ZitatOriginal von Karl
Nun mal so ganz nebenbei: Das mit dem Bruder basiert (bislang) auf einer Presseinformation und Darstellungen des VFL Gummersbachs.Außerdem:
Fragen kann man ja mal ! Das es daran aber gescheitert ist, behauptet noch nicht mal Hecker in dem Oberberg-aktuell Artikel
ZitatIn Sachen finanziellen Abstrichen wäre Yoon nach eigenen Angaben durchaus bereit gewesen, dem VfL entgegen zu kommen, aber „ich möchte zu meinem Karriereende einfach gerne einmal mit meinem Bruder in einer Mannschaft spielen. Da dies beim VfL offenbar nicht möglich ist, werde ich gehen.“
Also deutlicher kann es ja gar nicht dort stehen!
Ich für meinen Teil verstehe jetzt übrigens gar nichts mehr! Erst ist es das Geld und die schlechte Informationspolitik seitens des VFL und nun kommt auf einmal die Geschichte mit seinem Bruder! Schade Dazu meines Erachtens ein toller Kommentar von Oberberg Aktuell:
ZitatAlles anzeigenKommentar: Yoons trauriger Abgang - ein fader Beigeschmack bleibt
(pl/26.1.2006-16:55) Von Peter Lenz
Nun also doch: Kyung-Shin Yoon verlässt zum Saisonende nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit den VfL Gummersbach.Keine Frage: „Nick“ Yoon hätte einen würdigeren Abgang verdient. Verständlich auch, dass zuletzt die Gemüter der Yoon-Anhänger hoch gekocht sind. Aber Fakt ist auch, dass „Mister VfL“ nicht gerade unerheblichen Anteil am eigenen traurigen Abschied hat. Kategorisch hatte er das Angebot der VfL-Macher Krämer und Hecker abgelehnt. Er wollte noch nicht einmal verhandeln, geschweige denn eine Nacht darüber zu schlafen – um dann ein paar Tage später zu gestehen: „Ich habe Fehler gemacht.“
Im Interview mit OA betonte Yoon nochmals: „Es ging ausschließlich ums Geld.“ Und nun diese Kehrwende um 180 Grad. Plötzlich hat es nicht nur am Geld gelegen, die Sache mit dem Bruder soll den Ausschlag gegeben haben. „Klar ist das Geld wichtig, aber ich möchte nicht als Abzocker gelten“, so der Koreaner wörtlich. Da drängt sich ja regelrecht der Verdacht auf, dass jetzt mit aller Macht ein Grund gefunden werden musste, um eben nicht als „Abzocker“ abgestempelt zu werden – und das Gesicht zu wahren.
Denn dem 32-Jährigen musste klar sein, dass der VfL der neuen Forderung, seinem kleinen Bruder einen Vertrag anzubieten, nicht nachkommen konnte. Nach einer langwierigen Verletzung läuft Kyung-Min derzeit bei Regionalligisten TuS Derschlag auf. Und auf der linken Rückraum-Position haben die Gummersbacher nun wirklich keine personellen Sorgen.
Natürlich muss man auch das Verhalten der VfL-Bosse kritisch durchleuchten. Sicherlich war es wenig takt- und stilvoll, unmittelbar nach der gescheiterten Vertragsverhandlung letzte Woche per „Eilmeldung“ die Trennung zu vermelden. Wollte man sich der finanziellen Last namens Yoon schnellstmöglich entledigen? Wohl kaum, denn dann hätten Hecker und Krämer ihm nicht noch eine zweite Chance gegeben. Und man wird im Gummersbacher Lager nicht müde zu betonen, dass Yoon auch nach der anvisierten Gehaltskürzung einer der best bezahlten Bundesliga-Spieler gewesen wäre.
Seine außerordentlichen Verdienste für den VfL sind unumstritten, und „Nick“ wird mit Sicherheit trotz dieses Abgangs einen ehrenvollen Platz in der VfL-Historie bekommen. Das „Denkmal Yoon“ hat aber Kratzer bekommen – leider. Wie dem auch sei, es ist ihm zu wünschen, dass er einen geeigneten Verein für sich und seinen Bruder finden wird. Es wird schwer genug!
Diesen Kommentar kann ich eigentlich mittlerweile unterschreiben! Finde es nur total ärgerlich, dass Yoon jetzt endgültig geht! Das Trikot mit der Nummer 7 wird hoffentlich nicht wieder vergeben!
Wird schwer für den VFL einen würdigen Nachfolger zu finden! Und da ist ja auch noch die Baustelle auf Rückraum Mitte! Man darf gespannt sein!