Beiträge von roadrunn0r

    Wer sagt denn, dass es definitiv Ablöse zu zahlen gab?


    Niemand.

    Wie in deinem Podcast angesprochen, ist bei Mahé eine Aussteigsklausel im Falle, dass der HSV nicht international spielt, denkbar.

    Lauge wird auch gemunkelt, dass er ablösefrei ging, aber ich hab da nichts offizielles zu gelesen. Toft-Hansen ist sicherlich ablösefrei gekommen. Hätte Flensburg da vorher was gezahtl, wäre Hamburg sicher nicht überrascht gewesen, wohin er wechselt (siehe deren PM zu dem Abgang).

    Vielleicht kommen ja auch noch 1-2 Abgänge und auf einmal bleiben gar keine Mehrkosten im Millionenbereich übrig..

    Im FC Bayern Maßstab. Ich finde die Diskussion auch ein wenig übertrieben. Wir sind wieder Meister. Im Pokal knapp an den Löwen gescheitert. Wir waren beim CL FF und sind da knapp gegen eine der stärksten Mannschaften Europas gescheitert.
    Man kann jetzt darüber reden, ob der Haudrauf Handball von Gislason vielleicht etwas variantenreicher werden muss. Aber im Halbfinale standen viele Spieler neben der Spur und es war einfach ein schlechter Tag. Da verliert man. Hätte auch bei einer anderen taktischen Auslegung passieren können.

    Und zu guter letzt hat Alfred die letzten Jahre ja keine schlechte Bilanz. Das Spiel vom THW in den letzten Jahren ist vielleicht nicht schön, aber erfolgreich ist es ja sehr wohl.

    Zitat

    @ stummel: ist schon klar, aber es gibt nunmal halt Minderheitenrechte...

    Überspitzt gesagt: Ne mehrheitlich von der HBL festgelegte Mindestgröße von 5000 Plätzen (und damit indirekt verbundner Ligareduktion) wäre rechtlich kaum haltbar - andere Willkürakte einer Mehrheit ebenso nicht...

    Klar, bei der Bewertung nunmehr spielt es ne Rolle, inwiefern biislang absolutes Einvernehmern in der rechtlichen 'Legitimation' der Hallenstandards zwischen Eisenach und der HBL bestand.

    Ich versuche ja nur, ne denkbare rechtliche Argumentation der eisenacher zur Diskussion zu stellen.

    Aber: Die Zeiten der Allmächtigkeit der Sportgerichtsbarkeit sind (durchaus in mancherlei Hinsicht bedauernswerterweise) vobei - man muss sich jetzt stärker an allgemeinen Rechtsgrundsätzen orientieren...(ist ja auch kein Tabu mehr, vor nen ordentliches Gericht zu ziehen....- find ich auch nicht gut, aber die HBL zwingt Vereine ja bisweilen förmlich dazu, zudem ist die HBL unzeifelhaft weniger demokratisch legitimiert als der DHB, aber ne Rückkehr der Organisation des Spielbetriebes im Leistungssportbereich zum DHB kanns und wirds ja leider nicht geben)


    Und da drängt sich immer wieder die Frage auf, warum man das nicht vor zwei Jahren gemacht hat..

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    Chrutschow schreibt:

    Nun, ohne Auf- und Abstiegsregelungen gehts nunmal nicht (und selbst die Art und Weise, wie die HBL diese Regelungen vornimmt, sind schon äußerst strittig und fragwürdig, wie man ja grad sehen kann)

    Ohne für einige bzw. einen Verein sehr problembehaftete Hallenstandards lässt sich ein Spielbetrieb durch die HBL aber ohne weiteres problemlos organisieren....(klar, unzweifelhaft kann die HBL vorschreiben, dass es Tornetze geben muss und so - aber wie weit reicht ihr Eingriffsrecht als Monopolinhaber gegenüber den Vereinen?)


    Es ließe sich auch ein Spielbetrieb ohne Auf- und Abstieg organisieren (siehe us Sports).
    Es ließe sich auch ein Spielbetrieb ohne Hallenstandards organisieren. So ist er aber nicht organisiert.

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    Das Monopolargument hat schon häufiger gezogen. Und in der Regel, wo kein Kläger, da kein Richter. Jetzt könnte es einen Kläger geben, und für mich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass hier zugunsten von Eisenach geurteilt wird, weil dieser Hallenstandard willkürlich ist.

