Beiträge von Uwe aus LD

    Zitat

    Original von SteamboatWillie
    .......
    Uwe, ganz ehrlich, wie kannst du eine Meinung zu einer Situation abgeben die du nicht gesehen hast? Du bist doch bestimmt schon lange genug dabei um zu wissen dass man solche Sachen nicht pauschal beurteilen kann. Dein Zitat führte daher hier zu mehr Verwirrung als es half. Es erzeugt nämlich den Eindruck die Szene sei sicher keine DQ.

    Ich habe mich auf das Posting des Eröffners dieses Themas bezogen der folgendes beschreibt:

    Zitat

    Freiwurfentscheidung für die Rhein-Neckar-Löwen und Vori verhindert die Ausführung dieses Freiwurfs , indem er den Abstand nicht einhält und sich in den Weg stellt. Entscheidung 2 min


    Dies wäre nach der Auslegung kein Rot + B und deshalb geschrieben

    Zitat

    Ich gehe davon aus, er hat den Gegenspieler nicht festgehalten sondern "nur" den Abstand nicht eingehalten, der Wurf also möglich gewesen wäre.

    Edit: Die Diskussion hatten wir auch HIER schon!

    Zitat

    Original von neuling09
    Und was ist hier Deiner Meinung nach richtig, Uwe?
    ........

    Ich habe die Szene nicht gesehen. Ich gehe davon aus, er hat den Gegenspieler nicht festgehalten sondern "nur" den Abstand nicht eingehalten, der Wurf also möglich gewesen wäre.

    Dann 2 Minuten, da der Wurf möglich ist.

    Hier ein Auszug aus einer Mail von Hans Thomas (DHB SR-Lehrwart) an die Lehrwarte der Landesverbände:

    Zitat

    ..... "Blocken/Abstandsvergehen bei Ausführung eines formellen Wurfes" vom Sinn her wäre tatsächlich die D-Berichts-Entscheidung angebracht und notwendig, leider gibt derzeit die aktuelle Regel das nicht her; also ist bei Abstandsvergehen (d.h. Blocken eines ausgeführten formellen Wurfes mit verringertem Mindestabstand....==> derzeit nur die normale Progression wegen Abstandsvergehen möglich). Wenn der Wurf an sich allerdings dadurch gar nicht ausgeführt werden kann , DANN ist D-Bericht angebracht. .......

    (Fettung von mir)

    Zitat

    Das "Nichteinhalten des Abstandes" führt nur dann zur Disqualifikation (+Bericht), wenn der Wurf in der letzten Spielminute(!) nicht ausgeführt werden kann. Wird der Wurf ausgeführt (keine Spielzeiteinschränkung!) und durch einen zu nahe stehenden Spieler geblockt, dann ist die normale Progression vorgesehen, auch in der letzten Spielminute.


    Quelle

    Zitat

    Original von Schirinator
    Sollte es je vorkommen, dass ich zu einem Spiel erst 20 Minuten vor Spielbeginn in der Halle bin, dann werde ich einen Teufel tun und das Einwerfen der Spieler zu unterbrechen. Selbst 20 Minuten vor Spielbeginn kann man einen Moment der Ruhe abwarten um die Tore zu kontrollieren.
    Meine Unpünktlichkeit darf sich doch auf die Spieler nicht noch zusätzlich negativ auswirken.

    Hoffe dieses Verhalten bleibt ein Einzelfall

    Grüße


    Wie recht du hast.

    Und wenn ich erst 20 Minuten vorher eintreffe, entschuldige ich mich (hoffentlich mit guter Begründung) bei dem MVs für die Verspätung und versuche ohne den Ablauf der Mannschaften zu stören meine Aufgaben (Netze, Bogen; Absprachen, Wahl) zügig zu erfüllen.
    Unabhängig von den beschriebenen Entscheidungen im Einzelnen - die ich nicht kommentieren will, scheint mir - die Schilderungen als zutreffend unterstellt - der Schiedsrichter ein eigenwilliges Verständnis seiner Rolle zu haben.

    Ich habe mal in einer Sportgerichtsentscheidung folgendes gelesen:

    Zitat

    ..... Es besteht im Übrigen Veranlassung, darauf hinzuweisen, dass der Spruchinstanz eine Ahndung des äußerst unsportlichen Verhaltens des Schiedsrichters, an dessen charakterlicher Eignung zur Ausübung der Schiedsrichtertätigkeit auch wegen anderer dem ...... bekannter Vorfälle erhebliche Zweifel bestehen, im vorliegenden Verfahren nicht möglich ist. Hierzu bedürfte es eines Antrages der gemäß § 31 RO zuständigen Stellen, da die Rechtsinstanzen gemäß § 2 RO selbst keine Verfahren einleiten. Ein derartiger Antrag liegt jedoch nicht vor. .......

