ZitatOriginal von Lord Vader
Ich dachte bei Euch wären eher Grundmoränen ?
Wie auch immer, ich lass mir doch durch die Fakten nicht die Pointe versauen. ![]()
ZitatOriginal von Lord Vader
Ich dachte bei Euch wären eher Grundmoränen ?
Wie auch immer, ich lass mir doch durch die Fakten nicht die Pointe versauen. ![]()
ZitatOriginal von MobyDick87
Da wären die Steine, die vielen Kieler Fans vom Herzen gefallen sein dürften,aufgrund ihrer wahrscheinlich unglaublichen Größe sicherlich ähnlich interessant.
Naja, was meinst du, wo die Endmoränenlandschaft hier herkommt? ![]()
ZitatOriginal von Elusis
Ich glaube zwar nicht daran, dass er sich mal sportlich hängen lassen sollte, aber sollte er das mal tun, dann gehört er wirklich nach Mannheim. So eine Einstellung zum Beruf haben bei den RNL gestern nämlich einige gezeigt...
Und ich glaub, da liegt auch einerseits das Problem der Löwen und andererseits die Leistung von Karabatic und der ganzen Mannschaft: Man merkt den Kielern einfach den unglaublichen Spaß am Spiel an; für die ist das kein Arbeitsalltag, sondern sie genießen die Möglichkeit, die ihnen geboten wird, großartigen Handball zu spielen.
ZitatOriginal von Borah
Wenn das stimmen sollte, hat Serdarusic quasi den Ast abgesägt, auf dem er sitzt und die Gesellschafter waren über das "er oder ich"-Angebot von Schwenker froh.
Ich dachte, eben dieses Angebot kam von der Familie Sedarusic?!
ZitatOriginal von RedDevil
Lies dir mal die Meldungen zu der Entlassung von NS nochmal durch, dann wirst due sehen das man das "Gerücht" von Olaf zwischen den Zeilen lesen kann und so leid es mir tut es hatte damals noch ncihts mit eurem tollen Verein zu tun...
Naja, die Entlassung jetzt als geplanten Schritt hinzustellen, find ich schon sehr weit hergeholt. Möglich, dass in der THW-Führung schon so gedacht wurde, aber Nokas Beurlaubung politisch nicht opportun gewesen wäre (gegenüber der Mannschaft und der Öffentlichkeit). Dann wäre der persönliche Streit nur ein willkommener, wenn auch etwas anrüchiger Anlass gewesen, eine sowieso sinnvolle Entscheidung zu treffen. Aber dann hätte man das auch so kommunizieren können (immer noch besser, als die Gerüchte über zwei Damen in der VIP-Loge).
ZitatOriginal von Roninn
Also dem kann ich zustimmen!
Die RNL setzen gerade wohl alles auf die Karte Karabatic. Wenn das in die Hose geht dann brennt da der Baum. Nicht das sie bei dem Ärger vergessen auf anderen Positionen gut aufzurüsten. Nur alle Topspieler ansprechen reicht nicht.
Sieht ein bißchen aus, als wäre Storm mit der Schrotflinte auf Löwenjagd (große Streuung, geringe Wirkung).
ZitatOriginal von HSGPower
Ich sag nur soviel wie die Spendenaktion ist gut angelaufen.... Sind schon ziemlich viele E-mails an die Politiker rausgegangen und der Kontostand betrug gestern nach der ersten Einsicht 1620 €... Heut Abend ist ne Aktion nach dem Spiel geplant in der einige Sachen versteigert und auch Fotos verkauft werden... Der Erlös fließt auch auf das Konto ein. Das Konto soll allderings nicht für den Verein sein, sondern die Spieler unterstüzten... Davon sollen laut Aussagen einiger, die bei den Versammlungen dabei waren die Gehälter der Spieler gezahlt werden.
Ich will euch ja nicht den Mut nehmen, aber das kann doch höchstens eine Geste sein, aber nicht wirklich den Verdienstausfall lindern. Wenn ihr irgendwo auf 20.000€ kommt, dann hättet ihr schon viel erreicht, aber auch das dürfte im Vergleich zu den Spielergehältern für 5 Monate nicht wirklich weiterhelfen. Mein Vorschlag: Spendet das Geld lieber der Jugendabteilung, da dürfte der Nutzen deutlich größer sein.
