Seit vorhin habe ich einen neuen Favoriten... ganz großes Kino. ![]()
Beiträge von Brummsel
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Original von schwarz-weiss
Ich verstehe nicht mit welcher frechheit Ihr euch HSV Handball nennt.Die Bundesligamannschaft gehört nicht zum Hamburger Sport Verein. Vielleicht sollte man mal untersuchen lassen,ob da nicht ein rechtsverstoß vorliegt.
Erstens: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. (Dieter Nuhr)
Zweitens: Die Platte hat einen Sprung. Und langweilt.
Drittens: Sprichst Du uns Fans an und wirfst uns vor, wir würden den Verein einfach so nennen? Falscher Adressat. In jeder Hinsicht.
Viertens (extra für Dich): Das hat nichts mit "Frechheit" zu tun, sondern ist die korrekte Bezeichnung.
Der Bundeesligaverein nennt sich "HSV Hamburg". Übersetzt: Handballsportverein Hamburg. Durch eine Kooperation mit der Handballabteilung des Hamburger SV (sprich: HSV) entstand die SG HSV Handball (ausgeschrieben: Spielgemeinschaft Hamburger Sportverein Handball).
Fünftens: Vielleicht wird das Kochen ja bei einem Sieg in Zagreb zum neuen Ritual vor einem CL-Spiel.
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Original von Jasmin1986
Oft habe ich aber den Eindruck das den jungen deutschen Spielern der absolute Durchsetzungswille fehlt.
Das halte ich für einen wichtigen Punkt. Während es für viele ausländische Spieler ein Lebenstraum ist, Handballprofi zu werden, und sie infolgedessen auch sehr viele Opfer in Kauf nehmen wollen, ist der Beruf Handballprofi in Deutschland nicht in dem Maße anerkennt, jedenfalls in der Breite (in Kiel und OWL mag das anders sein...;)). Deswegen Opfer aufzubringen, fällt dann schon schwerer. Und wenn diese Opfer beinhalten, sich in jungen Jahren aus dem persönlichen Umfeld zu verabschieden, um "in der Fremde" (egal ob Ausland oder Deutschland) sein Glück zu versuchen, ist der Wunsch, Handballprofi zu werden, eben nicht so populär.Ein weiterer Aspekt ist sicherlich der Bereich der Jugendförderung. In Frankreich beispielsweise gibt es schon deutlich länger als in Deutschland Handballinternate. Über die Effizienz dieser Internate weiß ich leider zu wenig, um einen genauen Vergleich anstellen zu können. Aber wenn sich man mal ganz naiv die Erfolge der französischen Nationalmannschaft anschaut und die der deutschen, stellt man einen Unterschied fest (zumal ich nicht weiß, welcher der französischen Top-Stars ein Handballinternat besucht hat).
In Deutschland wollen wir erst dahin, wo sich Frankreich derzeit bewegt. Und ich denke auch, wenn Jugendliche (und deren Eltern) eine Perspektive darin sehen, Handballprofi zu werden, auch für die Karriere nach der Karriere, wird auch der Wille zunehmen, etwas zu riskieren. Dazu müssen allerdings alternative Karrierechancen entstehen für Jugendliche, die nicht den "großen Sprung" schaffen und einen Profivertrag erhalten. Dieses Sicherheitsnetz muss eben auch vorhanden sein. -
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Original von GWD - Fan
@ Brummsel: Nicht zu vergessen sein Husarenstreich im letztjährigen Final Four!
Ich sagte ja auch: spätestens.
Arcosh: Hast Recht. Tschuldigung. Fühl mich auch ganz mies deswegen.

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Gratulation nach Gummersbach.
Irgendwie fühlte ich mich im falschen Film.Blöde Frage: Nachdem Gislasson vom VfL nach Kiel gewechselt ist, gab es da in Gummersbach nicht böse Zwischentöne, dass Hasanefendic der falsche Trainer sei? Spätestens seit den Siegen im Viertelfinale gegen Kiel und heute kann da eigentlich nur noch Hochachtung vor diesem Top-Trainer bestehen.
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Original von kampfschwein
Lasst es mich mal so schreiben, ich freue mich, wenn mein Lieblingsclub gewinnt und wenn die Nationalmannschaft gewinnt und am tollsten ist es, wenn Spieler aus meinem Lieblingsclub in der Nationalmannschaft gut spielen, deshalb hält sich mein Jubel über die französischen oder kroatischen oder dänischen Erfolge bei vergangenen Turnieren in Grenzen, auch wenn ein großer Teil dieser Spieler in Deutschland ihr Geld verdient.
