Soviel ich gehört habe wechselt der eine Lex zu seinem älteren Bruder zum TV Hüttenberg.
Beiträge von funky87
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Ich denke das es entweder Klajic oder Petkovic trifft
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Original von Felix0711
Herr Zacharias nervte das schwache Spiel den Kameraeinstellungen nach (
)Wie soll ich den Satz verstehen?
Naja Hauptsache Sieg der HSG. Hätte mir jemand heute morgen gesagt die HSG gewinnt mit einem Tor dann hätte Ich Ihm für voll beschränkt gehalten. Aber wenn man so das Spiel verfolgt hat hätte die HSG höher gewinnen müssen.
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Zitat
Original von Photographer
ich bekomme die alle gar nicht mehr auf die Reihe die Entlassungen.Ich glaube so muss es ausehen
- Essen
- Magdeburg (2x)
- Lemgo (2x)
- Wilhelmshaven -
das was bei HW steht ist richtig. Darf erst ab Mitte April spielen. Er trainiert aber ab heute jeden Tag mit der Mannschaft.
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Zitat
Original von owl-andy
Also doch nicht zum TVG!
Ist der wechsel bereits zur Rückrunde oder erst ab der nächsten Saison?
EDIT:
Frage konnte ich mir selbst beantwortet. Habe das gerade auf der Seite des TV Kirchzell gefunden:
ZitatEinen glanzlosen Sieg feierte der TV Kirchzell im Heimspiel gegen den TV Hochdorf. Erneut gab es für die Spieler des TVK eine Hiobsbotschaft, P. Djordjic hat am Freitag der Mannschaft mitgeteilt das er nicht mehr beim TV Kirchzell spielt, sondern mit sofortiger Wirkung bei der HSG Wetzlar in der Bundesliga spielen wird. Kirchzell musste in nur wenigen Tage auf den dritten Stammspieler verzichten.
Erneut musste Trainer G. Kunz die Mannschaft umstellen, denn er hatte ja für dieses Spiel mit Djordjic geplant. Ein erneuter Tiefschlag für die TVK-Mannschaft. -
Das schreibt FFH:
ZitatHSG Wetzlar landet Tranfsercoup
Das gabs im hessischen Sport wohl noch nie: Vater und Sohn in einer Profimannschaft. Die ehemaligen Wallauer Petar und Zoran Djordjic werden ab sofort zusammen für die Bundesliga Handballer der HSG Wetzlar auf dem Parkett stehen. Der 40-jährige Papa Zoran ist bereits seit einem Jahr Torhüter der Mittelhessen, sein 17-jähriger Sohn Petar kommt nun vom Regionalligsten TV Kirchzell an die Lahn. Der talentierte Rückraumspieler hatte zuletzt auf sich aufmerksam gemacht, als er in einem Spiel der Kirchzeller A-Jugendmannschaft 19 Tore erzielte.
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Respekt WHV!!!
Da konntet Ihr euch einen guten Mann angeln.
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Also ich habe kein unfairen Spielzug gesehen. Klar gab es 2-3 Szenen wo es mal etwas härter zuging aber das ist nicht der Spielzug ansonsten war das Spiel wieder ziemlich statisch vom HSV wenn nichts mehr geht entweder auf Yoon oder Hens gespielt und die haben die Bälle dann ins Tor reingewuchtet. In der ersten halbzeit hatten wir auch einen super Torwart aber in der 2 Halbzeit hatte der Nico 1-2 unglückliche Bälle gefangen und dann kam der Pscha und der hatte keinen einziegen Ball gehalten (in 13 Minuten)
Nichtsdestotrotz hat sich die HSG super verkauft.
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Rote Karte für den Regisseur trübt die HSG-Freude über den Punkt in Hamburg
Sperre stoppt Salzer für Essen
13.12.2007Als sich Kyung-Shin Yoon im VIP-Raum der ColorLine-Arena Grünkohl mit Pinkel, gebratene Blutwurst und mageren Kassler auf den Teller schaufelte, sprach ihn ein im dunklen Anzug gewandeter Geldgeber forsch an: "Junge, den hättest du aber reinmachen müssen", ärgerte sich der ältere Herr, was den Koreaner aber nicht sonderlich interessierte. "Kann doch mal passieren", zuckte Yoon mit den Schultern - und zog sich an einen der hinteren Tische des noblen Etablissements zurück. Um möglichst nicht mehr angesprochen zu werden.