PS: Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Fundraising eine undankbare Aufgabe ist, ich wünsch euch noch viel Erfolg.
PPS: Was ganz anderes, aber eigentlich auch ganz ähnlich - Spendenaufruf.
ZitatOriginal von jochenj
Nein, Hauptziel einer Ausgliederung ist die Auslagerung der Haftung um durch den wirtschaftlichen Betrieb den Verein nicht zu gefährden und die Gewinnung von Eigenkapital durch neue Gesellschafter.
Okay, das ist richtig, die Verlagerung des wirtschaftlichen Risikos war das Hauptziel. Welches Risiko auch aus dem normalen wirtschaftlichen Bereich entstehen kann, auch wenn dieser mit dem Vereinzzweck gar nichts zu tun hat, konnten die Kieler beim Kieler Yacht-Club miterleben: Weil der Hotel-Betrieb über Jahrzehnte Verluste gemacht hat, musste letztes Jahr das Vereinsgebäude an der Kieler Förde verkauft werden.
Insofern ist es für einen Gesamtverein, der eben nicht nur aus den 20-40 Leuten der 1. Handballmannschaft besteht absolut richtig, ein solches Risiko, dass den Bestand des Vereins gefährden kann, auszugliedern.
Als weiteres Ziel wurde aber, wenn ich z. B. die Chronik des THW richtig verstanden habe gesehen, dass dann der mehr oder weniger professionelle Bereich des Bundesliga-Handballs nicht mehr von den Entscheidungen in den Vereinsgremien abhängig sein sollte, in denen aufgrund der Mitgliederzahlen die anderen Vereinssparten dominierten.
Zitat
Problematisch ist nicht die Ausgliederung an sich bzw. die Frage welche Rechtsform gewählt werden sollte, sondern die nicht wahrgenommenen Kontrollmöglichkeiten. Etliche Fussballvereine in unteren Ligen haben z.B. vermögendere Mäzene (natürlich in kleineren Dimensionen) die Geld in die 1.Mannschaft pumpen und keine Gegenstimmen hören wollen. Die machen dann auch was sie wollen, ohne Ausgliederung.
Wenn im Verein keine Kultur herrscht Dinge gemeinsam anzupacken, sondern Leute sich durch ihre Arbeit profilieren wollen, hilft auch keine e.V.-Struktur. Abgesehen davon ist in der HBL gewährleistet, daß der Stammverein eine Sperrminorität am ausgegliederten Spielbetrieb hält. Man kann also durchaus maßgebliche Entscheidungen auch weiterhin mitgestalten.
Da bin ich völlig deiner Meinung.
ZitatOriginal von VfL4life
Der HSG auf jeden Fall alles Gute!
Ist wie in der Bankenkrise, Manager spielen mit den Einlagen der Anleger Roulette- entweder Rot oder schwarz- auf der Strecke bleibt der Fan, bzw. der Anleger. (Perversion der Marktwirtschaft!!!)
Die Verantwortlichen sollten mit dem Privatvermögen haften- ähnlich wie in der Wirtschaft angedacht- aber Loby ist alles.
Naja, vielleicht wäre es für die Haftung auch gut, wenn der Spielbetrieb nicht aus den Vereinen ausgegliedert worden wäre. Hat halt alles Vor- und Nachteil, aber das ist ja ein Punkt, der schon vor 15-20 Jahren entschieden wurde.
Man kann das vielleicht so sehen: Das Ziel der Ausgliederung des Bundesliga-Betriebs in die GmbH war ja, eine Professionalisierung der Prozesse zu ermöglichen. Wenn diese dann nicht stattfindet, geht das ganze in die Hose, weil es für die Verantwortlichen dann Anreize gibt, die für die Gesellschaft gefährlich sind ( Stichwort Moral Hazard).
Im Foto-Forum dslr-forum.de gibt es einen Sammelthread mit Handball-Fotos. Fotografen und Mannschaften sind in der Regel Amateure.
ZitatOriginal von Jeremy2604
Sorry wenn ich das hier nochmal betonen wollte, aber für meine Begriffe vermischt man die beiden Gesellschaften - auch personell - viel zu stark.
Klar, wenn man das als Nordhorner Fan miterlebt, dann sieht man die Dinge anders. Es ist auch klar, dass die Träger-GmbH ja gerade mit dem Ziel gegründet wurden, das wirtschaftliche Risiko, dass Profisport darstellt, von den eigentlichen Vereinen abzuhalten - dass ist nur vernünftig.