Offenbar besteht in diesem Punkt einfach eine unterschiedliche Sichtweise. Ich kann mich auch für Mannschaften freuen, die gegen mein Heimatland spielen. Bei der Fußball-EM 1992 etwa, im Finale. Da habe ich mich sehr für die Dänen gefreut, als sie 2:0 gegen Deutschland gewonnen haben.
In dem Sinne bin ich vermutlich kein "Fan" einer Nationalmannschaft, sondern mache meine Unterstützung von anderen Faktoren abhängig als meiner Nationalität. Aber das sind Kriterien, die sich aufgrund einer Diskussion sicherlich nicht ändern werden, bei keinem der Beteiligten. Insofern kann man einen Meinungsaustausch vornehmen, aber den Gegenüber überzeugen wird man wohl nicht können. -
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Original von Bilbo
@Loran: is das Ligaspiel nicht in Köln? da gewinnt der THW doch traditionell...

Wird ja mal Zeit, dass diese Tradition sich ändert...
Auf dem Zahnfleisch kriecht auch der HSV. Wenn man sich Vori anschaut beispielsweise, da war Pino oft noch schneller unterwegs.
Geht halt allen Vereinen ähnlich, die Spieler bei der EM dabei hatten. Medaillenehren sind zwar toll, für die Vereine aber insofern Gift, als dass die Spieler danach in ein Loch fallen. Und / oder verletzt sind. Immerhin ist bei Toto wohl Licht am Ende des Tunnels erkennbar, vielleicht ist er in ein, zwei Wochen wieder dabei. Schrödi und Bobo fallen wohl noch etwas länger aus.Naja, Mund abputzen und gewinnen.

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Original von Tobi75
Gutes Beispiel. Warum wurde denn Kraus hochgejubelt? Weil talentierte junge Spieler wie Goldstaub gehandelt werden. Sie wechseln dann zu einem Top-Verein und versauern hinter gestandenen internationalen Spitzenkräften.
Wäre er nicht allein auf weiter Flur, wäre er auch nicht so hoch geflogen und so tief gefallen.
Laut Heiners Definition ist Mimi eben nicht zu einem Top-Verein gewechselt (zumal Göppingen jetzt ohne Mimi besser dasteht als Lemgo mit Mimi, wobei das vermutlich verschiedene Gründe hat... führt zu weit). Und in Lemgo sollte er ja auch eigentlich nicht in der zweiten Reihe spielen (spielt er auch nicht, wenn er denn noch spielt), sondern eben das Spiel leiten. Nur das bekommt er, warum auch immer, momentan leider nicht hin. Aber das Argument, er würde bei einem Top-Verein hinter gestandenen internationalen Spitzenkräften versauern, passt gerade bei Mimi nicht.ZitatOriginal von Tobi75
Also hört mit der Jammerei auf, dass ne Ausländerquote die Liga schwächt. Ein Omeyer, Narcisse, Duvnjak etc. würde trotz Beschränkung hier spielen.
Und zu dem Argument, dass deutsche Spieler dann halt ins Ausland müssen. Dann erklär mal einem 16Jährigen, dass er ab nächster Saison fern der Heimat in Südfrankreich lernen soll. Wäre es da nicht viel motivierender, wenn man nah der Heimat bei nem Abstiegskandidaten Erstligaluft schnuppern könnte?
Es ist ja in Ordnung, wenn ein 16jähriger erst einmal in einem adäquaten Umfeld bei einem Erst- oder Zweitligisten Bundesligaluft schnuppern will, bis er seine Schule beendet hat.
Danach aber hat er zwei Möglichkeiten: Entweder er macht so weiter und gibt sich damit zufrieden, dass er vielleicht mal in einem Mittelfeld-Club der ersten Liga einen Stammplatz einnimmt. Oder er riskiert etwas, geht ins Ausland, entwickelt sich sowohl spielerisch als auch von der Pesönlichkeit her weiter und kommt als potentieller Spitzenspieler zurück
Natürlich ist das kein Automatismus, ohne Frage. Aber es ist eine größere Chance als sich mit dem "Mittelmaß" zufrieden zu geben. Am Beispiel Islands ist das doch hervorragend zu beobachten: Da die Liga in Island international nicht wirklich bestehen kann (ein, zwei Teams können vielleicht einigermaßen mithalten, aber das wars dann auch schon), gehen viele isländische Junioren ins Ausland. Dort erlernen sie dann eben viele verschiedene Spielsysteme und bringen ihre Erfahrungen aus aller (Handball)Welt ein, bei den Trainern ebenso. Und das kann in Deutschland nicht funktionieren, wenn es keine deutschen Handballer ins Ausland zieht. Ob aus Bequemlichkeit oder aus anderen Gründen ist dabei egal. -
Gratulation nach Hannover! Wenigstens ein Hannoveraner Profi-Verein (neben den Scorpions) mit Erfolgserlebnissen. Und den Klassenerhalt sollte der TSV eher schaffen können als 96.