Denn der HSV Hamburg hatte im Titelkampf der Handball-Bundesliga einen Punkt liegen gelassen. Einen, den die HSG Wetzlar am Dienstagabend gerne aufnahm, "denn wir haben schließlich im Abstiegskampf schon genug Zähler verschenkt", wie es Michael Allendorf später formulierte. Das 33:33 (13:19) der Mittelhessen war eine Sensation. "Eine, mit der ich bei diesem Spielverlauf nicht mehr gerechnet hatte", so Rainer Dotzauer.
Als der Manager der Grün-Weißen acht Minuten vor Schluss beim Stande von 26:31 zur Toilette musste, war die Partie vor 6411 Zuschauern quasi schon entschieden. Als der starke Mann der HSG fünf Minuten später zurückkehrte, hatte Wetzlar zum 31:31 ausgeglichen. Dotzauer traute seinen Augen beim Blick auf den riesigen Videowürfel unter dem Hallendach kaum, und seine Jungs eröffneten eine der turbulentesten Schlussphasen der Vereinsgeschichte.
Kyung-Shin Yoon und Pascal Hens, beide neunfache Torschützen, brachten die Gastgeber in Überzahl nach einer Zeitstrafe für Giorgos Chalkidis zwar beim 33:31 abermals fast spielentscheidend in Front, doch die HSG wusste erneut zu antworten. Kreso Ivankovic verkürzte per Siebenmeter auf 32:33, ehe sich die Ereignisse überschlugen. Michael Allendorf schloss in Unterzahl einen Tempogegenstoß zum abermaligen Ausgleich ab. Der HSV Hamburg hatte Anwurf, den Timo Salzer zu verhindern versuchte und dafür vier Sekunden vor Schluss Rot sah. Der Europapokalsieger der Pokalsieger warf noch einmal alle Mann nach vorne und Gregor Werum sich auf Stefan Schröder, um einen letzten Angriff zu verhindern. "Die dritte Zeitstrafe gegen mich war in Ordnung, der Siebenmeter nicht", ärgerte sich der Kreisläufer über die Entscheidung der ansonsten guten Schiedsrichter Martin Harms und Jörg Mahlich aus Magdeburg und Stendal - schließlich erfolgte die robuste Attacke von Werum weit ab vom Tor der HSG. Kyung-Shin Yoon trat an - und Zoran Djordjic kehrte ins HSG-Gehäuse zurück. "Ich war mir sicher, ich halte das Ding", strotzte der 41-Jährige vor Selbstbewusstsein, schnellte den rechten Arm heraus und hielt den Sensations-Punkt mit einem Reflex fest.Coach Mudrow verspricht: "Alles daransetzen, die Spannung hochzuhalten"So recht freuen konnte sich Rainer Dotzauer über das vorweihnachtliche Präsent jedoch nicht, denn die rote Karte für Timo Salzer zieht ein Spiel Sperre nach sich. "Ich habe noch in der Nacht mit Bundesliga-Spielleiter Uwe Stemberg telefoniert. Die Regeln sagen klar aus, dass eine rote Karte in den letzten 60 Sekunden automatisch eine Sperre bedeutet. Am Samstag in Essen ist Salzer nicht dabei", konstatierte Dotzauer, bei dem am Ende jedoch die Freude über das 33:33 überwog: "Ich bin überglücklich. Die zweite Halbzeit bei einem Titelanwärter mit 20:14 zu gewinnen, ist ein Hammer."
Auch Trainer Volker Mudrow war "sehr zufrieden", verteilte ein "Kompliment an meine Spieler, sie haben Großes geleistet", warnte jedoch auch vor Euphorie: "Das Spiel in Essen ist für uns wichtiger. Bis dahin werde ich alles daransetzen, die Spannung hochzuhalten."
So stolz die kleine HSG-Delegation die mächtige ColorLine-Arena verließ, so niedergeschlagen waren die Hausherren, die in diesem Jahr in Champions League, Meisterschaft und nationalem Pokal ein kräftiges Wort mitreden wollen. "Was hier passiert ist, tut sehr weh. Ich bin sehr enttäuscht. Hingabe und Leidenschaft haben gefehlt. Meine Spieler hatten offensichtlich nicht kapiert, dass es um die Tabellenführung ging", schimpfte HSV-Trainer Martin Schwalb. "Wenn wir uns so am Samstag im Spitzenspiel gegen Nordhorn präsentieren, haben wir keine Chance", blickte Pascal Hens voraus. Und Torwart "Jogi" Bitter, der mit 18 Paraden glänzte, grantelte: "Was wir geboten haben, war eine Katastrophe. Wir wollten doch so gerne auf Rang eins."