    Wir Schiedsrichter sind Teilnehmer an einem Spiel, in dem wir zu Recht erwarten mit Respekt behandelt zu werden (zumindest von den Beteiligten - lassen wir die Zuschauer mal außen vor). Und den müssen und können wir uns u.a. dadurch verdienen, dass wir den anderen Beteiligten (Spieler, Trainer, Offiziellen, ZN, Sekretär ...) und deren Aufgaben in dem Spiel Respekt entgegen bringen.

    Zitat

    Original von Dany

    Und in den Auswechselraum kommt man über die Auswechselzone alles außerhalb gibt 2min, so wie du nun erklärst. So hab ich es auch gesagt.

    Aber mir wurde da widersprochen das man nicht das Feld dort verlassen muss. Also kann man es verlassen wo man will.

    Zitat

    4.4 Kommentar:
    Sinn der Auswechsellinie ist es, ein korrektes Auswechseln sicherzustellen, nicht aber, Spieler zu bestrafen, die die Seiten- oder die Torauslinie ohne Vorteilsabsicht überschreiten (z.B. um Wasser oder das Handtuch direkt neben der Auswechsellinie zu holen oder die Spielfläche nach einer Hinausstellung auf sportliche Weise außerhalb der eigenen Auswechselraummarkierung zu verlassen). Taktisches und nicht erlaubtes Verlassen der Spielfläche wird separat in Regel 7:10 behandelt.

    Da hast du leider immer noch Unrecht und das wird durch Wiederholung nicht richtiger! Und widersprochen wurde dir - unter Regelbezug - zu recht. Nur du willst es (hoffe ich mal zu deinen Gunsten) nicht verstehen.

    Nach dem Auswechselraumreglement wird von den Spielern erwartet, dass sie sich im Auswechselraum aufhalten.

    Zitat

    Von Offiziellen und Auswechselspielern wird im Allgemeinen erwartet, dass sie sich im Auswechselraum ihrer Mannschaft aufhalten. ...

    Der Spieler hat also nicht auf dem schnellsten Weg die Spielfläche zu verlassen - wie du (Wrath) schreibst -, sondern sich auf dem schnellsten Weg in den Auswechselraum zu begeben.

    Und das Laufen um den Platz ist wohl kaum der schnellste Weg.

    Zitat

    Kommt es zum Verstoß gegen das Auswechselraum-Reglement, sind die Schiedsrichter verpflichtet, entsprechend Regeln 16:1d, 16:3c bis d oder 16:6a, c (Verwarnung, Hinausstellung, Disqualifikation) zu verfahren.

    Aber die Diskussion ist theoretische Natur und insofern wurscht.

    Zitat

    Original von Dany
    ........Warum entscheidest du auf Unsdportlichkeit?

    Vermutlich weil er das Verhalten als unsportlich bewertet.

    Zitat


    Unsportliches Verhalten, das zu einer persönlichen Strafe laut Regeln 8:7-10 führt

    Als unsportliches Verhalten gelten verbale und nonverbale Ausdrucksformen, die nicht mit dem Sportsgeist vereinbar sind. .....

    (vor 8:7)

    Zitat

    § 22 Teilnahme am Spielbetrieb während einer Sperre oder einer Wartefrist
    (1) Wer gesperrt ist, darf am Spielbetrieb nicht teilnehmen.
    (2) Für denjenigen, der während einer Sperre am Spielbetrieb oder seiner Durchführung teilnimmt, verlängert sich die Sperre beim ersten Verstoß automatisch wie folgt:
    a) eine Sperre von bis zu einem Sperrzeitraum von zwei Monaten verdoppelt sich,
    b) eine Sperre von mehr als zwei Monaten verlängert sich um zwei Monate.
    Eine vorzeitige Entsperrung ist in beiden Fällen nicht möglich.

    Und "Teilnahme am Spielbetrieb" ist gegeben, wenn dein Name irgendwo auf den Spielberichtsbögen erscheint bzw. erscheinen müsste. Also Spieler, Offizieller, Zeitnehmer, Sekretär oder Schiedsrichter.

    Das sieht der DHB anders!

