Christian Prokop wird ja immer und immer wieder dieses "Akribische" iSv aufgebaute Komplexität zugeschrieben.
Insofern meine Fragezeichen, ob er dies überhaupt anders machen will, Selbsterkenntnis und Reflektion hin oder her, wozu er sicherlich in der Lage ist.
Bedenklich stimmt mich, dass der Druck im Kessel, bei wem auch immer, wohl so groß war, dass ein leak (Trainingsabbruch oder wie auch immer) lanciert wurde.
Bedenklich stimmt mich allerdings auch, dass Christian Prokop im ESP Spiel für meinen Geschmack viel zu früh das Handtuch warf (Auszeit: "mit Respekt zu Ende spielen - nicht respektlos"). Da waren doch noch ... 15min, 18min zu spielen, oder irre ich mich jetzt? Das war wohl eine realistische Einschätzung, dass er die Spieler nicht erreicht oder die sich nicht erreichen lassen wollen von ihm - und das ist bedenklich.
Na ja, und Selbstkritik hörte ich hier auch nicht sonderlich heraus
https://www.sport.de/news/ne3051120…-ausschliessen/
und eine Aussage wie :
"Es gab während des Turniers hier und da Störfeuer, auch seitens der Verbandsspitze. Haben Sie das auch so gesehen?
Ich habe versucht, mich auf den Sport zu konzentrieren. Aber natürlich muss man ehrlich festhalten, dass sehr viel drumherum berichtet wurde, was uns sicherlich nicht sehr geholfen hat. Aber wir sind eine Mannschaft, die zusammensteht. Wir wollten es sportlich zeigen, aber das ist uns nicht gelungen."
klingt im Lichte des lancierten leaks auch nicht sonderlich überzeugend sondern nach Floskel und die Berichterstattung vor einer Heim WM 2019 wird noch viel grösser werden (zumal er seinen Beitrag zur "vielen Berichterstattung" leistete mit dem nun anerkannten Fehler der Nichtnominierung Lemkes.
Das ist alles nicht souverän.