Kretzschmar will Agentur gründen und die Bundesliga vermarkten

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    Der ehemalige Handball- Nationalspieler Stefan Kretzschmar will eine eigene Werbeagentur gründen und die Handball-Bundesliga sowie den Deutschen Handball-Bund (DHB) vermarkten. Das berichtet das Magazin «Sport Bild» (Mittwoch- Ausgabe). Seine Agentur «wird ab 2006 im Auftrag der Handball-Bundesliga arbeiten», sagte Kretzschmar.

    Der 31 Jahre alte Linksaußen, der beim Bundesligisten SC Magdeburg einen Vertrag bis 2007 hat und kürzlich sein Abschiedsspiel mit der Nationalmannschaft bestritt, strebt zudem eine Zusammenarbeit mit dem Verband an. Laut Kretzschmar sei der DHB «nicht darauf versteift, die eigene Marketing-Gesellschaft zu halten, sondern will eine externe Werbefirma suchen».

    Die Handball Marketing Gesellschaft (HMG) ist eine 100-prozentige Tochter des DHB, ihr Geschäftsführer ist Verbandspräsident Ulrich Strombach. «Allein wegen des TV-Vertrags wäre es sinnvoll, Verband und Bundesliga zusammen zu vertreten», sagte Kretzschmar. Die HMG ist exklusiver Inhaber der Vermarktungsrechte sämtlicher DHB-Produkte wie beispielsweise den Nationalmannschaften.

    Zugleich ist Strombach daran interessiert, Kretzschmar in die Verbandsarbeit einzubinden. Ginge es nach dem Gummersbacher, könnte Kretzschmar ihm gar als hauptamtlicher Präsident folgen. «Für mich ist diese Vision nicht undenkbar», sagte Strombach.


    von dpa via handball-world.de

    Na, dann bin ich aber mal gespannt, was daraus werden wird ...

  • Er könnte ja mit der IG die Bundesliga, etc. vermarkten. Er würde dann quasi Geschäftsführer. Allerdings sollte er einen dicken Scheck für die IG mitbringen. :)

    Gruß Jan

  • Die Sport-Bild macht weiter ;)

    Original von rro.ch
    Beliebte Sportarten aber auch Randsportarten wie Handball kommen beim Publikum an.

  • Naja, die Präsidentenspekulationen sind wohl eher ferne Zukunftsmusik. Aber für eine Werbeagentur ist Kretsche bestimmt nicht schlecht. Mit dem kann nun mal jeder was anfangen, auch wer sich nicht für Handball interessiert.

  • von: "Für mich ist diese Vision nicht undenkbar" darauf zu schließen das es sein Wunschnachfolger ist, ist aber auch mal wieder absoluter Boulevard-Stil ...

    "Herr Bundeskanzler, können sie definitiv ausschließen, dass Köln Ziel eines Atom-Attentates wird?" ... "Definitiv ausschließen kann man das natürlich nicht, ..." ... Überschrift am nächsten Tage: Bundeskanzler kann nicht ausschließen, dass Köln Ziel eines Atom-Attentates wird ...

    in diesem Sinne: munter bleiben ...

  • Also ich weiß nicht ob das der richtige Weg ist, den der DHB da einschläft.

    Stefan ist Sportler - ein ganz großer - unbestritten.

    Ob man gut daran tut einen Neuling für die Vermarktung zu angagieren halte ich für fraglich - ein Profi muß da her - der den Laden, einen der größten Handballverbände der Welt so richtig in Schwung bringt.

    Für mich macht das den Eindruck: Ein einäugiger führt den Blinden.

    (ich weiß beim DSF müßte ich jetzt ein paar EURO für die Phrasenwutz abdrücken)

    Bevor man den Handball verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, ihn nicht zugrunde zu richten.

    (Frei nach Paul Claudel)