Wo ich dann kein Verständnis mehr habe ist, wenn der Eindruck entstehen muss, die GmbH wird als Freifahrtschein verstanden, wirtschaftlich alle Vernunft sausen zu lassen - weil ja die Möglichkeit besteht, die Zweckgesellschaft mehr oder weniger schadlos in die Insolvenz zu schicken, und eine neue zu gründen. Außerdem ist es ja von außen auch nicht nachzuvollziehen, welche Unterschiede zwischen den Zweckgesellschaften bestehen, deren Gesellschafterkreis ja wahrscheinlich überwiegend übereinstimmen wird.
ZitatOriginal von jochenj
Mein Hinweis auf die Gläubiger bezieht sich v.a. auf die Vergleiche mit dem Bierdeckel. Eine Kneipenzeche ist etwas anderes als Verbindlichkeiten einer GmbH. Dieser Vergleich hat Stammtisch-Niveau.
Du hast Recht, der Deckel in der Stammkneipe ist was anderes als Schulden bei Angestellten und dem Finanzamt: Ersterer betrifft in der Regel nur den Wirt, und wird in der Regel nicht mehr als 100 € betrage. Die Insolvenz von Nordhorn betrifft Spieler, Banken, den Staat und was da noch an Gläubigern rumläuft. Umso wichtiger wäre es dann, im Geschäftsgebaren seriös zu arbeiten.
Zitat
Bei den anderen Hinweisen beziehe ich mich auf die Forderung, daß so etwas ja nicht sein kann, daß man einfach so weitermacht. Bisher wurde aber nicht gegen handelsrechtliche Maßstäbe verstoßen. Auch die Lizenzstatuten sind noch nicht in der Form verletzt worden, daß ein Zwangsabstieg notwendig ist. Nordhorn ist ja auch nicht bereits durchgewunken. Der Insolvenzverwalter, der vom zuständigen Amtsgericht bestimmt wurde, hat die Zukunft jetzt in der Hand.
Naja, wenn das beste ist, was man von einer Geschäftsführung dagen kann, dass ihr noch kein zivilrechtlich oder strafrechtlich relevantes Verhalten nachgewiesen werden kann, dann ist das nun nichts, was mich als Vereinsmitglied, als Fan, als Sponsor wirklich beruhigen würde. Vor allem nicht, wenn nicht sichergestellt ist, dass sich das Verhalten ändern wird.
ZitatOriginal von SilverSurfer
handball-world.com hat das grad aufgegriffen, auf der einen Seite steht die Aussage von Bohmann, auf der anderen Seite sehen viele Rechtsexperten das genau anders ...
Danke für die Darstellung - soweit ist dann ja auch deutlich, wieviel Zeit Nordhorn jetzt hat, sich zu sanieren, um nicht zwangsweise die Lizenz zu verlieren - bis zum 30. April. Außerdem kann nicht von einem vorläufigen Insolvenzverwalter das Verfahren bis zum Ende der Saison verzögert werden (mit Übertrag der Lizenz auf die neue GmbH und Liquidierung der alten), da bis zum 30. April die Zwangsverwaltung beendet sein muss.
ZitatOriginal von Müllers Omar
Die Begrenzung der Spieler-Etats wird nun diskutiert.
Guter Witz: Wenn man nicht in die bestehenden Verträge eingreifen will, dann muss diese Obergrenze ja an dem festgemacht werden, was aktuell entweder der bestbezahlte Spieler erhält, oder der finanzstärkste Verein insgesamt ausgibt. Eine solche Obergrenze kann dann vielleicht den Wettlauf an der Spitze (zwischen HSV, RNL und THW) verlangsamen, hilft aber nicht den Untoten unter den Vereinen. ![]()
ZitatOriginal von jochenj
Denn wirtschatlich wird in jedem Fall nächste Saison ein Neuanfang gemacht, was macht es dann sportlich für einen Sinn nur aus Trotz jemanden in die 2.Liga zu schicken?
Das, was du "wirtschaftlichen Neuanfang" nennst, erinnert mich an den Witz, dass man auch in der größten Krise nicht verzweifeln soll: Man kann ja auch die Stammkneipe wechseln, und einen neuen Deckel aufmachen.
