Beiträge von tsvfieber

    Bei "Einigen" ist ja wohl noch stark untertrieben. Da kann man sicherliche eher "Alle" setzen...
    Ich sehe zwei Spieler, die einen starken lokalen (privaten) Bezug haben: Plaz und Lochtenbergh.
    Dann gibt es sicherlich einige Akteure, die gerne bleiben würden, weil sie sich (mit ihren Familien) in Dormagen sehr wohl fühlen (z.B. Dmytruszcinski). Aber auch bei diesen, wie bei allen außer den zwei "Dormagenern", gehe ich davon aus, dass alle lieber weg würden, wenn sie ein vernünftiges Angebot hätten. Werden die meisten aber nicht haben, vielleicht Angebote, aber keine vernünftigen... Das Vertrauen in diese Vereinsführung ist doch komplett weg!

    Sicherlich einige zutreffende Aspekte. Wobei die 600.000€ von HR-C für den Hallennamen sicherlich nicht für eine einzige Saison ausgelegt waren. Was aber alle anderen Zahlen schlimmer macht: Wären von HR-C für diese Saison 150.000€ bis 200.000€ gekommen, woher kommt dann das große Gesamtloch, wenn man berücksichtigt, dass Lieven im November noch 300.000€ privates Geld in den DHC gesteckt hat und 600.000€ erforderlich gewesen wären, um den Insolvenzantrag wieder zurückziehen zu können? Wieviele andere Sponsoren sind noch ausgefallen?? War die Etatplanung insgesamt viel zu unrealistisch???
    Ein Geschmäckle bleibt auch, wenn ich darauf vertraue, dass ein großes Unternehmen anbeißt, aber noch nicht unterschrieben hat, und in diesem Vertrauen zwei neue Spieler hole, auch wenn ich dafür einen abgebe. Und über die semi-professionellen nicht-sportlichen Strukturen brauchen wir nicht mehr zu diskutieren: Es wurde einfach zu viel Altes übernommen, was auch vorher schon nicht funktioniert hat! So entsteht der Eindruck, als würde der DHC von einem Mäzen geführt, wobei es ohne diesen mit dem Profi-Handball mit der Vorsaison sein Ende gehabt hätte.
    Mit Blick auf den guten Unterbau, den das Team des TSV Bayer Dormagen über viele Jahre aufgebaut hat, echt jammerschade, dass das jetzt mehr oder weniger den Bach runter geht!

    De Redaktion hätte das Wort "Klassenerhalt" besser in An- und Abführung gesetzt, denn rein sportlich ist der Klassenerhalt in der derzeitigen Lage nicht mehr zu schaffen. Wobei ich mich mit der Fernsicht aus Leverkusen schon länger frage: Wenn Insolvenzverwalter, Geschäftsführung und Sponsoren - mittlerweile mit Hilfe von Dr. Summerer - alle juristischen Mittel ausschöpfen wollen, warum wird dann nicht (schon längst?) gegen die Nichterteilung der Lizenz für die 1. Liga vorgegangen??? Die Begründung ist schließlich die gleiche (insolvent = wirtschaftlich nicht leistungsfähig). Ohne den juristischen Streit um die Lizenz, ohne Insolvenzverfahren und trotzdem mit dem jetzigen Kader: Ich traue es Wandschneider und der Mannschaft zu, dass es am Ende Platz 16 wird. Wird die Abstiegsrelegation gegen Minden (setzt sich gegen den Bergischen HC durch) überhaupt gespielt, wenn der DHC bis dahin weiterhin ohne Lizenz für die 1. Liga da steht? Vermutlich nicht...

    Noch eine Anmerkung zum wiederholten und teilweise verständlichem Frust-"Nachschlag" von olilolli189 in Richtung Derad: Im Gegensatz zu Steinar sehe ich sehr wohl eine Verbindung, auch wenn der neue Verein (DHC) ohne die Schulden des alten Vereins (TSV) an den Start gegangen ist. Conditio sine qua non: Wo hätte der Dormagener Profi-Handball stehen können, wenn ein guter Manager an Bord gewesen wäre. Mit mehr als drei Millionen € kann ich in zwei Spielzeiten hintereinander sportlich ganz anders unterwegs sein. Mit dem Geld spiele ich nicht gegen den Abstieg, sondern bewege mich im gesicherten Mittelfeld, hole deutlich mehr (Heim-)Siege, bin für potenzielle Sponsoren damit ungleich attraktiver, als wenn ich am Tabellenende rumkrebse. Der Wiederaufstieg ist doch vermarktungstechnisch auch fast ganz verschenkt worden. Auch ohne Insiderwissen ist doch völlig klar, dass Derad bei seinem Weggang nach Kiel alles andere als ein gut bestelltes Feld hinterlassen hat. Die Fakten (vor allem die Zahlen), die unbestritten und wiederholt in der Öffentlichkeit transportiert wurden, reichen ja wohl völlig aus, um sich selber ein Bild zu machen. Und dazu muss ich weder in Dormagen wohnen noch ein Journalist sein...

