Beiträge von thomask

    die Antworten "es geschieht nichts" finde ich immer zu nett. Woher nehmen die Leute immer ihre Weißheiten? Es passiert oft mehr als manche denken. Aber, und das ist auch richtig so, hinter den Kulissen. Man kann nicht alles öffentlich machen.

    Bei uns ist das so, dass unser SRW mit dem entsprechenden SR ein ausführliches Gespräch führt und sich dessen Stellungnahme anhört. Ist er der Meinung, dass die Zuschauer / Trainer recht haben, wird dieser SR sicher bei einigen der nächsten Spiele beobachtet.

    Theo hat absolut Recht, bitte schriftlich melden! Und dann maulen wenn nichts geschieht.

    uwe
    was hälst du von Inaugenscheinnahme“ äußerer Geschlechtsorgane oder des Gebisses. Hier befinden wir uns immerhin im rechtssicheren Raum da die Rechtsgrundlage für die Inaugenscheinnahme das VwVfG von 1976 (Jockenhövel-Schiecke, H. 1998: 166) ist. Nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz gilt der Augenschein als ein „taugliches Beweismittel“.

    :D:hi:

    Gruß
    Thomas

    Frank1706

    das Thema Schritte wird im DHB sehr wohl ausführlich behandelt. Nachdem jedes BULI Spiel aufgezeichnet werden muss und dem DHB zur Verfügung gestellt wird, hat man im Falle von Überprüfungen festgestellt, dass die sogenannten Schrittfehler seltener übersehen werden als manche hier meinen und verkünden. Nur weil du der Meinung bist, das waren Schritte heißt das noch lange nicht, dass es auch welche waren.

    Mensch Kollegen,
    hört bitte auf hier irgendetwas zu konstruieren. Die Spieler, selbst wenn es die unterste Liga ist, sind ja zu bedauern. Wer in diesem Fall egal ob dem TW oder dem KM eine Strafe gibt, sollte ma in sich gehen. Hier 8: 9 c) zu interpretieren ist mit Verlaub wohl etwas arg übertrieben.
    Gruß
    Thomas

    Hallo vielleicht hilft hier etwas die Regelecke des DHB


    Spielfortsetzung nach TW-Kopf- oder Körpertreffer

    a) Ein Gegenstoß von Mannschaft A: Spieler A5 läuft mit Ball allein in Richtung Tor von B. Abwehrspieler B2 versucht ihn einzuholen, schafft dies aber nicht mehr. A5 wirft nun freistehend auf das Tor von B und trifft den springenden TW B12 mit dem Ball erkennbar ins Gesicht. B12 fällt zu Boden und bleibt regungslos liegen .Der von seinem Kopf abprallende Ball fliegt in die Hände des mitgelaufenen Spielers A7. Er hat nun B2 vor sich und spielt den Ball zum inzwischen wieder im Spielfeld befindlichen A5, der über den am Boden liegenden TW B12 den Ball ins leere Tor wirft. Der TSR entscheidet auf "Tor".

    b) Ein Gegenstoß von Mannschaft A: Spieler A5 läuft mit Ball allein in Richtung Tor von B. Abwehrspieler B2 versucht ihn einzuholen, schafft dies aber nicht mehr. A5 wirft nun freistehend auf das Tor von B und trifft den springenden TW B12 mit dem Ball erkennbar ins Gesicht. B12 fällt zu Boden und bleibt regungslos liegen. Der von seinem Kopf abprallende Ball fliegt in die Hände des mitgelaufenen und am Torraum wartenden Spielers A7, der über den am Boden liegenden TW B12 ins leere Tor werfen könnte. Kurz vor dem Wurf kommt der sofortige SR-Pfiff zur Unterbrechung des Spiels aufgrund der Folgen des Kopftreffers.

    c) Der Rechtsaußen A7 springt mit Ball zum Torwurf ab. Er trifft den Torwart so ins Gesicht, dass er deutlich sichtbar "k.o." geht. Der Ball prallt von dessen Kopf in die Luft (über dem Torraum) ab. In diesem Moment pfeift der TSR das Spiel ab. Der Ball fällt unmittelbar danach auf den taumelnden Torwart und gelangt von dort ins Tor. Nach Verletzungspause haben die SR das Spiel mit FW für A7 wieder aufgenommen.

    d) vgl. abc: Der Ball liegt oder rollt beim Pfiff des SR nach dem Kopf-/Körpertreffer noch im Torraum.



    Lösung:

    Der TW hätte keine Chance eine Abwehraktion durchzuführen, was dem Spielgedanken und dem Gesundheitsbewusstsein entgegen steht. Der Vorteil könnte nur dann gewährt werden, wenn der zeitliche Unterschied zwischen vermuteter Verletzung und nachfolgendem Torwurf so klein war, dass eine Unterbrechung durch die SR nicht mehr möglich gewesen wäre.

    a) In diesem Fall haben die SR falsch entschieden, denn die Gesundheit eines Spielers hat Vorrang, weshalb nicht auf Vorteil, schon gar nicht so lange, entschieden werden durfte. Die SR hätten das Spiel unterbrechen müssen, sobald ein Spieler (egal von welcher Mannschaft) in Ballbesitz gekommen wäre. Da es sich allerdings in diesem Fall um eine Tatsachenfeststellung der SR handelt, kann daraus kein Einspruchsgrund abgeleitet werden.

    b) Hier muss auf Freiwurf für den Ballbesitzer (A7) entschieden werden, da die SR vor dem Wurf das Spiel unterbrochen haben. Es kann nicht auf 7-m-Wurf für A7 entschieden werden. Es handelt sich auch nicht um einen "unberechtigten Abpfiff", da ja die SR von sich aus entschieden haben.

    c) Der Pfiff zur Spielunterbrechung ist vielleicht ein wenig zu früh gekommen (Tatsachenfeststellung gemäß Regel), denn die ein oder zwei Sekunden zu warten, wäre vertretbar gewesen. Hier müsste auf FW mit Anpfiff entschieden werden für die Mannschaft, die zuletzt in Ballbesitz war, also die Mannschaft des Werfers. Auf 7-m darf schon gar nicht entschieden werden, da dies kein "unberechtigter Pfiff" war, denn einer der Schiedsrichter hat entschieden!

    d) Das Spiel geht mit Abwurf für den TW weiter.

    und das hat mir Hans einmal geschrieben:


    "die IHF ist der REGELGEBER; das bedeutet, wenn von dort eine Klarstellung/Auslegung oder sonst was in regeltechnischer Sicht kommt, dann hat das IHF-weit bindende Auswirkung!"

    Und das ist auch gut so, wenn jeder seine eigenen Auslegungen und Klarstellungen entwirft, entsteht Chaos. Weshalb die IHF Regelauslegungen nicht verständlich sein sollen kann ich nicht nachvollziehen??

    wenn Hans Thomas der Meinung gewesen wäre, dass 3x2 auch in einem Bericht zu erfassen sei, dann hätte er es in seinen Formulierunghilfen erwähnt.

    Der SR , der die Sätze eins zu eins abschreibt, sollte aufhören zu pfeifen.

    @steam,

    auch ich sehe das pragmatisch wenn eure Verantwortliche so wollen, dann mach es so. Hast am wenigsten Ärger.