ZitatOriginal von Lothar Frohwein
Magdeburg spielte die Chancen raus und vergeimelte die dann.
Was bitteschön ist "vergeimeln"? Ok, ich kanns mir ungefähr denken. Aber wo kommt das Wort her? Ostwestfälische Mundart? -
Hängt ihr diese Diskussion nicht etwas zu hoch? Ausländerfeindlichkeit ist doch gar nicht das Thema.
Es geht auch eigentlich nicht darum, Ausländern zu verbieten, hier zu arbeiten. Vielmehr sollte es darum gehen, dass deutsche talentierte Nachwuchsspieler die Möglichkeit bekommen, optimal ausgebildet zu werden und so ihr Potential abrufen zu können. Wenn das nicht möglich ist bei den zwei, drei Top-Clubs in Deutschland, dann müssen sie eben anderswo ihr Glück suchen und auch mal etwas riskieren. Vielleicht ja auch nicht nur in der zweiten Liga, selbst wenn deren Niveau europaweit sicherlich bemerkenswert sein dürfte, sondern auch mal in Spitzenteams im Ausland. Auch wenn es bedeutet, dass man dann Zugeständnisse machen muss in Hinsicht auf Umfeld, Sprachen etc.
Aber genau das machen viele ausländische Spieler, sie gehen nach Deutschland (oder zu Vereinen in anderen guten Ligen), auch schon in jungen Jahren, um sich zu verbessern und um Spielanteile auf einem höheren Niveau zu bekommen, als es in der jeweils heimischen Liga möglich wäre. Da sind vielleicht die deutschen Talente zu selten bereit, Risiken einzugehen, um das Maximum aus sich herauszuholen. Warum auch immer. Ein Mimi Kraus etwa würde in Spanien vermutlich einen großen Schritt nach vorne machen, allein weil er nicht derart im Rampenlicht der Medien stünde. Solange sich die vermeintlichen deutschen Top-Spieler nicht in die Stamm-Sieben der deutschen Top-Vereine spielen können bzw. nicht den unbedingten Willen mitbringen, sich durchzusetzen, sondern sich entweder mit der zweiten Garde der Vereine oder mit einem Platz in der zweiten Reihe zufrieden geben, kommen sie eben nicht an die Spitze. Das wurde hier ja schon desöfteren gesagt.Dass jedoch eine Regelung, die es gebietet, deutsche statt ausländischer Spieler einzusetzen, zum Allheilmittel für die Spielkultur deutscher Spieler werden soll, ist nicht wirklich nachvollziehbar, im Gegenteil. Gerade durch die ausländischen Stars wird doch die Liga bereichert. Und das geht nur dann in beide Richtungen, wenn eben auch deutsche Spieler im Ausland andere Spielkulturen kennenlernen, anstatt dass ausländische Stars nicht in Deutschland spielen, sondern anderswo ihre Fähigkeiten zeigen und als Vorbild dienen.
Letztlich liegt es daran, wieviel deutsche Talente bereit sind, zu investieren, um in ihrem Sport voranzukommen. Und da muss es auch eine Perspektive geben, um nach der Karriere nicht in ein Loch zu fallen, wie es nicht wenigen zu gehen scheint.
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Original von Redcloud31
Ich würde mir zumindest eine Regelung wie im Fußball wünschen. Wenn man ein Spiel für eine A-Nationalmannschaft gemacht hat, dann sollte der Spieler für keine andere Nation mehr spielen dürfen. Alles andere ist lächerlich. Diese Wechselei von z.B. Runtenka gleicht doch einer Farce.