    Lothar hat sicherlich einige richtige Dinge angesprochen, was die Aufstellung der Liga und der Vereine insgesamt angeht. Anspruch und Wirklichkeit klaffen im Profi(!)-Handball oftmals noch deutlich auseinander. Sportlich mag das ja in der Regel passen, aber beim Drumherum gibt es sicherlich noch zu viele Vereine, die nicht professionel genug geführt werden, wo nicht genug Profis arbeiten. Was aber auch für den Verband gilt: Ich bin gespannt, ob die LizenzO für die neue Saison überarbeitet wird. Dringend notwendig ist es, damit solche Wettbewerbsverzerrungen aufhören: Stralsund, Essen, jetzt Dormagen. Da spielen Mannschaften, für die es noch um sehr viel geht, auf einmal gegen Mannschaften, die nichts mehr zu verlieren haben. Das dabei andere Ergebnisse herauskommen als unter normalen Bedingungen, ist doch logisch. Deshalb wird Hamm auch beim DHC verlieren!

    Woody1962: Die Sargträger stehen nicht nur parat, sie haben auch schon hochgehoben... Der Dormagener Profi-Handball hat noch nie ein Lobby in der Liga oder beim DHB gehabt, auch nicht zu Zeiten, wo der werte Herr Derad noch sein Missmanagement betreiben durfte. Diese Saison und die Saison davor wurde das letzte Porzellan zerschlagen. Wenn ich dann auch noch höre, dass Herr Lieven in der vorangegangenen Saison Videos an die Liga geschickt hat, um zu beweisen, dass die Schiris im Spiel XY 23 Fehlentscheidungen gegen Dormagen begangen haben, dann braucht sich doch keiner zu wundern, dass bei der erstbesten Gelegenheit voll zurückgeschossen wird. Wobei ein Ergebnis dessen ja auch schon die aktuellen Schiri-Ansetzungen sind. Gab es eigentlich schon mal eine Saison, wo in Dormagen so viele Gurkengespanne aufgelaufen sind???

    lothar: Schlimm, dass es in der Juristerei so oft so uneindeutig zugeht. Aber genau davon lebt diese Spezies ja! Du scheinst da auch sehr bewandert zu sein.

    Alberne Reaktion, [*]! Aber gut, so kennen wir dich ja hier... :hi:

    Ich gehe mal davon aus, dass die Anfragen beim Pressesprecher der TOYOTA-HBL versandet sind, weil der nichts weiß oder was weiß, aber nichts sagen darf. Natürlich kann ein Journalist genau das schreiben, aber wichtig ist doch nun wirklich nur das Ergebnis, oder!?

    Da ist wohl noch etwas Geduld gefragt, auch wenn das Ergebnis doch eigentlich klar ist...

    [*]edit: Name entfernt !