    Welche nationale Liga ist denn kein Monopol?

    Und jede Regel ist irgendwann willkürlich. Holstein kann auch klagen, weil die Fussballtore, 7.32m breit sind und nicht 7.29 - dann wären sie jetzt in der 2. Liga. Es müssen aber objektiv prüfbare Kriterien her.


    Die HBL setzt die Hallenstandards mit dem gleichen Recht wie jede andere Liga auch. Und natürlich dürfen die Standards Bedingung enthalten, die das Spielen in der WAH nicht möglich macht. Und natürlich ist sie Monopol. Und natürlich kann sie ihre Standards mit dem TV koordinieren. Und natürlich ist es zumutbar, dass Eisenach in die Halle investiert. Welche Halle, in die Vereine investiert haben, ist denn Vereinseigentum? Und natürlich ist es ein Gestaltungselement und als solches auch gedacht. Warum sollte das nur eine Argumentationshilfe sein, um "mal ein bißchen rumzumodernisieren"?

    Alleine diese theoretischen, absurden Grundsatzfragen, zeigt wie wenig Kompromissbereitschaft von einigen kommt.

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    Und nochmal, Rotenburg wird nicht gehen. 2244 ist die gesamte Kapazität, so wie ich das sehe, sind laut Genehmigung kein Stehplätze vorgesehen. Es fehlen somit nicht nur 6 Plätze. Mal in den Hallenstandards nachschauen, da müssen auch Pressevertreter getrennt von den Zuschauern Arbeitsplätze bekommen. Hallensprecher, Offizielle (abseits der Bank) usw. müssen auch irgendwo sitzen. Was danach übrig bleibt, muss 2.250 Zuschauer ergeben und das ist schon weit schwieriger, als 6 Klappstühle aufzubauen.
    Dazu noch die Nutzungsgenehmigung. Die ist nicht mal eben in 2 Wochen geändert, schon gar nicht, wenn die Politik vor Ort keine emotionale Bindung zur Problematik hat. Die Hallenabnahme setzt eine solche belastbare Genehmigung selbstredend voraus.

    Wenn hier plötzlich Abstriche gemacht werden können, bei der WAH jedoch nicht, schießt sich die HBL selbst ins Knie. Denn dann werden die Hallenstandards von den ordentlichen Gerichten dermaßen zerpflückt, dass in der HBL richtig der Bär steppt.

    Dabei vernachlässigt du aber einen ganz wesentlichen Punkt. Solange Eisenach in Rothenburg spielt, selbst wenn auch diese Halle die Standards nicht erfüllt (welche Halle jetzt "weiter weg" vom Standard ist, ist eigentlich egal), kann die WAH den Standards entsprechend umgebaut werden. Das wäre ein Kompromiss.

    Meinetwegen kann Eisenach auch nächste Saison in der WAH spielen, um in der Zeit die Halle in Rothenburg erstligatauglich zu machen. Dann kann man aber 2016 alle Spiele in Rothenburg durchführen.

    Damit ist aber Eisenach nicht geholfen. Solange man darauf besteht in der Halle zu spielen, wird da nichts an Baumaßnahmen möglich sein. Das ist halt kein Kompromiss, da hier nichts in Aussicht gestellt wird, das Problem zu lösen. Dann wäre nur eine zeitlich unbegrenzte Ausnahmeregelung möglich. Und das ist wohl ausgeschlossen.

    Erlangen und Gummersbach kommen ja auch aus dem reichen, strukturstarken Westen, wo Sponsoren mit Geld um sich werfen, bis jede E-Jugend mit Bällen aus Massivgold spielt, Gemeinden immer alles finanzieren, was auf den Wunschzetteln steht und die Leute so viel Geld haben, dass sie auch mit dem Privathelikopter zu jedem Spiel fliegen würden. /Polemik aus

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    Heißt auf Deutsch jetzt?

    Ja super vvk. Tickets schnell weg. Lange Schlangen am Schalter. Viele Fans. Hinweis nur an offiziellen Verkaufsstellen zu kaufen. Blablabla.
    Interessant ist am 26.6. um 10 Uhr gehen 2000 weitere in den Verkauf, wenn die Gruppenauslosung bekannt ist.