    Zitat

    (Stand: 1.7.2010): Abstandsvergehen
    Das "Nichteinhalten des Abstandes" führt nur dann zur Disqualifikation (+Bericht), wenn der Wurf in der letzten Spielminute(!) nicht ausgeführt werden kann.
    Wird der Wurf ausgeführt (keine Spielzeiteinschränkung!) und durch einen zu nahe stehenden Spieler geblockt, dann ist die normale Progression vorgesehen, auch in der letzten Spielminute.

    Fundstelle

    Zitat

    Time-out
    2:8
    Die Schiedsrichter entscheiden, wann und wie lange die Spielzeit unterbrochen wird ("Time-out").
    In folgenden Situationen ist ein Time-out verbindlich:
    a) Hinausstellung, Disqualifikation
    ........

    Ich vermute mal, dass du mit "Platzverweis" eine Hinausstellung oder Disqualifikation meinst.

    Da hat der Schiedsrichter zwingend "Time-out" zu geben. Und zwar zeitnah.

    Was aus deiner Schilderung nicht hervorgeht ist, ob das Zeichen von dein Schieris möglicherweise (zu?) spät gegeben wurde, oder der Zeitnehmer dies nicht mitbekam.

    Der übliche Ablauf ist sowohl bei Hinausstellung als auch bei Disqualifikation:
    1. Pfiff zur Unterbrechung des Spiels,
    2. Handzeichen 15 und 3 kurze Pfiffe (jetzt darf und muss der Zeitnehmer die Uhr anhalten)
    3. Anzeige der Strafe

    Zitat

    Original von T.N.T.
    Der Vollständigkeit halber:

    Die Schiedsrichter haben schon was falsch gemacht! Warum saß das Kampfgericht eigentlich ohne Pfeife da?

    Kann es sein, dass dein Regeltext etwas älter ist?
    Der Neue spricht nur noch vomn Signal des Zeitnehmers und hat damit offenbar der Entwicklung mit den Hallenuhre Schritt gehalten.

    2:9

    Zitat

    .....
    Erfolgt die Spielunterbrechung jedoch durch Signal des Zeitnehmers oder Delegierten (2:8b-c), muss der Zeitnehmer die Uhr sofort, ohne Bestätigung durch die Schiedsrichter, anhalten. Nach einem Time-out (15:5b) muss das Spiel durch Anpfiff wiederaufgenommen werden.
    · Kommentar:
    Ein Signal des Zeitnehmers/Delegierten unterbricht das Spiel. Auch wenn die Schiedsrichter (und die Spieler) nicht sofort wahrnehmen, dass das Spiel unterbrochen ist, ist jede Handlung auf der Spielfläche nach dem Signal ungültig, also auch ein nach dem Signal gefallenes Tor. Ebenso ist eine Wurfentscheidung für eine Mannschaft (7-m-Wurf, Freiwurf, Einwurf, Anwurf oder Abwurf) ungültig. Das Spiel ist entsprechend der zum Zeitpunkt des Signals gegebenen Situation wieder aufzunehmen. Hauptgründe für ein Eingreifen sind ein beantragtes TTO oder ein Wechselfehler.
    Persönliche Strafen, die die Schiedsrichter zwischen dem Signal vom Tisch und der Wahrnehmung ausgesprochen haben, bleiben jedoch gültig, unabhängig von der Art des Vergehens und der Art der Strafe.

    Wobei es immer ratsam ist zusätzlich ein Pfeife dabeii zu haben.

    Fettung von mir.

    Das Time-Out wurde zu kurz gegeben. Fehler des Zeitnehmers, der die Uhr erst hätte starten dürfen, wenn die Schiedsrichter ihm das Time-Out bestätigen.

    Die persönlichen Strafen, die in der Zeit zwischen der Beantragung des Time-Out und dem Bemerken durch die Schiedsrichter gegeben werden, bleiben aber bestehen.

    Kommentar zu 2:9

    Zitat

    Kommentar:
    Ein Signal des Zeitnehmers/Delegierten unterbricht das Spiel. Auch wenn die Schiedsrichter (und die Spieler) nicht sofort wahrnehmen, dass das Spiel unterbrochen ist, ist jede Handlung auf der Spielfläche nach dem Signal ungültig, also auch ein nach dem Signal gefallenes Tor. Ebenso ist eine Wurfentscheidung für eine Mannschaft (7-m-Wurf, Freiwurf, Einwurf, Anwurf oder Abwurf) ungültig. Das Spiel ist entsprechend der zum Zeitpunkt des Signals gegebenen Situation wieder aufzunehmen. Hauptgründe für ein Eingreifen sind ein beantragtes TTO oder ein Wechselfehler.
    Persönliche Strafen, die die Schiedsrichter zwischen dem Signal vom Tisch und der Wahrnehmung ausgesprochen haben, bleiben jedoch gültig, unabhängig von der Art des Vergehens und der Art der Strafe.