    Wenn ich den letzten Eintrag lese, dann kommt mir die Kotze hoch!!!
    Es ist nicht "unverhältnismäßig", sondern eine Unverschämtheit, wenn die Altvorderen in der BuLi-Szene immer darauf setzen, dass im Fall einer finanziellen Problematik bei einem Verein möglichst erst ganz, ganz spät die Hose runter gelassen wird - also so lange, wie es irgendwie so gerade noch geht, ohne dass der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht, die Probleme nicht öffentlich gemacht werden. Im vorliegenden Fall wurde der in der Insolvenzordnung (bundesweit geltendes Recht) vorgesehen, normale und richtige Weg gewählt, um das Überleben des Unternehmens doch noch hinzubekommen . Wenn das nicht den HBL-Statuten bzw. den dort vorgesehenen Antragsformen entspricht, dann sollte der Verband zur neuen Saison dringend seinen §10 überarbeiten!!!
    Stichtag 1.4. hat der DHC zwar noch Schulden, doch der Weg, um diese quitt zu kriegen, ist mit dem der HBL vorliegenden Insolvenzplan definitiv vorgezeichnet. Stichtag 1.4. ist die wirtschaftliche Basis gegeben, um diese Saison zu Ende zu spielen. Stichtag 1.4. ist der Etat für die nächste Saison in der 2. Liga von einem Wirtschaftsprüfer, den die HBL bestellt hat, durchgewunken worden - ohne eine einzige Beanstandung. Stichtag 1.4. ist der DHC in der Lage, alle aktuellen Forderungen zu bezahlen. Zu den alten Forderungen: siehe oben! Wenn das nicht wirtschaftlich leistungsfähig ist, dann ist Herrn Bohmann und seinen Beisitzern nicht mehr zu helfen. Statt dessen reicht die Formalie "im Insolvenzverfahren" aus, um den Ermessensspielraum, den dieser tolle §10 eröffnet - unbewusst oder vielleicht doch bewusst (!!!???) - zu ignorieren...
    Egal wie das juristische Geplänkel in diesem Fall ausgeht: Der heutige Tag reiht sich ein in eine Serie schwarzer Tage, die der deutsche (Männer-)Handball in jüngster Vergangenheit erleben musste. Diese Lizenzordnung ist in Bezug auf mögliche und in der juristischen Praxis durchaus üblichen Varianten eine Insolvenzabwicklung derart unvollständig, dass eine Aktualisierung zwingend erforderlich ist!!!

    Mit dieser Presseinfo ist doch nicht mehr gesagt als vorher bekannt war - und das ist bei weitem nicht "alles"!
    Falls dieser §9 Nr. 2 einschlägig sein sollte, so handelt es sich nur um eine "Kann-", nicht um eine "Muss"-Vorschrift. Also wieder ist ein Ermessensspielraum eröffnet... Die Einschlägigkeit ist für mich allerdings nicht gegeben, denn §10 Nr. 1 ist für mich nicht gleichbedeutend mit "automatischer Lizenzentzug". Die Bestrafung ist doch schon dort geregelt. Die gleichzeitige Anwendung von §9 Nr. 2 wäre also eine Doppelbestrafung, eigentlich sogar eine Dreifachbestrafung: Zwangsabstieg in die 2. BuLi, Abzug von 8 Punkten (sollte es nur für die Vereine geben, die den Insolvenzantrag bis zum allerletzten Zeitpunkt hinauszögern) - und dann soll auch noch die Lizenz für die folgende Saison nicht erteilt werden, nur weil es sich um den gleichen wirtschaftlichen Träger handelt, der aber nachweislich (Lizenzantrag wurde von Wirtschaftsprüfern geprüft) bis zum Ende der laufenden Saison saniert sein wird. Wo bleibt da der Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten"?

    Egal, alles viel zu juristisch und da bekommt man ja bekanntlich von drei Anwälten und vier Richtern neun verschiedene Meinungen! ;)

    Ich hoffe, die Altvorderen bei der HBL, die das letztlich (!) entscheiden müssen und sollen (also nach einer Beschwerde das Präsidium), entscheiden im Sinne des Sports und damit auch im Sinne der hervorragenden Nachwuchsarbeit in Dormagen. Solche Strukturen entstehen nicht über Nacht. Es reicht doch schon, wenn in Großwallstadt ein Handballinternat aus finanziellen Gründen den Bach runter geht...

    Da ich aus Leverkusen bin und hier eine große Firma mit fünf Buchstaben Zuhause ist: Die Mehrheit an der DHC-GmbH (Holding, nicht an der Spielbetriebsgesellschaft) hält ja wohl der TSV Bayer Dormagen, der vormals Lizenzinhaber war. Vielleicht ist genau das der Grund, warum nicht ein neuer wirtschaftlicher Träger vor dem Lizenzantrag ins Leben gerufen werden konnte? Der ehemalige Hauptsponsor hat ja ganz klar gesagt, dass er keinen Profi-Handball mehr will. Und ohne das "Go" von hier aus sind dem TSV sicherlich die Hände gebunden...

    Nach Angaben des Bürgermeisters sind also schon in etwa 160.000€ zusammen gekommen. Ist also nicht mehr ganz so weit bis zu den 200.000€, auch wenn diese bis nächsten Donnerstag da sein sollen. Das Ziel, die Saison zu Ende zu bringen, um dann in der Zweiten Liga zu starten, scheint also in greifbarer Nähe gerückt zu sein.

