Ein Auftakt nach Maß !
39:23 Auftaktsieg (HZ 19:8 ) gegen überforderte Wölfe.
Ein perfekte Mischung von jungen Wilden die etwas reißen wollen und routinierten, Spielstärken Jungs die unser Rudel an die Leine nehmen.
Das haben wir uns schon immer gewünscht.
Vielleicht die Basis für ein Team das auf Jahre hinaus hält ?
So kann es weitergehen - warten wir es ab.
TuS Ferndorf - Mendener Wölfe
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Schade das man die nur mit Abonnement lesen kann . . .
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Hi Ubbeling, komisch, ich hatte da Zugriff, aber hier geht es wirklich nicht.
Darum hier meine Sonderlieferung, BIDDESCHÖÖÖN
Harzige Grüße aus dem geliebten Ferndorf
NoddaDeutlicher Klassenunterschied: SG Menden Sauerland kassiert deutliche 23:39-Niederlage. Sebastian Loos und Florian Schösse sind Lichtblicke.
Ernüchterung im Lager der SG Menden Sauerland. Der heimische Drittligist wurde am Samstag brutal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, eine Woche nach dem grandiosen 29:27-Einstand gegen HSG Handball Lemgo II setzte es beim TuS Ferndorf eine herbe 23:39 (8:19)-Klatsche. Eine Niederlage, die die „Wölfe“ erwartet hatten – nicht unbedingt aber in dieser Deutlichkeit.
„Hier hat ein starker Zweitliga-Absteiger gegen eine Mannschaft gespielt, die aus der Oberliga aufgestiegen ist“, sagte SG-Trainer Sascha Simec und fügte hinzu: „Das war ein Unterschied von einer ganzen Spielklasse, und den hat man klar sehen können.“
In der Tat hatte Menden kaum Chancen, die TuS-Dominanz zu stören und vielleicht einigermaßen auf Augenhöhe zu kommen. „Wir fanden einfach keine Mittel, um diese Klötze zu überwinden. Auf der anderen Seite wurde wirklich jeder Fehler gnadenlos bestraft.“
Versuche mit offensiver DeckungDabei hatte man zunächst probiert, in der Deckung mit der Variante „Vier zu eins plus eins“ – also mit einer Viererabwehr, einem Vorgezogenen sowie einer Manndeckung gegen Ferndorfs Patrick Bettig – zum Erfolg zu kommen. „Wir wollten so ins Tempo kommen, aber das ist uns leider nicht gelungen“, resümierte Simec.
Stattdessen stand es nach zehn Minuten aus SG-Sicht bereits 2:10. „Und damit war die Messe eigentlich schon gelesen.“ Die folgenden Versuche, das Schlimmste mit einigen Umstellungen in der Defensive zu verhindern, waren nicht unbedingt von Erfolg gekrönt.
„Vielleicht hatten wir zu viel Respekt“, suchte Simec nach Gründen für den so klaren Spielverlauf. „Der große Kritikpunkt ist dabei der Umstand, dass die Jungs wohl zu beeindruckt von der gegnerischen Qualität waren und zu ängstlich agiert haben – das war ja fast so wie das Kaninchen vor der Schlange.“
Zweite Hälfte nur mit 15:20 verlorenDass es in der zweiten Halbzeit etwas freundlicher wurde, war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass Ferndorf seinen Innenblock aus dem Spiel nahm und nun einige (spielstarke) Talente auflaufen ließ. „Diese Hälfte haben wir zwar nur noch mit 15:20 verloren – trotzdem bleibt die Erkenntnis, dass der Gegner auch nach seinen Umstellungen auf allen Positionen stärker besetzt war.“
Positive AspekteSimec fand trotz allem wenigstens einige positive Aspekte. So bescheinigte der Coach Außen Sebastian Loos (vier Tore) eine gute Leistung. „Er war in der zweiten Halbzeit ohne Fehlwurf“, lobte der Trainer auch Florian Schösse (7), der „ebenfalls einen guten Job gemacht hat“. Zudem habe Youngster Jonas Schulte ein ordentliches Drittliga-Debüt auf das Parkett gelegt.
Trotzdem konnten diese Lichtblicke nicht verbergen, wie unterlegen die Mendener in Ferndorf waren. „Wir mussten erkennen, dass das nicht unsere Kragenweite ist“, schätzt Simec weitere Teams wie zum Beispiel die HSG Krefeld ebenso stark ein. „Um aber gegen solche Mannschaften etwas holen zu können, muss der Gegner uns schon unterschätzen und wir einen absoluten Sahnetag erwischen – unsere Punkte werden wir gegen andere Mannschaften holen müssen.“