Beiträge von HSV Sascha

    Moin Moin,
    ich finde den Untertitel eigentlich recht gelungen. Ich bin zudem sowieso ein Verfechter von Zusatznamen für die Vereine á la DEL oder NBA

    Persönlich finde ich es marketingtechnisch besser zu sagen, es spielen die Löwen gegen die Zebras, als Kronau gegen Kiel.

    Nur die Namen sollten gut ausgewählt sein, denn sonst passiert so etwas wie Magdeburg Gladiators. Den Namen finde ich völlig daneben.

    Zudem finde ich die Entwicklung der "Kröstis" (Schuster bleib bei deinen Leisten ;)) positiv für die Liga. Durch den Verlust von Wallau und Essen hat die Liga doch stark an grossen Teams eingebüsst. Kronau könnte in die Fussstapfen treten und ein grosser werden. Von der Mannschaft her dürfte sie ein Publikumsmagnet werden, doch leider weiss der Durchschnitts-Handballfan mit Kronau-Östringen nichts anzufangen. Da ist es jetzt die Aufgabe den Verein marketingtechnisch ins Rampenlicht zu setzten, damit in den nächsten Jahren der Verein auch namenstechisch zu einer Grösse in der Liga wird.

    Als Schwartau nach HH getradet wurde, hätte ich mir eigentlich den Namen Hamburg Pirates gewünscht. Aus Marketinggründen wurde jedoch die HSV Raute gemietet.
    Seit letzter Saison wurde nun in Hamburg eine Hornisse als Maskottchen eingeführt. Jetzt bin ich für den Zusatznamen Hamburg Hornets.

    Damit wir hier aber nicht am Thema vorbeischreiben werden ich einen neuen Thread aufmachen :rolleyes:

    Ich würde gerne Eure Meinung zur Vermarktung der Vereine wissen ?

    Ich persönlich finde es gut, wenn Vereine Zusatznamen wie in der NBA oder der DEL haben.

    Rhein-Neckar Löwen, Kieler Zebras, Wallau Panther, Magdeburg Gladiators.........

    Wie würdet Ihr euern Verein nennen wollen ? Oder wollt ihr es überhaupt.

    Für Hamburg wäre mein Favorit : Hamburg Hornets, da eine Hornisse das Maskottchen ist.

    RTL will Final Four im Handball

    Beachvolleyball bleibt im ersten Jahr eine Problemzone des Privatsenders RTL. Trotz deutscher WM-Erfolge bewegten sich Quoten (Schnitt: 500 000) und Marktanteile (um zehn Prozent) unter der gewünschten Marke von 13 Prozent bei der Zielgruppe der 19- bis 49jährigen. Journalistisch angreifbar machte sich der Sender, als er am Donnerstag in seiner nächtlichen Zusammenfassung den Spielerstreik mit keinem Wort erwähnte. RTL will jedoch weiter auf Sport setzen. Der Sender bemüht sich um das zweitägige Final Four der Handballer in der Hamburger Color-Line-Arena (zuletzt NDR). Die Verhandlungen sind bereits fortgeschritten.


    So meldet es das Hamburger Abendblatt.

    ATOM : Damit müssen wir leben. Aber wir leben noch ;)
    Zumindest haben wir Gummersbach einen Titel abgenommen.

    Banane : Alles was Du kritisiert hat nichts mit dem HSV Handball zu tun, sondern den Betreibern der Color-Line-Arena.
    Auf Parkplatzgebühren, Verpflegung und Security hat der HSV keinen Einfluss.
    Gebe Dir aber vollkommen Recht !
    Nur zu den Ticketpreisen nicht. Topzuschläge sind Gang und Gebe. Die Preise beim HSV sind echt nicht die höchsten. 13,-- Euro Sitzplatz für Topgegner sind glaube ich nicht zu viel.

    Hier ein Artikel aus der Welt am Sonntag.