    Sobald es erreicht ist, gilt es, alle Kraft auf die Planungen der Zukunft zu verwenden. "olilolli189" hat Recht, dass es ein "Weiter so wie bisher" nicht geben datf!. Doch ich höre schon wieder Dinge, die den Eindruck erwecken, als hätten einige wichtige Köpfe noch nichts aus dem Fehler gelernt, die bestehenden Strukturen des TSV (Bayer) Domagen weitgehend zu übernehmen. Nach meinen Informationen soll es weder einen Teammanager noch einen Geschäftsführer geben. Auch die Stelle der Sekretärin auf der Geschäftsstelle soll aus Kostengründen wegfallen. Bleibt also ein Super-Trainer-Manager, bleiben also die Herren Kurth und Kaminski (abgespeckte Gehälter?), bleibt Herr Zenk als Teilzeitpressesprecher (weniger Stunden?) sowie Herr Lieven als front man mit Herrn Hilgers als back up im Aufsichtsrat. Wenn das so kommt, dann wird sich mancher Spender im Rahmen der Rettungsaktion mächtig verarscht vorkommen!!!
    Aufgrund der weiterhin sehr starken Position von Herrn Lieven, der zugleich für den größten Sponsor (TPG) steht, drängt sich auch bei Würdigung und Anerkennung all seiner Verdienste dann leider der Eindruck auf, dass der DHC von einem Mäzen alter Schule geführt wird. Das mag zwar bei den Firmen von Herrn Lieven sehr gut funktioniert haben, beim DHC hat es in dieser Saison genau so wenig funktioniert wie das Experiment mit Herrn Kempen als Geschäftsführer. Ohne professionellere (personelle) Strukturen vor allem im Bereich der Sponsorenakquise, des Marketings und der Pressearbeit könnte das auch in der neuen Spielzeit schnell eine ganz enge Kiste werden: wenn schon nicht finanziell, dann zumindest sportlich. Denn nach meinen Informationen wollen bis auf Herrn Plaz und Herrn Lochtenbergh alle Spieler den Verein verlassen, wenn sie denn einen neuen in der 1. oder 2. Liga finden. Das Vertrauen in die Führung (front man und back up) scheint nach den Vorfällen in dieser Saison und im Jahr davor mächtig erschüttert zu sein... Wobei Herr Khan ja genau der richtige Mann wäre, um die Super-Trainer-Manager-Position auszufüllen. Nur wird er auch dann wieder - wie in Korschenbroich - mit der Führung (Herrn Lieven) anecken, da er kein Abnicker und Ja-Sager ist. Im Gegensatz zu Herrn Wandschneider verbindet Herrn Khan mit Herrn Lieven kein quasi-freundschaftliches Verhältnis.
    Deshalb: Es muss neben dem neuen Trainer eine weitere Position besetzt werden, damit Herr Lieven sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen kann. Der DHC braucht einen Profi für den Bereich Sponsoring und Marketing sowie eine deutlich aktivere, neue Besetzung der "Pressestelle". Der DHC muss endlich zu einer richtigen Marke entwickelt werden! Die Zeiten sind vorbei, wo man sich vor die Entscheidungsträger in der freien Wirtschaft hinsetzt und sagt, wir spielen Handball in der Ersten Liga, das ist die stärkste Liga der Welt, das ist so toll, da ist es doch selbstverständlich, dass ihr euch als Sponsor engagieren wollt!!! Zu einer Marke gehört viel mehr, auch deutlich mehr als irgendwelche Powerpoint-Präsentationen, die es angeblich geben soll...

    Das Problem ist doch vor allem, dass der DHC personell nicht breit genug aufgestellt ist. Wenn der Geschäftsführer die Betreuung und Akquise der großen Sponsoren als Chefsache bertreibt, wenn der Marketingleiter auch für die "Organisation" (Heim- und Auswärtsspiele?) zuständig ist, dann kann das nicht gut gehen. So war es ja auch schon unter der TSV-Flagge, wobei da die Organisation noch in den Händen von Herrn Barthel lag. Sehenden Auges hat man die Strukturen defizitär gelassen. Das "Experiment" mit Geschäftsführer Thomas Kempen ist schnell gescheitert. Dazu ein Teammanager, der bei aller Kompetenz in der Außendarstellung einfach nicht zu gebrauchen ist. Das reicht nicht, um innerhalb eines Jahres in der Akquise entscheidend erfolgreich zu sein. Das reicht höchstens, um Bestandspflege zu betreiben...

