Ein Nachteil, eine Lizenz zu machen, ist es auf jeden Fall nicht, vor allem, wenn man nicht wirklich viel Erfahrung hat. Ein unschätzbarer Vorteil als gestandener Handballer, der selbst gute Trainer hatte, ist sie aber definitiv auch nicht
Männer-Nationalmannschaft
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Darf man eig mal fragen, wie teuer im Handball so eine Lizenz ist ?
Im Tennis weiß ich aus eigener Erfahrung, dass diese rund 1000 Euro kostet und man mindestens 2 Wochen Urlaub nehmen muss, jeweils 1 Woche
Kostenübernahme durch Verein natürlich möglich
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Darf man eig mal fragen, wie teuer im Handball so eine Lizenz ist ?
Im Tennis weiß ich aus eigener Erfahrung, dass diese rund 1000 Euro kostet und man mindestens 2 Wochen Urlaub nehmen muss, jeweils 1 Woche
Kostenübernahme durch Verein natürlich möglich
Ähnlich im Handball
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Gute Trainer und auch welche, die es noch werden wollen, sind sich auch nicht zu schade bei anderen mit mehr Erfahrung freiwillig zu hospitieren und nicht nur, weil es eine Lizenzanforderung ist. - Das muss nicht mal in dem Sport sein, in dem man selbst aktiv ist, ein gutes Boxtraining ist z.B. auch für Handballer eine lohnenswerte Sache.
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Ich muss jetzt mal eine Frage stellen, in diesem Thread geht es doch um die Nationalmannschaft und die Neu-Ausrichtung.
Ich habe mir gestern das Spiel HSV gegen Flensburg angeschaut.
Und in beiden Mannschaften - sorry - stehen zusammen glaube ich 4 deutsche Spieler in der Starting 7.
Flensburg = Golla HSV = Tessier, Weller, Bitter
Das Thema ist ja immer das gleiche... wenn man sich die Plätze 1 - 6 in der BuLi anschaut... es sind zu viele "Ausländer" (ich mag dieses Wort in Bezug auf Handball gar nicht) bei den Bundesligisten unter Vertrag. (was nach vollziehbar ist!!!)
Aber wie wollen wir hier die Nationalmannschaft in Stress-Situationen und gegen wirklich große Nationen wettbewerbsfähig machen?
Wenn unsere Nationalspieler in Gummersbach - Wetzlar - Stuttgart und Erlangen spielen. (ohne die Möglichkeit an internationalen Wettbewerben teilzunehmen)
Ich weiß ist eine Endlosdiskussion..
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Ich muss jetzt mal eine Frage stellen, in diesem Thread geht es doch um die Nationalmannschaft und die Neu-Ausrichtung.
Ich habe mir gestern das Spiel HSV gegen Flensburg angeschaut.
Und in beiden Mannschaften - sorry - stehen zusammen glaube ich 4 deutsche Spieler in der Starting 7.
Flensburg = Golla HSV = Tessier, Weller, Bitter
Das Thema ist ja immer das gleiche... wenn man sich die Plätze 1 - 6 in der BuLi anschaut... es sind zu viele "Ausländer" (ich mag dieses Wort in Bezug auf Handball gar nicht) bei den Bundesligisten unter Vertrag. (was nach vollziehbar ist!!!)
Aber wie wollen wir hier die Nationalmannschaft in Stress-Situationen und gegen wirklich große Nationen wettbewerbsfähig machen?
Wenn unsere Nationalspieler in Gummersbach - Wetzlar - Stuttgart und Erlangen spielen. (ohne die Möglichkeit an internationalen Wettbewerben teilzunehmen)
Ich weiß ist eine Endlosdiskussion..
Dazu hat ja der Bob Hanning eine Idee:
Bob Hanning will "Team Deutschland" gründenDeutschlands größte Talente bekommen in der Bundesliga nicht genug Einsatzzeiten. Bob Hanning will genau aus diesem Grund nun ein "Team Deutschland" gründen.www.handball-world.news -
Finde ich erstmal ne tolle Idee, der Mann ist einfach Visionär. Könnte mir vorstellen das diese Mannschaft viele Sympathien bei den Auswärtsspielen hätte.
Hanning ist natürlich auch ein Fuchs, - haben sich die Jungs nach zwei Jahren etabliert werden einige zu Spitzenclubs wechseln und Potsdam entsprechend kassieren.
Deshalb sollte zumindest dann der Ausbildungsverein auch einen Anteil bekommen.
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Der Mann ist Vsionär. Aber sonst gibt's wohl keine in Handball-Deutschland. Jedenfalls hört man eigentlich nichts dazu von den anderen Clubs. Es wird sicherlich dabei bleiben, dass die Vereine ihre eigenen Interessen vertreten und nicht die der Nationalmannschaft. Das ist natürlich auch legitim. Welchen Nutzen hätten die abgebenden Vereine?