    Fettung von mir

    Schau mal in §§ 22 der Rechtsordnung:

    Zitat

    § 22 Teilnahme am Spielbetrieb während einer Sperre oder einer Wartefrist (1) Wer gesperrt ist, darf am Spielbetrieb nicht teilnehmen.
    (2) Für denjenigen, der während einer Sperre am Spielbetrieb oder seiner Durchführung teilnimmt, verlängert sich die Sperre beim ersten Verstoß automatisch wie folgt:
    a) eine Sperre von bis zu einem Sperrzeitraum von zwei Monaten verdoppelt sich,
    b) eine Sperre von mehr als zwei Monaten verlängert sich um zwei Monate.
    Eine vorzeitige Entsperrung ist in beiden Fällen nicht möglich.

    Zitat

    Ich habe noch nie in einer solchen Form SR kritisiert, aber dieses Mal konnte ich damit halt einfach nicht hinter'm Berg halten.

    Auch wenn du auf dem Spielfeld zum ersten Mal einen Schieri beleidigst (z.B. "Du Pfeife"), kann es "Rot" mit Bericht und damit automatischer Sperre geben.

    Meiner Meinung nach stellt der Bericht im Gesamtbild keine sachliche Kritik dar sondern verlässt diesen Rahmen deutlich. Wenn sich das Gespann hierdurch beleidigt fühlt, was ich verstehen würde, kann das genauso Konsequenzen haben.

    Würdest du auch in einen Spielbericht über deinen Torwartkollegen (angenommen es würde stimmen) schreiben: "Der Hampelmann in seinem bunten Leibchen im Tor war heute sein Geld nicht wert und über bezahlt!"?
    Gruß Uwe

    Auch von mir erst mal herzlich Willkommen hier im Forum und Respekt, dass du dich hier zu Wort meldest.

    Zitat

    120 € - in Worten: Einhundertzwanzig Euro. Mit dieser Summe werden die Schiedsrichter in der 3. Liga für ihre Spielleitung entlohnt (Fahrtkosten nicht eingerechnet) - jeder einzeln versteht sich. Die Zahl entspricht in etwa zwei Dritteln des Monatssalärs eines Doberaner Spielers. Von ihnen erwarten die Verantwortlichen und Fans Leistung - das gleiche Prinzip gilt aber auch für die Männer an der Pfeife. Am Sonnabend in der fast ausverkauften Stadthalle war das nicht der Fall. Menschen machen Fehler - klar. Aber das, was die beiden Männer im knalligen Orange vor allem in der ersten Halbzeit der Partie Doberan gegen Usedom vor den Augen eines Schiedsrichterbeobachters (ebenfalls mit einer dreistelligen Summe entlohnt) anboten, brachte vor allem die Gastgeber mächtig auf die Palme. Die beiden Mittzwanziger mit der Ausstrahlung von frisch gebackenen Schulabgängern .......

    Das ist eigentlich der Teil deines Spielberichtes, der nur reißerisch darauf angelegt ist, die Schiedsrichter runter zu machen und mit einer kritischen Erwähnung der Schiedsrichterleistung aber auch gar nichts zu tun hat. Hier wird keine Kritik an der Schiedsrichterleistung angebracht sondern das Gespann und jeder Schieri einzeln persönlich abgewertet.

    Da bist du einfach über das Ziel hinausgeschossen und - wenn ich betroffener Schieri wäre - würde hierfür beim zuständigen Verband eine Maßnahme gegen dich anstreben.

    Nach dieser Einleitung beginnt der Spielbericht und die dann angebrachte Kritik (ob berechtigt oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen) ist, meiner Meinung nach der Form nach vertretbar, wenn du dir zumindest den letzten Absatz

    Zitat

    So kann es dann vorkommen, dass Pfeifen pfeifen - zum Unmut aller anderen.

    noch gespart hättest. Für den gilt das oben Gesagte

    Ich bin mal gespannt, ob und wie dein Verband reagiert.

    Sportliche Grüße aus dem Süden
    Uwe

    Ich habe einmal den Fehler gemacht mit Leibchen zu pfeifen - NIEEEEEEE WIEDER!!!!

    Das Gefummel an die Karten (Gelb und Schreibkärtchen) und Kuli zu kommen -NEIN!

    Wenn wir trotz der vielen Trikos, die wir im Gespann haben, es nicht passt wechselt eine Mannschaft oder die Spieler ziehen Leibchen an!