    An der einen oder anderen Stelle nur schlüssig, wenn man lange genug sehr nah am Dormagener Handball dran war, aber ansonsten sicherlich viele richtige Gedanken. Selbst mit dem Fernblick aus Leverkusen kann ich dem Fazit nur voll zustimmen! Habe aber nicht das Gefühl, dass das als Mogelpackung verkauft wurde, sondern dass nach zwei Jahren, in denen irgendwie der Klassenerhalt geschafft wurde, viele "Fans" immer noch zu sehr darauf schauen, was möglich wäre, wenn... "Wenn" scheint es aber diesmal nicht zu geben, Wunder gab es schon oft. Irgendwann ist das eben ausgereizt!

    Nachdem Melsungen gestern Abend die Rote Laterne an Dormagen abgegeben hat, steht der DHC in Hamm noch mehr mit dem Rücken zur Wand. Der ASV wird das Spiel mit dem Selbstvertrauen der zuletzt eingefahrenen Siege gewinnen! Alles andere wäre eine dicke Überraschung, wobei die Wandschneider-Truppe gerade dafür gut ist...

    Solange das Stammhaus im Gewerbepark Top-West nicht dicht macht, interessieren mich die Töchter weniger... ;) Ganz interessant ist er derzeit ja mehr sportlich: Wenn das bei den Heimspielen so weiter geht wie gegen Lemgo und gestern, dann wird das in dieser Saison nix mit dem Klassenerhalt - auch nicht über die Relegation... :(

    Für den DHC reicht es nach der "Leistung" gegen Lemgo bei der HBW maximal zum Brothalter. Die Wurst ist derzeit viel zu weit weg! Alles andere als ein klarer Heimsieg für den eindeutigen Favoriten wäre eine absolute Sensation!!!

    Sehe ich weitgehend ähnlich. Der Trainer versucht Jahr für Jahr das Optimale aus der Mannschaft und jedem einzelnen Spieler herauszuholen. Nur hat er in dieser Saison die schlechteste Mannschaft seit dem Wiederaufstieg in die Erste Liga. Was vor allem an der Jugend und Unerfahrenheit liegt. Die beste Mannschaft hatte er übrigens im Aufstiegsjahr: Mit dem Weggang von Adi Pfahl fing es an!

    Dmytruczynski ist nach vorne nur noch ein Schatten besserer Tage. Auch im Mittelblock hat er schon besser ausgesehen, als über weite Strecken der bisherige Saison. Dormagen hatte über Jahr eine sehr gute Abwehr als Prunkstück, nach vorne ging es über das Spielerische und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Am Samstag gab es vor allem in der Offensive einfach viel zu viele Ausfälle! Die Dormagener Antwort auf den völlig indisponierten Glandorf ist Lochtenbergh. Vielleicht versucht es KW demnächst mal mit zwei Linkshändern im Rückraum, damit Holst wieder mehr auf Linksaußen spielt...

    Ansonsten kann doch nur gelten: Mund abwischen, weiter hart arbeiten, von Spiel zu Spiel schauen. Da nach dem Lemgo-Spiel in Balingen viele DHC-Akteuere Viel gut zu machen haben, kann die Leistung dort insgesamt nur besser ausfallen. Ob das reicht, um das Spiel möglichst lange eng zu gestalten, ist zu bezweifeln. Aber der DHC hat immer dann aufgetrumpft, wenn keiner mehr einen Blumenpott auf ihn gesetzt hat!

    vorlaut
    Hat Dich Uli Derad dafür bezahlt, hier derart unqualifiziert und beleidigend zu posten? Ihr scheint beide ein besonderes Interesse daran zu haben, den Dormagener Bundesliga-Handball am Ende zu sehen...

    @pitt09
    Die Tendenz der tendenziell gegen den DHC ausfallenden Schiedsrichterleistungen ist leider nicht mehr wegzudiskutieren. In allen bisherigen Heimspielen haben die Männer in Gelb im Zweifel die Gästeteams besser wegkommen lassen - vor allem dann, wenn das Spiel noch nicht entschieden war. Gestern war es - vor allem in der ersten Halbzeit - nicht anders!

    HR-C: Maximal 300.000€ würde ich tippen, eher weniger. Abzüglich der Rücklage bleibt ein Loch, das mich nicht beunruhigt. Ansonsten gilt: Jeder Verein kehre vor seiner eigenen Türe!