    Der schwere Weg in die Seriosität

    Geldsorgen und Streit prägten die Saison der HSV-Handballer.
    Mit neuen Spielern und neuer Führung soll alles besser werden

    Nein, einfach sind die vergangenen Wochen für Bob Hanning nicht gewesen. Schlafstörungen gehörten zum Alltag. "Letztlich bin ich mit mir aber im Reinen", sagt der scheidende Trainer der Handballer des HSV. Und das ist das wichtigste für ihn.

    Heute, beim letzten Saisonheimspiel gegen den SC Magdeburg, wird Hanning offiziell verabschiedet. Ob es Geschenke für ihn gibt, wie die Fans reagieren und die Verantwortlichen ihm begegnen werden, weiß er nicht. Fest steht für ihn nur eines: "Die Verabschiedung ist das endgültige Ende meines Arbeitsverhältnisses."

    Am 2. Mai war der 37 Jahre alte gelernte Kaufmann von seinen Posten zurückgetreten. Er habe das Gefühl gehabt, "daß nicht mehr alle Teile der Mannschaft, des Präsidiums und des Aufsichtsrats meinem Weg folgen wollten". Gleich mehrere Leistungsträger hatten sich in Gesprächen mit dem Vereinspräsidium über das angeblich nicht ausreichende Training Hannings beklagt. Er nehme zu viele PR-Termine wahr, hieß es. Die Arbeit mit der Mannschaft habe unter seiner Neigung zur Selbstdarstellung gelitten, so der Vorwurf.

    Hannings Demission war der negative Höhepunkt einer turbulenten Saison. Während für ihn heute ein Lebensabschnitt seinen Abschluß findet, geht für den Verein eine Spielzeit zu Ende, die vor allem vom Überlebenskampf, von Anfeindungen, Machtspielen und fragwürdigen Personalentscheidungen geprägt war.

    Dabei waren alle Beteiligten die Saison mit großer Motivation angegangen. Hanning bekam mit Christian Fitzek seinen Wunschkandidaten für den Posten des Assistenztrainers, der Marketingexperte Ullrich Kresse sollte als kommissarischer Geschäftsführer für neue Sponsoren sorgen und Heinz Jacobsen den Verein als Präsident repräsentieren. Doch dann kam alles anders. Weil Geschäftsführer Winfried M. Klimek die Gehälter nicht rechtzeitig zahlte, konnte der Verein während der Saison nur noch von Woche zu Woche planen. Zeitweise stand unmittelbar vor Heimspielen nicht fest, ob die Miete für die Color Line Arena rechtzeitig eintrifft und die Halle überhaupt ihre Tore öffnet. Die Mannschaft bewahrte trotz dieser desolaten Zustände Ruhe und stand wochenlang auf dem ersten Tabellenplatz.

    Doch so professionell sich die Spieler zu diesem Zeitpunkt verhielten, so amateurhaft agierte die Vereinsführung. Nachdem Kresse im September 2004 nach gerade einmal vier Wochen sein Amt niedergelegt hatte, sollte Wilfried de Buhr fortan die Geschicke des Vereins leiten - doch auch er gab nach nur 57 Tagen auf. Da dem wirtschaftlichen Träger Omni Sport die Insolvenz und dem HSV somit der Zwangsabstieg drohte, wurde die Lage immer prekärer.

    Im Dezember trat schließlich auch Präsident Heinz Jacobsen zurück. Als Vereinsvorsitzender war der Kieler nicht länger tragbar. Ihm wurde vorgeworfen, als Krisenmanager versagt zu haben.

    Als die Handball-Bundesliga (HBL) dem HSV wegen Verstoßes gegen die Lizenzauflagen schließlich acht Punkte abzog und die Staatsanwaltschaft Winfried M. Klimek am zweiten Advent wegen des Betrugsverdachts in Millionenhöhe in den Geschäftsräumen seiner Lübecker Firma Galaxis verhaftete, war das Chaos perfekt. Der Kaufmann befindet sich bis heute in Untersuchungshaft, das Verfahren gegen ihn läuft.

