Beiträge von ojessen

    @ Jorino, @ Thorsten. Danke für die Erläuerungen. So wird aber vielleicht auch klar, weshalb Kritik über schlechte Schiedsrichter fast immer bei falschen Entscheidungen hängenbleibt, weil im Nachhinein den meisten eine falsche Entscheidung eindeutig identifiziert werden kann, während die anderen Kriterien zu weich sind, un in der Regel von jemandem, der nie gepfiffn hat, gar nicht beurteilt werden kann.

    Brooks: natürlich könnt Ihr darüber diskutieren. Um Himmels Willen, da hast Du mich echt mißverstanden. Wollte damit nur um Verständnis bitten, dass ich mich daran nicht beteilige.

    ojessen: da gibt es noch eine ganze Menge an Maßstäben, außerhalb der Regelkenntnis. Aber wenn Du Dich in der Materie ein wenig auskennst, dürfte das jetzt nicht wirklich neu für Dich sein.


    Doch, das ist für mich neu, da ich nie selbst gepfiffen habe. Vielleicht wäre das hilfreich zu erfahren, weil ich mich dann über Schiedsrichter weniger aufregen würde, wenn ich wüsste, welche Kriterien neben der wortgetreuen Auslegung der Regeln von Interesse sind.

    Wenn Titi früher angefangen hätte zu halten, dann wären die letzten Drei von Außen aber auch nicht mehr Spielentscheidend gewesen ;) Wie so häufig bei Spitzenspielen wenig schöner Handball[1], aber spannend, dank der Hamburger, die heute wohl das beste Spiel der Saison hatten. Die Schiedsrichter sorgten auf beiden Seiten gleichermaßen für Aufregung, also auch von dieser Seite alles in Ordnung (wobei das Stürmerfoul gegen Sprenger zu pfeifen schon eine außergewöhnliche Leistung war).

    [1] Mit Ausnahme der Traumpässe von Kim Andersson, die waren heute schon noch mal ein Stück besser als sonst schon.

    Bei aller Schelte für Stemberg und Zacharias - ich bin froh, dass es Leute gibt, die sich diesen Job antun, bei dem man sich eigentlich nur unbeliebt machen kann, oder man fällt im besten Fall nicht auf. Und wenn dafür auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden wie im Spiel Melsungen gegen Hamburg, als das letzte Tor nicht gegeben wurde, dann kann ich auch die eine oder andere Eitelkeit verschmerzen.

    Ich muss mal meinen Frust loswerden über das Sport1-Archiv - warum in aller Welt wird nur die Konferenz Melsungen-HSV-Löwen-Füchse im Archiv gespeichert, und nicht die beiden Partien einzeln? Das hat man doch sonst auch hinbekommen.

    Aber gerade Klein hatte dieses Jahr eine sehr gute Saison, besonders in der Hinrunde. In den letzten Spielen nimmt die Fehlerquote aber wiede zu, zumindest gefühlt. Und da hab ich dann den Eindruck, dass Lundström häufig zu spät gebracht wird.

    14-17, und Kretsche spricht von einem NIcht-Verteidigungs-Pakt, ausgehandelt von der UNO. Ich würd mal drauf wetten, dass Schwalb denen in der Pause ordentlich einheizt, und es in der zweiten Halbzeit beherzter zugeht. Carsten "Veilchen" Lichtlein erfreulich wach.


    Gewinn wirft doch kaum eine Sportmannschaft ab. Für die Sponsoren mag es sich lohnen, wenn der Bekanntheitsgrad steigt. Aber als Mäzen Gewinn anzustreben ist doch blauäugig.

    Der einzige Grund für eine Steuernachzahlung kann ja nur sein, wenn Rudolph seine Zahlungen an die HSV GmbH steuermindern angesetzt hat, und dies jetzt vom Finanzamt kassiert würde. Ein Grund dafür könnte sein, dass Rudolph als beherrschender Anteilseigner in der HSV GmbH die Verluste dieser GmbH steuermindernd mit Gewinnen seiner anderen Unternehmen verrechnet hat. Allerdings müsste für diese Konstruktion grundsätzlich eine Gewinnerzielungsabsicht mit dem Eigentum der HSV GmbH verbunden sein. Da die GmbH aber dauerhaft keine Gewinne erzielt hat, kann das Finanzamt die Beteiligung als Liebhaberei einstufen, und die gesparten Steuern nachfordern.