    Es ist doch kein Zufall, dass das aus der Gummersbacher Ecke kommt. Ein Verein, der schon in der vergangenen Saison erhebliche finanzielle Probleme hatte und zu Beginn dieser Saison noch einen "teuren" Spieler nach Flensburg abgeben musste. Wobei dann ja wieder Geld da war, um aus Minden nachzuverpflichten. Sehr seltsam...
    Es ist auch kein Zufall, dass am Samstag gegen Gummersbach der "Japan-Tag" ist. Sollte das erst am Freitag bekannt gegeben werden, um sich dann wieder dem Vorwurf auszusetzen, die Öffentlichkeitsarbeit laufe zu spät oder zu schlecht!?
    Dröge lagen doch offensichtlich alle unterschriebenen Papiere vor, um die Personalie als perfekt zu vermelden. Ich habe gehört, dass der HSG-Manager für den Manager von Lindt seit Freitag nicht mehr erreichbar war. Vielleicht war das ja Absicht, weil er wusste, dass es darum ging, die Bekanntgabe abzustimmen!? ;)

    Zitat

    Original von ForeverTSV
    ... Man sollte dieses Spiel (wie auch eine Woche später gegen Berlin und Flensburg) nutzen um noch einiges auszuprobieren, damit man gegen die Gegner wo es richtig drauf an kommt (18.9 in Melsungen) eine eingespielte 7 auf der Platte hat! ...

    Sehr optimistisch, dass Spiel in Melsungen als "machbar" einzustufen. Rein von der Papierform her ist erst das Spiel gegen Friesenheim Anfang November das erste, das der DHC gewinnen müsste. Auswärts wird das vielleicht sogar eher gelingen, als wenn die TSG dann schon nach Dormagen käme. Sollten es bis dahin 0:16 Zähler sein, was durchaus möglich ist, ist der Druck ohnehin enorm groß.

    Jede Niederlage mit einer Tordifferenz kleiner als 15 wäre gegen den THW positiv akzeptabel!

    Es ist nun wirklich nicht mehr ausreichend (als Schulnote würde ich für die Pressearbeit eine 5 geben), wenn erst 5 Tage vor einer solchen Veranstaltung die große Werbetrommel gerührt wird. Zuvor gab es nur einen ganz kurzen Hinweis auf der Homepage, der sich unter einem Turnierbericht versteckte. Die Auflistung unter Saisonvorbereitung ist untauglich, denn eine solche Veranstaltung gab es ja bisher nicht: Bis Montag wussten also nur die eingefleischten Fans, dass da am 21.8. etwas passiert... Warum hat es nicht ab Anfang August jede Woche häppchenweise Informationen zum Progamm gegeben? Wo hängen denn die Plakate dazu? Aber da am Mittwoch die NGZ und der RA groß berichtet haben, wird der Rathausvorplatz bei passendem Wetter vielleicht doch noch einigermaßen voll. Das wäre dann nach dem Motto: Schwein gehabt!

    Zitat

    Original von ForeverTSV
    Wie wär es denn mit einem alten Bekannten, Alex Koke! Das er was kann brauch er nicht zu beweisen ,einziges Problem wird sicher das Verhältnis zu Wandscheider sein! Genauso würde ich im Kreis noch nachlegen ,da ich Wittig für nicht erstliga tauglich halte! Und da denke ich auch an einen alten Bekannten der mit Kai nicht zurecht kam! Mal abwarten!

    Von Handballsachverstand kann nicht mehr die Rede sein, wenn hier die Namen Koke und Tesch ins Spiel gebracht werden: Beide helfen dem DHC in der 1. Liga sportlich in keinster Weise weiter! Und beide passen nicht ins Konzept! Der eine ist ein Querulant, der in fast jede Mannschaft Unruhe gebracht und noch gegen fast jeden Trainer gearbeitet hat, der andere ist zu undiszipliniert, hält sich aber immer noch für einen guten Profi...
    Bevor diese beide an den Höhenberg zurückkehren, sollten lieber Joey Duin und Tim Henkel aus Wuppertal zurückgeholt werden: Die helfen dem DHC in der 1. Liga zwar sportlich auch nicht weiter (mit Blick auf Wernig auf RA gilt dies bei Henkel aber nur bedingt), sind aber wenigstens Pfundskerle und Mannschaftsspieler!