    Unterstützung erhielt der HSV danach von Jürgen Hunke. Der Traberpräsident bot seine Hilfe an und trug in der schwierigsten Phase der Saison mit seinem Einsatz und einem Zuschuß von rund 400 000 Euro maßgeblich zur finanziellen Rettung des HSV bei. Mit dem Ahrensburger Andreas Rudolph wurde im Februar ein finanzstarker Unternehmer zum Vereinspräsidenten gewählt, unter dessen Führung der Bundesligist den drohenden Zwangsabstieg zunächst abwendete.

    Zur Ruhe ist der HSV dennoch nicht gekommen. Rudolph wird vorgeworfen, nicht nur bei dem Entscheid über den Punkteabzug und dem Transfer des Polen Krzysztof Lijewski einen Alleingang durchgezogen zu haben. Der Unternehmer bestreitet dies: "Alle Entscheidungen sind demokratisch gefällt worden."

    Das sehen manche Beobachter anders. Der Aufsichtsratvorsitzende Michael Grollmann betont beispielsweise, daß er die Trennung von Trainer Hanning "mit der Faust in der Tasche" zur Kenntnis nahm. Rudolph ist sich dennoch "in sehr großem Maße sicher", daß die Führungsmannschaft künftig erfolgreich für den Verein arbeiten werde. Voraussetzung dafür sei, daß "persönliche Interessen nicht im Vordergrund stehen".

    Nach dem Ende der Streitigkeiten in der Vereinsführung steht den Hanseaten nun im sportlichen Bereich ein Umbruch bevor. Neben den Torhütern Tomas Svensson und Steffen Reider verlassen auch Andrej Siniak, Jon Belaustegui und Matthias Rauh den Verein. Dafür wechseln Henning Wiechers, Stefan Schröder, Roman Pungartnik, Branko Kokir und Igor Lawrow an die Elbe.

    Inwiefern die neue Mannschaft in der Lage ist, das ausgegebene Ziel, unter den ersten fünf mitzuspielen, zu erfüllen, bleibt abzuwarten. Ob Christian Fitzek in der nächsten Spielzeit Cheftrainer ist, wird sich erst in den kommenden Wochen klären.

    Fraglich bleibt zudem, wie der HSV künftig neue Zuschauer gewinnen will. Die Identifikationsfigur Hanning fehlt, der Besucherzuspruch bei den Spielen war insbesondere an Werktagen mit teilweise nur gut 3000 Zuschauern in der vier Mal so viele fassenden Color Line Arena mehr als dürftig, das Rahmenprogramm bei den Heimspielen ist verglichen mit dem der Konkurrenz amateurhaft.

    Dennoch ist Rudolph sicher, daß man sich künftig in Hamburg erfolgreich positionieren kann. "Wir werden unsere Bemühungen im Bereich des Marketing weiter ausweiten. Fest steht aber, daß wir kontinuierliche und solide sportliche Leistungen abliefern müssen, um die Zuschauer zu begeistern."

    Dabei blicken die Verantwortlichen gespannt dem kommenden Mittwoch entgegen. Vier Tage vor dem letzten Saisonspiel bei der HSG Wetzlar vergibt die Handball-Bundesliga die Lizenzen für die kommende Saison.

    Mit Frank Frind hat ein neuer Richter das Verfahren gegen den wirtschaftlichen Träger Omni Sport aufgenommen. Rudolph glaubt dennoch, die Eröffnung des Insolvenzverfahren gegen die Omni Sport vor dem 30. Juni - an diesem Tag tritt die Kündigung des Vertrags mit dem bisherigen wirtschaftlichen Träger in Kraft - zu vermeiden. "Ab diesem Zeitpunkt", sagt Rudolph, "sind wir ein neuer Verein."

    Das halte ich für ein Gerücht.
    Wer Goran kennt, weiss das er nur äusserst ungern bis garnicht seine Staatsangehörigkeit ändern will.

    In den Spielerpässen soll angeblich das "A" in der nächsten Saison hinter den Namen entfallen.