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    Die Entfernung war für mich noch nie ein Problem solange man im Rahmen von 1 Stunde Fahrzeit bleibt und es nicht wieder 155km wie bis nach Coburg sind. Ich denke mal das sich hier auf jedenfall eine Lösung finden lässt. Erfurt oder Rotenburg wären hier auch meine Favoriten wobei es denke ich ehr auf Rotenburg als Erfurt hinaus laufen wird da die Messehalle an den Wochenenden doch schon sehr gut gebucht ist. Hier wird sich sicher auch die HBL erweichen lassen da ja nur eine Reihe und 6 Plätze fehlen.

    Eine Halle, wo 6 Plätze fehlen ist sicherlich ein Kompromiss. Den suchen die Eisenacher doch. Hoffentlich verbluten sie vorher nicht.

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    Geraldo wenn diese Halle in 60 Minuten so bequem und günstig erreichbar wäre wie hier in Hamburg wo man bequem mit S und U Bahn bis fast vor die Halle fahren kann hat sicherlich keiner in Eisenach ein Problem mit dem Umzug für eine gewisse Zeit. Allerdings ist es in Ländlichen Regionen wie es um Eisenach nun einmal der Fall ist etwas schwerer. Hier würde die Busverbindung in eine der entsprechenden Städte schon weit aus mehr als die 3€ p.P. für das Großraumticket hier in Hamburg kosten.

    Shuttle Service, organisiert durch den Verein für 10€ wäre noch viel komfortabler als öffentliche.

    http://www.kvg-kiel.de/service/party-bus/

    War das einzige, was mir auf die schnelle einfiel, um Preise abschätzen zu können. 4 Stunden buchen, 44 Personenkapazität, 100km dabei für 440 Euro. Hatte ich mit meinen 10€ pP ja gut geraten weiter oben. :)
    Und das geht sicher noch billiger als der Party Bus :D. 7€ sind bestimmt machbar.

    Und schon ist man preislich da, wo man beim ÖPNV wäre. Wenn ich zur Ostseehalle 6 Stationen mit dem Bus fahre, zahl ich 2.70 pro Fahrt, also 5.40 insgesamt mit Rückfahrt. Für beknackte 1.5km (geh daher immer zu Fuß).

    Zack problemgelöst. Bitte nicht mehr mittels Entfernung argumentieren.

    Und wenn die Entfernung so schlimm ist: Der Verein könnte auch einen Shuttle Service zur Halle anbieten, um Anfahrt günstiger zu machen. Muss ja nicht mal kostenfrei sein,es reicht ja wenn es kostendeckend ist. Für nen 10 geht es im Bus hin und zurück. An Bord kann man Bier verkaufen. Vielleicht bleibt ja sogar ne Mark übrig.
    Man kann sogar betrunken aus der Halle wieder die 100 km nach Hause kommen. Könnte mir gut vorstellen, dass das angenommen wird.

    Und ergänzend:

    Zitat

    Siehe z.B. den GEW Energy dome in Köln, der von 2001 bis 2009 die Heimspielstätte der Köln 99ers in der 1. Basketball Bundesliga war. Sicherlich keine ideale Halle, aber 3200 Plätze mit bester Sicht von allen Seiten, alle Anforderungen seitens der Ligaverbandes erfüllt und eine Zwischenlösung während an Plänen für einen Halllenneubau gearbeitet wurde.


    Weitere Fotos: Stadionwelt.de

    Darauf wurde bisher nicht eingegangen.

    Natürlich sollte man sich nicht zu sehr an einem Satz aufreiben. Genauso wenig sollte man aber, daß Ausreizen aller juristischen Mittel als "für einen Kompromiss kämpfen" abtun. Kompromiss war vor zwei Jahren. Da wurde sich nicht an Absprachen gehalten. Man hätte halt für einen weiteren Kompromiss in den letzten zwei Jahren der HBL mehr vorlegen sollen als Absichtserklärungen. Und nein, der Kamerabalkon ist kein Kompromiss. Vielleicht hätte er es werden können, wenn man da mit der HBL in Rücksprache mit dem TV eine Ausnahmeregelung ausgehandelt hätte - in den letzten zwei Jahren - und danach diesen Balkon baut.
    So wirkt es wie vor vollendete Tatsachen stellen und dann ein Entgegenkommen einfordern. Erst besprechen, ob dadurch eine zufriedenstellende Übergangslösung gegeben ist, dann bauen, wäre die richtige Reihenfolge, wenn man für einen Kompromiss nicht nur kämpfen will, sondern einsieht, dass ein Kompromiss nicht durch eine Seite definiert wird.

