Die Planer bleiben am Ball
Das Dortmunder Architektenbüro Schröder, Schulte-Ladbeck und Strothmann eröffnet mit dieser Computersimulation den Blick in die Mehrzweckhalle am Berliner Platz. Sie soll 5800 Sitz- und 1600 Stehplätze bieten.
MEHRZWECKHALLE / Ein Neubau am Berliner Platz würde bis zu 40 Millionen Euro kosten. Architekten stellen Ideen vor.
Die Planungen für eine kombinierte Jugend- und Sporthalle am Berliner Platz gehen über Gedankenspiele noch nicht hinaus. Diese nehmen jedoch konkrete Formen an: Drei Architekturbüros aus Essen, Münster und Dortmund präsentierten dem eigens für das Vorhaben eingerichteten Arbeitskreis aus Vertretern von Politik und Verwaltung gestern ihre Entwürfe.
So stellt sich das Büro Schröder, Schulte-Ladbeck und Strothmann, das unter anderem auch für das Dortmunder Konzerthaus verantwortlich zeichnet, die "Arena Essen" zwar als Kombi-Bau vor. Räumlich bleiben Jugendzentrum und Sporthalle allerdings getrennt, was dem Vernehmen nach im Arbeitskreis auf offene Ohren stieß. Im Jugendzentrum gruppieren sich um einen als gläserne Halle gestalteten "Marktplatz" mehrere Elemente: ein Haus der Musik, ein Haus der Medien, ein Haus der Kinder... Die Sporthalle soll vom Handball über Hockey, Leichtathletik und Eventsportarten bis zum Reiten für alle Sportarten ausgelegt sein sowie 5800 Sitz- und 1600 Stehplätze umfassen. Ob es bei dieser Dimension bleibt, sei allerdings fraglich, heißt es.
Träumen ist erlaubt, angesichts einer Investition von geschätzten 35 bis 40 Millionen Euro und der Vorgabe, dass der Bau die Stadt nichts kosten darf. Ob die Mehrzweckhalle, die auch als Ersatz für das sanierungsbedürftige Jugendzentrum an der Papestraße dienen soll, je gebaut wird, hängt also davon ab, ob sich ein privater Investor findet. Davon unabhängig gehen die Planungen weiter. Voraussichtlich noch in diesem Jahr will sich der Arbeitskreis auf einen Entwurf festlegen. (schy)
29.11.2002
Hier gibts auch ein Bild dazu:
http://www.nrz.de/nrz/nrz.essen.…OL®ion=Essen
Naja, ich glaube nicht, dass daraus was wird. In Essen scheitern bekanntlich die meisten großen Projekte (s. die große Arena im Norden, der Hbf, etc...)