So aber machte die HSG Wetzlar das wahr, was die "Hamburger Morgenpost" in großen Lettern angekündigt hatte: "Denen versauen wir die Tabellenspitze", zitierte das Boulevard-Blatt HSG-Rückraumschütze Alois Mraz, der 2005 und 2006 das Trikot der Hansestädter getragen hatte. Und der mit vier Toren seinen Beitrag dazu geleistet hatte, dass Kyung-Shin Yoon bei Grünkohl mit Pinkel wenig Freundliches zu hören bekam.
Quelle: WNZ
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Vier Spieler müssen die HSG Wetzlar verlassen, drei sollen kommen / Gute Chancen für Michal Jurecki
Dotzauer setzt auf "Qualität statt Quantität"
13.12.2007Von Alexander Fischer
Tel.: (06441) 95918
E-Mail:5a.fischer@mittelhessen.deObwohl sich die Ausbeute von 12:18-Punkten bisher sehen lassen kann, obwohl der Klub in der Tabelle mit dem ehemaligen Champions-League-Sieger SC Magdeburg gleichgezogen hat, obwohl das 33:33 (13:19) am Dienstagabend bei Titelanwärter HSV Hamburg die größte Sensation der bisherigen Saison in der Handball-Bundesliga ist: Rainer Dotzauer möchte sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Und fordert "Qualität statt Quantität." Denn: "Auf lange Sicht überleben wir im Oberhaus nur, wenn wir nicht auf viele gute, sondern auf einige sehr gute Spieler setzen."
Im Klartext: Handball-Bundesligist HSG Wetzlar will seinen Kader verkleinern, aber stärker besetzen. Dotzauer: "Vorausgesetzt, wir schaffen den Klassenerhalt." Der bei schon sieben Punkten Differenz auf einen Abstiegsplatz (TuS N-Lübbecke) sowie fünf zu Relegationsrang 16 (GWD Minden) locker möglich erscheint, wenngleich Trainer Volker Mudrow warnt: "Die Rückrunde wird hart, härter jedenfalls als die Vorrunde."
Spätestens in der Pause rund um die Europameisterschaften in Norwegen, die Dotzauer und Mudrow live vor Ort verfolgen werden, stellen die HSG-Verantwortlichen die Weichen für die Zukunft. Vier Spieler müssen weichen, drei sollen hinzukommen.Ist Immel schon in Lemgo dabei? Verlassen muss die HSG Wetzlar der zurzeit verletzte Marius Kasmauskas, der am 1. Dezember nach Katar hätte wechseln können, dessen Schultereckgelenk-Sprengung aus dem Match gegen Wilhelmshaven den Grün-Weißen in ihrem Bemühen, Personalkosten zu reduzieren, allerdings einen Strich durch die Rechnung machte. Auch Linkshänder Vlatko Mitkov, der in Hamburg selbstbewusst auftrat, spielt in den Planungen der Mittelhessen keine Rolle mehr. Beide sind bereits von Dotzauer darüber informiert worden, dass sie gehen müssen. Über die Abgänge Nummer drei und vier hüllt sich der starke Mann der endlich auch einmal starken HSG (noch) in Schweigen. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass es sich um Regisseur Kreso Ivankovic und Kreisläufer Gregor Werum handeln wird, deren Verträge im Sommer auslaufen.
Von allen Spielern, an denen Wetzlar bisher Interesse bekundet hat, scheint sich der Wechsel des Ex-Internationalen Jan-Olaf Immel am schnellsten realisieren zu lassen. "Er wäre eine Risikoverpflichtung", verweist Dotzauer auf die langwierige Schulterverletzung des 105-fachen Nationalspielers, dem die HSG ein Angebot bis zum 30. Juni 2008 unterbreitet hat und den der TV Großwallstadt auch ziehen lassen würde. "Ich hoffe, Immel läuft Ende Dezember beim TBV Lemgo erstmals für uns auf", rechnet Dotzauer fest mit dem 31-Jährigen, dem allerdings auch eine Offerte als Spielertrainer des abstiegsbedrohten Zweitligisten TSG Münster vorliegt.