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    Ziemlich miese Vorstellung der Berliner. Der Auftritt ähnelt dem Gastspiel der Berliner in Kiel in der letzten Saison. Die Löwen müssten eigentlich noch deutlich höher führen.

    Sport1 wird wohl zweite Halbzeit irgendwann einschalten. Da das Spiel schon zur Halbzeit entschieden ist hoffe ich auf miese Quoten für Sport1. Handballsender Nr.1? Lächerlich! Überlässt jemand anderem die Rechte!

    Ja schlimm. Der amtierende ehf Pokalsieger und Tabellen sechste liegt mit 10 Toren hinten. Das geht ja mal gaaar nicht.
    Zum Glück kommt es zu keinem Wettschiessen. Sonst hätte mal viele Zitate vom letzten Jahr russuchen können und suche/ersetze THW/RNL..


    Und zu sport1. Es ist richtig die aktuelle live Übertragung zu Ende zu zeigen. Es wurde auch mal wegen Handball woanders verspätet hingeschaltet (beim DHB Pokal, ging um ein entscheidendes WM Eishockey Spiel von Deutschland, wenn ich mich recht erinnere. Interessiert mich nur periphär). Geht halt manchmal nicht anders.

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    War das damals nicht eine der Begründungen von offizieller Stelle, dass durch die Einführung der eingleisigen 2. Liga der Leistungsunterschied zur 1. Liga reduziert werden sollte?!?!
    Ein Beispiel, wahrscheinlich nicht das beste Argument, aber eine Möglichkeit, die mir gerade in den Kopf kam: Die Vereine haben so pi mal Daumen sicherlich fast alle einen wesentlich höheren Anteil an Reisekosten und Verwaltungsaufwand (Planungen, Hotels etc.) für diese Reisen. Das gibt sicherlich in Summe 1 bis 2 (gute) Spieler weniger im Kader, die vielleicht früher "drin" waren und die vielleicht qualitativ besser waren?!

    Ja, sicherlich nicht das beste Argument, aber ich bin auf Eure gespannt. :)


    Ich halte es für Zufall.

    Und grundsätzlich geht es mir einfach darum, dass die Möglichkeit besteht auf- und abzusteigen. Wie schwer es dann ist sich in der Liga zu etablieren, ist eine andere Sache. Aber es gibt die theoretische Möglichkeit sich sportlich zu qualifizieren. Darum ging es mir in meinem ursprünglichen Post.

    Zitat

    Paul Jonas
    Wer bringt denn immer wieder Uwe Gensheimer ins Gespräch? Von Seiten des THW habe ich den Namen bislang noch nicht gehört. Gensheimer wurde mit Kiel in Verbindung gebracht als seine Vertragsverlängerung in Mannheim anstand. Stichwort Marktwert bestimmen/steigern.

    Ich sehe Gensheimer auch nicht kommen. Immer, wenn die Vertragsverlängerung in Mannheim ansteht, kommen diese Gerüchte auf. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die aufkommen, um seine Verhandlungsposition zu stärken.
    Wenn man Jansen nicht mag, kann man die Verpflichtung kritisieren. Objektiv gesehen ist sie total schlüssig. Damit kann die nächste Saison überbrückt werden, um Klein sich richtig rehabilitieren zu lassen. Wenn er nach überstandener Reha so spielt wie vor dem Kreuzbandriss und die Entwicklung von Dahmke so verläuft, wie ich hoffe, besteht nämlich gar kein Handlungsbedarf auf LA.

    Kleins Motivation zu gehen, würde ich eher als gering einschätzen. Wenn möglich, wird der er hier sicher seine Karriere zu Ende gehen lassen. Ich würde auch sagen, dass er auch nicht nur sportlich wichtig für die Mannschaft ist. Sei es wenn es um Integration neuer Spieler geht, Motivation der Mannschaft, Außenwirkung bei den Fans. Glaube das sind alles Aspekte, die man schnell mal außer Acht lässt.
    Und wenn es sich bei Dahmke sportlich alles gut entwickelt, wird man den sicher auch gerne halten. Als waschechter Kieler aus der eigenen Jugend, lässt er sich auch gut vermarkten.