Warum gleicht sie einer Farce? Doch nur, weil wir in Deutschland derart konservativ sind, dass wir es nicht akzeptieren wollen (!), wenn sich im Laufe der Zeit auch die Regeln und Ansichten ändern.Und ich glaube auch nicht, dass es auf Dauer negative Auswirkungen hätte, wenn Deutschland auch in den nächsten Jahren nicht wieder an den Erfolg von vor drei Jahren anknüpfen kann. Mittlerweile ist man doch in allen Handballvereinen stolz auf die eigenen Weltmeister / Olympiasieger / Europameister, egal aus welchem Land sie kommen. Und sie sorgen für die nötige Identifikation mit dem Verein. Der HSV Hamburg definiert sich momentan in sehr großem Maße beispielsweise über die Gilles. Das wird sich in Zukunft etwas ändern, wenn Gino und Bob irgendwann wieder zurück nach Frankreich gehen (hoffentlich erst 2013 oder so...), dann wird vermutlich Duvnjak eine der Identifikationsfiguren sein. In Kiel sind es seit Jahren die Schweden, in Flensburg die Dänen. In Zeiten der Globalisierung ist es meiner Meinung nach überholt, nationale Grenzen zu ziehen und Identifikation mit einem Verein allein über das nationale Element zu definieren.
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Mister Bösi darf...

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Original von Tobi75
ist das so? Ich meine in Spanien gibt es eine Beschränkung. Warum nicht auch in Deutschland? Bei juristischer Gleichbehandlung muss das gehen - so man denn will.
Ja, in Spanien gibt es eine Regel, nach der eine bestimmte Anzahl an spanischen Spielern im Kader (meines Wissens) der Mannschaft sein muss. Das hat dann zur Folge, dass die Kader der spanischen Top-Teams regelmäßig 25+ Spieler umfassen. Eine tolle "Lösung" des Problems.
Wenn es einen perfekten Weg geben würde, hätte sicher irgendwer ihn schon mal ausgepackt. Also muss man einen irgendwie gearteten Kompromiss finden. Und da hilft es nicht, wenn manche Leute auf ihren Standpunkten derart eng beharren, dass ein Spielraum faktisch nicht vorhanden ist.
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Original von Lord Vader
Die sehr guten deutschen Nachwuchsspieler werden ihren Weg machen - aber nenne mir einen vernünftigen Grund weshalb ein Trainer/Manager eher einen schlechteren Deutschen als einen besseren ausländischen Spieler einwechseln/aufstellen/verpflichten sollte
Das kann man noch weiterführen: Nenne einen Grund, warum ein deutscher Spieler auflaufen soll, wenn ein vergleichbar guter ausländischer Spieler nur 80 % dessen Gehalt kassiert. Immerhin ist es so meines Wissens, dass deutsche Spieler mehr verdienen/verlangen im Vergleich als ausländische Spieler. -
Großbrittanien ?
(wäre doch zu einfach... :D) -
Das ist die Royal Albert Hall, international bekannt vielleicht durch die Übertragung der "Last Night of the Proms". Eine der bekanntesten Konzerthallen Londons, im "königlichen" Stadtteil Kensington gelegen, wurde am 29. März 1871 eröffnet zu Ehren von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, dem Gemahl von Königin Victoria. Mehr Infos: Hier.
Hiermit gehts weiter:
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Karlsson vom Dach und der kleine Bär von Janosch (bis ich ca. 6 war). Damals hielt ich Panama für ein Traumland.

Anschließend Käpt´n Nemo, Robin Hood, Luke Skywalker und Old Shatterhand in wechselnder Reihenfolge. -
Wer war eigentlich Co-Kommentator beim Spiel in Leon? Hat mir gut gefallen.
Gratulation nach Kiel, die sich vor allem bei Gentzel und auch bei Ilic bedanken dürfen, dass der Sieg am Ende doch noch ungefährdet war. Und was Zeitz da geritten hat... da hätte er sich nicht beklagen dürfen, wenns glatt Rot gegeben hätte.

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Die Aufregung um die Bindung fand ich eher lächerlich. Zumal wenn man die Hintergründe dazu mal erfahren hat. Das war von österreichischer Seite lediglich Opportunismus und verletzter Stolz wegen der (zu erwartenden) "Demütigung" durch Ammann.
Die Bobbahn scheint tatsächlich zur Goldgrube für die deutschen High-Speed-Sportler zu werden. Aber dass selbst der kanadische Spitzenbob dort stürzt, weil der Fahrer einen Fahrfehler gemacht hat, ist schon drastisch. Da muss in Sotschi dringend etwas anders gemacht werden, um ein solches Desaster nicht nochmals zuzulassen.