Noch nicht abgeschrieben haben die Grün-Weißen Michal Jurecki (23), den Vizeweltmeister aus Polen, der beim HSV Hamburg hinter Pascal Hens und Bruno Souza nicht zum Zuge kommt. Mit HSV-Präsident Andreas Rudolph führte Dotzauer am Dienstag ein Gespräch und stellte danach zufrieden fest: "Da geht was für uns." Nachdem der finanziell marode SC Magdeburg Karol Bielecki und Gregorz Tkaczyk bereits sofort an die Rhein-Neckar Löwen abgibt (siehe nebenstehender Artikel) und die Badener dann Oleg Velyky, der ohnehin ab Sommer beim HSV unter Vertrag stehen wird, vorzeitig an die Alster abgeben könnten, wäre Michal Jurecki, der "kleine" Bruder des Magdeburger Kreisläufers Bartosz Jurecki, frei für die HSG Wetzlar.Kontakt zuViktor SzilagyVorgesprochen haben die HSG-Macher auch bei Logi Geirsson (25) und Sven-Sören Christophersen (22) vom TBV Lemgo sowie bei Viktor Szilagy (29) von Meister THW Kiel. Geirsson und Christophersen gelten als Lieblingsschüler von Volker Mudrow, der sechs Jahre in Ostwestfalen aktiv war. Der Österreicher, dessen Vertrag ausläuft, ist im Rückraum flexibel einsetzbar, hat an der Förde jedoch fast übermächtige Konkurrenz (Karabatic, Jicha, Lövgren, Lund) vor der Nase. Mit Jochen Bergener aus Köln, dem Berater von Szilagy, der auch für Jaliesky Garcia (32) von Frisch Auf Göppingen einen neuen Verein sucht, steht Dotzauer in Kontakt.
Der Este Mait Patrail (22), den Dotzauer und Mudrow bei einem Turnier in Polen unter die Lupe genommen haben, spielt in den Überlegungen der HSG keine Rolle mehr. "Er hat in Kiel bereits ein Probetraining absolviert, außerdem liegt ihm eine Offerte von Kadetten Schaffhausen vor", winkt Dotzauer ebenso wie bei einer Rückkehr des 29-jährigen Serben Milan Vucicevic (Wilhelmshavener HV) ab. "Wir setzen lieber noch auf einen Rechts- statt auf einen Linkshänder."
Während Florian Laudt (23) vom benachbarten Zweitligisten TV Hüttenberg und Steffen Fäth (17) von dessen Liga-Rivalen SG Wallau/Massenheim in Wetzlar weiter hoch im Kurs stehen, kursiert seit einigen Tagen auch der Name Petar Djordjic an der Lahn. Der Sohn von HSG-Keeper Zoran Djordjic ist laut Dotzauer "eines der größten Talente des deutschen Handballs." Sollte der 17-Jährige vom Regionalligisten TV Kirchzell zur HSG kommen, würde auch sein Vater gerne noch eine Runde bei den Grün-Weißen dranhängen. "Wir könnten uns vorstellen, Zoran parallel zum Handball eine berufliche Perspektive zu bieten", ist Dotzauer nicht abgeneigt, den ältesten Spieler der Handball-Bundesliga weiterzubeschäftigen.
Quelle: WNZ
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beide oder was?
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wieso bekam dann Allendorf und Werum die Rot Karte?
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Jo und das kann ich leider von Hier nicht entscheiden, ich war leider nicht vor Ort.
Aber sagen wir mal so? So oft wurden dafür noch keine Spieler gesperrt!
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Wieso Skandal?
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Anscheinend war es das. da Salzer letzter mann war und dann ist es ja egal ob mann an der Mittellinie oder kurz vor der 6m-Linie steht
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Ich habe gerade mit dem Dotzauer telefoniert. Allendorf macht das Tor 3 Sekunden vor schluß. und Timo Salzer rennt durch die mitte und klaut sich den Ball.
Momentan weiß man noch nict ob der für das Spiel gegen Essen gespert ist. Dotz ruft mich nachher noch mal an. Ist man gerade am klären
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Zitat
Original von Müllers Omar
Doch! Diesmal gewinnt nicht die Mannschaft, die mehr Tore wirft, sondern diejenige, die sich professioneller zu den Samba-Rhythmen bewegt. Dotzauer bemüht sich derzeit noch um eine Nachverpflichtung aus Brasilien. Nein, nicht Bruno Souza, sondern dieser umworbene Neuzugang.Hey,
gute Idee aber das hatten wir schon. Damals nach dem Pokalsieg gegen Vulkan Vogelsberg. Da haben wir die netten, jungen Damen einfach mitgenommen. Siehe hier
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Gestern schrieb ich noch das die HSG kein Interesse an Immel hat und heute das:
ZitatAlles anzeigenGroßwallstädter Ex-Nationalspieler soll eventuell sofort kommen
HSG testet Jan-Olaf Immel
06.12.2007Jan-Olaf Immel hat gestern Abend seine ersten Tore aus dem Rückraum der HSG Wetzlar geworfen - allerdings nur im Training.