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Der Mann ist Vsionär. Aber sonst gibt's wohl keine in Handball-Deutschland. Jedenfalls hört man eigentlich nichts dazu von den anderen Clubs. Es wird sicherlich dabei bleiben, dass die Vereine ihre eigenen Interessen vertreten und nicht die der Nationalmannschaft. Das ist natürlich auch legitim. Welchen Nutzen hätten die abgebenden Vereine?
Es gibt bestimmt noch einige Herrschaften, die sich liebend gerne äußern würden.
Aber keiner hat Lust auf den evtl Shitstorm , Anfeindungen, mediale Aufmerksamkeit etc...
Man merkt doch, wie teilweise mit Hanning umgegangen wird und wie er medial zerrissen wird. Obwohl hinter seinen Worten auch Taten stehen und er unheimlich viel für den Jugendhandball in Deutschland tut und weiß, wovon er spricht.
Dann lieber weiter aalglatt sein, mit dem Strom schwimmen und sich bloß nicht angreifbar machen, auch wenn man anderer Meinung ist.
Meine Welt ist es nicht...
Zwar anderes Thema, aber Kretzschmar hat doch letztens gesagt, dass er z.b. als Experte nicht sagt, was er wirklich denkt.
Weil er auf die ganzen Sachen "danach" keine Lust hat.
Deswegen wundert es mich auch hier, dass viele noch mit Kommentator das Spiel schauen und sich die Experten geben.
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Welchen Nutzen hätten die abgebenden Vereine?
Sie bekommen nach einem Jahr Spieler mit Spielpraxis zurück, die sie bei ihrem Stammverein nicht bekommen würden. Gibt ja viele solche Leihgeschäfte in der HBL und international, allerdings nicht gebündelt bei einem aufnehmenden Verein.
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Ja die Bob Idee... die ist grundsätzlich schon eine Diskussionsgrundlage... (so eine Thema hatte auch schon Axel Kromer)
Der Mann der jetzt seinen Posten räumen muss!!!

Trotzdem trifft das nicht ganz, was ich geschrieben habe... bezüglich internationalen Wettbewerben bzw. Vergleichen, zu.
Und noch "by the way".. Bob ist kein Altruist... auch wenn er "Visionen" hat. Er bezweckt mit jeder Tat etwas. (für sich und sein Umfeld)
Aber lasst uns das mit Bob und Potsdam doch mal weiter spinnen...
Wen würdet Ihr denn als Spieler in diesem Projekt sehen?
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Mal so am Rande. Potsdam hat gerade einen Torhüter verpflichtet der nicht aus D kommt.
Und meine Meinung zu "Team Deutschland". Von wem sollen die Talente bei so einem Team etwas lernen? Das ist schmoren in eigenem Saft. Gute Leute wollen mit Top Leuten zusammenspielen um selber Top zu werden. Lasst du guten Nachwuchsleute lieber in Mannschaften ab Platz 6 oder 7 der HBL spielen (wenns für die Top Vereine noch nicht reicht). Da gibts Spielpraxis und mittlerweile in allen Vereinen Spieler von welchen sich die Nachwuchsspieler etwas abgucken können. Wer wirklich gut ist wird sich nach 1-2 Jahren auf der "Koppel" dann auch für die international spielenden Vereine anbieten.
Guckt z. B. nach DK. Viele Spieler kommen aus den "kleineren" Vereinen nach Aalborg oder GOG und gehen dann auf Vereinsebene oft nach Europa. Auf dem Weg dorthin haben sie die Möglichkeit von verschiedenen Spielern und Trainern zu lernen und das nützt der Nationalmannschaft.
Das das leider nicht immer klappt sieht man an J. Knorr. Der hätte das Können, hat aber leider nicht die mentale Komponente dazu ausbauen können. Wenn man Spitzenspieler ist, muss man auch mit Druck von Außen umgehen können.
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Gibt man einen Perspektivspieler aus seinem Verein an Potsdam, dann ist es dieses Jahr nicht möglich diesen Spieler - da kein Zweitspielrecht - während der Saison zu seinem Verein zurückzuholen.
Die Idee von Hanning ist gut, aber da spielen noch einige Faktoren mit. Passt der Spieler zum System. Wie läuft die Vergütung des Spielers (Teilung des Gehalts?), Gefahr das der Jugendspieler "Füxxeluft" schnuppert und nach dem Jahr nicht mehr zurück zu seinem Stammverein will bzw. abgeworben wird usw.
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Gibt man einen Perspektivspieler aus seinem Verein an Potsdam, dann ist es dieses Jahr nicht möglich diesen Spieler - da kein Zweitspielrecht - während der Saison zu seinem Verein zurückzuholen.
