Also erstmal: Abgestiegen sind die Vereine die nach (in dieser Saison) 36 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz stehen und soweit ist es ja nun noch nicht.
Ferndorf scheint dasselbe Schicksal zu teilen wie dem VfL seinerzeit in der ersten Liga: Gute Spieler wurden jung gesichtet, hochgezogen und dann sind sie zu größeren Vereinen gegangen, siehe Wiencek, Kühn oder Ernst und noch viele weitere. Dieser Prozess kann nur mit einer richtig guten Saison und einer gehörigen Etataufstockung - und natürlich weiterem Glück bei neuen Spielerverpflichtungen - durchbrochen werden. Bis dahin ist es aber ein langer Weg, der uns auch nicht gelungen ist.
Die finanzielle Situation ist überall angespannt, auch wenn einige Vereine davon mehr betroffen sind und andere weniger. Weniger sollte auch der VfL betroffen sein, da sie zum Glück in den letzten Jahren die Weichen für deutliche Kostenreduktionen gestellt haben, was ihnen jetzt richtig zugute kommt. Man darf gespannt sein, wie viele Vereine extensive finanzielle Hilfen benötigen und wie viele es nicht überleben werden. Und wie viele ihre gesteckten Ziele beim Schuldenabbau oder Etataufbau nicht erreichen werden. Turbulente Zeiten, von denen man sich aber nicht unterkriegen lassen darf. Noch heißt es erstmal Nerven bewahren.