Der 105-malige Nationalspieler stellte sich beim Handball-Bundesligisten aus Dutenhofen und Münchholzhausen vor und hinterließ in der anderthalbstündigen Übungseinheit einen guten Eindruck. Danach setzte sich der 31-Jährige mit Trainer Volker Mudrow und Manager Rainer Dotzauer in einem Nebenraum der Dutenhofener Sporthalle zusammen.
Während sich der Coach ("wir wollten ihn uns einfach mal anschauen und sollten noch nicht über ungelegte Eier reden") gewohnt zurückhaltend gab, hält der sportliche Leiter sogar eine sofortige Verpflichtung des 2,02 Meter langen Rückraumspielers, dessen bis Sommer laufender Vertrag beim Ligakonkurrenten TV Großwallstadt ausläuft, für möglich. "Wenn unser Trainer will, könnte Jan-Olaf Immel vielleicht schon am 15. Dezember in Essen für uns spielen", erklärte Dotzauer gestern Abend.
Der 60-Jährige würde den lange Zeit an einer Schulterverletzung laborierenden Halblinken gern zunächst bis Saisonende unter Vertrag nehmen, da Marius Kasmauskas nach einer Operation an der Schulter noch wochenlang ausfallen wird. Zudem könnte er sich eine längere Zusammenarbeit mit dem abwehrstarken Ex-Nationalspieler vorstellen.
"Wenn ich kein Interesse hätte, zur HSG Wetzlar zu wechseln, wäre ich nicht hier", erklärte Immel nach einem kurzen Gespräch mit Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Pörschke und der Trainingseinheit, in der er manchen Skeptiker mit seinen kernigen Würfen überraschte. Kein Interesse an den beiden Großwallstädtern Hannawald und GrimmDabei feierte der gestern alle überragende Hüne ein Wiedersehen mit HSG-Torwart Zoran Djordjic und Kreisläufer Gregor Werum, mit denen er einst gemeinsam für Ex-Meister SG Wallau/Massenheim spielte. Für den 31-Jährigen, der in Wiesbaden wohnt und dort auch als Lehrer arbeitet, würde eine Fortsetzung seiner Handballkarriere in Wetzlar auch privat passen. Während Volker Mudrow von der Vorstellung des Trainingsgastes offenbar recht angetan war, dementierte Rainer Dotzauer Gerüchte über ein mögliches Interesse an zwei weiteren Spielern, die beim TV Großwallstadt keine Zukunft mehr haben. Statt Torwart Chrischa Hannawald, der bei den Mainfranken nächste Saison durch den Schweden Mattias Andersson (noch beim THW Kiel) ersetzt wird, favorisiert die HSG offenbar eine weitere Saison mit dem 41-jährigen Djordjic.
Für den 48-fachen Nationalspieler Heiko Grimm, der bei den Mainfranken nach zehn Jahren aussortiert wird, haben die Wetzlarer keine Verwendung. Mit Timo Salzer und Michael Allendorf verfügen die Grün-Weißen zwei Jung-Nationalspieler auf dessen Positionen in der Rückraummitte und auf Linksaußen.
Quelle: WNZ
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Das schrieb die WNZ damals am 10.11.07:
ZitatAlles anzeigenKommt Jan-Olaf Immel? (WNZ)
10.11.2007
HSG Wetzlar hat den Ex-Nationalspieler angeboten bekommenAuf der Suche nach Verstärkungen für die kommende Saison hat Handball-Bundesligist HSG Wetzlar Kontakt zu Ex-Nationalspieler Jan-Olaf Immel vom Liga-Rivalen TV Großwallstadt aufgenommen.