Die Idee von Hanning ist gut, aber da spielen noch einige Faktoren mit. Passt der Spieler zum System. Wie läuft die Vergütung des Spielers (Teilung des Gehalts?), Gefahr das der Jugendspieler "Füxxeluft" schnuppert und nach dem Jahr nicht mehr zurück zu seinem Stammverein will bzw. abgeworben wird usw.
Die Gefahr hat doch jeder im Hinterkopf. Berlin würde dann fast fertige Perspektivspieler auf dem Silbertablett serviert bekommen und hätte "freie" Auswahl und wer nicht passt wird wieder zurückgeschickt.
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Ja - genau das war ja eben auch mein Gedanke...
Man treibt die Herde zusammen - und Bob sitzt dann oben auf seinem Jagdsitz und pickt sich die Rosinen der Rosinen...
Und sagt dann: " Wow, was mach ich für einen geilen Job...".
O.k. Bob macht das jetzt ja schon. Er versucht alles nach Berlin zu holen... und dann sagt er " Wir machen die beste Jugendarbeit in Deutschland"... und andere Bundesländer können gar keinen Handball...
Auf den ersten Blick ist das ja auch so... Aber man muss auch hinter die Kulissen schauen. Die Idee vielleicht das mit 3 - 4 Vereinen (punktuell) als Partner des DHB ´s zu versuchen wäre vielleicht auch eine Idee... z. B. regional oder als Draft-System.
Und max. ab Platz 7 dürften die Vereine aus dem Pool / Draft dann rekrutieren.
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Vielleicht kann man sich an anderen Sportarten (ich glaube das gab es mal beim Frauen-Volleyball) orientieren und deren Erfahrungen mitnehmen.
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Na wenn dann geht's mit Anschlussvertrag
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Wichtig ist doch ganz klar die Spielpraxis . Ob ich jetzt nen Gidsel als Gegenspieler oder als Mitspieler habe finde ich zweitrangig. Im Gegenteil - wenn er mich 5x schwindlig gespielt hat lerne ich für die Zukunft auch daraus.
Kann mir bei so ner jungen Truppe dafür einen guten Teamgeist vorstellen.
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Wichtig ist doch ganz klar die Spielpraxis . Ob ich jetzt nen Gidsel als Gegenspieler oder als Mitspieler habe finde ich zweitrangig. Im Gegenteil - wenn er mich 5x schwindlig gespielt hat lerne ich für die Zukunft auch daraus.
Kann mir bei so ner jungen Truppe dafür einen guten Teamgeist vorstellen.
Du lernst aber nicht im Spiel, sondern im Training.
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Die Basketball-WM ist ein gutes Beispiel, dass es um mehr geht als die individuelle Qualität der Spieler. Es gibt in Deutschland einige richtig gute Spieler, aber keinen auf absolutem Topspieler-Niveau wie es Nowitzki war. Der Peak der Mannschaft, die 2023 Weltmeister geworden ist, war eigentlich die WM 2019. Da waren alle Mitte 20 und die Erwartungen hoch. Es passte aber nicht in der Mannschaft, Schröder wollte nur mit seinem Buddy Theis spielen, mit Kleber und anderen gab es Stress und so wurde Deutschland nur 18. Vier Jahre später sind sieben der zehn in der Hauptrotation mit Ende 20, Anfang 30 dann Weltmeister geworden, obwohl die meisten nicht mehr ganz auf ihrem Peak unterwegs waren. Die beiden Wagners, die dazugekommen sind, bringen natürlich Qualität, aber gerade Franz war das halbe Turnier verletzt. Aber im Gegensatz zu den Vorjahren hat Deutschland taktisch unglaublich clever gespielt. Hat immer wieder Antworten auf den Gegner gefunden. In jedem Spiel hat jemand anderes aufgetrumpft, je nachdem, wer eine Schwäche beim Gegner ausnutzen konnte. Herbert hat diese Schwächen immer wieder gefunden und entsprechend aufgestellt. Dazu hat er offenbar den richtigen Umgang mit dem menschlich nicht einfachen Schröder gefunden, sodass dieser eine Topleistung abliefern konnte. Zusammengefasst hat Deutschland viel besser gespielt als es die Einzelspieler eigentlich hergeben würden und es wäre schön, dass beim Handball auch zu sehen.
Gordon Herbert war sicher sowas wie der Dagur des Basketball. Er hat für 1 Turnier eine Siegertrupoe kreiert oder zusammengeklöppelt, wie auch immer. Er muss sie auch irgendwie stark geredet haben. Wenn ich da nur an die 3er-Quote von Obst denke. Ein sogenannter 3er-Spezi war er auch schon vorher, aber das in großen WM-Spielen auch so eisekalt zu bringen war schon ein Quantensprung. Gerade was Nerven und Selbstvertrauen angeht hat D ja um Welten zugelegt.
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