolph.

    Bis Mitte kommender Woche will der neue Präsident, der dem HSV Handball auch schon aus kurzfristigen finanziellen Engpässen geholfen hat, ein umfangreiches Konzept für die kommende Saison mit Perspektive bis 2010 vorstellen. Die Eckpunkte nannte er bereits am Montag. So will er mit seinen Mitstreitern dem Verein eine "Philosophie geben", die sportlichen Ambitionen konkret formulieren, die Mitgliederentwicklung voranbringen, einen "Club 50" mit Kleinsponsoren nach dem Vorbild des THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt gründen, das Merchandising intensivieren, vier bis fünf Großsponsoren gewinnen, den Handball in die Hamburger Umgebung einbinden, die Organisationsstruktur mit Vorstand und Aufsichtsrat festlegen, die Position innerhalb der HBL formulieren sowie einen Finanzplan für die kommende Saison und die weiteren Jahre aufstellen.

    Präsident Rudolph plant, daß künftig 40 Prozent der Gesamteinnahmen von den großen Werbepartnern kommen, 25 Prozent durch die Zuschauer, 20 Prozent durch den "Club 50" und die restlichen 15 Prozent durch die fördernden Mitglieder.

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    Original von Moose
    HSV Hamburg:

    Deutschland: Pascal Hens und Torsten Jansen
    Frankreich: Guillaume Gille
    Schweden: Tomas Svensson

    Spanien: Jon Belaustegui

    EM-Quali:

    Weißrussland: Andrej Siniak

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    Original von Meikel

    Laut Kölner Presse sollen die Andlers den HSV klar bevorteilt haben. Eine Zeitstrafe gegen Joulet wegen angeblichen Wechselfehlers und ein Stürmerfoul gegen Mierszwa zum Schluss anstatt Siebenmeter wurden exemplarisch genannt.

    Vielleicht gibt es ja Augenzeugenberichte.

    Das mit der letzten Aktion kann amn so oder so sehen - zugegeben. Aber der angesprochene Wechselfehler wurde nicht von den Schiedsrichtern sondern von Zeitnehmer/Sekretär angemerkt und nur von den Schiedsrichtern entsprechend bestraft. Übrigens wurden Zeitnehmer/Sekretär daraufhin von den Gummerbacher Spielern und Trainer aufs heftigste bedrängt, auch nach dem Spiel noch. Besonders von Behren und Wiechers sind hier hervorzuheben. Die mussten von den eigenen Mitspielern festgehalten werden.

    Ansonsten ging es auf beiden Seiten nicht ganz zimperlich zur Sache. Auch die Gummersbacher können sich in einigen Szenen bedanken, nicht noch öfter auf der Bank gelandet zu sein.

    Edit: Hätte der HSV nicht mal wieder 4 Siebenmeter verworfen (davon nur einer gehalten) wäre es gar nicht so eng geworden.

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    Original von HSV Sascha

    Habe noch kurz mit Harro Naujeck gesprochen, der sagte auch was von unterirdisch.

    Ist Harro Naujeck jetzt bei Schwartau gelandet? War ja auch ein leiser Abgang beim HSV.