Zwei Tage nach der zweithöchsten Niederlage ihrer Bundesliga-Geschichte, die beim 20:37 bei der SG Flensburg-Handewitt ähnlich kräftig ausfiel wie jene am 3. September 2006 beim 22:40 in Kiel, bestätigte HSG-Manager Rainer Dotzauer auf Nachfrage dieser Zeitung: "Wir haben ihn von seinem Berater Wolfgang Gütschow angeboten bekommen."Der 60-Jährige schränkt jedoch im gleichen Atemzug ein: "Wir sind eher skeptisch, denn er hat zwei Jahre aufgrund einer Verletzung nicht mehr im Angriff gespielt." Tatsache ist: Immels im Sommer auslaufender Vertrag wird von seinem derzeitigen Arbeitgeber, zu dem er im Sommer 2005 von der SG Wallau/Massenheim kommend stieß, nicht verlängert. Der 2,02 m große Rechtshänder laboriert an einer schmerzhaften Schulterverletzung, so dass ihn Michael Roth, der Trainer der Mainfranken, nur noch in der Abwehr einsetzen konnte.
Auch Laudt, Golic und Vucicevic könnten wieder eine Rolle spielen
Immel, der im Wiesbadener Stadtteil Dotzheim wohnt, trug 105 Mal das Trikot der Nationalmannschaft. HSG-Mannschaftsarzt Marco Kettrukat wird den 31-Jährigen eingehend untersuchen. Erst dann werden die HSG-Verantwortlichen entscheiden, ob ihnen Jan-Olaf Immel wirklich weiterhelfen kann.
Auch wenn Rainer Dotzauer betont, dass "wir in der Winterpause keinen Spieler verpflichten werden" und sich das Team in den kommenden Wochen erst einmal auf die Heimaufgaben gegen Wilhelmshaven und Balingen sowie das Pokalspiel in Burgdorf konzentrieren solle, geistern außer Immel ständig neue Namen rund um die Dutenhofener Sporthalle. Allen voran der von Florian Laudt, dem Spielmacher des benachbarten Zweitligisten TV Hüttenberg und Schwiegersohn in spe von HSG-WM-Botschafter Horst Spengler. "Wenn es interessante Spieler in der Umgebung gibt, so ist es die Pflicht eines Erstligisten, sie im Auge zu behalten", gab Dotzauer "erste Gespräche mit Laudt und dessen Familie" zu.
Wie Laudt, der vor zwei Jahren unter Trainer Martin Schwalb bei der HSG Wetzlar nicht zum Zuge kam, spielen auch Nebojsa Golic und Milan Vucicevic angeblich in den Überlegungen der HSG-Verantwortlichen wieder eine Rolle. Während Dotzauer jeglichen Kontakt zu Golic, der inzwischen die Fäden beim serbischen Erstligisten Borac Banja Luca zieht, dementiert ("Ich habe ihn zwar nie aus den Augen verloren, seit Sommer aber nicht mehr mit ihm geredet"), möchte sich der starke Mann der Spielgemeinschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen zur Personalie Vucicevic, der mit seinem neuen Klub Wilhelmshavener HV kommenden Samstag (19 Uhr) in der Rittal-Arena gastiert, nicht äußern: "Mit unserem Aufsichtsrat ist noch nichts geklärt, vorher sage ich nichts."
Sollten in der Winterpause, spätestens jedoch im Sommer 2008 personelle Nachbesserungen bei der HSG Wetzlar im Abstiegskampf vorgenommen werden, so müssen - aus finanziellen Gründen - natürlich auch Spieler weichen. Dotzauer: "Solche Debatten führe ich erst nach dem Balingen-Spiel."
Fakt ist, dass im Sommer die Verträge von Kreso Ivankovic, Vlatko Mitkov und Gregor Werum, die in den bisherigen elf Saisonspielen der HSG Wetzlar in den Planungen von Trainer Volker Mudrow nur eine untergeordnete Rolle spielten, auslaufen. Dass der von Bundesliga-Absteiger Eintracht Hildesheim verpflichtete Litauer Marius Kasmauskas die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllt hat, ist ebenso offensichtlich wie das Bemühen von Dotzauer, das Team Zug um Zug zu verjüngen. Deshalb fahren beide morgen auch wieder in die Sporthalle am Elsässer Platz in Wiesbaden, um sich die Zweitliga-Partie der SG Wallau/Massenheim gegen den TV Bittenfeld anzuschauen. Und noch einmal das Gespräch mit Steffen Fäth zu suchen. Der Rechtshänder gilt als eines der größten Talente des deutschen Handballs. Und er ist topfit. Im Gegensatz zu Jan-Olaf Immel.
Alexander Fischer
Paar Wochen später stand dann auch in der selben Zeitung das die HSG den Immel nicht verpflichten wird. Er wurde durch den Mannschaftsarzt untersucht und danach kam der Entschluss. Diese PM finde ich aber leider nicht mehr