Der Handball-Bundesligist HSG Nordhorn hat seine guten Kontakte nach Schweden genutzt und ist mit Djurgarden Stockholm eine Partnerschaft eingegangen.
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Trainer Ola Lindgren reiste nach dem Europacup-Spiel bei IK Sävehof in die Landeshauptstadt weiter und traf sich am Rande des Elitserienspiels zwischen Djurgarden und GUIF mit Patrik Holm, dem Sportchef des Traditionsklubs. Beide verständigten sich auf eine Zusammenarbeit ihrer Vereine mit "gegenseitigem Nutzen", wie Lindgren berichtet. Der HSG-Trainer hat bei Djurgarden mit dem 23 Jahre alten Torhüter Thomas Forsberg (linkes Bild) und dem gleichaltrigen Linkshänder Fredrik Wahlström (rechtes Bild) zwei interessante Spieler ausgemacht, die er gerne nach Nordhorn lotsen würde. Doch der Wechsel von Spielern soll keine Einbahnstraße sein. "Wir können nicht immer nur nehmen", nennt Bernd Rigterink einen wichtigen Eckpfeiler der Zusammenarbeit, die vorsieht, dass junge Spieler der HSG, die leistungsmäßig zwischen der ersten Mannschaft in der Bundesliga und der zweiten in der Regionalliga stehen, vorübergehend bei Djurgarden spielen könnten und in den Genuss der anerkannt guten schwedischen Handball-Schule kommen. Als erster macht sich schon in den nächsten Tagen Edgar Petreikis auf den Weg nach Stockholm, um dort zunächst ein einwöchiges Probetraining zu absolvieren.