Man kann ja darüber streiten, ob dass jetzt für die Fans und die Spieler eines Vereins fair ist oder nicht - aber allein, um anderen Vereinen einen Anreiz zu geben, solide zu wirtschaften, muss dann ein solches Harakiri auch sportlich bestraft werden.
Also, ich finde diese Einstellung "Wir gründen einfach eine neue GmbH, weil die alte so hoffnungslos überschuldet ist und lassen die Alte und ihre Gläubger dann nach Übertragung der Lizenz gegen die Wand fahren." etwas gewöhnungsbedürftig. Da fragt man sich, wer überhaupt diesen Vereinen Kredite gewährt, wenn so etwas anscheinend branchenüblich ist. ![]()
ZitatOriginal von Lothar Frohwein
Mal weiter gedacht:
Wo steht denn in den Lizenzierungsbestimmungen, dass ein möglicherweise falsch gestellter Antrag wegen drohender ZU (§ 18 InsO), obwohl tatsächlich schon ZU (§ 17 InsO) vorliegt, zum Zwangsabstieg führt?Wann stellt der vorläufige Insoverwalter dies möglicherweise fest? Nach dem 1.7., wenn die Lizenz auf die neue Gesellschaft vielleicht schon erteilt wurde?
Nächstes Jahr Donnerstag?
Konnte leider - erstaunlicherweise - in der InsO nichts über die Frist zum Beschluss der Eröffnung finden.
Grundsätzlich würde ich aber davon ausgehen, dass ein solcher Beschluss unverzüglich (= ohne schuldhaftes Verzögern) zu erfolgen hat. Nach Eröffnung des Verfahrens muss jedoch eine Gläubigerversammlung binnen 3 Monaten einberufen werden, spätestens zu diesem Zeitpunkt müsste also feststehen, wie die wirtschaftlichen Verhältnisse tatsächlich sind.
Aber: IANAL - ich bin kein Rechtsanwalt.
PS: Wenn diese Sonderregelung so häufig zu Problemen im Lizensierungsverfahren führt, kann man sie ja auch einfach streichen.
ZitatOriginal von Lothar Frohwein
Jetzt wird es spannend, mit welchen Tricks das Insoverfahren ausgestaltet und "getimt" wird, dass die HSG in der ersten Liga bleiben kann.Wenn dem wirklich so ist, dass nach dem großen Knall im September jetzt schon wieder zwei Gehälter "fehlen" und erst jetzt reagiert wird, ist das ein Skandal und man muss mal fragen, warum die HBL nicht nach den Erfahrungen der Vergangenheit monatlich die Gehaltszahlungen überprüft hat?
Naja, um dem Zwangsabstieg zu entgehen, muss der Insolvenzverwalter ja feststellen, dass wirklich nur eine drohende Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Nach dem, was berichtet wird, hab ich meine Zweifel, dass das so kommt.
Ich würde das allerdings auch nicht so dramatisch sehen - die Geschäftsführung des Vereins muss ja in dieser Situation immer noch versuchen, das Beste draus zu machen - dazu gehört auch, die Lizenz für die 1. Liga zu erhalten. Gleichzeitig sind sie ja gerade in rechtlich verminten Gelände (Insolvernzverschleppung z. B.).
Gleichzeitig muss natürlich die Liga in Zukunft anscheinend noch stärker die finanzielle Basis der Vereine überprüfen, aber gegen wirtschaftliche Unvernunft anregulieren zu wollen, ist eine undankbare Aufgabe.
ZitatOriginal von Borah
Naja, wenn man bedenkt, was für windige Finanzierungsmodelle die sich schon aus den Fingern saugen, um Karabatic zu finanzieren, kann man zumindest im Ansatz Zweifel daran bekommen, daß das Geld dort locker sitzt.
Insofern wäre es schön, wenn sie Glandorf holen, dann bleibt weniger für Kara über. ![]()
ZitatOriginal von SilverSurfer
beim zweiten lesen bei handball-world.com ist mir übrigens erst aufgefallen ...
eine drohende Insolvenz ist also eine Option???
Was soll eigentlich eine drohende Insolvenz sein? Hab jetzt in der Insolvenzordnung nur die Drohende Zahlungsunfähigkeit gefunden - die aber als einer der 4 Insolvengründe ein normales Insolvenzverfahren zur Folge hat.
Okay, in der Lizenzregel stehts richtig, da hat wohl entweder der Journalist oder Bohmann sprachlich geschlampt.