von der tSV Homepage
Freitag, 25. Dezember 2009
Ein Lokalderby mit besonderer Brisanz
"Mit unserer Leistung am Dienstagabend bei den Rhein-Neckar Löwen sind wir sicherlich nicht unzufrieden", so HSG-Coach Goran Suton nach dem mit 23:33 verlorenen Spiel in der Mannheimer SAP Arena. "Über 60 Minuten haben wir gekämpft, zudem haben wir diszipliniert und geduldig gespielt. Genauso müssen wir auch gegen den TSV Dormagen auftreten." Und Michael Hegemann: "Letztlich haben wir das Spiel am Dienstag zu hoch verloren. Am Ende fehlte uns die Kraft, die Rhein-Neckar Löwen kamen so zu einfachen Toren. Aber von der taktischen Disziplin war das Spiel in Mannheim wirklich sehr, sehr gut. Wir standen in der Deckung kompakt und haben auch im Angriff sehr kontrolliert gespielt."
Kurzfristig haben die Düsseldorfer sich verstärkt: Wie die Fachzeitschrift "Handballwoche" meldet, soll Bostjan Hribar schon morgen gegen den TSV im rechten Rückraum spielen. Der 32-jährige Slowene hat bereits zwei Jahre Bundesliga-Erfahrung. In der Saison 2006/07 trug er das Trikot des Wilhelmshavener HV, die Spielzeit danach verbrachte er beim TV Großwallstadt. Anschließend wechselte er zu RK Cimos Koper, „aus privaten Gründen“, da seine Frau das zweite Kind erwartete, wie Hribar in einem Interview mit Kopers Webseite erzählte. Der Wechsel nach Düsseldorf wurde auf der Vereins-Homepage von Cimos und auch von der Europäischen Handball Föderation bestätigt, die ihn aus dem Kader der Slowenen für den Europapokal gestrichen hat. Bei der HSG soll Hribar Jan-Henrik Behrends ersetzen, der sich am 13. Dezember in seinem erst dritten Spiel für die HSG gegen Großwallstadt das Kreuzband gerissen hatte. Behrends war seinerseits als Ersatz für Andrej Kurchev geholt worden, der sich sechs Wochen zuvor die gleiche Verletzung zugezogen hatte.
Dormagens Trainer Kai Wandschneider stellt vor dem Derby fest: "Düsseldorf steht jetzt natürlich noch stärker unter Druck. Wir werden alles versuchen, um nach dem Sieg gegen die Füchse zwei weitere Punkte zu gewinnen." Vor der Partie gegen die Berliner hatte der 50-Jährige die leise Befürchtung, dass "meine Spieler mit den gedanken schon beim Düsseldorf-Spiel sein könnten." Das waren sie sicher nicht, wie der Verlauf des Spiels zeigte. Insofern geht der Coach davon aus, dass die Mannschaft auch morgen mit der passenden Einstellung gegen Düsseldorf antritt. Heiligabend diente der kurzen Entspannung, am heutigen 1. Feiertag wurde trainiert. Alle Spieler sind morgen an Bord. Auch Linksaußen Maximilian Holst, der gegen Berlin aufgrund einer fiebrigen Erkältung fehlte, macht die Fahrt auf die andere Rheinseite mit.
Die Halle erreicht man mit dem Pkw über die A46, Abfahrt Düsseldorf-Holthausen (25). Von dort der Oerschenbachstraße folgen (später Reisholzer Bahnstraße) bis zur Kreuzung mit der Henkelstraße. Diese überqueren und auf die Kappeler Straße fahren, von der in die 3. Stichstraße links abbiegen und auf die Halle Burg-Wächter Castello zufahren. Die Zahl der Parkplätze in direkter Hallennähe ist begrenz