    Der Satz in dem Hanning zitiert wird, bezieht sich nicht auf Zeitz.
    "Die anderen sind cleverer und wir überlegen uns wie wir uns zukünftig verhalten"
    Der Satz mit Zeitz und seiner "angeblichen" Verletzung ist kein Zitat sondern lediglich die Vermutung des Schreiberlings.

    Hens ist gerade seit 3 Wochen wieder einigermassen fit, Jansen muss fast jedes Spiel fitgespritzt werden. Trotzdem wollen beide für die NM spielen. Hanning übte intern ebenfalls Kritik an den beiden (bzw. Vieren (Gilles)) , weil Sie unbedingt zur NM fahren wollten.
    Ich glaube mit "Cleverer" heisst nur, dass der Verein ein bisschen dominanter gegenüber der Individualentscheidung seiner Spieler seien wird, was vielleicht beim THW Gang und Gebe ist.

    Im übrigen fand ich damals die Entscheidung von Fritz sehr gut, sich in der Winterpause operieren zu lassen mit der Aussage , dass der Verein sein Gehalt bezahlt und die Liga wichtiger sei, als eine WM in Tunesien.
    Deswegen finde ich es von Zeitz legitim zu sagen, dass er seine Schulterverletzung auskurieren muss. Er ist halt verantwortungsvoll gegenüber dem THW und sich selbst ;)
    Das wünsche ich mir eigentlich auch von den HSV-Spielern.
    Die anderen sind halt cleverer !

    Meikel :

    Ich will Dir nicht zu Nahe treten, aber deine Aussage bezüglich der Trainingsmethoden ist schwachsinning !
    Oder habe ich dein Ironie-Modus übersehen :hi:

    Alois Mraz hatte seit über einem Jahr Beschwerden mit der Achillessehne. Pech das diese gerade im ersten Spiel reisst. Er hatte eine Trainingseinheit beim HSV absolviert. Wird also kaum daran liegen.
    Mittelhandbrüche und Bandscheibenvorfälle sind Unfälle, die auch in der Kreisklasse passieren.

    @all

    Das Klima zwischen HSV und dem THW (Schwenker/Serdarusic vs. Hanning) ist doch schon länger vergiftet. Da werden halt spitze Pfeile verschossen. Schwenker bezeichnet den Hamburger Handball als "Affenhandball" und Hanning schiesst halt gerne mal zurück. Mein Gott. Ob beides jetzt qualifizierte Aussagen sind, lasse ich mal dahingestellt.Klappern gehört zum Handwerk.

    Ich glaube Hanning, wollte eher auf die Problematik der Termine der NM hinweisen. Hanning wäre es lieber gewesen, wenn Hens nach seinen Verletzungen ein bisschen mehr pAUSE ZUR rEGENERATION gehabt hätte.

    Zudem ist er enttäuscht , dass sich Hens jetzt 3 x bei der NM verletzt hat. Das ist doch auch Sch...... Erst hatte er kein Glück und dann kaum auch noch Pech dazu !
    Pommes ist einfach zu teuer für die Bank. Wäre er kein Nationalspieler hätte er sich 3 mal nicht verletzt. Ok, vielleicht dann im Verein, aber das sind genauso Spekulationen.

    Die saison ist doch sowieso gelaufen. Kann so mal neutral ein schönes Handballspiel beurteilen.
    Sicherlich bittere Niederlage, aber was soll´s.

    Wenn es noch um irgendetwas gegangen wäre, wäre ich bestimmt vollkommen fertig, aber so erfreue ich mich an der positiven "Presse".

    Ich glaube solche letzten 20 Sekunden habe ich noch nie gesehen.
    Schöner Kempa vom HSV in einer unmöglichen Situation, und dann legt Zeitz, der Schweinehund ;) noch einen drauf. Ebenfalls per Kempa in letzter Sekunde.

    Unglaublich. Bin ich froh, dass es für den HSV um nix mehr geht, sonst wäre ich jetzt völlig fertig :lol: